Technologie: Qualifizierung

Digital Transformation Coaching

Digital Transformation Coaching

Persönlichkeitsentwicklung als Ergänzung zum Change Management in der Digitalisierung
Michael Bauer, Eric Grosse ORCID Icon
Digitale Transformationsprozesse unterliegen einer starken Tendenz sich zu verspäten, zu verteuern oder ganz zu scheitern. Das stellt für Unternehmen und deren Belegschaft im globalen Wettbewerb um Marktanteile und neue Geschäftsmodelle ein großes Risiko dar. Mitarbeitende durch mensch­zentrierte Führungsmethoden mittels eines Coaching-Prozesses während der digitalen Transformation in die Veränderung einzubeziehen, kann Ängste und Widerstände mindern und zu einem Paradigmenwechsel in der Betrachtung der digitalen Transformation selbst führen: als ein agiler Kulturwandel mit hohen Ertragspotenzialen. Dieser Beitrag zeigt, wie Unternehmen mit überschaubarem Aufwand ihr Change Management um Coaching erweitern und so kosten­effizient die Erfolgswahrscheinlichkeit der Innovation und zugleich die Leistungsfähigkeit und Kompetenz ihrer Mitarbeitenden steigern können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 33-40 | DOI 10.30844/I4SD.24.3.33
Nachhaltiges Personalmanagement in der Industrie

Nachhaltiges Personalmanagement in der Industrie

Wie wirtschaftlicher Erfolg und sozial-ökologische Verantwortung zusammenfinden
Uta Kirschten
Die industrielle Fertigung bietet vielfältige Möglichkeiten für eine ökologisch verträglichere und sozial gerechtere Gestaltung. Dabei kann ein nachhaltig ausgerichtetes Personalmanagement Unternehmen der industriellen Fertigung kompetent bei der Gestaltung und Umsetzung einer nachhaltigen Fertigung unterstützen. Wichtig ist dabei die Integration ökologischer, sozialer und ökonomischer Anforderungen in die jeweiligen Aufgabenbereiche. Zusätzlich müssen die Mitarbeitenden zu einem umweltverträglichen Arbeitsverhalten motiviert und qualifiziert werden, um eine nachhaltige Fertigung in der Praxis umsetzen zu können. Dabei sind auch nachhaltige Anreizsysteme und eine mitarbeiterorientierte Personalführung zu berücksichtigen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 50-56
Digitale Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen

Digitale Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen

Hindernisse bei der Etablierung und wie sie überwunden werden
Ove Friedrichsen, Michael Heins
Die digitale Transformation ist einer der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen. Dieser Artikel beleuchtet Hindernisse und ihre Wechselwirkungen bei der Etablierung digitaler Geschäftsmodelle in mittelständischen Familienunternehmen sowie Ansätze zur Überwindung der Hindernisse.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 12-16 | DOI 10.30844/IM_23-6_12-16
Innovationslabor Digitalisierung

Innovationslabor Digitalisierung

Produktentwicklung mittels Design Thinking im Makerspace
Michael Mattern, Sebastian Bast ORCID Icon, Kai Scherer ORCID Icon, Klaus-Uwe Gollmer ORCID Icon, Michael Wahl
Makerspaces fördern Kreativität, kollaboratives Arbeiten und handwerkliches Können. Interessierte können dort Werkzeuge, Maschinen und Technologien nutzen, um eigene Projekte zu realisieren und dabei ihre technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Zudem bieten sie eine inspirierende Umgebung, in der Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Fachkenntnissen zusammenkommen, um zu lernen, zu experimentieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Im folgenden Artikel wird auf die Bedeutung, die Eigenschaften und die Ausstattung von Makerspaces eingegangen, insbesondere dem Innovationslabor Digitalisierung, welches an der Hochschule Trier interdisziplinäres Arbeiten fördert und als Schnittstelle zu den Fachlaboren dient. Zudem wird der Prozess des Prototypenbaus anhand mehrerer Anwendungsbeispiele beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 61-65 | DOI 10.30844/IM_23-6_61-65
Open Innovation für KMU

Open Innovation für KMU

Wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Innovationskraft steigern können
Annette Henn ORCID Icon, Dirk Sackmann
Obwohl die Innovation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes von entscheidender Bedeutung ist, geben diese verglichen mit großen Unternehmen weniger als die Hälfte ihrer finanziellen Mittel für Forschung und Entwicklung aus. Die „offene Innovation“ soll vor allem KMU helfen, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Für Regionen, die von KMU dominiert werden, ist es wichtig, ein Ökosystem zu entwickeln, das offene Innovationsprozesse unterstützt. Universitäten können innerhalb dieses Ökosystems eine Schlüsselrolle spielen. Sie unterstützen KMU mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Wissenschaft und Technik sowie im Innovations- und Projektmanagement. Wir stellen eine Fallstudie vor, um die Rolle einer Fachhochschule in einem offenen Innovationsökosystem zu demonstrieren.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 17-21
Prozesswissen durch Künstliche Intelligenz sichern und transferieren

Prozesswissen durch Künstliche Intelligenz sichern und transferieren

Das Projekt KI_eeper erforscht, wie KI humanorientiert implizites Erfahrungswissen sichern kann
Nicole Ottersböck, Holger Dander ORCID Icon, Christian Prange ORCID Icon
Die Verrentung der Babyboomer-Generation stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Insbesondere ein möglicher Verlust von implizitem Erfahrungswissen steht hierbei im Fokus. Dieses Wissen ist meist nur in den Beschäftigten verankert, schwierig zu explizieren und zu übertragen. Das Projekt KI_eeper zielt darauf ab, ein effizientes KI-basiertes System zu entwickeln, das implizite Erfahrungswissen automatisiert im Arbeitsprozess identifiziert und abspeichert. Die so geschaffene Wissensbasis soll als Assistenz im Arbeitsprozess allen Beschäftigten Hilfestellung bieten. Das System wird in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten im Betrieb bedarfsgerecht gestaltet.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Werkzeug zur datenbasierten kontinuierlichen Verbesserung (KVP)

Werkzeug zur datenbasierten kontinuierlichen Verbesserung (KVP)

Das Beispiel produzierender Unternehmen
Konstantin Neumann, Nicole Oertwig ORCID Icon
Die Einführung von kontinuierlicher Verbesserung stellt Unternehmen regelmäßig vor Herausforderungen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung eröffnen sich neue Analysemöglichkeiten, die den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) unterstützen. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Prozessorientierung, Digitalisierung und operative Tätigkeiten systematisch für die Entwicklung und Integration eines datenbasierten KVP in produzierenden Unternehmen angewandt werden können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Potenziale und Anwendung des Industrial Metaverse

Potenziale und Anwendung des Industrial Metaverse

Konvergenz von der Simulation bis zur Realität
Oliver Petrovic, Yannick Dassen, Christian Brecher
Der vorliegende Beitrag behandelt das Konzept des Industrial Metaverse und seine potenziellen Auswirkungen auf die produzierende Industrie. Dabei werden zunächst die Möglichkeiten des Industrial Metaverse allgemein erläutert und anschließend mögliche resultierende Funktionalitäten für die Produktionstechnik entlang des Lebenszyklus dargestellt. Für die beiden Themenfelder „Synthetische Datengenerierung“ und „Virtuelle Qualifizierung“ werden die Implikationen des Industrial Metaverse intensiver betrachtet.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 27-32 | DOI 10.30844/IM_23-5_27-32
The Power of People in Pandemic Times

The Power of People in Pandemic Times

Driving Supply Chain Resilience through Corporate Culture
Nils-Ole Hohenstein
Fast alle Unternehmen erkennen ihre Mitarbeitenden als entscheidende, identitätsbildende Ressource an. Unternehmenskulturen, die Risikobewusstsein und das Lernen aus Erfahrungen in den Vordergrund stellen, haben nicht umsonst eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten gespielt - gerade inmitten der durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Wettbewerbsdynamik. Kommunikation und Zusammenarbeit als Dimensionen des Supply-Chain-Risikobewusstseins bestimmen die Effektivität von Firmenkulturen bei der robusten, agilen Störungsbewältigung. Darüber hinaus hatte die COVID-19-Krise einen positiven Einfluss auf den Lernprozess der Unternehmen. Die digitale Transformation der Supply Chain zur Verbesserung der SCRES unter Pandemiebedingungen hat die Notwendigkeit einer dynamischen Anpassung der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterfähigkeiten durch digitale Fortbildung weiter verstärkt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 25-30 | DOI 10.30844/IM_23-4_25-30
Strategisch statt punktuell Prozesse automatisieren

Strategisch statt punktuell Prozesse automatisieren

Ein Center of Automation zündet den Digitalisierungsbooster – nicht nur in affinen Fachbereichen
Steffen Weiers
Viele Fachabteilungen haben die enorme Effizienzsteigerung und personelle Entlastung von Routinetätigkeiten durch Prozessautomatisierung bereits erkannt. Diese digitalen Vordenker haben damit begonnen, Büroprozesse durch neue Technologien wie Robotic Process Automation (RPA), Low Code in der Microsoft Power Platform oder in SAP zu automatisieren. Die positiven Erfahrungen verbleiben jedoch oftmals in einzelnen Abteilungen. Aufgrund des fehlenden strategischen Überbaus gelingt es Unternehmen als Ganzes noch nicht, die Mehrwerte systematisch auf alle Bereiche zu übertragen. Die organisatorische Lösung hierfür nennt sich „Center of Automation“. Manchmal reicht es aus, wenn das Team aus zwei Mitgliedern besteht, um eine übergreifende, digitale Prozessdenke in ein Unternehmen hineinzubringen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 58-62
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