Technologie: Qualifizierung

Potenziale und Anwendung des Industrial Metaverse

Potenziale und Anwendung des Industrial Metaverse

Konvergenz von der Simulation bis zur Realität
Oliver Petrovic, Yannick Dassen, Christian Brecher
Der vorliegende Beitrag behandelt das Konzept des Industrial Metaverse und seine potenziellen Auswirkungen auf die produzierende Industrie. Dabei werden zunächst die Möglichkeiten des Industrial Metaverse allgemein erläutert und anschließend mögliche resultierende Funktionalitäten für die Produktionstechnik entlang des Lebenszyklus dargestellt. Für die beiden Themenfelder „Synthetische Datengenerierung“ und „Virtuelle Qualifizierung“ werden die Implikationen des Industrial Metaverse intensiver betrachtet.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 27-32 | DOI 10.30844/IM_23-5_27-32
Werkzeug zur datenbasierten kontinuierlichen Verbesserung (KVP)

Werkzeug zur datenbasierten kontinuierlichen Verbesserung (KVP)

Das Beispiel produzierender Unternehmen
Konstantin Neumann, Nicole Oertwig ORCID Icon
Die Einführung von kontinuierlicher Verbesserung stellt Unternehmen regelmäßig vor Herausforderungen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung eröffnen sich neue Analysemöglichkeiten, die den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) unterstützen. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Prozessorientierung, Digitalisierung und operative Tätigkeiten systematisch für die Entwicklung und Integration eines datenbasierten KVP in produzierenden Unternehmen angewandt werden können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
The Power of People in Pandemic Times

The Power of People in Pandemic Times

Driving Supply Chain Resilience through Corporate Culture
Nils-Ole Hohenstein
Fast alle Unternehmen erkennen ihre Mitarbeitenden als entscheidende, identitätsbildende Ressource an. Unternehmenskulturen, die Risikobewusstsein und das Lernen aus Erfahrungen in den Vordergrund stellen, haben nicht umsonst eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten gespielt - gerade inmitten der durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Wettbewerbsdynamik. Kommunikation und Zusammenarbeit als Dimensionen des Supply-Chain-Risikobewusstseins bestimmen die Effektivität von Firmenkulturen bei der robusten, agilen Störungsbewältigung. Darüber hinaus hatte die COVID-19-Krise einen positiven Einfluss auf den Lernprozess der Unternehmen. Die digitale Transformation der Supply Chain zur Verbesserung der SCRES unter Pandemiebedingungen hat die Notwendigkeit einer dynamischen Anpassung der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterfähigkeiten durch digitale Fortbildung weiter verstärkt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 25-30 | DOI 10.30844/IM_23-4_25-30
Strategisch statt punktuell Prozesse automatisieren

Strategisch statt punktuell Prozesse automatisieren

Ein Center of Automation zündet den Digitalisierungsbooster – nicht nur in affinen Fachbereichen
Steffen Weiers
Viele Fachabteilungen haben die enorme Effizienzsteigerung und personelle Entlastung von Routinetätigkeiten durch Prozessautomatisierung bereits erkannt. Diese digitalen Vordenker haben damit begonnen, Büroprozesse durch neue Technologien wie Robotic Process Automation (RPA), Low Code in der Microsoft Power Platform oder in SAP zu automatisieren. Die positiven Erfahrungen verbleiben jedoch oftmals in einzelnen Abteilungen. Aufgrund des fehlenden strategischen Überbaus gelingt es Unternehmen als Ganzes noch nicht, die Mehrwerte systematisch auf alle Bereiche zu übertragen. Die organisatorische Lösung hierfür nennt sich „Center of Automation“. Manchmal reicht es aus, wenn das Team aus zwei Mitgliedern besteht, um eine übergreifende, digitale Prozessdenke in ein Unternehmen hineinzubringen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 58-62
Von der Stichprobe hin zu Echtzeitdaten

Von der Stichprobe hin zu Echtzeitdaten

Integriertes Anlagenengineering zur Erhöhung der Prozessfähigkeit
Alexander Seelig
Die Digitalisierung von Prozessen ist komplex und fehlerbehaftet. Deswegen werden Fertigungsprozesse mit Methoden der statistischen Prozesslenkung überwacht. Das Ziel des vorgestellten Projekts war die Beantwortung der Fragen, wie die Datengrundlage für den Einsatz der Qualitätsregelkarte (QRK) von Stichproben auf nahezu Echtzeitdaten erweitert werden kann und wie die Implementierung der Lösung erfolgen sollte. Die Softwarelösung wurde in der Fischertechnik Lernfabrik entwickelt und getestet. Es konnte gezeigt werden, dass sich die Daten aus der Lernfabrik eignen, um eng getaktet dargestellt und mittels Prozesskennzahlen der QRK ausgewertet werden zu können. So können Fehler vermieden und Kapazitäten eingespart werden.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 48-52
Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Auswirkungen und Konsequenzen der Digitalisierung auf die logistische Arbeitswelt
Tobias Reichert, Marc Lorscheider
Im Zuge der Digitalisierung finden immer mehr digitale Technologien Anwendung in verschiedenen Bereichen der Logistik. Dabei wandelt sich das Berufsfeld und es werden verstärkt Problem- und Abstraktionsfähigkeiten sowie Kompetenzen im Umgang mit IT-Systemen und Daten gefordert. Dieser Beitrag liefert basierend auf einer Literaturrecherche einen Überblick über die derzeitige Situation in der logistischen Arbeitswelt. Dabei werden Auswirkungen der Digitalisierung sowie Anforderungen und zukünftige Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0 hervorgehoben. Abschließend wird ein Leitfaden für die Führungsebene abgeleitet, um den Kompetenzerwerb in dieser Arbeitswelt zu fördern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 30-34
Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Michael Kummer
Im Gedächtnis eines jeden Mitarbeiters sind riesige Mengen an Informationen gespeichert. Funktionsweisen eines Produkts, bewährte Verfahren in Abteilungen, kundenspezifische Informationen, allgemeine Markt- und Wettbewerbskenntnisse etc. Dieses Fachwissen ist in den meisten Unternehmen ein blinder Fleck. Wie schafft man es also unternehmensinternes Know-how verfügbar zu machen? Und das in einer Zeit, in der viele Mitarbeiter Remote, im Home Office, sogar über Länder oder Kontinente hinweg arbeiten?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 61-63
Wie beeinflusst das Image der Personalabteilung das Recruiting?

Wie beeinflusst das Image der Personalabteilung das Recruiting?

David Padilla
Fertigungsunternehmen stehen aktuell vor vielen Hürden. Für sie wird es immer schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte, sogenannte Blue Collar Worker, zu finden. Die Einführung von Technologien und Systemverwendbarkeit stellen ebenfalls Herausforderungen in der Branche dar, denn digitale Zeiterfassung und Schichtplanung sind noch längst nicht die Regel im Industriesektor. Personalsoftware soll die täglichen Aufgaben der Abteilungen erleichtern, um Unternehmensziele zu erreichen. Der Einsatz solcher Technologien spart wertvolle Zeit, da Prozesse automatisiert werden. Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden werden in den Vordergrund gestellt um sowohl die Ressourcenplanung, als auch die Kommunikation von Fertigungsunternehmen zu verbessern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 64-66
KI in der Arbeitswelt von morgen

KI in der Arbeitswelt von morgen

Veränderungen und Gestaltungsansätze
Andreas Heindl, Alexander Mihatsch
Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits heute ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsmodelle und Prozesse vieler Unternehmen. In naher Zukunft werden KI-Systeme unsere Arbeitswelt tiefgreifend verändern. KI-Systeme können dabei für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Domänen - insbesondere in der Industrie - völlig neue Potenziale entfalten. Bestehende Geschäftsmodelle können entlang der Wertschöpfungskette optimiert werden, indem Produktionsabläufe und Prozesse optimiert oder mit vorausschauender Wartung Stillstände in der Produktion vermieden werden (2). Gleichzeitig können KI-Systeme völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen und damit bestehende Marktstrukturen durch neue Akteure radikal verändern. Die KI-Wirtschaft von morgen wird individueller, präziser und nachhaltiger sein: Eine wettbewerbsfähige Wertschöpfung ohne KI wird in vielen Bereichen der Industrie nicht möglich sein (1).
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 10-14
Technikakzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA)

Technikakzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA)

Jonas Geist, Jörg von Garrel
Dieser Beitrag zielt darauf ab, auf Basis der Darstellung des State-of-the-Art ein Modell zur Akzeptanz von RPA-Technologien zu erarbeiten. Dieses Modell dient dabei als Grundlage einer empirischen Studie zur Akzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) bei einem weltweit agierenden Technologieunternehmen. Die Ergebnisse dieser Studie werden in einer korrespondierenden Veröffentlichung „Eine empirische Analyse zur Technikakzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) (Teil 2)“ dargestellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 43-47
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