Prozesswissen durch Künstliche Intelligenz sichern und transferieren

Das Projekt KI_eeper erforscht, wie KI humanorientiert implizites Erfahrungswissen sichern kann

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe39. Jahrgang, 2023, Ausgabe 6, Seite 51-54
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Abstract

Die Verrentung der Babyboomer-Generation stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Insbesondere ein möglicher Verlust von implizitem Erfahrungswissen steht hierbei im Fokus. Dieses Wissen ist meist nur in den Beschäftigten verankert, schwierig zu explizieren und zu übertragen. Das Projekt KI_eeper zielt darauf ab, ein effizientes KI-basiertes System zu entwickeln, das implizite Erfahrungswissen automatisiert im Arbeitsprozess identifiziert und abspeichert. Die so geschaffene Wissensbasis soll als Assistenz im Arbeitsprozess allen Beschäftigten Hilfestellung bieten. Das System wird in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten im Betrieb bedarfsgerecht gestaltet.

Keywords

Artikel

Bis zum Jahr 2036 werden laut Statistischem Bundesamt 2022 rund 12,9 Millionen Erwerbspersonen das Renteneintrittsalter erreicht haben [1]. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, deren langjährig erworbenes Erfahrungswissen zu identifizieren und zu transferieren. Insbesondere das implizite Erfahrungswissen ist schwer zu erfassen, denn es ist Beschäftigten teilweise unbewusst [2]. Auf Basis von Erfahrung werden Tätigkeiten oftmals intuitiv ausgeführt. Warum etwas wie getan wird, ist somit auch schwierig in Worte zu fassen oder gar aufzuschreiben. Teilweise wird dies auch als „Bauchgefühl“ beschrieben [3]. KI als innovative Lösung für den Erhalt von Erfahrungswissen

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