Technologie: Qualifizierung

Wissenstransfer in Unternehmensnetzwerken

Wissenstransfer in Unternehmensnetzwerken

Helmut Baumgarten, Bernhard Hoffmann
Die verstärkte Konzentration auf Kernkompetenzen bedingt einen zunehmenden Fremdleistungsanteil verbunden mit einer Zersplitterung der Wertschöpfungsaktivitäten. Im Wettbewerb stehen zukünftig nicht mehr nur Unternehmen, sondern gesamte Unternehmensnetzwerke. Die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Herstellern und ihren weltweit produzierenden Lieferanten im Rahmen globaler Versorgungs- und Produktionsnetzwerke erfordert insbesondere eine ganzheitliche Vernetzung von Kunden- und Produktwissen. Hier ist das systematische Management der Ressource Wissen ein entscheidender Erfolgsfaktor zur Erzielung strategischer Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend komplexen, dynamischen Unternehmensumfeld.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 34-36
Wissensvermittlung durch E-Learning

Wissensvermittlung durch E-Learning

Jan C. Aurich, Dirk Ostermayer, Kutay Köklü
Die Anpassung von Wissen in einem Unternehmen an dessen strategischen Ziele ist eine Voraussetzung für die Realisierung dieser Ziele. Das dafür notwendige Wissen kann jedoch nicht in beliebiger Menge extern beschafft werden. Daher ist die Weiterentwicklung des Wissens im Unternehmen durch gezielte Maßnahmen in der betrieblichen Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Dieser Beitrag zeigt Möglichkeiten der Wissensvermittlung durch E-Learning und deren Relevanz für die betriebliche Weiterbildung. Grundlage dafür sind die Erfahrungen aus dem Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation der Universität Kaiserslautern (FBK).
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
ww.deck – Wissensmanagement bei Volkswagen

ww.deck - Wissensmanagement bei Volkswagen

Ferdinand Schultz, Herbert F. Pucher
Die internationale Wettbewerbssituation, in der sich die Entstehungsprozesse und Produktzyklen laufend verkürzen, erfordert bei einem Global Player wie dem Volkswagen-Konzern den Ausbau einer leistungsfähigen Wissensmanagementinfrastruktur. Der schnelle und geschützte Austausch von konzerninternem Fach- und Erfahrungswissen rund um den Globus wird aufgrund der Modulstrategie, des internationalen Entwick-lungs- und Fertigungsverbunds und steigender Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen immer relevanter. Aus diesem Grund erteilte der Vorstand der Volkswagen AG 1998 den Auftrag, ein Wissensmanagementprogramm mit der Bezeichnung ww.deck (world wide development and exchange of corporate knowledge) zu erproben und umzusetzen. Seit Frühjahr 1999 arbeitet ein interdisziplinäres Team an der Umsetzung dieses Auftrags.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 64-66
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