Technologie: Qualifizierung

Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Vittorio Franzellin
Die steigende Nachfrage und Verfügbarkeit von Wissen hat dazu beigetragen, dass wir einen gesellschaftlichen und sozialen Wandel weg von der Industriegesellschaft und hin zur Wissensgesellschaft durchleben. In diesem Beitrag wird der Fokus auf Wissensarbeit in Kleinunternehmen gelegt. Der Beitrag beschreibt die Bedeutung und das Potenzial von Wissensarbeit in Kleinunternehmen und zeigt die Schwierigkeiten bei der Einführung auf. Die Baubranche zeigt sich durch ihren Wandel zu einem wissensintensiven Wirtschaftszweig und ihre Kleinstrukturiertheit als ideales Beispiel für diesen Ansatz. In einem systemtheoretischen Modell wird am Ende des Beitrags aufgezeigt, wie Wissensarbeit in Kleinunternehmen der Bauindustrie ermöglicht werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Dennis Abel, Markus Schmitz, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Planung, Ausgestaltung und laufende Verbesserung der heute vorliegenden komplexen Unternehmensstrukturen und technischen Systeme erfordern umfassende Kenntnisse über Technik, Prozesse und IT. In diesem Zusammenhang stellt der effektive und effiziente Einsatz von Planungs- und Simulationswerkzeugen Planer und Anlagenbetreiber mehr denn je vor die Herausforderung, ihr Wissen zielorientiert für ihre Planungsaufgaben zu nutzen und in kreativen Prozessen zu erweitern. Wissen wird somit immer mehr ein entscheidender Produktivitätsfaktor und ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenskapitals. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Beitrag Möglichkeiten zur Systematisierung und Standardisierung des simulationsgestützten Engineerings und hier insbesondere die Nutzung von Assistenzfunktionen sowie von systematischen Bewertungsmethodiken, um die Produktivität des Simulationseinsatzes zu erhöhen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Das Wissen älterer Beschäftigter

Das Wissen älterer Beschäftigter

Vorbereitung auf den demografischen Wandel und ungenutzte Potenziale
Birgit Verworn, Christiane Hipp
Bereits heute sind mittelständische Unternehmen in wenig attraktiven Regionen mit alternden Belegschaften und Fachkräftemangel aufgrund fehlenden Nachwuchses konfrontiert. Das Statistische Bundesamt erwartet besonders einschneidende Veränderungen der Altersstruktur der deutschen Erwerbspersonen in den Jahren zwischen 2017 und 2024. Wie sollen sich Unternehmen auf die Veränderungen vorbereiten? Handelt es sich dabei um eine reine Pflichtübung oder lassen sich sogar zusätzliche Potenziale nutzen? Aktuelle empirische Ergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum geben Hinweise.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 75-78
Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Warum und wie Unternehmen von diesen profitieren können
Stephan Kaiser, Arjan Kozica, Ulrike Bonss
Traf man früher in einem Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) einen Ingenieur, konnte man ziemlich sicher sein, einem Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber zu stehen. Seit einiger Zeit jedoch arbeiten in der Industrie zunehmend hochqualifizierte „externe“ Mitarbeiter mit den „Internen“ zusammen, und zwar auch in wichtigen Kernbereichen eines Unternehmens wie bspw. in der F&E oder im IT-Bereich. Grund hierfür ist nicht nur ein „Flexibilitätsgewinn“; vielmehr sind hochqualifizierte externe Mitarbeiter eine wichtige Quelle für neues Wissen und innovative Ideen. Externe können dazu beitragen, dass Unternehmen technologische Trends erkennen, neues Wissen erwerben und innovative Produkte entwickeln. Der vorliegende Beitrag erläutert zunächst, warum externe Mitarbeiter für Unternehmen eine wichtige Wissensquelle sind und wie der Prozess aussieht, mit dem sich das Wissen externer Mitarbeiter integrieren lässt. Im Fokus des Beitrags stehen dann ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 79-82
Qualifizierungsmaßnahmen für russische Fachleute

Qualifizierungsmaßnahmen für russische Fachleute

Eduard Patrik, Yuri Nikitin, Dimitri Belov
Fachkräfte sind Mangelware. Diese Tatsache, mit der weltweit nahezu alle hoch industriealisierten Länder zu kämpfen haben, behindert auch den Modernisierungskurs Russlands in wachsendem Maße. Neue innovative Technologien, die als Wirtschaftsmotor wirken, können nicht gefördert und umgesetzt werden, weil qualifiziertes Personal fehlt. Die Ursachen dieses Problems sind vielfältig und werden durch historische, politische, wirtschaftliche und soziale Faktoren bestimmt.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 42-46
Assistent zur verlässlichen Konfiguration von Roboteranlagen

Assistent zur verlässlichen Konfiguration von Roboteranlagen

Christian Peemöller, Roman Korf, Gerd Grube, Christian Mankopf
Die Zunahme der Komplexität von Produkten und des Produktentwicklungsprozesses sowie sinkende Entwicklungszyklen und hohe Qualitätsansprüche der Kunden erhöhen den Druck, möglichst fehlerfrei und wirtschaftlich zu produzieren. Schon in frühzeitigen Entwicklungsphasen des Produktlebenszyklus müssen daher Fehler vermieden werden, anstatt sie später kostenaufwändig zu beheben. Im folgenden Beitrag wird anhand der Produktkonfiguration von Roboterfräsanlagen eine innovative Lösung für die frühe Entwicklungsphase gezeigt. Der Lösungsansatz basiert auf bewährten Techniken aus dem Bereich der semantischen Technologien sowie der Problemlösungsmethoden. Zudem wird gezeigt, wie durch Einbezug von Erfahrungswissen aus späteren Entwicklungsphasen die Verlässlichkeit der Produktkonfiguration verbessert werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 37-40
Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Mit dem PharmaInnovationsLotsen offene Innovationsprozesse gestalten
Norbert Gronau ORCID Icon, Andreas Braun, Gergana Vladova
Innovationen sind eine zentrale Determinante für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Entdeckung, Entwicklung und Realisierung von innovativen Ideen ist allerdings mit Herausforderungen und Risiken verbunden. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sollen vor diesem Hintergrund neue Wege und Ressourcenquellen aufgezeigt werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Thematik des Open Innovation-Ansatzes in der Pharmaindustrie und beschreibt die Interaktion zwischen Forschung und Praxis zur Öffnung der bestehenden Innovationsprozesse in drei KMU.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Flexibler Mitarbeitereinsatz

Flexibler Mitarbeitereinsatz

Ergebnisse einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung
Cynthia Sende, Nathalie Galais, Klaus Moser, Katharina Hasenau
Flexibilität wird zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Befragung deutscher Unternehmen. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen gaben Flexibilität als ihr wichtigstes Unternehmensziel an. Was dies für die Personalpolitik eines Unternehmens und letztendlich die Mitarbeiter bedeutet, ist Inhalt dieses Beitrags. Der Fokus dieser, im BMBF-Projekt „FlexPro“ durchgeführten Untersuchung, lag sowohl auf der Nutzung verschiedener interner Flexibilisierungsstrategien als auch auf dem Einsatz von externem Personal insbesondere Zeitarbeitnehmern.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 52-56
Kompetenzentwicklung und Führung bei Verbesserungsprozessen in der Produktion

Kompetenzentwicklung und Führung bei Verbesserungsprozessen in der Produktion

Eberhard Abele, Jan Cachay, Jan Wennemer
Nachhaltigkeit in schlanken Produktionssystemen entsteht, wenn die entsprechenden Grundprinzipien von möglichst allen Beteiligten im Rahmen dauerhafter Verbesserungsprozesse adressiert werden. Hierzu ist ein Kompetenzaufbau aller Mitarbeiter notwendig, auch von Führungskräften, da diese die KVP-Haltung durch ihren Führungsstil vermitteln und vorleben. Gelingt dies, werden Verbesserungsprozesse zu einem dauerhaften Lernprozess, der wiederum als selbstverstärkender Faktor dazu dient, Mitarbeiterkompetenzen weiterzuentwickeln. An einem Unternehmensbeispiel wird ein Ansatz zur Kompetenzentwicklung und des korrespondierenden Führungssystems für Verbesserungsprozesse vorgestellt und durch erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung belegt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 14-18
Mit Talenstrategie dem Fachkräftemangel begegnen

Mit Talenstrategie dem Fachkräftemangel begegnen

Katrin Schickhoff, Ellen Uloth
Qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu bekommen und im Unternehmen zu halten wird zu einer immer wichtigeren Führungsaufgabe in den nächsten Jahren werden. Mitarbeiter arbeiten am besten, wenn sie auf der einen Seite ein klares Verständnis von ihrer Aufgabe und den Abläufen haben und auf der anderen Seite ihre Talente und Stärken für das Unternehmen anwenden können. Das Nichtbeachten dieser beiden Seiten der Medaille führt zu hoher Fluktuation, hohem Krankenstand und burn out bei den Mitarbeitern. Die konsequente Umsetzung der stärkeorientierten Strategie zeigt, wie Talente erkannt und zu Stärken in der Funktion im Unternehmen entwickelt und weiterentwickelt werden können.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 27-30
1 … 14 15 16 … 22