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Prozessorientierte Methodik der BLE-basierten Datenerhebung

Prozessorientierte Methodik der BLE-basierten Datenerhebung

Auf dem Weg zu einem standardisierten Process Performance Management auf Baustellen
Hendrik Jonitz, Thomas Braml, Eva-Maria Kern, Marius Herzog
Die zunehmende Industrialisierung der Baubranche ermöglicht die Implementierung eines standardisierten Process Performance Managements (PPM), mit welchem operative Prozesse auf Baustellen analysiert und gesteuert werden können [1]. Voraussetzung hierfür sind entsprechende Prozessdaten. Gegenstand dieses Beitrags ist die Vorstellung eines strukturierten Vorgehens zur Erhebung dieser Daten auf Basis der Bluetooth Low Energy (BLE)-Technologie. Die im Zuge von Feldstudien gesammelten Erfahrungen ermöglichen die Ableitung von Chancen und Herausforderungen und dienen als praxisbezogene Information hinsichtlich des Einsatzes der BLE-Technologie für die Prozessdatenerhebung.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 42-47
Methoden für die Gestaltung der Unternehmensarchitektur

Methoden für die Gestaltung der Unternehmensarchitektur

EAM als Enabler für die Konzipierung übertragbarer KI-Lösungen
Arno Kühn, Arthur Wegel ORCID Icon, Jonas Cieply ORCID Icon
Laut acatech [1] gewinnt Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung für den Erfolg produzierender Unternehmen. Die entstehenden datengetriebenen Lösungen im Bereich der Produktion sind gekennzeichnet durch ihre Vielfalt. Sowohl die Prozesse, in denen die Lösungen eingesetzt werden, als auch der Standort (verschiedene Fabriken, Fabrikteilbereiche, etc.) der Lösungen unterscheiden sich. Häufig werden die Lösungen zudem kaum über die Pilotgrenzen hinaus skaliert. Am Ende eines KI-Projekts sind die Ziele eines Anwendungsfalls erfüllt, für die IT-Systemlandschaft kommt jedoch oft eine weitere Insellösung hinzu. Die entstehenden Daten werden nicht weiter verwertet, eine aufwändige Wartung macht die gewonnenen Effizienzen zunichte.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 37-42 | DOI 10.30844/IM_23-1_37-42
Daten als Geschäftsmodellbasis

Daten als Geschäftsmodellbasis

Handlungsempfehlungen für kompetitive Predictive-Maintenance-Geschäftsmodelle
Sven Seidenstricker, Saskia Ramm, Barbara Dinter
Produkt-Service-Systeme (PSS) und Big Data bieten Wettbewerbsvorteile. Doch hierfür sind neue innovative Geschäftsmodelle und eine Neupositionierung der Unternehmen unabdingbar, was gerade für den mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbau häufig eine Herausforderung darstellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 33-36 | DOI 10.30844/IM_22-6_33-36
Demand Planning Falcon

Demand Planning Falcon

Zielgenaue, stochastische Bedarfsvorhersagen mit einer neu entwickelten digitalen Planungsmethode
Alexander Schmid, Thomas Sobottka, Samuel Luthe, Wilfried Sihn
Präzise Bedarfsprognosen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Materialdisposition. EntscheidungsträgerInnen stehen jedoch vor dem Dilemma, welches Prognoseverfahren sie verwenden sollen. Zumeist fehlt auch das Methodenwissen, um komplexe mathematische Prognoseverfahren anwenden zu können. Doch auch nach der Wahl des Prognoseverfahrens verbleibt noch die Hürde, die Prognoseverfahren optimal zu parametrisieren. Der vorliegende Beitrag untersucht das Optimierungspotenzial eines selbst entwickelten automatisch optimierenden Prognoseansatzes auf Basis zehn gängiger Prognoseverfahren. In die Praxis umgesetzt wurde die Methode im Forschungsprojekt DISPO 4.0 im digitalen Planungstool Demand Planning Falcon, das zielgenaue Bedarfsprognosen für die Investitionsgüterindustrie erstellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 47-50 | DOI 10.30844/IM_22-6_47-50
Zukunfts- und Wertschöpfungslabor DataLab WestSax

Zukunfts- und Wertschöpfungslabor DataLab WestSax

Ein regionaler Katalysator für datenbasierte Wertschöpfungsprozesse
Christian Leyh, Wibke Kusturica ORCID Icon, Sarah Neuschl, Christoph Laroque ORCID Icon
Neue Wertschöpfungsprozesse und Geschäftsmodelle, die durch umfangrei- che Datennutzung und überbetriebliches Datenteilen geprägt sind, werden für Unternehmen immer wichtiger. Viele Barrieren und Hemmnisse verlang- samen jedoch vor allem für den Mittelstand den Weg zu einer datenbasierten Wertschöpfung. Den Unternehmen fehlt es an konkreten Datennutzungs- und Umsetzungsideen und/oder an Digitalisierungs- und Datenanalysekompe- tenzen. Dadurch bestehen ungenutzte Wertschöpfungspotenziale in Unter- nehmen - selbst wenn bereits Daten vorhanden sind. Mit diesem Beitrag werden durch die Beschreibung eines Reallabors mit Realexperimenten Un- terstützungsmöglichkeiten für Unternehmen aufgezeigt, um den eigenen „Datenschatz“ zu identifizieren und zu heben.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 37-41 | DOI 10.30844/IM_22-6_37-41
Automatisierte Umfeldanalyse

Automatisierte Umfeldanalyse

Generierung von Trainingsdatensätzen für Maschinelles Lernen
Annika Lange ORCID Icon, Julia-Anne Scholz, Thomas Knothe ORCID Icon, Magdalena Scharf
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind insbesondere im internationalen Markt einer turbulenten Umgebung ausgesetzt. Um KMUs einen Weg aufzuzeigen und Veränderungen frühzeitig zu identifizieren wird das interaktive Lagebild eingesetzt. Dies wurde während der Corona-Krise am Fraunhofer IPK entwickelt, um Unternehmen eine individuell strukturierte Übersicht zu ihrer Auftragslage, Performanz sowie zu ihrem Unternehmensumfeld zu geben. Der Bereich zum Unternehmensumfeld wird aktuell um die unternehmensindividuelle Komponente der automatischen Erkennung von kontextbezogenen Daten erweitert, um relevante Informationen automatisiert einem Unternehmen bereitzustellen. Hierfür wird ein Machine Learning-Modell entwickelt und mittels unternehmensspezifischen Datensätzen trainiert. Dazu ist es zunächst erforderlich, Trainingsdatensätze mittels Topic Modeling zu generieren. Hierbei werden Umfeldinformationen entsprechend ihrer Relevanz bewertet und beschriftet. In diesem Beitrag wird die ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Strukturierte Aufwand- und Nutzenabschätzung bei der Innovation digitaler und hybrider Geschäftsmodelle
Sebastian Beiner, Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Eine wesentliche Herausforderung für die deutsche Industrie besteht in der Entwicklung und dem erfolgreichen Angebot digital vernetzter Geschäftsmodelle. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure und Leistungsbündel können neue Werte für Kunden geschaffen werden. Diese Vernetzung führt jedoch zu einer erhöhten Komplexität, die es insbesondere für traditionelle Industrieunternehmen erschwert, diese Möglichkeiten zu überblicken und sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund wird eine Systematik vorgestellt, welche durch Modellbildung Komplexität reduziert und es ermöglicht, frühzeitig Aufwand und Nutzen von Geschäftsmodellideen gegenüberzustellen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 28-32
Digitales Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

Digitales Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

Ein serviceorientierter Ansatz zur Entwicklung einer Plattform für datengestütztes Nachhaltigkeitsdatenmanagement
Justus von Geibler ORCID Icon, Julia Brandt, Lara Waltersmann, Robert Miehe, Ralf Tesch
Die Stärkung der Digitalisierung im Nachhaltigkeitsmanagement und das Schaffen einer einheitlichen sowie konsistenten Datenbasis können Unternehmen maßgeblich unterstützen, steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen zu entsprechen und die Transparenz zur Nachhaltigkeit des Wirtschaftens zu gewährleisten. Dieser Beitrag stellt Anforderungen und einen serviceorientierten Ansatz zur Entwicklung einer Plattform für datengestütztes Nachhaltigkeitsmanagement in produzierenden Unternehmen vor.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 45-47 | DOI 10.30844/I40M_22-1_45-47
Autonome Qualitätsprüfung 4.0

Autonome Qualitätsprüfung 4.0

Reduzierung von Pseudofehlern in der Leiterplattenfertigung durch die Integration von Maschinellem Lernen
Lukas Schulte, Nils Killich, Jochen Deuse ORCID Icon, Florian Meierhofer
Zunehmend werden kundenseitig leistungsfähigere elektronische Bauteile gefordert. Einhergehend mit steigenden Kundenanforderungen sowie einer Globalisierung der Märkte sind Unternehmen gezwungen kontinuierlich eine hohe Qualität zu gewährleisten. Daraus folgt eine hohe Anzahl an Prüftoren mit engen Toleranzgrenzen. Diese, als Prüfschärfe bezeichneten, Grenzen führen zu einer hohen Anzahl an Pseudofehlern. Mittels doppelter Prüfungen durch Prozessexperten können derartige Fehler reduziert werden. Jedoch führt dieses Vorgehen besonders in der Elektronikfertigung zu hohen Kosten. Autonom agierende Prüfsysteme ermöglichen hingegen die Begegnung dieser Herausforderung. Zur Entwicklung derartiger Systeme wurde im Beitrag Maschinelles Lernen in den Lotpasteninspektionsprozess integriert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 52-56
Normen zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks

Normen zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks

Stefanie Lewandowski, André Ullrich ORCID Icon, Norbert Gronau ORCID Icon
CO₂-Fußabdrücke sind ein aktuell viel diskutiertes Thema mit weitreichenden Implikationen für Individuen als auch Unternehmen. Firmen können einen proaktiven Beitrag zur Transparenz leisten, indem der unternehmens- oder produktbezogene CO₂-Fußabdruck ausgewiesen wird. Ist der Entschluss gefasst einen CO₂-Fußabdruck auszuweisen und die entstehenden Treibhausgase zu erfassen, existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Normen und Zertifikate, wie die publicly available specification 2050, das Greenhouse Gas Protokoll oder die ISO 14067. Das Ziel dieses Beitrags ist es, diese drei Normen zur Berechnung des produktbezogenen CO₂-Fußabdrucks zu vergleichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Vor- und Nachteile in der Anwendung aufzuzeigen. Die Übersicht soll Unternehmen bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich der Eignung eines CO₂-Fußabdrucks für ihr Unternehmen unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 17-20 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S17-20
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