Wissensarbeit

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Dennis Abel, Markus Schmitz, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Planung, Ausgestaltung und laufende Verbesserung der heute vorliegenden komplexen Unternehmensstrukturen und technischen Systeme erfordern umfassende Kenntnisse über Technik, Prozesse und IT. In diesem Zusammenhang stellt der effektive und effiziente Einsatz von Planungs- und Simulationswerkzeugen Planer und Anlagenbetreiber mehr denn je vor die Herausforderung, ihr Wissen zielorientiert für ihre Planungsaufgaben zu nutzen und in kreativen Prozessen zu erweitern. Wissen wird somit immer mehr ein entscheidender Produktivitätsfaktor und ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenskapitals. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Beitrag Möglichkeiten zur Systematisierung und Standardisierung des simulationsgestützten Engineerings und hier insbesondere die Nutzung von Assistenzfunktionen sowie von systematischen Bewertungsmethodiken, um die Produktivität des Simulationseinsatzes zu erhöhen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Struktur vs. Kreativität in Wikis

Struktur vs. Kreativität in Wikis

Wissensarbeit im Spannungsfeld von Kreativität und Prozessgrenzen durch strukturierte Wikis ermöglichen
Stefan Voigt
Strukturierte Wikis kombinieren die Vorteile der Web 2.0-Welt - Flexibilität, Nutzung der kollektiven Intelligenz, Selbstorganisation und Partizipation - mit der prozessorientierten Wissensarbeit. Dabei können diese Wikis Prozessstrukturen abbilden und komplexe Prozesse unterstützen. Mit Wikis als integrative Plattformen lässt sich also die Wissensarbeit in wissensintensiven, komplexen Prozessen unterstützen. Dabei müssen nicht korsettartige, enge Prozessgrenzen eingehalten werden, sondern es können kreative Spielräume, die die Technologie von „Hause aus“ mitbringt, Nutzen stiftend eingebracht werden. Dieser Beitrag zeigt die Unterschiede zwischen traditionellen und strukturierten Wikis am Beispiel des ICKEwiki auf.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 70-74
Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Vittorio Franzellin
Die steigende Nachfrage und Verfügbarkeit von Wissen hat dazu beigetragen, dass wir einen gesellschaftlichen und sozialen Wandel weg von der Industriegesellschaft und hin zur Wissensgesellschaft durchleben. In diesem Beitrag wird der Fokus auf Wissensarbeit in Kleinunternehmen gelegt. Der Beitrag beschreibt die Bedeutung und das Potenzial von Wissensarbeit in Kleinunternehmen und zeigt die Schwierigkeiten bei der Einführung auf. Die Baubranche zeigt sich durch ihren Wandel zu einem wissensintensiven Wirtschaftszweig und ihre Kleinstrukturiertheit als ideales Beispiel für diesen Ansatz. In einem systemtheoretischen Modell wird am Ende des Beitrags aufgezeigt, wie Wissensarbeit in Kleinunternehmen der Bauindustrie ermöglicht werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Office Excellence

Office Excellence

Innovative Arbeitsgestaltung für die Wissensarbeit
Dieter Spath, Wilhelm Bauer
Der Gestaltung von Büroarbeit kommt in der modernen Wissensgesellschaft eine zentrale Bedeutung zu. Die Anforderungen an die Wissensarbeiter steigen ständig. Neben hoher Produktivität und bester Qualität werden Flexibilität, Mobilität und Veränderungsbereitschaft gefordert. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sind beste Arbeitsinfrastrukturen notwendig, also Büroarbeitsplätze, die die Arbeiten optimal unterstützen und für die Mitarbeiter ein positives Ambiente zur Verfügung stellen. Flexible Bürostrukturen können diese Anforderungen am besten erfüllen. Ihre Einführung bedarf dabei eines zielgerichteten Change Managements.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 11-14
Communities of Practice im Unternehmen

Communities of Practice im Unternehmen

Anforderungen an die IT-Unterstützung
Matthias Trier
Neben der Ermöglichung eines strukturierten Zugriffs auf die Breite der im Unternehmen generierten Wissensobjekte bzw. Dokumente betreiben Unternehmen zunehmend die alternative Wissensmanagementstrategie der so genannten Personifizierung. Dabei wird nicht primär die Kodifizierung des Expertenwissens in Dokumente verfolgt, sondern eine direkte Verknüpfung der Mitarbeiter im Unternehmen ermöglicht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgabe ist der Aufbau von IT-gestützten Communities of Practice.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 49-52