Risikomanagement

Risiken erkennen und vermeiden

Risiken erkennen und vermeiden

Potenziale von ganzheitlichen Produktionssystemen im Krankenhaus
Uwe Dombrowski, David Ebentreich
Risiken bedrohen Unternehmen aller Branchen. Sind Menschenleben bedroht, sind Maßnahmen zur Risikoerkennung und -vermeidung dringend erforderlich. Das Gesundheitswesen und in dieser Branche die Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz der Patienten einzuleiten. Unterstützung bieten hierfür die Methoden und Werkzeuge ganzheitlicher Produktionssysteme. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag die Unterstützung ganzheitlicher Produktionssysteme zur Verbesserung der Patientensicherheit in Krankenhäusern untersucht.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 62-66
Volatilität im Einkauf von Rohstoffen senken

Volatilität im Einkauf von Rohstoffen senken

Timo Six, Arnd Wiedemann
Rohstoffe sind einer der dominierenden Kostentreiber in Industrieunternehmen und stellen aufgrund der Volatilität der Marktpreise eine unsichere Planungsgröße dar, die erhebliche Verlustgefahren birgt. Ziel dieses Beitrags ist, aufzuzeigen, wie die Volatilität im Einkauf von Rohstoffen durch ein aktives Risikomanagement effektiv reduziert werden kann. Aufbauend auf einer systematischen Erfassung und Bewertung des Rohstoffpreisrisikos gilt es, die Einkaufspreise für Rohstoffe mittels eines wirksamen Instrumentariums erfolgreich zu glätten.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 7-11
Identifikation kritischer Versorgungsprozesse

Identifikation kritischer Versorgungsprozesse

Ein neuer Ansatz zur proaktiven Vermeidung kritischer Situationen in Versorgungsprozessen
Stefan Maurer, Gunther Reinhart, Severin Kreuels, Verena Rabenstein
Die externen Turbulenzen auf produzierende Unternehmen verstärken sich aufgrund steigender, natürlicher und geopolitischer Veränderungen. Aufgrund dieser extendierten Turbulenzen steigt die Anfälligkeit der heute eng vernetzten und komplexen Lieferketten produzierender Unternehmen. Damit aktuelle und künftige Instabilitäten vermieden werden, müssen kritische Prozesse robuster und flexibler gestaltet und kontinuierlich überwacht werden. Um die notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit einleiten zu können, müssen kritische Prozesse identifiziert werden. Zur Bewertung aktuell oder künftig kritischer Prozesse wird die Kritikalität eingeführt. Damit lässt sich der Einfluss extendierter Turbulenzen ermitteln und mögliche Instabilitäten werden erkannt und antizipiert.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 12-16
Risiken des Klimawandels für die Fabrikplanung

Risiken des Klimawandels für die Fabrikplanung

Ansatz zur systematischen Berücksichtigung der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Fabrik
Uwe Dombrowski, Stefan Ernst
Die Auswirkungen der industriellen Produktion, insbesondere der CO2-Emissionen, auf das Klima werden in der Wissenschaft, aber auch in der Politik vielfältig diskutiert. Die Anpassungen an die Folgen des Klimawandels, wie z. B. Verbesserung des Hochwasserschutzes, werden ebenfalls untersucht, jedoch wurden diese im Hinblick auf Handlungsmöglichkeiten produzierender Unternehmen bisher nur unzureichend analysiert. In der klassischen Fabrikplanung stellen zum Beispiel klimatische Bedingungen lediglich einen Aspekt bei der Standortwahl dar. Dabei wird das Klima als statische und nicht als dynamische Einflussgröße betrachtet. Dies hat zur Folge, dass das Risiko der Folgen des Klimawandels bei der Planung von neuen Fabriken bzw. bei der Umplanung bestehender Fabriken nicht betrachtet wird. In diesem Beitrag wird ein Ansatz zur Bestimmung und Berücksichtigung der zunehmenden Risiken beschrieben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Carolin Singer
ie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können. Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
IM 2/2011: Brasilien

IM 2/2011: Brasilien

Gemeinsame Forschungsansätze für nachhaltige Produktion
Mehr als 30 deutsche und brasilianische Partner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung nachhaltiger Lösungen auf dem Gebiet der Produktions- und Fertigungstechnik – von der Optimierung einzelner Technologien und Prozesse bis hin zu Lösungen für die Logistik und den Produktlebenszyklus. Zahlreiche Beiträge dieser Ausgabe von Industrie Management stellen spannende und vielversprechende Zwischenergebnisse aus diesen Projekten vor.
Risiken des Fremdbezugs aus Indien

Risiken des Fremdbezugs aus Indien

Das Beispiel der Lederwarenindustrie
Boris Braun, Christian Dietsche
Die Verlagerung arbeitsintensiver Produktionsprozesse in Schwellenländer stellt für viele deutsche Unternehmen eine unverzichtbare Geschäftsstrategie dar. Indien bietet hierfür aufgrund seiner Wachstumsdynamik, seiner politischen Stabilität, der relativ geringen sprachlichen Probleme sowie der vielerorts vorhandenen gewerblichen Traditionen günstige Voraussetzungen. Verlagerungsprozesse und Fremdbezug bergen aber auch unternehmerische Risiken. So sehen sich deutsche Unternehmen neben kulturell bedingten Missverständnissen oft mit unzuverlässigem Geschäftsgebaren ihrer indischen Lieferanten konfrontiert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 59-62
Risikomanagement und Ergebniscontrolling in IT-Offshoring-Projekten

Risikomanagement und Ergebniscontrolling in IT-Offshoring-Projekten

Ricarda Elena Joie Wildemann
In IT-Offshoring-Projekten treten wirtschaftliche (Kostenabweichungen), zeitbezogene (Know-how-Verlust) und technische Risiken (mangelnde Funktionsausfüllung) auf. Diese werden anhand von Fallstudien analysiert. Zur Verringerung der Risiken werden Handhabungsstrategien entwickelt und in ein Controllingkonzept integriert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 55-59
Wie kleine Unternehmen große Risiken erfolgreich managen

Wie kleine Unternehmen große Risiken erfolgreich managen

Roman Boutellier, Adrian Fischer, Günther Nicolussi
Viele technologieintensive Klein-unternehmen stehen vor einer heiklen Aufgabe: Wie soll man sich als Kleinunternehmen auf dynamische Entwicklungen in Absatz- und Beschaffungsmärkten vorbereiten? Wie kann man sicherstellen, dass man technologische Entwicklungen nicht verpasst? Welche Ansätze im Bereich Risikomanagement existieren, welche den beschränkten personellen und finanziellen Ressourcen gerecht werden? Welche Risiken sind für ein Unternehmen verkraftbar, welche existenzbedrohend? Das vorliegende Praxisbeispiel gibt Antworten und zeigt einen Ansatz, wie Kleinunternehmen ihre Risiken effizient managen können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 51-54
IM 1/2008: China

IM 1/2008: China

Ein Land zwischen Zukunftsmarkt und Investitionsstandort
Längst ist China fest auf den Weltmärkten etabliert und vor allem dank seines niedrigen Lohnniveaus für viele westliche Unternehmen unverzichtbar. Wenn Sie mehr über die Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen wissen wollen, sollten Sie diese Ausgabe von Industrie Management nicht verpassen. Die Beiträge beleuchten Themen wie die Bekleidungsindustrie, Outsourcing im Ingenieurwesen oder das Ergebniscontrolling im IT-Offshoring.
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