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Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Ein Vergleich lokal integrierter und global diversifizierter Alternativen
Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Globale Liefer- und Wertschöpfungsketten sind komplex und hochgradig vernetzt. Ein temporärer Ausfall eines einzelnen Lieferanten aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Konflikten oder Pandemien kann weitreichende Folgen für Wertschöpfungsprozesse an vielen anderen Standorten haben. Der Beitrag skizziert strategische Optionen für Unternehmen, um die Resilienz ihrer Wertschöpfungsketten zu verbessern. Mögliche Optionen sind die Ausweitung lokaler oder globaler Lieferketten, die regionale Konzentration oder globale Diversifizierung der eigenen Produktionskapazitäten von Unternehmen sowie das Insourcing oder Outsourcing von Wertschöpfungsaktivitäten. Anhand der Daten von 314 deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wird der Zusammenhang des Einsatzes verschiedener digitaler Technologien und Organisationskonzepte mit der Umsetzung der verschiedenen Wertschöpfungsoptionen untersucht.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 31-35 | DOI 10.30844/IM_23-4_31-35
Remote Manufacturing

Remote Manufacturing

Eine Einführung in die nächste Generation delokalisierter Produktion
Michael Lütjen ORCID Icon, Padmaraj Pattanashetti
Eine Vielzahl technologischer Entwicklungen der letzten zehn Jahre trägt dazu bei, dass sich die heutige industrielle Arbeitswelt dramatisch verändert. Immer stärker dringen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Automatisierungstechnik und Robotik in die Arbeitswelt vor. Im Kontext von Industrie 4.0 steigt die Vernetzung der Systeme und es werden Sensordaten, Zustandsinformationen sowie Steuerungsbefehle ausgetauscht. Dies schafft Voraussetzungen für neue Arten von Produktionskonzepten wie das „Remote Manufacturing“. Das Remote Manufacturing beschreibt eine delokalisierte Produktion, welche die räumliche Einheit der Produktionsfaktoren aufhebt. Es wird nicht länger notwendig sein, die Produktionsfaktoren, bestehend aus Elementarfaktoren (Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel), und die dispositiven Faktoren (Planung, Leitung, Überwachung, Organisation) an einem Ort zu kombinieren. Zukünftig wird es möglich sein, Produktionsanlagen im Ausland zu betreiben und diese ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 16-20
Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Kathrin Schneider, Helmut Krcmar
Die zunehmenden Externalisierungsbestrebungen stellt die Informationstechnologie (IT) vor neue Herausforderungen. Sie muss nicht nur binnen kurzer Zeit eine Vielzahl an heterogenen und komplexen Prozessen unterstützen, sondern auch auf neue Anforderungen aus dem Business flexibel reagieren. Die inhärente Dynamik von Wertschöpfungsnetzwerken lässt eine exakte Planung der IT hinsichtlich Implementierung, Einbindungszeitpunkt und Kostenfaktor als schwierig erscheinen. Daher stellt der vorliegende Beitrag basierend auf Erkenntnissen aus der unternehmerischen Praxis eine Methode vor, die eine systematische und strukturierte Planung und Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken ermöglicht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Outsourcing des internationalen Ersatzteilversands Implementierungserfahrungen und Erfolgsfaktoren eines Fallbeispiels des Werkzeugmaschinenbaus

Outsourcing des internationalen Ersatzteilversands Implementierungserfahrungen und Erfolgsfaktoren eines Fallbeispiels des Werkzeugmaschinenbaus

Tobias Held, Dirk Stegelmeyer
Logistikaufgaben werden vielfach fremdvergeben, um sich verstärkt auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und das spezielle Know-how von Dienstleis-tern zu nutzen. Dies trifft insbesondere auch auf den Bereich von Verpackungs- und Versandaktivitäten zu. Während Fremdvergabe- und Make-or-Buy-Entscheidungen umfangreich in Wissenschaft und Praxis diskutiert wurden [1-5] - speziell auch für die Logistik [6-10] - liegen vergleichsweise nur wenige Untersuchungen zum nachhaltigen Umsetzungscontrolling und zur Erfolgssicherung nach der Festlegung auf Fremdvergabe von Ersatzteillogis-tikleistungen vor. Am Beispiel eines aktuell durchgeführten Outsourcing-Projektes der Schleifring-Gruppe wird gezeigt, welche Erfolgsfaktoren existieren, wie ein effektives Erfolgscontrolling vorgenommen werden kann, und inwieweit geplante Verbesserungen nachhaltig realisiert werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO)

Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO)

Ein neuer Ansatz der interaktiven Wertschöpfung
Robert Schmitt ORCID Icon, Carsten Behrens, Henning Franke
EMOTIO, ein Prinzip der interaktiven Wertschöpfung, zielt darauf ab, die Innovationskraft von produzierenden Unternehmen zu stärken, indem der Kunde systematisch in den Innovationsprozess eingebunden wird. Das Prinzip von Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO), entwickelt am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, besteht darin, dem Endkunden Konfigurations- und Entwicklungsspielraum in einem begrenzten Lösungsraum zu geben. Die während der Nutzungsphase entstandenen Konfigurationen und Entwicklungen werden ausgelesen, ausgewertet und ins produzierende Unternehmen zurückgekoppelt. Während Kundenkonfigurationen statis-tisch in Abhängigkeit von Kundengruppen ausgewertet und in die Serie integriert werden, werden einzelne, geniale Kundeninnovationen herausgefiltert und ebenfalls in die Entwicklung und Produktion überführt. Der Auslieferungszustand des Produkts verbessert sich dadurch sukzessiv.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 27-30
Logistikmarkt in China nach dem WTO-Beitritt

Logistikmarkt in China nach dem WTO-Beitritt

Chancen und Risiken
Sebastian Kummer, Jian Tong
China spielt als Produktionsstandort sowie als Beschaffungs- und Absatzmarkt für europäische und amerikanische Unternehmen eine immer größere Rolle. Aufgrund des erheblichen Marktpotenzials und Marktwachstums Chinas wird das Land auch für Logistikdienstleister immer attraktiver. Auch durch die Zunahme des Outsourcing von Logistikdienstleistungen in China ist der Markt für Logistikdienstleister von besonderer Relevanz. Unternehmen der Logis-tikbranche sehen sich jedoch vor erheblichen Herausforderungen gegenübergestellt, wie beispielsweise der niedrigen Quantität und Qualität der logistischen Infrastruktur oder dem Guanxi (Netzwerk).
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 47-51
Outsourcing von Ingenieursdienstleistungen

Outsourcing von Ingenieursdienstleistungen

Eine Standortbestimmung der deutschen Industrie
Robert Schmitt ORCID Icon, Thomas Prefi, Torsten Grundmann
Die wachsende Bedeutung ausgelagerter Geschäftsprozesse gab den Anlass für eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT und der P3 Ingenieurgesellschaft für Management und Organisation mbH zu der Thematik Outsourcing. Die beiden Partner befragten Entscheider und Führungskräfte deutscher Konzerne und mittelständischer Unternehmen aus den Branchen Automobil, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Schiffsbau sowie Luft- und Raumfahrt. Die Studie beleuchtet vier Hauptuntersuchungsgebiete: zunächst wird auf das allgemeine Verständnis von Outsourcing und die dadurch abgeleiteten Ziele eingegangen, daraus ergibt sich die Betrachtung der Ist-Situation des Markts und die zu erkennenden Potenziale für die nächsten fünf Jahre. Des Weiteren betrachtet die Studie die Gestaltung des Auswahlprozesses für einen Outsourcing-Partner und identifiziert abschließend bestehende Chancen und Risiken des Outsourcing.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 27-30
Risikomanagement und Ergebniscontrolling in IT-Offshoring-Projekten

Risikomanagement und Ergebniscontrolling in IT-Offshoring-Projekten

Ricarda Elena Joie Wildemann
In IT-Offshoring-Projekten treten wirtschaftliche (Kostenabweichungen), zeitbezogene (Know-how-Verlust) und technische Risiken (mangelnde Funktionsausfüllung) auf. Diese werden anhand von Fallstudien analysiert. Zur Verringerung der Risiken werden Handhabungsstrategien entwickelt und in ein Controllingkonzept integriert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 55-59
Beyond Outsourcing Commercial Open Source Development

Beyond Outsourcing Commercial Open Source Development

Robert Schmitt ORCID Icon, Carsten Behrens, Klaus Hense
Outsourcing von Entwicklungsleistungen bleibt ein entscheidender Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - dies zeigen aktuelle Studien. Um Innovationspotenzial und Entwicklungseffizienz auch künftig zu stärken, muss Outsourcing jedoch weiterentwickelt werden. Der Grundgedanke des Geschäftsmodells Commercial Open Source Development (COSD), welches am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen konzipiert wurde, ist es, den Open Source Gedanken aufzugreifen und Outsourcing weiterzuentwickeln. COSD hat das Potenzial, das Spannungsfeld zwischen Kundenorientierung, Individualisierung, Entwicklungskosten und Fehlerwahrscheinlichkeit aufzubrechen und bindet dabei den Anwender großflächig, systematisch und gewinnbringend in die Entwicklung ein. Zwei aktuelle Entwicklungen sprechen für COSD: Technische Produkte können zunehmend durch Software beeinflusst werden und die Open Source Prinzipien haben eine hohe Reife erreicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Produktionsverlagerung unter der Lupe

Produktionsverlagerung unter der Lupe

Eine empirische Untersuchung österreichischer Produktionsunternehmen
Herbert Jodlbauer, Roland Gmainer
Steigender Wettbewerbsdruck lässt das Thema der Produktionsverlagerung in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewinnen. Dabei stehen speziell die im Ausland wesentlich geringeren Lohnkosten, das Thema der Markterschließung und Beseitigung eigener Kapazitätsengpässe im Fokus der Unternehmen. Die durch Produktionsverlagerungen auftretenden Veränderungen in den Unternehmen werden in diesem Beitrag kritisch untersucht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 52-55
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