Kommissionierung

Die manuelle Kommissionierung technologisch unterstützen

Die manuelle Kommissionierung technologisch unterstützen

Von herkömmlichen Pick-by-Systemen zur KI-gesteuerten manuellen Kommissionierhilfe
Md Khalid Siddiqui ORCID Icon, Jonathan Kressel ORCID Icon, Jürgen Grinninger
Die manuelle Kommissionierung ist aufgrund der hohen Anschaffungskosten von Unterstützungssystemen nach wie vor weit verbreitet. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über bestehende Technologien, stellt einen auf Bildverarbeitung basierenden Prototyp vor und untersucht anhand der Literatur, wie die Kombination von Objekterkennung mit Sprachsystemen manuelle Arbeitsabläufe verbessern könnte. Die Ergebnisse deuten auf eine vielversprechende, kostengünstige Richtung für die Unterstützung von Mitarbeitern in der Logistik hin.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 4 | Seite 6-19 | DOI 10.30844/I4SD.25.4.6
Modellierung von Kommissionierprozessen

Modellierung von Kommissionierprozessen

Eine Basis für ausführbare Prozesse in KMU
Daniel Hilpoltsteiner, Stephanie Bäuml, Christian Seel, Sebastian Meißner
Im Zeitalter der Digitalisierung ist die flexible Anpassung und Dokumentation von Geschäftsabläufen an die Marktsituation ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges. Allerdings stellt die Prozessmodellierung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine Herausforderung dar. Zumeist ist der Mehrwert aus Sicht der KMU nur schwer erkennbar, weswegen sie selten genutzt wird. Der vorliegende Beitrag zeigt das Potenzial der Prozessmodellierung für die Kommissionierung auf. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Dokumentation der Prozesse als auch der Ausführbarkeit im Rahmen von Workflow-Management-Systemen. Im Speziellen wird aufgezeigt, wie sich Defizite in der Modellierung von Kommissionierprozessen erkennen und beheben lassen. Vor allem im Management verschiedener Prozessvarianten kann die Prozessmodellierung Vorteile bieten. Die daraus entstehenden, adaptiven Prozessmodelle stellen die Basis dar, um Prozesse und ihre Varianten ausführbar zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Virtuelle Welten – Datenbrillen in der Intralogistik

Virtuelle Welten - Datenbrillen in der Intralogistik

Benedikt Mättig, Jana Jost, Thomas Kirks
Die Kernaufgabe der Logistik lässt sich anhand der sogenannten „sieben R“ beschreiben. So muss das richtige Produkt im richtigen Zustand zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Darüber hinaus werden die richtige Menge, die richtigen Kosten sowie die richtigen Informationen als weitere Schlüsselfaktoren einer funktionierenden Logistik herausgestellt. In Zeiten der stetigen Digitalisierung fällt den Informationen eine immer größere Bedeutung zu. Werden die falschen Informationen bzw. die richtigen Informationen zum falschen Zeitpunkt bereitgestellt, kann dies erhebliche Folgen für den gesamten Prozess nach sich ziehen. Insbesondere der Mensch, der meist der Empfänger der Informationen ist, hat die anspruchsvolle Aufgabe, die Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt werden, korrekt zu selektieren und zu interpretieren. Aufgrund dessen trägt die Mensch-Maschine-Schnittstelle einen entscheidenden Anteil am Gelingen der Kommunikation zwischen den menschlichen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Zeitliche und ergonomische Bewertung in der Kommissionierung

Zeitliche und ergonomische Bewertung in der Kommissionierung

Erweiterung eines Systems vorbestimmter Zeiten zur Bewertung der Mitarbeiterbelastung in Kommissioniersupermärkten
Michael Kelterborn, Claudia Burghart, Ralf Kraul, Carsten Intra, Willibald A. Günthner
Supermärkte werden insbesondere in der Automobilindustrie häufig zur Kommissionierung von fahrzeugspezifischen Aufträgen eingesetzt und ermöglichen damit eine bedarfssynchrone Materialbereitstellung in der Produktion. Die hohe Anzahl an Artikelentnahmen sowie das Schieben des Bereitstellwagens können allerdings zu einer hohen körperlichen Belastung des Kommissionierers führen. Deshalb ist es wichtig, ergonomische Faktoren bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen. In der industriellen Praxis ist eine getrennte Bewertung von zeitlicher Auslastung und körperlicher Belastung Stand der Technik. Im vorliegenden Beitrag wird ein Ansatz zur kombinierten Bewertung für Kommissioniersupermärkte vorgestellt. Dieser wurde bei der MAN Truck & Bus AG beispielhaft angewendet.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 41-44
Belastungsermittlung im Warehouse Management System

Belastungsermittlung im Warehouse Management System

Bewertung der physischen Belastung von Arbeitsplätzen in der Kommissionierung durch das WMS
Myriam Koch, Willibald A. Günthner
Die Beurteilung von physischen Belastungen am Arbeitsplatz hat in den letzten Jahren, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, an Bedeutung gewonnen. In Kommissioniersystemen erfolgt die Beurteilung der physischen Belastung bislang lediglich auf Basis von Durchschnittswerten für eine exemplarische Schicht. Durch die Erweiterung des Warehouse Management Systems (WMS) ist eine automatische und fortlaufende Bewertung möglich, die aktuelle Daten für die Berechnung verwendet und nach jedem Kommissionierauftrag die Höhe der physischen Belastung ermittelt. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf der Auswahl von Bewertungsverfahren, die sich in das WMS integrieren lassen, sowie der Entwicklung einer auf diesen Verfahren basierenden Methodik zur Risikobewertung im WMS.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 47-50
Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozessorientierung erhöht Kostentransparenz
Jochen Deuse ORCID Icon, Christian Goldscheid, Yvonne Finke
Ein wesentliches Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit logistischer Bereiche ist neben der Wirtschaftlichkeit der Logistikprozesse auch die Kostentransparenz, d.h. die verursachungsgerechte Zuordnung der entstehenden Kosten zu den einzelnen Logistikleistungen. Da in der Logistik im Gegensatz zur Produktion keine materiellen Güter, sondern Dienstleis-tungen erstellt werden, liegen häufig Kostenstrukturen vor, bei denen eine Anwendung der traditionellen Kos-tenrechnungssysteme zu erheblichen Verzerrungen führt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung ist es möglich, die Kosten prozessorientiert zu ermitteln und den einzelnen Leistungserstellungsprozessen zuzuordnen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 35-38