KMU

Der Beitrag von Lernfabriken zu Industrie 4.0

Der Beitrag von Lernfabriken zu Industrie 4.0

Ein Baustein zur vierten industriellen Revolution bei kleinen und mittelständischen Unternehmen
Mario Kleindienst, Christian Ramsauer
Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ hat mittlerweile den Schritt vom Modethema hin zum ernsthaften Forschungs- und Zukunftsbereich in der industriellen Produktion geschafft. Forschungseinrichtungen arbeiten an Technologien und Umsetzungskonzepten dieser vierten industriellen Revolution und erste Vorzeigefabriken werden ausgezeichnet. Dennoch können viele Unternehmen mit dem Begriff ‚Industrie 4.0‘ und den absehbaren Auswirkungen auf das eigene Geschäft wenig anfangen. Speziell KMU haben die Vorteile für sich noch nicht erkannt. Aus diesem Grund wird an der TU Graz aktuell die bestehende Lernfabrik des Instituts für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung zu einer Industrie 4.0-Lernfabrik erweitert. Das Konzept dahinter ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Netzwerkfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Netzwerkfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Methodische Unterstützung für das Netzwerkmanagement
Armin Lau, Meike Tilebein ORCID Icon
Der Zusammenschluss in dynamischen Netzwerken ermöglicht es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), eigene Ressourcen und Fähigkeiten mit komplementären Leistungen von Partnern zu kombinieren, gemeinsame Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten und Risiken zu verteilen. Für die Organisation des zielorientierten Aufbaus, des effizienten Betriebs und auch der kontrollierten Auflösung solcher Netzwerke fehlen KMU allerdings oft die entsprechenden Kompetenzen und personellen Möglichkeiten. Dieser Beitrag zeigt, wie mit einfachen methodischen Bausteinen ein effizientes Netzwerkmanagement gefördert und damit auch die Netzwerkfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen gesteigert wird. Zur Veranschaulichung dient das Fallbeispiel eines Netzwerks zur Entwicklung eines innovativen Motorradhelms.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Ouelid Ouyeder, Judith Arnold, Frank Straube ORCID Icon
Für viele Unternehmen ist eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ohne ein geeignetes Wissensmanagement kaum noch vorstellbar. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche häufig über einen beschränkten Zugriff auf Kapital verfügen, ist die freie Ressource Wissen ein kostbares Gut. Vor allem im Bereich der Kontraktlogistik besteht die Herausforderung, einen geeigneten Wissensmanagementansatz zu identifizieren. Besonders der Angebotserstellungsprozess zeichnet sich durch eine hohe Wissensintensivität und Komplexität aus. Im Folgenden wird ein Wissensmanagementansatz speziell für den Angebotserstellungsprozess in KMUs der Kontraktlogistik vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 66-68
Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Ein geschäftsprozessorientierter Ansatz
Stefan Wiesner, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Verarbeitung kundenindividueller Auftragsspezifikationen, das Handling variantenreicher Produktpaletten sowie die Bedienung eines weltweiten Markts erfordern die Optimierung wissensintensiver betrieblicher Abläufe. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig über exzellente individuelle Fachkompetenzen. Ein systematisches Management des hiermit verbundenen Wissens findet hingegen kaum statt. Bestehende Lösungen zum Wissensmanagement für KMU sind funktional zu eingeschränkt, um im großen Maße zum Einsatz zu kommen. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Unterstützung wissensintensiver betrieblicher Abläufe, welcher sich an den Geschäftsprozessen von KMU orientiert. Durch Implementierung dieses Ansatzes kann gezielt zu einer Prozessoptimierung beigetragen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 31-34
Strategieentwicklung für wandlungsfähige Produktionssysteme in KMU

Strategieentwicklung für wandlungsfähige Produktionssysteme in KMU

David Jentsch, Ralph Riedel ORCID Icon, Egon Müller
Der vorliegende Beitrag zeigt, wie sich mithilfe der inhaltsorientierten Ansätze aus dem Bereich Operations Strategy proaktive Wandlungsbedarfe für ein Produktionssystem ermitteln lassen und hieraus konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die die Organisation und den Mensch als Wandlungsbefähiger in den Mittelpunkt rücken. Der vorgestellte Ansatz geht hierbei von einer Analyse des gesamten Unternehmens aus und entwickelt auf dieser Basis eine neue bzw. angepasste Strategie, deren Inhalte in starkem Zusammenhang mit dem Produktionssystem und dessen Wandlungsfähigkeit stehen. Die theoretischen Ansätze werden anhand zweier KMU aus dem Maschinenbau gespiegelt und Implikationen erster Forschungsergebnisse dargestellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 37-39
Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Ein Vorschlag zur modularen Auswahl und Einführung geeigneter Komponenten
Uwe Bracht, Johannes Reichert
Produkte und Dienstleistungen müssen heute in immer kürzeren Zyklen neu auf den Markt gebracht werden. In Zukunft wird es noch stärker als bisher notwendig sein, digitale Methoden nicht nur bei der Produktentwicklung sondern auch in Prozess-, Produktions- und Fabrikplanungen einfließen zu lassen. Auch kleine und mittlere Unternehmen werden zur Überlebenssicherung in einer globalisierten Welt nicht mehr an der Digitalen Fabrik vorbeikommen. Die 3D-CAD-Fabrikplanung kann dabei als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einführung der Digitalen Fabrik gesehen werden. Diese Bedingung ist aber nach wie vor in vielen Unternehmen nicht erfüllt. Dieser Beitrag beschreibt eine Gesamtmethodik zur anforderungsgerechten Einführung der IT-gestützten 3D-CAD-Fabrikplanung, gerade auch in Bezug auf die Situation kleiner und mittlerer Betriebe.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 65-68
Harmonisierung von Kunden- und Herstellersicht im Anlagenbau

Harmonisierung von Kunden- und Herstellersicht im Anlagenbau

Viktor Pana-Schubert, Sven Rogalski, Jivka Ovtcharova
Damit Anlagenbauer, angesichts der gestiegenen Kundenindividualisierung und der daraus resultierenden internen Komplexität zur rechtzeitigen und zielgenauen Bedienung des Markts, auch in Zukunft ihr Leistungsprogramm erfolgreich im Wettbewerb anbieten können, gilt es neue Methoden des Informations- und Wissensmanagements einzuführen, die eine schnelle und sichere Harmonisierung der Kunden- und Herstellersicht in der Vorvertragsphase ermöglichen. In diesem Beitrag wird auf einen darauf fokussierten Lösungsansatz zur wissensbasierten Produktkonfiguration, basierend auf einer kontinuierlichen Rückführung von Erfahrungswissen aus den Phasen der Inbetriebnahme und Produktnutzung, eingegangen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 29-32
Technologie-Roadmapping für KMU

Technologie-Roadmapping für KMU

Christiana Müller, Björn Fellner, Markus Riester
Das Technologie-Roadmapping (TR) wird derzeit hauptsächlich von großen Unternehmen für ihre strategische Technologieplanung eingesetzt, weswegen die Methode auch für die Bedürfnisse dieser Unternehmen optimiert ist. Um die Methode auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einsetzen zu können, muss sie geeignet angepasst werden. In diesem Beitrag wird ein TR-Ansatz vorgestellt, der für KMU maßgeschneidert wurde. Zur Entwicklung dieses Ansatzes mussten zuerst die Anforderungen der KMU an das TR ermittelt werden. Im Anschluss wurden bestehende Ansätze anhand der identifizierten Anforderungen bewertet und die TR-Methoden identifiziert, die für den Einsatz in KMU geeignet sind.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Technologiegetriebene Veränderungen bewältigen

Technologiegetriebene Veränderungen bewältigen

Dynamische Unternehmensstrukturen den Mitarbeitern durch Vorerleben vermitteln
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Ernesto Morales Kluge
Die Mitarbeiter auf Änderungen im Unternehmen vorzubereiten ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Nicht selten werden Veränderungsprozesse im Unternehmen durch technologische Innovationen, bspw. in der Informations- und Kommunikationstechnik, ermöglicht und getrieben. Der entstandene Informations- und Qualifikationsdefizit der Mitarbeiter im Umgang mit der veränderten Umgebung muss abgefangen werden. In diesem Beitrag wird der Einsatz der Planspielmethodik für die Vermittlung von sich verändernden Unternehmensstrukturen und die dafür notwendigen Kompetenzen für Mitarbeiter dargestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 9-12
Wie Optimierung gedeihen könnte!

Wie Optimierung gedeihen könnte!

Entwicklungspotenzial von KMU erkennen und nachhaltig unterstützen
Sylvie Gavirey, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit stellen für Produktionsunternehmen in einem dynamischen Wettbewerb Überlebensbedingungen dar. Aufgrund ihrer Größe und ihrer kürzeren Kommunikationswege besteht der Vorteil kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) in ihrer potenziell schnelleren Anpassungsfähigkeit. Während sich traditionelle Veränderungsansätze hauptsächlich damit befassen, Veränderungen zielorientiert von außen herbei zu führen, also im Sinne intendierter Innovationen, stehen in diesem Beitrag Veränderungen im Mittelpunkt, die von innen generiert werden und in der Forschung bis jetzt kaum berücksichtigt werden. Diese Prozesse sind bedeutsam, da sie einerseits das interne Potenzial eines Unternehmens aufzeigen und andererseits Hinweise liefern, inwieweit dieses Potenzial zukünftig unterstützt werden kann. Gegenstand dieses Beitrags sind Ergebnisse aus Praxisbeobachtungen, die den Zusammenhang zwischen der nachträglichen Wirkung von Veränderungen der ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 11-15
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