Digitalisierung

Digitalisierung in der Logistik fördern

Digitalisierung in der Logistik fördern

Empfehlungen zu nachfragesteigernden Politikinstrumenten
Aleksandra Himstedt
Die Komplexität logistischer Netzwerke und Systeme wächst in der globalisierten Welt von heute. Die Unternehmen sehen zunehmend den Bedarf an Digitalisierung, um sich Wettbewerbsvorteile zu erschließen. Dieser Beitrag stellt politische Instrumente vor, die zur Erhöhung der Nachfrage nach Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Logistiksektor geeignet sind. Zu dem Thema wurden Experten und Stakeholder auf internationaler Ebene konsultiert und eine EU-weite Umfrage durchgeführt. Die Konsultationen weisen auf Barrieren für die Implementierung relevanter Technologien hin und zeigen bestimmte nachfragesteigernde politische Maßnahmen zur Überwindung dieser Barrieren auf. Das Ergebnis sind Empfehlungen an politische Entscheidungsträger über mögliche Instrumente zur Förderung der Digitalisierung in Transport und Logistik.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Potenzialfeld Digitalisierung Führungskräfte müssen lernen, proaktiv zu steuern

Potenzialfeld Digitalisierung Führungskräfte müssen lernen, proaktiv zu steuern

Hubert Vogl
Die Digitalisierung in der Logistik schreitet voran. Cyber-Physische Logistiksysteme entstehen und eröffnen neue Möglichkeiten in der bedarfsgerechten Steuerung der Materialversorgungsprozesse in Produktion und Logistik. Mobile Mensch Software Schnittstellen verbessern die Datenqualität und stellen relevante Informationen über den aktuellen Stand des Logistikprozesses benutzerfreundlich bereit. Die damit verbundenen Potenziale für eine fehlerfreie und effiziente Logistik sind enorm, erschließen sich aber trotz anfänglicher Quick Wins in wichtigen Key Performance Indikatoren (KPI’s) nicht automatisch. Mehr denn je spielen die Führungskräfte eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer exzellenten Logistikperformance. So müssen vor allem die Vorarbeiter*innen und Schichtleiter*innen in Produktion und Logistik lernen, in einer zunehmend vernetzten Arbeitsumgebung proaktiv zu steuern. Welche neuen Möglichkeiten die zunehmende Digitalisierung für diesen schwierigen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Flexibilisierung und Qualitätssicherung durch smarte Sensoren und intelligente Objekte in der Produktion
Jochen Seitz, André Hanak, Steffen Meyer
Die Anforderungen für effiziente Produktionsabläufe steigen im weltweiten Wettbewerb stetig. Durch Digitalisierung und Datenanalyse sollen neben der Effizienz auch die Flexibilität und die Qualität gesteigert werden. Zur Lösung beitragen können hier sogenannte „Cyber-Physische Systeme“, die durch smarte Sensoren und Vernetzung mit den Produktionssystemen eigenständig Prozessschritte erkennen, protokollieren und steuern. Diese können an vielen Arten von Werkzeugen angebracht werden und damit auch manuelle Arbeitsprozesse erfassen. Dieser Beitrag zeigt, wie intelligente Objekte mit Kommunikations- und Ortungsfunktionalität ein zu fertigendes Produkt durch den Produktionsprozess begleiten und wie dabei auch manuelle Schraubprozesse durch smarte Sensoren erfasst und analysiert werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Innovation braucht kreative Querdenker

Innovation braucht kreative Querdenker

Wie Sie Ihr Unternehmen mithilfe von Service Design und Design Thinking fit für die Zukunft machen
Franz Koller, Carina Völpel
Mit der voranschreitenden Digitalisierung ändern sich nicht nur industrielle Wertschöpfungsprozesse - auch die Erwartungen und Ansprüche von Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Partnern sind heute andere als noch vor zehn Jahren. Für Industrieunternehmen sind diese Veränderungen gleichermaßen mit Chancen und Risiken verbunden: Sie müssen auf weitreichende Entwicklungen reagieren und ihre Produkte und Dienstleistungen anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und im digitalen Zeitalter zu überleben. Mithilfe von Service Design und Design Thinking können Unternehmen neue, zukunftsfähige Geschäftsfelder identifizieren - und Produkte und Services entwickeln, die potenziellen Nutzern einen spürbaren Mehrwert liefern. Wir stellen Ihnen Wesen und Wirkung dieser Gestaltungsprozesse vor und zeigen, wie auch Ihr Unternehmen davon profitieren kann.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 62-66
Semantische Interoperabilität von Produktnutzungsinformationen

Semantische Interoperabilität von Produktnutzungsinformationen

Kundengetriebene Entwicklung von Product-Service-Systems
Karl Hribernik, Patrick Klein, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Produktnutzungsinformationen geben Aufschluss über den tatsächlichen Gebrauch eines individuellen Produkts. Sie werden in der Nutzungsphase des Produktlebenszyklus generiert, die Nutzung, Wartung und Service umfasst. Bislang war eine Sammlung dieser Informationen weitestgehend auf wartungs- und servicebezogene Quellen beschränkt. Heute aber erlaubt die Digitalisierung von Produkten einen direkten Einblick in das tatsächliche Nutzungsverhalten von Kunden. Zudem lassen sich Beiträge von Kunden in sozialen Medien und ähnlichen Internetquellen hinsichtlich ihrer produktbezogenen Anforderungen, Wünsche und Probleme auswerten. Diese Informationen lassen sich systematisch in die Entwicklung neuer bzw. die Verbesserung existierender Produkte oder produktbegleitender Dienstleistungen einbringen. Allerdings setzt ein effizienter Einsatz von Produktnutzungsinformationen ihre semantische Interoperabilität mit den Prozessen und unterstützenden IT-Systemen voraus. Dieser Beitrag ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Status quo der Digitalisierung

Status quo der Digitalisierung

Umfrage zu Einflussfaktoren und Hemmnissen in der Praxis
Wilhelm Bauer, Jessica Klapper, Florian Strieg, Ozan Yesilyurt
Das Thema Internet of Things (IoT) ist allgegenwärtig und hat unter dem Begriff Smart Home bereits in viele Wohnzimmer Einzug gefunden [1]. Seien es Leuchtmittel, Heizungen oder das Fernsehgerät - alles ist vernetzt und bequem von überall aus zu steuern. Das entsprechende Pendant der Produktion ist die Industrie 4.0 oder auch abgewandelt das Industrial Internet of Things. Unternehmen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich intensiv mit den Möglichkeiten, welche die sogenannte vierte industrielle Revolution bietet. Die zukunftsorientierte Positionierung der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb erfordert es, die Entwicklung und Verbreitung von Konzepten und Lösungen im Kontext von Industrie 4.0 selbst aktiv mitzugestalten und so eine innovationsorientierte Vorreiterrolle einzunehmen [2]. Durch die rasante Entwicklung ist es für deutsche Unternehmen unabdingbar, hierfür notwendige neue Methoden und Technologien früh zu erkennen, zu entwickeln, zu adaptieren ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 33-37
Virtuelle Welten – Datenbrillen in der Intralogistik

Virtuelle Welten - Datenbrillen in der Intralogistik

Benedikt Mättig, Jana Jost, Thomas Kirks
Die Kernaufgabe der Logistik lässt sich anhand der sogenannten „sieben R“ beschreiben. So muss das richtige Produkt im richtigen Zustand zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Darüber hinaus werden die richtige Menge, die richtigen Kosten sowie die richtigen Informationen als weitere Schlüsselfaktoren einer funktionierenden Logistik herausgestellt. In Zeiten der stetigen Digitalisierung fällt den Informationen eine immer größere Bedeutung zu. Werden die falschen Informationen bzw. die richtigen Informationen zum falschen Zeitpunkt bereitgestellt, kann dies erhebliche Folgen für den gesamten Prozess nach sich ziehen. Insbesondere der Mensch, der meist der Empfänger der Informationen ist, hat die anspruchsvolle Aufgabe, die Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt werden, korrekt zu selektieren und zu interpretieren. Aufgrund dessen trägt die Mensch-Maschine-Schnittstelle einen entscheidenden Anteil am Gelingen der Kommunikation zwischen den menschlichen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Wissensorientierte Nutzung von Produktionsdaten

Wissensorientierte Nutzung von Produktionsdaten

Ein Beispiel aus der Textilindustrie
Michael Weiß, Thomas Fischer, Meike Tilebein ORCID Icon
Industrie 4.0 mit der Digitalisierung von Produkten und Prozessen bietet Unternehmen einen großen Pool an Informationen für die Prozessoptimierung. Diese können in der Textilindustrie aber häufig nicht direkt genutzt werden, da Rohstoffe natürlichen Schwankungen unterliegen und zu vielen Produkt- und Prozessparametern die Einflussfaktoren und Wechselwirkungen nur unvollständig bekannt sind. Nachfolgend wird ein Ansatz präsentiert, der die Informationen aus der Produktion mit dem Erfahrungswissen der Beschäftigten kombiniert und damit bei der Produkt- und Prozessoptimierung unterstützt. Dabei kommt das maschinelle Lernverfahren „Fallbasiertes Schließen“ zum Einsatz.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Aus der Digitalisierung eröffnen sich faszinierende Chancen. Allerdings müssen wir erkennen, dass wir mehr als die Technologieführerschaft benötigen, um zu reüssieren. Es muss uns gelingen, die Technologieführerschaft, die wir u. a. auf dem Gebiet Industrie 4.0 haben, in Wertschöpfung, Unternehmenserfolg und Beschäftigung zu transformieren. Die wesentlichen Hebel dafür sind datenbasierte Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Positionierung in der Plattformökonomie, Unternehmensgründungen, die Gestaltung der Arbeitswelt und last, but not least Systems Engineering. In jedem Fall wird es mehr denn je auf strategisches Agieren und systemisches Denken und Handeln ankommen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 7-11
Digitalisierung deutscher KMU im Branchenvergleich

Digitalisierung deutscher KMU im Branchenvergleich

Warum Unternehmen genau auf ihre Kompetenzen schauen sollten
Henning Schöpper ORCID Icon, Sebastian Lodemann, Florian Dörries, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Digitalisierung hat deutlichen Einfluss auf Unternehmen und deren Geschäftsumfeld. Große Konzerne zeigen mit umfangreichen digitalen Pilotprojekten bzw. großen Digitalisierungsprogrammen, dass sie die Notwendigkeit einer digitalen Transformation zunehmend verinnerlichen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hingegen besteht vielfach Aufholbedarf. Neben den technischen Aspekten der digitalen Transformation nimmt auch der Faktor Mensch eine zunehmend wichtige Rolle ein. Mithilfe einer Querschnittsanalyse deutscher KMU wurden Erkenntnisse zur Digitalisierungskompetenz abgeleitet und nach Wirtschaftszweigen aufgeschlüsselt analysiert. Dabei wurde das Thema Arbeit in die Dimensionen Qualifikation, Organisation und Führung unterteilt und diese als beeinflussende Faktoren berücksichtigt. In einzelnen Wirtschaftszweigen sind deutliche Defizite im Bereich der Digitalisierungskompetenz erkennbar. Es zeigt sich, dass diese Kompetenzen maßgeblich von den Dimensionen der Arbeit ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 38-42 | DOI 10.30844/I40M18-2_38-42
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