Digitalisierung

Praxis, Wissen und Identität im Wandel der Industrie 4.0

Praxis, Wissen und Identität im Wandel der Industrie 4.0

Automatisierung und Digitalisierung verändern unsere Identität
Barbara Kump
Oft wird bei der Digitalisierung und Automatisierung von Arbeitsprozessen übersehen, dass dadurch für die Organisation gravierende Veränderungen angestoßen werden. Dieser Beitrag zeigt auf, dass solche Veränderungen zu einer Inkongruenz zwischen dem „was eine Organisation tut“ (Praxis), „was sie kann“ (Wissen) und „wer sie ist“ (Identität) führen können. Um Veränderungen erfolgreich umzusetzen, müssen diese Inkongruenzen überwunden werden. Wenn Manager sich dessen bewusst sind, können viele Probleme wie z. B. der Zusammenbruch bestehender Routinen, Wissenslücken oder der Abgang von wichtigen Mitarbeitern vorhergesehen und gelöst werden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 18-22 | DOI 10.30844/I40M_19-2_S18-22
Einfluss der Industrie 4.0 auf ausgewählte Kompetenz- und Rollenprofile

Einfluss der Industrie 4.0 auf ausgewählte Kompetenz- und Rollenprofile

Entwicklungen von Berufsbildern unter besonderer Berücksichtigung von IT-Kompetenzen
Christin Schumacher, Hendrik Lager, Philipp Regelmann, Jan Winkels, Julian Graefenstein
Ausgehend von der Gegenüberstellung der Entwicklung von Wissens-, Kompetenz- und Rollenprofilen operativer und strategischer Beschäftigtengruppen im Zuge der Industrie 4.0 von Lager u. a. [1] soll die Rolle des überschneidenden Schwerpunkts IT näher untersucht und die Gegenüberstellung auf die taktische Ebene am Beispiel der Produktionsplanung ausgeweitet werden. Dabei werden Auswirkungen des Bedarfs verstärkter IT-Kompetenz in allen Bereichen produzierender Unternehmen auf die Aufweichung von aktuellen Rollenprofilgrenzen dargestellt.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 31-34
I4M 2/2019: Wissen-Lernen-Bildung in der Industrie 4.0

I4M 2/2019: Wissen-Lernen-Bildung in der Industrie 4.0

Kompetenzen für die Digitale Transformation
Für das Gelingen der Digitalen Transformation benötigen Mitarbeiter vielfältige Kompetenzen. Zum Erwerb prozessbezogener Lernziele versammelt diese Ausgabe Beiträge vom Wissensmanagement über altersgerechte Weiterbildung bis zu Gamification und Manufacturing Analytics. Wenn Sie die Agilität ihres Betriebs steigern und dabei Ihre Mitarbeitenden mitnehmen wollen, sollten Sie sich diese Ausgabe nicht entgehen lassen.
Lean-Management und Industrie 4.0

Lean-Management und Industrie 4.0

Warum Lean-Management eine solide Grundlage für die vierte industrielle Revolution darstellt
Tobias Fischer, Jürgen Köbler
Einerseits ist die vierte industrielle Revolution derzeit das Thema der Industrie, andererseits stellen renommierte Gesellschaften und Unternehmensberatungen einen nicht zufriedenstellenden Implementierungsgrad der gängigen Lean-Methoden fest. Es stellt sich die Frage, inwieweit eine Umsetzung dieser Lean-Methoden sinnvoll für den Einzug der Industrie 4.0 ist oder ob diese Methoden sogar als Voraussetzung angesehen werden können. Hierzu wurden alle gängigen Prinzipien und Methoden des Lean-Managements mit den Prinzipien und Technologien der Industrie 4.0 gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass LeanManagement eine solide Basis für die erfolgreiche Implementierung der vierten industriellen Revolution für die Produktion der Zukunft ist. Lean-Management kann bzw. muss sogar letztlich als eine essenzielle Voraussetzung gesehen werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 53-55 | DOI 10.30844/I40M_18-6_53-55
Systematische Zielfindung bei digitalen Veränderungen Entwicklung einer Checkliste zur Unterstützung von digitalen Veränderungsprozessen

Systematische Zielfindung bei digitalen Veränderungen Entwicklung einer Checkliste zur Unterstützung von digitalen Veränderungsprozessen

Lisa Mlekus, Günter W. Maier
Neue technische Möglichkeiten (Stichwort Industrie 4.0) führen dazu, dass Unternehmen vermehrt in die Anschaffung neuer Technologien investieren, um qualitativ hochwertiger und effizienter zu arbeiten. Zu diesen Technologien zählen beispielsweise Augmented Reality-Assistenzsysteme [1] und kollaborative Roboter [2]. Jede Technologieeinführung stellt auch einen Veränderungsprozess im Unternehmen dar. Ihn gilt es optimal zu begleiten, da die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen betroffen sind. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, warum im Veränderungsprozess zunächst konkrete Ziele formuliert werden sollten und es wird eine Checkliste mit 81 Zielen vorgestellt, die diesen Prozess unterstützen soll. Die Checkliste wurde auf Basis wissenschaftlicher Literatur und praxisbezogener Instrumente entwickelt und kann u. a. von Projektteams genutzt werden, um die Aktivitäten im Veränderungsprozess zu fokussieren, Zielfortschritte nachzuverfolgen, alle Stakeholder einzubinden und ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 60-65
Wissensmanagement im Zeitalter der Digitalisierung

Wissensmanagement im Zeitalter der Digitalisierung

[2018] Die Nutzung von Wissen ist zunehmend der differenzierende Faktor für Unternehmen im Wettbewerb. Wissensmanagement verspricht Methoden und Techniken zur Gestaltung der Entwicklung, Verteilung und Nutzung von Wissen.
Digital Lean – Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Digital Lean - Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Erklärung und Auswahl von Steuerungsansätzen für Produktions- und Logistiksysteme in Zeiten der Digitalisierung
Carsten Feldmann, Ralf Ziegenbein
Methoden zur Überwachung und Steuerung von Materialflüssen in einem Produktions- oder Logistiksystem sollen Ziele wie niedrige Kosten und kurze Durchlaufzeiten unterstützen. Die Steuerungsprinzipien der Lean Production zielen auf dezentrale, bedarfsorientierte Selbstorganisation der Prozesse, zum Beispiel in einem Kanban-Regelkreis. Die Ansätze der Industrie 4.0 setzen auf digitale Vernetzung von Maschinen, Produkten und Mitarbeitern sowie den Einsatz von Sensorik. Welcher Steuerungsansatz passt zu welchem Produktportfolio? Lassen sich die Ansätze kombinieren - schlank durch Digitalisierung? Das Crossroads-Modell erklärt anschaulich die Unterschiede der Steuerungsansätze und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis ab.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 33-38 | DOI 10.30844/I40M18-5_33-38
Digitalisierung in der Logistik fördern

Digitalisierung in der Logistik fördern

Empfehlungen zu nachfragesteigernden Politikinstrumenten
Aleksandra Himstedt
Die Komplexität logistischer Netzwerke und Systeme wächst in der globalisierten Welt von heute. Die Unternehmen sehen zunehmend den Bedarf an Digitalisierung, um sich Wettbewerbsvorteile zu erschließen. Dieser Beitrag stellt politische Instrumente vor, die zur Erhöhung der Nachfrage nach Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Logistiksektor geeignet sind. Zu dem Thema wurden Experten und Stakeholder auf internationaler Ebene konsultiert und eine EU-weite Umfrage durchgeführt. Die Konsultationen weisen auf Barrieren für die Implementierung relevanter Technologien hin und zeigen bestimmte nachfragesteigernde politische Maßnahmen zur Überwindung dieser Barrieren auf. Das Ergebnis sind Empfehlungen an politische Entscheidungsträger über mögliche Instrumente zur Förderung der Digitalisierung in Transport und Logistik.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Potenzialfeld Digitalisierung Führungskräfte müssen lernen, proaktiv zu steuern

Potenzialfeld Digitalisierung Führungskräfte müssen lernen, proaktiv zu steuern

Hubert Vogl
Die Digitalisierung in der Logistik schreitet voran. Cyber-Physische Logistiksysteme entstehen und eröffnen neue Möglichkeiten in der bedarfsgerechten Steuerung der Materialversorgungsprozesse in Produktion und Logistik. Mobile Mensch Software Schnittstellen verbessern die Datenqualität und stellen relevante Informationen über den aktuellen Stand des Logistikprozesses benutzerfreundlich bereit. Die damit verbundenen Potenziale für eine fehlerfreie und effiziente Logistik sind enorm, erschließen sich aber trotz anfänglicher Quick Wins in wichtigen Key Performance Indikatoren (KPI’s) nicht automatisch. Mehr denn je spielen die Führungskräfte eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer exzellenten Logistikperformance. So müssen vor allem die Vorarbeiter*innen und Schichtleiter*innen in Produktion und Logistik lernen, in einer zunehmend vernetzten Arbeitsumgebung proaktiv zu steuern. Welche neuen Möglichkeiten die zunehmende Digitalisierung für diesen schwierigen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Flexibilisierung und Qualitätssicherung durch smarte Sensoren und intelligente Objekte in der Produktion
Jochen Seitz, André Hanak, Steffen Meyer
Die Anforderungen für effiziente Produktionsabläufe steigen im weltweiten Wettbewerb stetig. Durch Digitalisierung und Datenanalyse sollen neben der Effizienz auch die Flexibilität und die Qualität gesteigert werden. Zur Lösung beitragen können hier sogenannte „Cyber-Physische Systeme“, die durch smarte Sensoren und Vernetzung mit den Produktionssystemen eigenständig Prozessschritte erkennen, protokollieren und steuern. Diese können an vielen Arten von Werkzeugen angebracht werden und damit auch manuelle Arbeitsprozesse erfassen. Dieser Beitrag zeigt, wie intelligente Objekte mit Kommunikations- und Ortungsfunktionalität ein zu fertigendes Produkt durch den Produktionsprozess begleiten und wie dabei auch manuelle Schraubprozesse durch smarte Sensoren erfasst und analysiert werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
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