Dienstleistungsmanagement

Prozessorientierte Auftragssteuerung

Prozessorientierte Auftragssteuerung

Einführung eines IT-Tools bei einem mittelständischen Erbringer wissensintensiver Dienstleistungen
Thomas Russack
In zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten sind die Anbieter wissensintensiver Dienstleistungen dazu angehalten, die Effizienz ihrer Auftragsdurchführung fortlaufend zu hinterfragen und zu steigern. Im Rahmen der Lieferung inhaltlich hochwertiger Leistungen, z.B. einer technischen oder betriebswirtschaftlichen Beratung, müssen die zugehörigen Teilprozesse und Einzelaktivitäten zielgerichtet koordiniert sowie die erforderlichen Informationen vollständig und zeitgerecht bereitgestellt werden. Dabei gilt es, auf die Erfordernisse eines standortübergreifenden Arbeitens – sowohl beim Kunden vor Ort als auch unternehmensintern in unterschiedlichen Bereichen und Niederlassungen – einzugehen. Dieser Beitrag stellt die Problemstellung, die Lösung und die Projekterkenntnisse eines Praxisbeispiels zusammenfassend dar.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Das InCoCo-S Referenzmodell im Praxisbeispiel von Bosch Packaging Services
Oliver Schneider, Paul Schönsleben, Bert Lorenz
Im Zuge der Transformation von reinen Maschinen- und Anlagenbauern zu Anbietern von komplexen produktbegleitenden Dienstleistungen haben viele Unternehmen Probleme, ihre Aktivitäten effizient und effektiv zu steuern. Es mangelt an Transparenz der Leistung der nun nicht mehr vorrangig materialgetriebenen Prozesse. Die Bosch Packaging Services AG, Anbieter umfassender Dienstleistungen für Verpackungsmaschinen des Bosch Konzerns, hat die nötige Transparenz über ihre Aktivitäten mithilfe von zwei Tools auf Basis des InCoCo-S Referenzmodells herstellen können, einem Prozessreferenzmodell für industrielle Dienstleistungen. Dies bringt Bosch Packaging Services in die Position, nachhaltige Dienstleis-tungsverträge zu adäquaten Preisen und mit realistischen Leistungsversprechen anzubieten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 71-74
Service Engineering Vorgehensmodelle und Softwareunterstützung

Service Engineering Vorgehensmodelle und Softwareunterstützung

August-Wilhelm Scheer, Ralf Klein, Kristof Schneider
Innovative Dienstleistungen stellen für Industrieunternehmen zunehmend einen kritischen Erfolgsfaktor zur Differenzierung von anderen Anbietern am Markt dar. Während das Industrial Engineering über Jahrzehnte verfeinert und optimiert wurde, werden bis heute Dienstleistungen in der Regel ohne den Einsatz geeigneter Vorgehensweisen und Software konzipiert. Fehlerhafte Dienstleis-tungsentwicklungsprozesse sind die Folge. Im Beitrag wird ein Überblick über Grundformen bereits existierender Service-Engineering-Vorgehensmodelle gegeben sowie ein generisches, IT-gestütztes Rahmenkonzept zur Konzeption dienstleistungsindividueller Entwicklungsprozesse aufgezeigt.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 15-18
Strategisches Dienstleistungsmanagement

Strategisches Dienstleistungsmanagement

Integration von Kunde, Kompetenz und Strategie
Patrice Lienhard, Sebastian Meyer, Martin Stanik
Die zunehmende Auswechselbarkeit der Leistungen vieler Unternehmen, eine Emanzipation der Kunden im Verhältnis zum Anbieter aufgrund des Wandels vom Verkäufer- hin zum Käufermarkt und eine Dynamisierung der Ressourcen stellt Dienstleister als auch Dienstleistungen anbietende Industrieunternehmen vor neue Herausforderungen. Das Wissen über die eigenen Fähigkeiten, die Kenntnis der Kundenbedürfnisse und die gezielte Integration in eine Servicestrategie werden zu kritischen Erfolgsfaktoren.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 36-39
Dienstleistungsmanagement

Dienstleistungsmanagement

Theoretische und konzeptionelle Überlegungen
Hans Corsten, Ralf Gössinger
Nach einer kurzen Skizze der volkswirtschaftlichen Bedeutung von Dienstleistungen wird für die theoretische Analyse auf das Konzept der Leistungsbündel zurückgegriffen. Darauf aufbauend werden Dienstleis-tungen als Problemlösungen interpretiert, die auf der Grundlage von Interaktionen zwischen Nachfrager und Anbieter herbeigeführt werden. Vor dem Hintergrund der Grundstruktur der Dienstleistungsproduktion wird ein Bezugsrahmen entwi-ckelt, der einerseits eine geeignete Grundlage für die Modellierung von Dienstleistungen darstellt und andererseits Gestaltungsfelder für das Dienstleistungsmanagement offenbart. Für die einzelnen Gestaltungsfelder werden dann die relevanten ökonomischen Problembereiche herausgearbeitet.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 23-27
Wissenstransfer fördern, Dienstleistungskompetenz stärken

Wissenstransfer fördern, Dienstleistungskompetenz stärken

Einsatz der Methode „Learning History“
Patrice Lienhard, Marc Opitz
Wissen als strategische Ressource wird im Zusammenhang mit sich schnell wandelnden Unternehmens- und Umweltbedingungen immer wichtiger. Umso mehr beschäftigen sich innovative Dienstleistungsunternehmen damit, das vorhandene Wissen gezielt zu bündeln und optimal zu nutzen. Durch die Akkumulation von Wissen entstehen Kompetenzen, die für die Konkurrenz schwer imitierbar sind und den notwendigen Wettbewerbsvorsprung garantieren. Genau dort setzt die Methode “Learning His-tory” an. Learning Histories helfen, implizites Wissen im Unternehmen offen zu legen sowie Prozessverbesserungen und letztlich die Dienstleistungskompetenz zu stärken.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 67-70