Geschäftsmodelle

Auswahl von Open Source Tools zur modellgetriebenen Simulationserzeugung

Auswahl von Open Source Tools zur modellgetriebenen Simulationserzeugung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Daniel Rippel, Steffen Sowade, Torsten Hildebrandt
Die Autonomous Logistic Engineering Methodology (ALEM), die im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Selbststeuerung logistischer Prozesse - ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ entwickelt wird, bietet verschiedene Werkzeuge zur Modellierung selbststeuernder logistischer Systeme. Zur Auswertung der Modelle wird ALEM um eine Simulation erweitert. Um die ALEM-Modelle simulierbar zu machen, müssen sie aufbereitet werden. Dazu werden die ALEM-Modelle mithilfe von Konzepten der Model Driven Architecture in ausführbare Simulationsmodelle transformiert. Zur Durchführung dieser Transformation wurden verschiedene Open Source Tools untersucht.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Gestaltungsoptionen für die Vermarktung von Open Source Software

Gestaltungsoptionen für die Vermarktung von Open Source Software

Matthias Gerz, Mario Schaarschmidt, Axel Winkelmann
Viele Unternehmen überlegen aus unterschiedlichen Gründen, Open Source Software nicht nur zu nutzen, sondern selbst auch Eigenentwicklungen unter Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen. Neben der Tauglichkeit als Open Source Software stellt sich zudem die Frage, ob und wie der Lizenzgeber an der Lizensierung bzw. Nutzung der Software im Open-Source-Bereich monetär profitieren kann. In diesem Beitrag werden als Ausgestaltungsempfehlung mögliche Geschäftsmodelle beleuchtet und mit Bezug zur Art der Open-Source-Software diskutiert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 29-32
Kooperative Grid-Lösungen für industrielle Anwendungen

Kooperative Grid-Lösungen für industrielle Anwendungen

Anette Weisbecker, Oliver Strauß
Anhand von zwei Anwendungsszenarien aus den Bereichen Gießereiprozesssimulation und Umformtechnik werden Möglichkeiten aufgezeigt, Grid und Cloud Computing in kleinen und mittleren Unternehmen einzusetzen um neue Dienstleistungen und Serviceangebote anzubieten und bestehende Geschäftsmodelle zu erweitern.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 64-66
Simulation neuronaler Netze

Simulation neuronaler Netze

Open Source in der Produktionsregelung
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Florian Harjes
Die Komplexität und Dynamik heutiger Produktionssysteme führt etablierte Ansätze zur Produktionsplanung und -steuerung zunehmend an ihre Grenzen. Ein möglicher Ansatz zur Lösung dieser Problematik ist die Kombination einer dezentralen Regelungsstruktur in der Fertigung mit innovativen Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Methoden haben sich Werkzeuge aus dem Open Source Bereich bewährt. Sie sind frei verfügbar und können flexibel an vielfältige Problemstellungen angepasst werden. In diesem Beitrag wird ein Konzept zur dezentralen Regelung einer Werkstattfertigung vorgestellt. Als Regelungsinstrumente kommen künstliche neuronale Netze zum Einsatz, die mithilfe des Stuttgart Neural Network Simulator (SNNS) und des Java Neural Network Simulator (JNNS) erzeugt, trainiert und simuliert werden.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Was bieten heutige ERP-Systeme auf Basis Freier Software?

Was bieten heutige ERP-Systeme auf Basis Freier Software?

Falk Neubert
In den letzten Jahren hat in vielen Bereichen lizenzkostenfreie Software Einzug gehalten. Angefangen vom Apache Server bis zu den Linux-Derivaten, wie Ubuntu als Desktop-Lösung nutzen viele Unternehmen zunehmend Open Source-Software. Doch wie sieht es mit der Nutzung von betriebswirtschaftlicher Unternehmenssoftware, den sogenannten Enterprise Resource Planning (ERP) Lösungen aus? Welche lizenzkostenfreien ERP-Lösungen sind Fit für den Einsatz in Unternehmen?
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 18-20
Erfolgsfaktoren industrieller Dienstleistungen

Erfolgsfaktoren industrieller Dienstleistungen

Eine branchenübergreifende Homogenität von Erfolgsgaranten?
Marc Kuhn, Vanessa Kollmann, Yvonne Zajontz
Viele Unternehmen mussten in den vergangenen Jahren feststellen, dass weniger die technische Überlegenheit ihrer Produkte über den Markterfolg des Unternehmens entscheidet, als vielmehr das Angebot entsprechender Dienstleistungen. Doch wie können sich industrieorientierte Dienst-leistungsunternehmen und Industrieunternehmen mit Dienstleistungsfokussierung innerhalb des stark umkämpften Wettbewerbsumfelds differenzieren? Welches sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren und wie hängen diese Erfolgsfaktoren vonein-ander ab? Diese Fragestellungen betreffen industrielle Dienstleistungen im Allgemeinen, sind jedoch auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Branchen und unterschiedlicher Dienstleistungsarten zu beantworten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 16-20
Auswirkungen des Onlinehandels auf Vertriebsmöglichkeiten von Reifenherstellern

Auswirkungen des Onlinehandels auf Vertriebsmöglichkeiten von Reifenherstellern

Stephan M. Wagner, Pan Theo Grosse-Ruyken, Ruben Jönke
Der E-Commerce wird im Reifenersatzgeschäft von Kunden als attraktiver Vertriebsweg zunehmend entdeckt und genutzt. Eine Befragung der ETH Zürich zeigt, dass Reifenhersteller bisher kaum mit eigenen Onlineplattformen im Markt agieren, obgleich die befragten Unternehmen das Wachstumspotenzial des Onlinevertriebs in den nächsten Jahren als zukunftsweisend einschätzen. Die Reifenhersteller sollten daher rasch und mit einem fundierten Vorgehen auf die spezifischen Herausforderungen des elektronischen Handels reagieren, um an dem lukrativen Geschäft dieser Vertriebsform partizipieren zu können. Eine enge Kooperation mit lokalen Reifenmonteuren ist für den Onlinevertrieb von Herstellern erfolgsentscheidend, da der Service einer professionellen Reifenmontage von Kunden als obligatorisch angesehen wird.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Innovative Geschäftsmodelle in der Blechverarbeitung

Innovative Geschäftsmodelle in der Blechverarbeitung

Ein neuer Ansatz zur Planung, Steuerung und Kontrolle
Ludger Overmeyer, Dirk Altmann, Christian Gille
Im Mittelpunkt der Gestaltung innovativer Geschäftsmodelle für die Blechverarbeitung steht die Entwicklung marktfähiger Leistungsbündel aus Produkten und Dienstleistungen. Die Leistungsbündel gilt es in anforderungsgerechte Wertschöpfungskonfigurationen einzubetten. Für die Abrechnung der Leistungsbündel sind geeignete Erlösmodelle zu gestalten und auszuwählen. Die hier vorgestellte integrative Methodik ermöglicht es Unternehmen, vorhandene Geschäftsmodelle innovativ zu ergänzen und neuartige Geschäftsmodelle zu erzeugen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Produktionsstandort Westeuropa

Produktionsstandort Westeuropa

Die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Industrieunternehmen
Patricia Deflorin, Thomas Friedli, Maike Rathje
Vertraut man der medialen Berichterstattung sind die Aussichten für produzierende Unternehmen Westeuropas trübe. Grund genug, um sich mit den am Standort verbleibenden Unternehmen genauer auseinanderzusetzen. Was für Erfolgsfaktoren weisen erfolgreiche Industrieunternehmen in Westeuropa auf? In einer Benchmarking-Studie wurden 48 Unternehmen identifiziert, die sich, verglichen mit relevanten Wettbewerbern, durch eine überdurchschnittliche Entwicklung des Marktanteils, des Umsatzes und der Umsatzrendite auszeichneten. Die vier besten Unternehmen wurden mit dem Ziel ausgewählt, die Erfolgsfaktoren für das Produzieren in Hochlohnländern genauer zu verstehen. Die Fallstudien zeigen auf, wie Successful-Practice Unternehmen der Komplexität und Dynamik entgegentreten.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 41-44
Unternehmensübergreifende Variantenkostenbewertung

Unternehmensübergreifende Variantenkostenbewertung

Eine Grundlage für die integrierte Produkt-, Prozess- und Netzwerkgestaltung
Sven Kuhn, Carsten Schwab, Wendelin Groß
Um eine hohe Variantenvielfalt beherrschen zu können, sind Kosteninformationen über einzelne Varianten im Unternehmensnetzwerk notwendig. Sie liefern die Transparenz, die für die Optimierung komplexer Systeme erforderlich ist. Der hier vorgestellte Ansatz zur unternehmensübergreifenden Variantenkostenbewertung wird auf Basis der Standardsoftware 4flow vista realisiert. Ausgehend von einer angepassten Prozesskostenrechnung werden die Variantenkosten im Netzwerk ermittelt. Teile der Prozesslandschaft können ggf. vereinfacht abgebildet werden. Die Analyse der Variantenkostentreiber ermöglicht eine verbesserte Gestaltung von Produkten, Prozessen und Netzwerkstrukturen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
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