Geschäftsmodelle

Erfolgreiche Kombinationsmuster in Cloud-Geschäftsmodellen

Erfolgreiche Kombinationsmuster in Cloud-Geschäftsmodellen

Stine Labes, Rüdiger Zarnekow ORCID Icon
Cloud Computing ist ein Trend der letzten Jahre, der mittlerweile immer präsenter in den Produktportfolios von IT-Dienstleistern auftritt. Viele neue Unternehmen gründen sich mit dem Ziel, Cloud-Dienste anzubieten und etablierte Unternehmen erweitern ihr traditionelles Geschäftsmodell um Cloud-Aspekte. Basierend auf einer umfangreichen Literaturanalyse und -synthese werden die Gestaltungsmerkmale eines Cloud-Geschäftsmodells in ein Ordnungsschema überführt und dienen in diesem Beitrag als Untersuchungsrahmen für aktuell erfolgreiche Cloud-Geschäftsmodelle. Die Geschäftsmodelle von 29 bekannten IT-Dienstleistern werden miteinander verglichen und mithilfe einer Cluster-Analyse typische Kombinationsmuster identifiziert. Diese Muster werden erfolgskritisch betrachtet und Handlungsempfehlungen für IT-Dienstleister in der Cloud abgeleitet.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 23-26
Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Ergebnisse aus dem Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC)
Jens Eschenbächer, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Elektromobilität ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Immer neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskonzepte werden von der Forschung entwickelt und in der Praxis erprobt. In diesem Zusammenhang wurde in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg das Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC) durchgeführt, auf dessen Ergebnissen das derzeitige Nachfolgeprojekt „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ aufbaut. Auf Grundlage einer Lebenszyklusbetrachtung wurden im Rahmen von PMC erste Ansätze für produktbegleitende Dienstleistungen in den verschiedenen Phasen der Elektromobilität erarbeitet. Die Analyse dieser „Extended Products“ hat gezeigt, dass für einen Paradigmenwechsel durch neue Mobilitätsangebote im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Norbert Gronau ORCID Icon, Priscilla Heinze
Immer mehr Unternehmen integrieren bereits Wissensmanagementansätze, sowohl bewusst als auch ungeplant, in ihre alltäglichen operativen Tätigkeiten. Um eine nachhaltige Wirkung sicherzustellen, bedarf es eines qualitätsorientierten Managements der implementierten Strategien in den einzelnen Prozessen. Dieser Beitrag stellt ein Modell zur Messung des Reifegrads wissensintensiver Geschäftsprozesse vor, welches auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angepasst ist. Das Modell ermöglicht eine IST-Analyse durch prozess- und unternehmensbezogene Erfolgsfaktoren und Indikatoren sowie situationsabhängige Verbesserungsvorschläge, die im weiteren Reifezyklus integriert werden sollen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 12-16
Barrieren des indischen Markts für erneuerbare Energien

Barrieren des indischen Markts für erneuerbare Energien

Bestandsaufnahme und Erfolgsfaktoren
Horst Wildemann, Tobias Engelmeier
Hohe Dynamik und eine stetige Wachstumsrate machen Indien zu einem der größten Zukunftsmärkte deutscher Unternehmen. Indien ist nach China das bevölkerungsreichste Land der Erde und flächenmäßig etwa zehnmal größer als die Bundesrepublik Deutschland. Auch in Krisenzeiten ist Indien konstant gewachsen. Eine zentrale Voraussetzung für eine stabile wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ist eine nachhaltige Energieversorgung. Die indische Regierung setzt auf erneuerbare Energien, da sie neben der ökonomischen und sozialen Entwicklung einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten können. Für den Aufbau von Kapazitäten aus erneuerbaren Energien ist Indien auf ausländische Unternehmen angewiesen. Dies eröffnet deutschen Unternehmen, als weltweit geschätzten Technologieführern, große Marktchancen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 47-52
Der Kompetenzatlas

Der Kompetenzatlas

Spielerisches Herangehen an komplexe Themen
Ann-Kathrin Pallasch, Hendrik Seithe
Dem Fachkräftemangel im Bereich Logistik müssen schon heute griffige Konzepte entgegengesetzt werden. Um junge Erwachsene für die Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich zu begeistern, bedarf es einer auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Plattform, auf der langfristig alle entsprechenden Angebote zu finden sind. Der „Kompetenzatlas für die Logistik in der Region Bremen“ ist das Ergebnis eines Entwicklungsprojekts, das sowohl auf einem Multitouch-Tisch als auch im Internet unter www.Komptenzatlas-Logistik-HB.de Anwendung findet und exemplarisch eine Plattform darstellt, die der Information vielschichtiger Zielgruppen dient.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 47-51
Leistungen brasilianischer Unternehmen

Leistungen brasilianischer Unternehmen

Benchmarking- und Monitoringsystem zu ihrer Abbildung
Marcos R. Albertin
Durch ein internetgestütztes Benchmarking- und Monitoringsystem (SIMAP) werden die Leistungen von brasilianischen Unternehmen im Hinblick auf die Erfüllung verschiedener Kriterien wie Indikatoren, angewendeter Methoden, Best Practices und verwendeter Technologien miteinander verglichen und dargestellt. SIMAP umfasst 46 Kriterien und stellt ein Onlinesystem dar, welches den Unternehmen ermöglicht, sich mit dem Durchschnitt der eigenen Branche vergleichen zu können (gleiche Produktions- und Lieferkette oder gleiches Industrieumfeld). Das Analysepotenzial des Systems unterstützt die Identifikation von Branchentrends sowie Verbesserungspotenzialen und fördert Unternehmenskooperationen im Mesobereich. Dieser Beitrag zeigt einen Überblick über SIMAP und stellt die aktuellen Daten der 160 teilnehmenden brasilianischen Unternehmen dar.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 64-68
Käufer-Lieferanten-Beziehung

Käufer-Lieferanten-Beziehung

Eine Fallstudie der metallverarbeitenden Industrie
Mônica Maria Mendes Luna, Ademir Kricheldorf
Partnerschaften oder Kollaborationen zwischen Käufer und Lieferanten bezeichnen engere und langfristige dyadischen Beziehungen, wobei Risiken und Nutzen durch gemeinsames wirtschaftliches und soziales Engagement geteilt werden. Beziehungen zwischen einem brasilianischen Käufern, der weltweit führend auf dem Markt für Kompressoren ist, und fünf Lieferanten aus der metallverarbeitenden Industrie werden in dieser Studie analysiert. Obwohl Praktiken und Merkmale einer typischen Partnerschaft in dieser Beziehung zu beobachten sind, lässt sich auch erkennen, dass es kaum Interesse an einer Stärkung der Beziehung selbst gibt. Der untersuchte Kontext zeigt, dass die dyadische Beziehung durch die Sicht des Käufers und den Fokus auf ökonomische Ziele dominiert wird. Einige der Charakteristika sind: Verpflichtung einer Vielzahl an Lieferanten für jedes Produkt, Investitionen der Lieferanten, um die Anforderungen des Käufers zu erfüllen sowie das Vorherrschen kurzfris-tiger ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 77-80
Value- und Performance-Generatoren des Qualitätsmanagements

Value- und Performance-Generatoren des Qualitätsmanagements

Werttreiber im Qualitätsmanagement
Roland Jochem, Dennis Geers
Die Bemühungen um Qualität müssen sich wie alle anderen Aktivitäten eines Unternehmens am Wirtschaftlichkeitsprinzip orientieren. Dabei stellt sich für viele Unternehmen die Frage, auf welche Weise das Qualitätsmanagement zum Unternehmenserfolg beiträgt und wo besonders viele Wertsteigerungselemente generiert werden und damit der Beitrag des QM-Systems zum wirtschaftlichen Erfolg geleistet wird. Ohne Antworten auf diese zentrale Fragestellung fehlt die Entscheidungsbasis für eine optimal abgestimmte Allokation der Ressourcen für den Qualitätsbereich. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen auf, wie sich aus den qualitätsorientierten Aktivitäten eine Vielzahl von Value- und Performance-Generatoren und Indikatoren ergibt, die mittelbar einen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg sowie zur Wertsteigerung eines Unternehmens leisten.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 66-68
Aktueller Überblick Open Source Software für Geschäftsprozesse

Aktueller Überblick Open Source Software für Geschäftsprozesse

Nele Brenner, Nina Landsberg
Es gibt zahlreiche kommerzielle Software-Anwendungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Immer mehr Unternehmen setzen jedoch auf quelloffene (engl. Open Source) Alternativen, denn inzwischen gibt es ein breites Angebot ausgereifter Anwendungen für klassische betriebswirtschaftliche Funktionen. Aber wie gut ist die lizenzkostenfreie Alternative, für wen ist sie geeignet und worauf sollte man achten? Der folgende Beitrag bietet einen kurzen Einblick in die Welt von Open Source und vergleicht einige Open Source Softwaretools im Bereich industrieller Geschäftsprozesse.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 60-63
Auswahl von Open Source Standardsoftware

Auswahl von Open Source Standardsoftware

Ein strukturierter Ansatz zur Softwareauswahl
Carsten Brockmann, Dominik Henn
Bei der Softwareauswahl muss die Unternehmensführung entscheiden, welche Software den größten Nutzen stiftet. Hierbei sollten Prozessverbesserungen, die durch die neue Software umgesetzt werden können, sowie die Abbildung bewährter und zukünftig auch weiterhin wertschöpfender Abläufe erreicht werden. Aufgrund der hohen Anzahl an Anbietern und deren Produkten wird empfohlen, einen strukturierten Auswahlprozess zu durchlaufen, welcher neben der Sicherstellung eines hohen funktionalen Abdeckungsgrads die Wirtschaftlichkeit, die durch die Einführung entsteht, dediziert betrachtet. Dieser Ansatz wird im folgenden Beitrag dargestellt.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 9-12
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