Geschäftsmodelle

Beyond Outsourcing Commercial Open Source Development

Beyond Outsourcing Commercial Open Source Development

Robert Schmitt ORCID Icon, Carsten Behrens, Klaus Hense
Outsourcing von Entwicklungsleistungen bleibt ein entscheidender Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - dies zeigen aktuelle Studien. Um Innovationspotenzial und Entwicklungseffizienz auch künftig zu stärken, muss Outsourcing jedoch weiterentwickelt werden. Der Grundgedanke des Geschäftsmodells Commercial Open Source Development (COSD), welches am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen konzipiert wurde, ist es, den Open Source Gedanken aufzugreifen und Outsourcing weiterzuentwickeln. COSD hat das Potenzial, das Spannungsfeld zwischen Kundenorientierung, Individualisierung, Entwicklungskosten und Fehlerwahrscheinlichkeit aufzubrechen und bindet dabei den Anwender großflächig, systematisch und gewinnbringend in die Entwicklung ein. Zwei aktuelle Entwicklungen sprechen für COSD: Technische Produkte können zunehmend durch Software beeinflusst werden und die Open Source Prinzipien haben eine hohe Reife erreicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Mobile Mehrwerte

Mobile Mehrwerte

Gezielter Einsatz von mobilen Technologien im industriellen Umfeld
Carsten Matysczok
In der heutigen Zeit befinden sich Industrieunternehmen in einem schwierigeren Geschäftsumfeld, welches durch eine zunehmende Innovationsdynamik und eine Verkürzung der Produktlebenszeiten gekennzeichnet ist. Gleichzeitig werden die Produkte und die Produktionsprozesse komplexer. Dies führt zu hohen Anforderungen an die Effizienz heutiger Produktionsprozesse und stellt eine große Herausforderung für die Mitarbeiter auf allen Unternehmens-ebenen dar. In diesem Zusammenhang zeichnet sich als Erfolgsfaktor mehr und mehr die allgegenwärtige Verfügbarkeit von produktionsrelevanten Informationen ab [1]. Diese sollten möglichst jederzeit, an jedem Ort und für jeden Mitarbeiter verfügbar sein.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Wearable Computing

Wearable Computing

Informationen zur rechten Zeit am rechten Ort
Michael Lawo
Die Informationstechnologie hat die Arbeit im Büro wie die Steuerung von Maschinen im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre dramatisch verändert. Trotzdem sind im Arbeitsalltag immer noch auf Papier ausgedruckte und erfasste Informationen vielfach die einzigen Hilfsmittel zur Unterstützung von Arbeitsprozessen in Produktion und Wartung. Die hiermit verbundenen Arbeitsschritte machen oft mehr als 50 % der Prozesszeiten aus. Wearable Computing-Lösungen bieten eine Möglichkeit, Informationen mobil und primäre Arbeitsschritte unmittelbar unterstützend bereitzustellen und Arbeitsprozess begleitend zu erfassen. Eine Einführung der Technologie gelingt aber nur bei ausreichender Nutzerakzeptanz. Nur dann lassen sich die mit der Einführung verbundenen Potenziale zur Verbesserung von Qualität und Produktivität auch realisieren.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
Mergers & Acquisitions

Mergers & Acquisitions

Durchführung einer Due Diligence in Forschung & Entwicklung
Horst Wildemann
Vor dem Hintergrund einer Unternehmensakquisition ist für die Unternehmensbewertung der Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) aufgrund der strategischen Bedeutung im Detail zu analysieren. Die zentralen Fragestellungen sind hierbei die Aufstellung und die Risiken des F&E-Programms. Neben laufenden F&E-Projekten sind geplante F&E-Vorhaben zu betrachten. Im Rahmen einer F&E-Due Diligence sind verschiedene Analysefelder zu bearbeiten und zu bewerten, um ein aussagekräftiges Ergebnis als Basis für die Unternehmensbewertung zu erhalten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
Shareholder Value in der Fertigung

Shareholder Value in der Fertigung

Thorsten Steinhardt
Rückläufige Wachstumsraten auf den Wettbewerbsmärkten zwingen das Management und insbesondere das moderne Controlling zu einer Neuausrichtung bestehender Steuerungssysteme. Bis Ende der siebziger Jahre konzentrierten sich Unternehmensstrategien in erster Linie auf die Steigerung der Umsatzrentabilität durch Umsatzzuwachs. Aktuelle Strategien berücksichtigen hingegen zusätzlich noch die maximale Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Hieraus erwächst die Anforderung einen Handlungsrahmen zu schaffen, indem Aufgaben zur operativen und strategischen Steuerung in der Produktion gleicher-maßen und dauerhaft umgesetzt werden können [1]. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Fragestellung welche konkreten Aktivitäten und Maßnahmen aus dem Blickwinkel einer Produktionseinheit erforderlich sind, um im Sinne des Shareholder Value Ansatzes die Steigerung des Unternehmenswerts als Managerleistung dauerhaft zu unterstützen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Produktion 2020 – Globale Netzwerke als Erfolgsfaktor Eine empirische Untersuchung von über 70 Industrieunternehmen

Produktion 2020 - Globale Netzwerke als Erfolgsfaktor Eine empirische Untersuchung von über 70 Industrieunternehmen

Ralf Augustin, Henning Arndt
Die Spielregeln für produzierende Unternehmen verändern sich zunehmend: Kunden und Absatzmärkte für Industrie- und Konsumgüter verschieben sich in die Wachstumsregionen Ostasien oder Osteuropa. Hohe Faktorkosten werden die Attraktivität des Standorts Deutschland auch in der nächsten Dekade belasten. Internationale Standorte erreichen bei Fertigungsqualität und Produktivität weitestgehend westeuropäisches Niveau. Deutsche Industrieunternehmen müssen daher ihre globale Wertschöpfungsstrategie überdenken, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine Roland-Berger-Studie mit 70 führenden Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automobil-zuliefer- und Elektronikindustrie zeigt auf, wie durch die Integration der Unternehmensstandorte in ein weltweites Wertschöpfungsnetzwerk der langfristige Erfolg gesichert werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 47-50
Erfolgsfaktoren bei der Einführung der Digitalen Fabrik

Erfolgsfaktoren bei der Einführung der Digitalen Fabrik

Tom-David Graupner, Sabine Bierschenk
„Die Digitale Fabrik ist nicht länger eine Vision, sondern auf dem Weg Realität zu werden“, berichtete Volkswagen auf dem Branchentreffen in Ludwigsburg im Juni 2004 [1]. Dieses Zitat spiegelt den Stand der Digitalen Fabrik in der Automobilindustrie beeindruckend wider. Andere Branchen und Unternehmensgrößen haben diesen Schritt noch vor sich, wie eine aktuelle Studie des Fraunhofer IPA aufzeigt [2]. Dabei stellt sich die Frage, wie Unternehmen das Thema „Einführung der Digitalen Fabrik“ angehen. Um es vorweg zu nehmen - es gibt keine allgemeingültige Vorgehensweise. Je nach Kunden- und Lieferantenstruktur, Unternehmensgröße und Produkt müssen individuelle Herangehensweisen gefunden und umgesetzt werden. Was sich aber durchaus unternehmensneutral herausstellen lässt, sind die Erfolgsfaktoren zur Einführung der Digitalen Fabrik [3, 4]. Diesem Thema widmet sich der vorliegende Artikel.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 59-62
Wissenslabor Betriebswirtschaft

Wissenslabor Betriebswirtschaft

Eine Lehr-, Lern- und Kommunikationsumgebung für die universitäre und betriebliche Aus- und Weiterbildung
Axel Braßler, Christoph Grau, Herfried M. Schneider
Das Wissenslabor Betriebswirtschaft ist eine internetbasierte Lehr-, Lern- und Kommunikationsumgebung, die im Rahmen eines Kooperationsprojekts von mehreren Thüringer Universitäten entwickelt wird. Ausgehend von einer Beschreibung der grundlegenden Zielsetzungen wird das Wissenslabor Betriebswirtschaft anhand seiner Architektur und seines integrierten Geschäftsmodells vorgestellt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Bewertung von Betreibermodellen im Maschinen- und Anlagenbau

Bewertung von Betreibermodellen im Maschinen- und Anlagenbau

Horst Meier, Arndt Werding
Obwohl Betreibermodelle im Maschinen- und Anlagenbau mehrfach in Literaturquellen als eine zu favorisierende Form von Kunden-Ausrüster-Beziehungen dargestellt werden, ist infolge kritischer Betrachtungen Skepsis angebracht, inwiefern sie für jeden Anwendungsfall geeignet sind. Es existiert folglich ein akuter Handlungsbedarf bei der Erarbeitung des tatsächlichen Potenzials von Betreibermodellen im Maschinen- und Anlagenbau. Für die Gegenüberstellung von Betreibermodellen und klassischen Bezugsarten, wie z.B. die Eigenfertigung und der Fremdbezug in der industriellen Produktion materieller Güter, ist unter Berücksichtigung unterschiedlicher Anwendungsfälle für den Nutzer eine Bewertungsmethodik zu entwickeln, die eine fundierte Bezugsartenentscheidung für oder gegen den Einsatz von Betreibermodellen im Einzelfall ermöglicht.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
P2P-Architekturen als wandlungsfähige E-Business-Netzwerke

P2P-Architekturen als wandlungsfähige E-Business-Netzwerke

Alf Benger, Katja Neumann
Die Nutzung des Internets zur Unterstützung von elektronischen Geschäftsvorgängen erfolgt derzeit meist durch die Übertragung traditioneller Geschäftsprozesse auf das Internet (E-Business). Die direkte Übertragung der Prozesse jedoch lässt die Möglichkeiten unberücksichtigt, die sich durch die dynamische Vernetzung von Geschäftseinheiten und die damit verbundene direkte Kommunikation und die Möglichkeit der flexiblen Konfiguration ergeben. In diesem Beitrag werden die entstehenden E-Business-Interaktionsmuster analysiert und ein zur ökonomischen Realität strukturanaloges Informationssystem basierend auf einer Peer-to-Peer Netzwerkarchitektur vorgestellt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 62-65
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