Lösung: Qualitätsmanagement

Anwendungsorientierte Produktgestaltung

Anwendungsorientierte Produktgestaltung

Bedürfnisermittlung bei unerfahrenen Kunden und Einfluss von Expertenwissen am Fallbeispiel digitaler Fotokameras
Marcus Gerards, Dirk Braun
Die Wünsche und Vorstellungen des Kunden zu erfassen und in Entwicklungsprozessen angemessen in Produkteigenschaften umzusetzen, ist eine zentrale Herausforderung der Produktgestaltung. Die Erreichung dieses Ziels kann die Zufriedenheit des Kunden mit dem erworbenen Produkt langfristig sichern und damit eine für Wiederholungs- und Zusatzkäufe entscheidende Bindung aufbauen. Doch dazu muss die Produktgestaltung die Kundenbedürfnisse notwendigerweise kennen und sie letztlich durch geeignete Produktmerkmale und -ausprägungen in ihren Konzepten berücksichtigen, wobei die oft hohe Wettbewerbsintensität auch eine weitgehende Berücksichtigung selbst individueller Kundenbedürfnisse im Rahmen von Differenzierungs- und Diversifikationsstrategien erfordert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 59-62
Anonyme Fehlerreports- und Analysesysteme

Anonyme Fehlerreports- und Analysesysteme

Nachhaltige Qualitätsverbesserung in der Luftfahrtbranche
Martin Hinsch
In der Luftfahrt sind seit Jahrzehnten anonyme Fehlerreporting- und Analysesysteme (IRS) etabliert, um betriebliche Vorkommnisse und Risiken systematisch zu reduzieren bzw. zu beherrschen. Ziel solcher Instrumente ist es, zur Optimierung der Wertschöpfung bewusst auf bestehendes Wissen der Mitarbeiter zurück zu greifen. Das System ist jedoch nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn Anonymität und Non-Punitivität sichergestellt sind. Zudem braucht der Betrieb unbedingt eine konstruktive Fehlerkultur.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 69-72
Balanced Resilience

Balanced Resilience

Integriertes Management von Qualitätsrisiken und -chancen
Michael Reiss
Das Qualitätsmanagement hat in Gestalt von Six Sigma, TQM, EFQM, Kano-Modell, Sustainable Quality Management und ISO 9000-Zertifizierung in den letzten Jahren eine Inflation von Konzepten zur performance-fokussierten Qualitätsgestaltung erlebt. Ihre Tauglichkeit müssen diese Ansätze auf mindestens drei Prüfständen beweisen: Orientierungsleistung, Realistik und Ausgewogenheit. Besser als die Mainstream-Ansätze schneidet hier ein realistisches und ausgewogenes Konzept mit hoher Orientierungsleistung ab. Den Kern dieses Balanced-Resilience-Modells bildet ein integriertes Management von Erfolgsbarrieren und Misserfolgsbarrieren des Qualitätsmanagements.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Bewertung von Qualitätsstrategien unter Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit

Bewertung von Qualitätsstrategien unter Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit

Sebastian, Nils Gamm, Carsten Schwab, Stefan Zeibig
Aufgrund der sich angleichenden Produktqualität im internationalen Wettbewerb ist es künftig notwendig eine wettbewerbsfähige Qualitätsstrategie zu verfolgen, welche den Trade-Off zwischen Kundenzufriedenheit und Qualitätskosten optimal ausgleicht. Die Auswahl einer Qualitätsstrategie muss demnach auf der Grundlage einer mehrdimensionalen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erfolgen. In den vorhandenen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen finden kundenorientierte Aspekte jedoch kaum Berücksichtigung. Dieser Beitrag stellt einen Bewertungsansatz für Qualitätsstrategien vor, in dem die Risiken aus dem Nicht-Erreichen der Kundenerwartungen quantifiziert werden und in welchem die Kundenzufriedenheit die zentrale Nutzenkomponente darstellt. Darüber hinaus wird ein Vorgehen entwickelt, welches Unternehmen die praktische Anwendung des Bewertungsansatzes ermöglicht.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 45-49
Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Ein integrativer Ansatz des Qualitätscontrollings
Horst Wildemann
Vor dem Hintergrund komplexer und volatiler Wertschöpfungsketten gewinnt der Erfolgsfaktor Qualität zunehmend an Bedeutung. Die Qualität von Produkten und Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung bilden heute eine der essentiellen Grundlagen des Unternehmenserfolgs. Dadurch erhält das Qualitätscontrolling eine zentrale Funktion bei der Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Gefragt sind neue Instrumente zur Erfüllung der Qualitätsansprüche über die Unternehmensgrenzen hinweg sowie eine durchgängige und integrative Verknüpfung des Qualitätsmanagement-Systems mit dem Qualitätscontrolling. Durch einen bereichs- und unternehmensübergreifenden Einsatz von Quality Gates kann dieser Forderung entsprochen werden.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 33-35
Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Einsatz von Fuzzy-Regelung zur Optimierung von Stichprobenintervallen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Dennis Lappe, Hendrik Thamer, Nele Brenner
roduktminiaturisierung eröffnen sich für die mechanische Mikrofertigung eine Reihe neuer Einsatzbereiche und Marktchancen. Mit Bauteildimensionen unter einem Millimeter und Fertigungstoleranzen im Mikrometerbereich treten im Herstellungsprozess sogenannte „Größeneffekte“ auf, die eine einfache Prozessskalierung bekannter Verfahren aus dem Makrobereich verhindern und zu einem erhöhten Auftreten an Qualitätsabweichungen führen. Im Ergebnis wird die Prozessfähigkeit nach DIN ISO 21747 beeinträchtigt und somit auch die Anwendbarkeit der statistische Prozesslenkung (SPC) erschwert. In diesem Beitrag werden am Beispiel der Mikrokaltumformung die Wechselwirkungen zwischen technischen und logistischen Qualitätszielen im Sinne der logistischen Qualitätslenkung untersucht, wobei Methoden der statistischen Prozesslenkung und Fuzzy-Regelung zum Einsatz kommen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Ein neuer Ansatz für die Qualitätsmessung
Dennis Geers, Roland Jochem, Priscilla Heinze, Norbert Gronau ORCID Icon
Der klassische Qualitätsgedanke beinhaltet das kontinuierliche Bestreben nach Verbesserung sowie den ständigen Drang, Schwachstellen und Fehler zu suchen und zu eliminieren. Dieser Grundgedanke spiegelt sich auch im KVP-Ansatz wider. Bei der Umsetzung besteht jedoch häufig die Problematik, mit möglichst wenig Aufwand und dennoch auf eine sys-tematische Art und Weise Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach diesen Potenzialen beim Versuch, wissensintensive Geschäftsprozesse zu verbessern. Eine gezielte Kombination bisher isolierter Instrumente aus dem Qualitäts-, Geschäftsprozess- sowie Wissensmanagement ermöglicht jedoch über ein speziell entwickeltes Reifegradmodell die Schaffung eines für KMU geeigneten Rahmens, mithilfe dessen sich die Potenziale in der Wissensverarbeitung aufdecken und evolutionär im Sinne des KVP-Ansatzes aufbauen lässt. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen die Entwicklung, die Anwendung sowie das ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Qualitätsmanagement in der Fabrikplanung

Qualitätsmanagement in der Fabrikplanung

Entwicklung eines Vorgehens zur Planung qualitätsunterstützender Fabriken
Benjamin Hirsch, Tobias Heinen, Peter Nyhuis ORCID Icon
Aufgrund gestiegener Kundenanforderungen hat sich die Produktqualität zur Voraussetzung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsunternehmen entwickelt. Elementar für die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte sind stabile und fehlerfreie Prozesse. Die grundlegende Gestaltung der Prozesse erfolgt bereits im Rahmen der Fabrikplanung. Werden hier nicht umfangreiche qualitätsrelevante Anforderungen berücksichtigt, sind notwendige Änderungen im späteren Fabrikbetrieb nur noch mit einem erheblichen Zusatzaufwand zu realisieren. Daher wird am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover ein methodisches Vorgehen zur Planung qualitätsunterstützender Fabriken entwickelt, das die relevanten Anforderungen frühzeitig in die Planungen integriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Qualitätsvorausplanung mit Qualitätsinformationssystemen in kleinen und mittleren Unternehmen

Qualitätsvorausplanung mit Qualitätsinformationssystemen in kleinen und mittleren Unternehmen

Einsatz neuer Medien im Qualitätsmanagement
Juliane Schuldt, Michael Dietzsch, Sophie Gröger, Marco Gerlach
Die Qualität eines Produkts wird an dem Erfüllen der Anforderungen gemessen. Die Anforderungen an ein Produkt entstehen aus den Kundenwünschen und aus den gesetzlichen, technischen, ökonomischen, normativen und organisatorischen Anforderungen. Alle Anforderungen sind so präzise zu formulieren, dass die geplanten Aufwendungen und der am Markt erzielbare Preis einen Gewinn ermöglichen. Das Erreichen dieses Ziels erfordert, dass die notwendigen Informationen in die Produkt- und Prozessspezifikation vor Freigabe der Produktdokumente einfließen. Das soll mit der Qualitätsvorausplanung erreicht werden. Dafür ist es notwendig, dass diese Informationen vollständig, rechtzeitig und aktuell am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Diese komplexe Aufgabe setzt die Einführungen eines rechnerunterstützten Qualitätsinformationssys-tems voraus. Ein Anwenderbericht zur Auswahl eines unternehmensspezifischen Systems für ein KMU wird im Beitrag vorgestellt.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
Value- und Performance-Generatoren des Qualitätsmanagements

Value- und Performance-Generatoren des Qualitätsmanagements

Werttreiber im Qualitätsmanagement
Roland Jochem, Dennis Geers
Die Bemühungen um Qualität müssen sich wie alle anderen Aktivitäten eines Unternehmens am Wirtschaftlichkeitsprinzip orientieren. Dabei stellt sich für viele Unternehmen die Frage, auf welche Weise das Qualitätsmanagement zum Unternehmenserfolg beiträgt und wo besonders viele Wertsteigerungselemente generiert werden und damit der Beitrag des QM-Systems zum wirtschaftlichen Erfolg geleistet wird. Ohne Antworten auf diese zentrale Fragestellung fehlt die Entscheidungsbasis für eine optimal abgestimmte Allokation der Ressourcen für den Qualitätsbereich. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen auf, wie sich aus den qualitätsorientierten Aktivitäten eine Vielzahl von Value- und Performance-Generatoren und Indikatoren ergibt, die mittelbar einen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg sowie zur Wertsteigerung eines Unternehmens leisten.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 66-68
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