Lösung: Prozessmanagement

Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Ein integrativer Ansatz des Qualitätscontrollings
Horst Wildemann
Vor dem Hintergrund komplexer und volatiler Wertschöpfungsketten gewinnt der Erfolgsfaktor Qualität zunehmend an Bedeutung. Die Qualität von Produkten und Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung bilden heute eine der essentiellen Grundlagen des Unternehmenserfolgs. Dadurch erhält das Qualitätscontrolling eine zentrale Funktion bei der Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Gefragt sind neue Instrumente zur Erfüllung der Qualitätsansprüche über die Unternehmensgrenzen hinweg sowie eine durchgängige und integrative Verknüpfung des Qualitätsmanagement-Systems mit dem Qualitätscontrolling. Durch einen bereichs- und unternehmensübergreifenden Einsatz von Quality Gates kann dieser Forderung entsprochen werden.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 33-35
CKD auf Basis von Produktionsprinzipien

CKD auf Basis von Produktionsprinzipien

Integrierte Prozesse kontinuierlich verbessern
Uwe Dombrowski, Sebastian Weckenborg, Thomas Rennemann
Am Standort Salzgitter der MAN Nutzfahrzeuge AG werden Fahrzeugbausätze sowohl für LKW als auch für Buschassis in einen weltweiten Produktionsverbund versendet. Dabei werden die kundenbezogenen Aufträge in Form von Einzelteilen und vormontierten Baugruppen als sogenannte CKD-Bausätze (Completely Knocked Down) verpackt und den Kunden bereitgestellt. Im Empfängerland werden die Fahrzeugbausätze mit der Unterstützung von MAN Nutzfahrzeuge montiert und zum Einsatz oder weiteren Verkauf bereitgestellt. Die Chancen der CKD-Fertigung liegen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte und der Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Das traditionell in der Logistik organisatorisch angehängte CKD-Geschäft ist seit 2009 integraler Bestandteil der Produktion der MAN Nutzfahrzeuge AG. Hierdurch können die „Lean-Prinzipien“, welche in den hiesigen Produktionslinien flächig umgesetzt wurden, leichter übertragen werden. U.a. kann hierdurch schnell auf die hohen ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 36-40
Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Edzard Weber, Christian Scharff
Dieser Artikel beschreibt eine Möglichkeit, einzelne Akteure und Sys-teme im Rahmen der Geschäftsprozessmodellierung prozessübergreifend in Form eines Netzwerks darzustellen und zu analysieren. Dabei wird ein Algorithmus vorgestellt, der die Umwandlung aus einzelnen Teilprozessen zu einem Gesamtbild durchführt. Anschließend werden Kennzahlen eingeführt, die die Analyse des Netzwerks erlauben. Diese Kennzahlen drücken dabei aus, welche Teile des Netzwerks und damit welche Abschnitte in den Prozessen eine starke Auslastung besitzen und welche nicht. Dadurch ist es Prozessverantwortlichen, Projektleitern, Managern oder allgemein Entscheidern möglich, die Prozesse auf global wiederkehrende Schwachstellen zu analysieren sowie Kompetenzen und Erfolgsmuster herauszufinden, um diese gezielter einzusetzen (Staffing).
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Ein neuer Ansatz für das Informationsmanagement am Beispiel der Automobillogistik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Carmen Ruthenbeck, Florian Harjes, Christian Meinecke
Eingebettet in zentrale Planungs- und Steuerungsstrukturen wird der Informationsfluss in der Logistik größtenteils in separaten Prozessen oder Teilprozessen realisiert. Dies führt zu vermehrtem Aufwand und Verzögerungen bei der Abwicklung der logistischen Kernprozesse. Besonders trifft dies auf mobile Arbeitsprozesse, beispielsweise in der Automobillogistik, zu. Hier bieten Wearable Computing Systeme die Möglichkeit, durch Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien die Informationsgenerierung, -verteilung und -nutzung direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dadurch wird eine Entlastung des Anwenders ermöglicht, sodass sich dieser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Prozessleitstände für verteilte und nichtplanbare Organisationsprozesse

Prozessleitstände für verteilte und nichtplanbare Organisationsprozesse

Ein Modell für globales Kollaborations- und Wissensmanagement
Eldar Sultanow, Edzard Weber
Während insbesondere in lokalen Prozessen die Informationsstreuung und -suche, das Erkennen von Experten, Ressourcen und deren Verfügbarkeit durch direkte soziale Interaktion nebenläufig stattfindet, müssen Mitarbeiter diese Informationen in verteilten Prozessen zeitversetzt oder dezentral verfügbar, formalisiert erfasst/aufbereitet und problemspezifisch abfragen können. Die angemessene Visualisierung und Navigation dieser Informationen ist eine Voraussetzung dafür, dass sich auch Prozessverantwortliche schnell orientieren können, um in einer veränderten Situation adäquat reagieren zu können. Dieser Beitrag entwickelt ein Modell für die Simulation und Visualisierung der Kollaboration in solchen Situationen mittels semantischer Netze und Web3D.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Geschäftsmodell für hybride Leistungsbündel

Geschäftsmodell für hybride Leistungsbündel

Ein Kooperationsmodell für Maschinenhersteller, Softwaresystemhäuser und Anpassungsdienstleister
Berend Denkena, Patryk Hoppe, Jan Schürmeyer
Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) scheuen die hohen Kosten, die mit der Einführung einer CAD/ CAM-Kette verbunden sind. Im Rahmen des BMBF-Projektes InDiCAP (Innovatives Dienstleistungsmodell für die CAM-basierte Produktionsplanung) wurde ein Ansatz für ein gemeinsames Geschäftsmodell der an der CAD/ CAM-Kette beteiligten Unternehmen entwickelt. Dieses hat zum Ziel, durch eine Kooperation von Maschinenhersteller, Softwaresystemhäusern und Anpassungsdienstleistern kleinen und mittleren Unternehmen eine bedarfsgerechte Auslegung und Optimierung des Fertigungsprozesses als Dienstleistung anbieten zu können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Herausforderungen mittelständischer Zulieferbetriebe in der Luftfahrtindustrie

Herausforderungen mittelständischer Zulieferbetriebe in der Luftfahrtindustrie

Martin Hinsch
Die Global Player der Luftfahrtindustrie verlagern einen immer größeren Anteil der Wertschöpfung an ihre Lieferanten. Neue Zulieferer müssen dabei erhebliche Aufwendungen unternehmen, um den besonderen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen der Branche gerecht zu werden. Dabei können diese als ein von der zuständigen Luftfahrtbehörde zugelassener luftfahrttechnischer Betrieb tätig werden oder unter Aufsicht des Auftrag vergebenden Luftfahrtbetriebs agieren. Die Entscheidung zugunsten einer der Optionen orientiert sich wesentlich am spezifischen Aufgabenspektrum und dem Arbeitsumfang.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Flexibilität – eine Illusion?

Flexibilität - eine Illusion?

Joachim Althaler, Roland Schmidt, Günter Thaler
Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert - die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 12-15
Professionalisierung des mechatronischen Entwicklungsprozesses

Professionalisierung des mechatronischen Entwicklungsprozesses

Anwendung eines Reifegradmodells
Johanna Rauchenberger, Bernd Spiegelberger, Rainer Stetter, Robert Schmitt ORCID Icon
Moderne technische Produkte zeichnen sich durch die Integration mechanischer, elektronischer und informationstechnischer Komponenten aus. Diese so genannten mechatronischen Systeme besitzen in der Regel eine hohe Produktfunktionalität und damit verbunden eine gesteigerte Produktkomplexität. Die Komplexität zu beherrschen stellt die Hersteller mechatronischer Systeme nicht nur vor technische, sondern auch vor organisatorische Herausforderungen. Als Möglichkeit die organisatorischen Aspekte zu adressieren, können die Verbesserungspotenziale der bestehenden mechatronischen Entwicklungsprozesse analysiert werden. Dazu wurde ein Reifegradmodell entwickelt, welches die Schwachstellen im mechatronischen Entwicklungsprozess aufdeckt und die nächsten Schritte für die Verbesserung des interdisziplinären Prozesses empfiehlt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Hybride Wertschöpfung

Hybride Wertschöpfung

Die Fähigkeit zur Kundenintegration
Sebastian Bonnemeier, Ferdinand Burianek, Ralf Reichwald
Unternehmen können sich angesichts sinkender Margen über die Integration von Sach- und Dienstleistungen zu einem hybriden Produkt differenzieren. Im Zentrum derartiger Leistungsbündel steht der Nutzungsverkauf (bspw. einer Maschine) verbunden mit Verfügbarkeitsgarantien oder der Betrieb komplexer Produktionsfaktoren des Kunden (bspw. einer Fertigungsstraße). Operative Effizienz ist bei hybriden Produkten eine notwendige, aber nicht mehr hinreichende Bedingung für dauerhaften Erfolg. Vielmehr liefert die Gestaltung der Interaktion mit Marktpartnern neue Ansatzpunkte für die Wertschaffung. Diese wandelt sich von einem rein transaktionalen Austausch zu einem interaktiven, relationalen Prozess mit dem Kunden. Der vorliegende Beitrag untersucht die Prozesse, die diesem Wandel zugrunde liegen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
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