Lösung: Logistik

Grenzen von RFID in der Produktion

Grenzen von RFID in der Produktion

Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Christian Pulz
In der Produktionslogistik des Maschinen- und Anlagenbaus werden vermehrt RFID-Systeme eingeführt. Die Unternehmen versprechen sich hierbei eine Effizienzsteigerung in der Behälterverfolgung und -bereitstellung. Oft scheitert aber die Einführung von RFID, da die abgebildeten Prozesse unverändert übernommen werden sollen und die Grenzen der Technologie nicht ausreichend bekannt sind. In diesem Beitrag sollen die technologischen Grenzen von RFID in der Lokalisierung von Ladungsträgern in der Produktion dargestellt werden. Außerdem wird eine Vorgehensweise zur Einführung RFID-unterstützter Prozesse vorgeschlagen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Logistische Kennlinien für Fließproduktionssysteme

Logistische Kennlinien für Fließproduktionssysteme

Stefan Helber, Katja Schimmelpfeng
Die Leistungsfähigkeit eines Fließproduktionssystems wird häufig über die drei miteinander verknüpften Kenngrößen Durchsatz, Bestand und Durch­­­laufzeit quantifiziert. Durch Betriebskennlinien kann das Zu­sam­menspiel der drei Größen visualisiert werden. Der Beitrag zeigt, wie diese Kennlinien auf analytischem Weg aus einfachen Modellen der Warte­schlangentheorie ge­wonnen werden können. Dadurch kann beim Re-Engineering oder Neu­entwurf eines Produktionssystems dessen Leistungs­fähigkeit unter Berück­sichtigung stochastischer Störungen im Betriebs­ablauf berechnet werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Preismanagement im Kombinierten Verkehr

Preismanagement im Kombinierten Verkehr

Wolfgang Stölzle, Bettina Resch
Der Kombinierte Verkehr (KV) wird aktuell als Lösungsansatz zur positiven Beeinflussung des Modal Splits diskutiert. Gleichzeitig charakterisieren den KV eine Vielzahl von Her-ausforderungen, denen mittels betriebswirtschaftlicher Lösungsansätze begegnet werden kann. Dem Preis wurde im Gegensatz zu Kosten-Nutzen-Betrachtungen dabei nur wenig Beachtung geschenkt. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Beitrag das Verständnis von Preismanagement skizziert und Anforderungen an ein Preismanagement im KV näher beleuchtet. Abschließend stehen Potenziale eines Preismanagements im KV im Fokus.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 51-54
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Ein Framework zur Auswahl der passenden Selbststeuerungsstrategie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Thomas Jagalski, Katja Windt
In der Logistikforschung wird intensiv das Konzept der Selbststeuerung logistischer Systeme als neuer Ansatz zur Gestaltung eines dezentral organisierten Planungs- und Steuerungssystems untersucht, da die Selbststeuerung logistischer Prozesse eine Möglichkeit bietet, trotz steigender Komplexität in Kombination mit kurzfristigen Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1, 2]. Die Forschungsarbeit konzentriert sich dabei u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3 - 6], fehlt bisher für den breiten Einsatz in der betrieblichen Praxis ein Leitfaden für die Identifikation der jeweils am besten geeigneten Selbststeuerungsstrategie. Im Rahmen dieses ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Kompetenzerwartungen an Kontraktlogistiker

Kompetenzerwartungen an Kontraktlogistiker

Otto Jockel, Marc Rothländer, Johannes Wolf
Strategische Partnerschaften im Kontraktlogistikgeschäft basieren auf der entsprechenden Kompetenz der Logistikdienstleister. Eine Umfrage bei Kontraktlogistikpartnern zeigt entsprechende Anforderungsprofile und nicht unerhebliche Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung der Dienstleister und den Erwartungen ihrer Kunden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 76-80
Advanced Planning Systems – Lösungsverfahren und Modellierung

Advanced Planning Systems - Lösungsverfahren und Modellierung

Gregor Dudek, Jens Rohde, Christopher Sürie
Advanced Planning oder Supply Chain Planning bildet eine Teilaufgabe des umfassenderen Supply-ChainManagement-Konzepts. Hierbei steht die Planung der operativen Prozesse der Gütererstellung im Vordergrund. Somit liegt das Haupteinsatzgebiet von Advanced Planning Systems (APS) im produzierenden Gewerbe.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Sylvie Gavirey, Christian Gorldt, Uwe Hinrichs, Jan Topi Tervo, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die Einführung der kontaktlosen Objektidentifizierung mittels Radio Frequency Identification Technologie (RFID) wird inzwischen vermehrt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorrangig aus zwei Gründen in Betracht gezogen: Zum einen um die internen Abläufe in Produktion und Logistik zu optimieren und zum anderen um Kundenwünschen gerecht zu werden. Allerdings wurde im Allgemeinen in Unternehmen in den letzten Jahren nur wenig oder oberflächliches Wissen zu dieser Technik angesammelt und somit ist eine qualifizierte und zertifizierte Schulung im Umgang mit RFID dringend notwendig. Dadurch soll intern Prozesssicherheit garantiert und innerhalb der Wertschöpfungskette einheitliche Standards bezüglich der Handhabung und Implementierung von RFID nachgewiesen werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 9-11
Flexibilitätsverträge zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit

Flexibilitätsverträge zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit

Ein Ansatz zur Verbesserung zwischenbetrieblicher Kooperationen
Nikolai Iliev, Paul Schönsleben
Abnahmeregelungen in Form von flexibilitätsorientierten Rahmenverträgen sind in der industriellen Praxis ein gängiges Instrument zur Eindämmung von Bedarfs- und Bestandsrisiken bei gleichzeitig erzielbarer höherer Liefer- und Reaktionsfähigkeit. Mittlerweile haben auch Wissenschaftler mithilfe von Modellsimulationen die Vorteilhaftigkeit solcher Verträge nachgewiesen. Es fehlt bislang jedoch an greifbaren Methoden, um zum einen im Voraus für kooperative Vertragsverhandlungen eine Transparenz über die Kostensituation und zum anderen Hinweise für die operative Umsetzung zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden ein softwarebasiertes Werkzeug zur Vertragsgestaltung vorgestellt, das sowohl bisherige wissenschaftliche Lücken in der Modellformulierung schließt, als auch einen transparenten Kostenausweis und Hinweise zur Parametrisierung von ERP-Systemen gibt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 19-22
Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Henning Rekersbrink, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Verwirklichung einer Selbststeuerung von Transportprozessen wird versucht, bekannte und bewährte Routingalgorithmen aus der Datenkommunikation auf Transportprobleme zu übertragen. Hierbei verhindern strukturelle Unterschiede zwischen Daten- und Transportnetzen eine direkte Übertragung der Protokolle, sodass in Transportnetzen mehrere verschiedene, speziell angepasste Protokolle mit unterschiedlichen Zielvorgaben kooperieren müssen. Im Folgenden wird ein innerhalb des Bremer Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ erarbeitetes Routingkonzept für selbststeuernde Transportnetze, das so genannte Distributed Logistics Routing Protocol, vorgestellt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
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