Wandlungsfähigkeit

Flexibilität – eine Illusion?

Flexibilität - eine Illusion?

Joachim Althaler, Roland Schmidt, Günter Thaler
Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert - die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 12-15
Planungsprozess der Wandlungsfähigkeit

Planungsprozess der Wandlungsfähigkeit

Integration von Mitarbeiterkompetenzen
Tobias Heinen, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen sind einer Vielzahl äußerer Einflüsse ausgesetzt, die zu einem turbulenten Umfeld führen. Beispiele dieser Faktoren umfassen verkürzte Produktlebenszyklen, zunehmenden Kostendruck durch Globalisierung oder steigende Variantenanzahl. Um ihre Fabriken zukunftsrobust aufzustellen, verfolgen Unternehmen häufig das Ziel einer wandlungsfähigen Produktion. Um ein Wandlungspotenzial im Bedarfsfall vollständig abrufen zu können, ist eine Betrachtung der Potenziale ausführender Mitarbeiter erforderlich. In diesem Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, mit der die Mitarbeiterkompetenzen auf die Anforderungen der Wandlungsfähigkeit abgestimmt werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Neue Perspektiven für den Maschinen- und Fahrzeugbau durch Selbstoptimierung

Neue Perspektiven für den Maschinen- und Fahrzeugbau durch Selbstoptimierung

Jürgen Gausemeier
Die Informations- und Kommunikationstechnik prägt den modernen Maschinen- und Fahrzeugbau. Der Begriff Mechatronik bringt dies zum Ausdruck. Aus der sich abzeichnenden Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik eröffnen sich weitere faszinierende Perspektiven, die über die Mechatronik hinaus gehen: mechatronische Systeme mit inhärenter Teilintelligenz. Der Begriff Selbstoptimierung charakterisiert diese Perspektive. Selbstoptimierende Systeme sind in der Lage, eigenständig auf veränderte Betriebsbedingungen zu reagieren und ihr Verhalten optimal anzupassen. Dieser Beitrag stellt das Paradigma der Selbstoptimierung vor. Die Nutzenpotentiale der Selbstoptimierung werden anhand zweier Anwendungsbeispiele erläutert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 33-36
Interoperable Testumgebung für verteilte domänenübergreifende Anwendungen

Interoperable Testumgebung für verteilte domänenübergreifende Anwendungen

Michael Schenk, Marco Schumann
In vielen Fällen ist das digitale Engineering die einzig realistische Antwort auf wichtige Trends in der Industrie, etwa auf zunehmend individualisierte Produkte, stärker dezentralisierte Wertschöpfungsketten, höhere Produktkomplexität und -funktionalität sowie die notwendige Zeiteinsparung bis zur Markteinführung von Produkten. Das digitale Engineering hat bereits zu enormen technologiegetriebenen Veränderungen in der Produktentwicklung geführt. Iterationszyklen aus Entwicklung und Test können für spezialisierte Aufgabenstellungen bereits komplett in der virtuellen Welt durchgeführt werden. Weitere Fortschritte sind hier nur durch ein Zusammenspiel von Werkzeugen aus unterschiedlichen Domänen (z.B. mechanischer Konstruktion, Physiksimulation und Softwareentwicklung) zu erreichen. Der Beitrag stellt aktuelle Fragestellungen in der Forschung auf dem Weg zu verteilten, interoperablen Testumgebungen dar und belegt an zwei Anwendungsbeispielen aus den Bereichen der virtuellen ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 47-50
Digitale Wasserzeichen zum Schutz analoger Güter

Digitale Wasserzeichen zum Schutz analoger Güter

Martin Steinebach, Huajian Liu
Digitale Wasserzeichen wurden zum Schutz digitaler Medien Urheberrechtsverstöße entwickelt. Durch die immer besser werdende Robustheit gegenüber analogen Übertragungen wie dem Drucken von Bildern oder dem Wiedergeben von Videos und Musik eröffnen sich aber auch Anwendungen bei herkömmlichen Gütern. Informationen können nicht wahrnehmbar mit den Gütern verknüpft werden und so einen kaum zu fälschenden und schwer entfernbaren Schutz bieten. Wir stellen am Beispiel von Bildwasserzeichen den Stand der Technik von Verfahren und deren Eigenschaften vor. Besonders eingegangen wird dabei auf dessen Verhalten beim Markieren analog verbreiteter Bilder.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Fabian Wirth, Sergey Dashkovskiy, Thomas Jagalski, Thomas Makuschewitz
Bei der Planung und Steuerung logistischer Prozesse treten zunehmend die Komplexität der Logistiknetzwerke und ihre Dynamik in den Vordergrund. Jedoch fehlen in der Praxis vielfach die geeigneten Werkzeuge und Methoden für eine ganzheitliche Analyse und Beherrschung der entstandenen großskaligen dynamischen Logistiknetzwerke. Diese Problematik greift das von der VolkswagenStiftung geförderte neue Forschungsprojekt „Stabilität, Robustheit und Approximation dynamischer großskaliger Netzwerke - Theorie und Anwendung in Logistiknetzwerken“ auf. Im Rahmen der Durchführung dieses Projekts kooperieren Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Würzburg aus den Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften und der Mathematik.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Die Angst vor der Banalität

Die Angst vor der Banalität

Warum Initiativen zur Komplexitätsreduktion oft nicht greifen
Werner Girth
Komplexität entsteht nicht am Reißbrett. Komplexität entsteht durch den permanenten Ver­such einer Organisation, sich im Wettbewerb zu behaupten. Sie dringt an vielen Stellen ins Unternehmen ein. Daher kann auch der Kampf, teure Komplexität zu kontrollieren und wenn möglich auch zu reduzieren, nicht durch Konzepte allein gewonnen werden. Denn was nützt das beste Konzept, wenn es der Unternehmensleitung nicht gelingt, ihre Ideen auf den Boden zu bringen. Das beobachten wir in der Realität. Vielen Führungskräften, die wir in der betrieb­lichen Praxis erleben, fehlt die Bodenhaftung. Das ist den wenigsten Verantwortlichen bewusst. Aus unserer Erfahrung sind nur durchgängige, zeitnahe und maßnahmenorientierte Systeme in der Lage, Initiativen zur Komplexitäts­reduktion erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Das klingt nicht revolutionär, ist aber sehr effektiv. Warum sind gute Systeme dann in der Realität so selten anzutreffen?
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 10-12
Wege zur Einfachheit

Wege zur Einfachheit

Vier Vorschläge zur Vereinfachung der Produktion
Herbert Jodlbauer
Hunderttausende von Sachnummern, nicht überschaubare teilweise sich wi-dersprechende Zielvorgaben, komplexe nicht durchschaubare Abläufe und der Hang zur detaillierten deterministischen Abbildung der stochastischen Realität verdecken die Sicht auf das Wesentliche der Produktion. In diesem Beitrag werden Wege aufgezeigt, die für die Produktion wesentlichen Elemente aus der komplexen Realität herauszufiltern, um eine möglichst einfache, nachvoll-ziehbare und transparente Produktion zu gewährleisten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 17-19
IT-Business Alignment und Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen

IT-Business Alignment und Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen

Norbert Gronau ORCID Icon
Die Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen hilft, den notwendigen Wandel bei der Ausrichtung der IT-Architektur an das Geschäftsmodell zu bewältigen. Der Beitrag stellt das Konzept der Wandlungsfähigkeit vor und beschreibt, wann Unternehmen Wandlungsfähigkeit brauchen und wie diese Wandlungsfähigkeit gemessen wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 11-13
Wandlungsfähigkeit durch Organisation Nutzung und Effekte flexibilitätsorientierter Organisationskonzepte

Wandlungsfähigkeit durch Organisation Nutzung und Effekte flexibilitätsorientierter Organisationskonzepte

Steffen Kinkel ORCID Icon, Gunter Lay, Angela Jäger
Mehr als ein Viertel der deutschen Unternehmen setzt im Wettbewerb auf den Faktor Flexibilität. Den Kunden individuelle Lösungen anzubieten oder schnell und termintreu liefern zu können ist für viele Firmen das oberste Ziel. Damit rückt die Verbreitung organisatorischer Lösungen ins Blickfeld, die geeignet sind, die Wandlungsfähigkeit von Industriebetrieben zu unterstützen und Flexibilitätsvorsprünge zu realisieren. Gleichwohl scheinen die Möglichkeiten dieser Befähiger zur Steigerung der betrieblichen Flexibilität in der deutschen Industrie noch nicht ausgereizt. Durch die Entwicklung von auf typische Bedarfssituationen zugeschnittene Organisationskonzepte zur Verbesserung der Wandlungsfähigkeit könnte die Wettbewerbsposition weiter verbessert werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 78-82
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