Wandlungsfähigkeit

Modularisierung logistischer Systeme

Modularisierung logistischer Systeme

Ein Beitrag zum Management von Komplexität
Frank Straube ORCID Icon, Axel Mayer
Die Komplexität in Industrieunternehmen nimmt durch externe Treiber wie die Nachfrage nach individualisierten Leistungsbündeln seitens der Kunden, dem steigenden Konkurrenzdruck durch globalen Wettbewerb sowie den technologischen Entwicklungen, die zu verkürzten Produktlebens- und Innovationszyklen führen, mit hoher Geschwindigkeit zu. Auf externe Komplexität reagieren Unternehmen mit dem Aufbau von interner Komplexität, von der insbesondere die Logistik betroffen ist, beispielsweise indem eine hohe Anzahl Kunden mit heterogener Bedürfnisstruktur mit einem entsprechend diversifizierten Produktprogramm bedient wird, wodurch letztlich die abzuwickelnde Variantenvielfalt stark zunimmt. Diese steigende interne Komplexität führt dazu, dass vielversprechende Logistikkonzepte in der Praxis nicht erfolgreich umgesetzt werden. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehen, das unter Zuhilfenahme des Gestaltungsprinzips der Modularisierung einen organisatorischen Rahmen schafft, um sowohl in ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 53-55
Bienenalgorithmen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse

Bienenalgorithmen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Thomas Jagalski, Julia Bendul
Die Fähigkeit, sich den dynamischen Bedingungen der internen und externen Umwelt anzupassen, wird immer mehr zur Kernkompetenz von Unternehmen, um auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren zu können. Heutige Produktionsplanungs- und -steuerungsansätze sind zunehmend nicht mehr in der Lage, den steigenden Anforderungen - erwachsend aus Dynamik und Komplexität - gerecht zu werden [1]. Dieser Beitrag stellt einen neuen bioanalogen Ansatz für die Produktionsplanung und -steuerung dar, der auf den Kommunikationsmechanismen von Honigbienen basiert und damit deutlich von den bereits bekannten pheromonbasierten Ansätzen zur Selbststeuerung produktionslogistischer Prozesse [2] abweicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 7-10
Selbstorganisierende Fertigungssteuerung auf Basis der Ant-Colony-Systeme

Selbstorganisierende Fertigungssteuerung auf Basis der Ant-Colony-Systeme

Gert Zülch, Patricia Stock
Im Bereich der Planung und Steuerung der Produktionsprozesse werden ständig neuartige Konzepte zur Gewährleistung der geforderten Flexibilität der Unternehmen entwickelt. In jüngster Zeit rücken selbstorganisierende Konzepte der Fertigungs­steuerung und insbesondere die holonischen Fertigungssysteme ins Blickfeld. Als Grundlage hierfür können die Methoden der Schwarm-Intelligenz dienen, die sich durch Robustheit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auszeichnen. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des DFG-Projekts „Ant Colony Optimization in der Fertigungssteuerung“ das Verfahren AntControl zur kurzfristigen operativen Fertigungssteuerung entwickelt. Dieses auf Basis von Ant-Colony-Sys-temen basierende Verfahren wird in diesem Beitrag vorgestellt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 67-70
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
RFID: Innovative industrielle Anwendungen

RFID: Innovative industrielle Anwendungen

Norbert Gronau ORCID Icon, Marcus Lindemann
Als typische Querschnittstechnologie mit Anwendungspotenzialen in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen werden RFID-Systeme derzeit vor allem für die Identifikation von Objekten eingesetzt. Dem Gartner Hype Cycle zufolge hat die RFID-Technologie den Höhepunkt der Euphorie bereits hinter sich gelassen und ist direkt auf dem Weg in das Tal der Desillusionierung. Bis zur flächendeckenden Adaption werden demnach noch 5 bis 10 Jahre vergehen. Für reine Identifikationsanwendungen ist aus Kostengründen in vielen Bereichen noch immer der Barcode die erste Wahl. Die funktionale Überlegenheit eröffnet der RFID-Technologie jedoch wesentlich innovativere Anwendungsfelder.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Flexible Fertigungsmodule für eine wandlungsfähige Produktion

Flexible Fertigungsmodule für eine wandlungsfähige Produktion

Uwe Dombrowski, Sven Schulze, Sebastian Quack
Der internationale Wettbewerbsdruck und die erhöhten Kundenanforderungen bezüglich Lieferzeit und individueller Ausprägung der Produkte geben die Rahmenbedingungen für die Investitionsgüterindustrie in Deutschland vor. Neben einer hohen Produktivität ist die Wandlungsfähigkeit innerhalb der Fertigung eine Grundvoraussetzung, um auch in lohnintensiven Branchen wettbewerbsfähig am Markt bestehen zu können. In diesem Beitrag wird anhand eines Praxisbeispiels der Einsatz von flexiblen Fertigungsmodulen in der Investitionsgüterindustrie beschrieben.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 75-78
Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Strategische Flexibilitäts- und Technologieplanung in der Automobilproduktion

Heinrich Kuhn, Thomas Schmaußer
Produktionswirtschaftliche Flexibilität zählt aktuell zu einem der Kerntrends in der Automobilindustrie. Die Bestimmung des optimalen Flexibilitätsgrads stellt dabei ein komplexes Entscheidungsproblem dar. Der Beitrag erläutert zunächst Chancen und Wirkungsweisen von Flexibilitäten in der Automobilproduktion. Produktionsflexibilität kann sowohl zur Begegnung von kurz- und mittelfristigen Marktschwankungen eingesetzt, als auch als strategischer Ansatz zur Realisierung langfristiger Kostenvorteile genutzt werden. Da-rauf aufbauend wird auf die verschiedenen Aspekte eingegangen, die im Rahmen der strategischen Planung berücksichtigt werden müssen. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Planung optimaler Flexibilitäten einen ganzheitlichen Planungsansatz erfordert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Von der Dockfertigung zur Fließfertigung

Von der Dockfertigung zur Fließfertigung

Ein Paradigmenwechsel in der industriellen Flugzeugfertigung
Ive-Marko Harjes, Michael Stechow
Veränderungen bestimmen heutzutage im Wesentlichen die Prozesslandschaften produzierender Unternehmen. Eine permanente Ausrichtung auf die Wettbewerbsfähigkeit, das Streben nach Effektivität und Effizienz sowie der kontinuierliche Wandel bei z.B. Technologien und Systemen, macht eine übergreifende Organisation produktionsrelevanter Prozesse zwingend notwendig. Das dazu schon lange nicht mehr nur die eigentliche Produktion/Montage gehört, ist für viele Unternehmen mittlerweile selbstverständlich. Denn nur das exakte Zusammenspiel aller wesentlichen Gewerke und Fachbereiche gestaltet eine Produktion nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erst optimal. Insbesondere Anforderungen an die Robustheit und Flexibilität der Prozesse und Abläufe müssen dabei über systematische Vorgehensweisen permanent geprüft und weiterentwickelt werden. Die Produktionsform mit Ihrer Methode und Strategie gilt als der wesentliche Treiber bei der Weiterentwicklung. Aber welche Herausforderungen muss ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 32-34
Weiterentwicklung von Produktionssystemen

Weiterentwicklung von Produktionssystemen

Neue Methoden zur Produktionsoptimierung
Horst Wildemann
Die Produktion als Kern der Wertschöpfung steht vor neuen Herausforderungen. Vor dem Hintergrund neuer Trends und sich verändernder Marktmechanismen ist eine Anpassung der bestehenden Produktionsstrukturen unumgänglich. Neue Ertragsquellen erschließen sich aus der Kombination von mehreren Hebeln, die letztlich zu einer Steigerung des Unternehmenswerts führen. Dabei gilt es, eine Kombination von Kosten- und Leistungsführerschaft anzustreben und im Rahmen eines ganzheitlichen Produktionskonzepts zu verwirklichen. Die Leistungsfähigkeit der daraus entstehenden Produktionssysteme basiert vor allem auf der ganzheitlichen Verknüpfung von Methoden, Menschen und Technologien über die gesamte Innovations- und Wertschöpfungskette.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 19-22
Die Kraft der kleinen Strukturen

Die Kraft der kleinen Strukturen

Beschäftigungssicherung durch strukturiertes Unternehmenswachstum im Netzwerk
Dominik T. Matt ORCID Icon
In den letzten Jahren wirtschaftlicher Rezession hat sich die Bedeutung der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) für die Beschäftigungssicherung in Europa gezeigt. Die Wirtschaftsstruktur scheint zu „pulverisieren“, ein Trend zu kleinen Betriebsstrukturen ist feststellbar, welche die Wertschöpfungsverluste der Großen auffangen. Dies ist einerseits erfreulich, andererseits gibt die Entwicklung doch Anlass zu Sorge: schließlich ist Wachstum bekanntermaßen die einzige Möglichkeit, den Firmenwert zu steigern und damit die Beschäftigung nachhaltig zu sichern. Sollte demnach aus jedem KMU irgendwann ein Großbetrieb werden? Nicht unbedingt. Denn Wachstum ist kein Perpetuum Mobile, es wird irgendwann durch die Komplexität großer Strukturen gehemmt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Fragestellung, wie unternehmerisches Wachstum unter Beibehaltung der Vorzüge kleiner und flexibler Strukturen erreicht werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 41-44
1 16 17 18 21