Wandlungsfähigkeit

Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Carolin Singer
ie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können. Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Bewertungsmethodik für die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen

Bewertungsmethodik für die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen

Tim Klemke, Dennis Goßmann, Carsten Wagner, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen agieren heute in einem turbulenten Umfeld. Eine Folge davon ist, dass neue Produkte in immer kürzeren Abständen in etablierte Fertigungsprozesse integriert werden müssen. Die Bedeutung wandlungsfähiger Produktionssysteme nimmt daher stetig zu, damit Unternehmen ihre Wettbewerbsposition sichern können. Im Rahmen des BMBF-Verbundvorhabens „Wandlungsförderliche Prozessarchitekturen“ wird ein Regelkreis der Wandlungsfähigkeit ausgestaltet. Dieser befähigt Unternehmen dazu, akute Wandlungsbedarfe ihrer Produktionssysteme durch eine Bewertung zu identifizieren, wirtschaftliche Lösungen auszugestalten und diese qualifiziert zu betreiben. In dem vorliegenden Beitrag steht die Methodik zur Bewertung der Wandlungsfähigkeit im Fokus.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Erforschung wandlungsfähiger Produktionssysteme im IBF-Lab

Erforschung wandlungsfähiger Produktionssysteme im IBF-Lab

Interdependenzen zwischen Mensch, Technik und Organisation
Birgit Spanner-Ulmer, Egon Müller, Stev Glöckner, Jörg Ackermann, Mathias Keil, Frank Börner
Unternehmen sehen sich fortwährend einem radikalen Wandel gegenüber. Ein Ansatz zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind wandlungsfähige Produktionssysteme. Diese können jedoch nur so wandlungsfähig sein, wie es die in ihnen tätigen Menschen sind. Eine ganzheitliche Betrachtung der Dimensionen Mensch, Technik und Organisation ist in diesem Zusammenhang unabdingbar. Das Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) besitzt umfangreiche Erfahrungen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Erforschung der Wandlungsfähigkeit unter der Berücksichtigung der Interdependenz zwischen Mensch, Technik und Organisation. Unterstützt wird dies durch die „Laborlandschaft“ des IBF, IBF-Lab genannt, welche eine interdisziplinäre Forschung ermöglicht. Konzeption und Umsetzung des IBF-Lab werden vorgestellt. Der konkrete Anwendungsfall wird beispielhaft anhand eines Forschungsvorhabens demonstriert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Fit für den Wandel

Fit für den Wandel

Beherrschung der dynamischen Komplexität in Produktionssystemen
Dominik T. Matt ORCID Icon
In einem hart umkämpften und äußerst dynamischen Marktumfeld gewinnt die Wandlungsfähigkeit für produzierende Unternehmen immer mehr an Bedeutung zur dauerhaften Sicherung der eigenen Überlebensfähigkeit. Der Wandlungsbedarf eines Produktionssystems wird dabei von der sich dynamisch mit dem Umfeld verändernden Komplexität der zu bewältigenden Produktionsaufgaben bestimmt. Die meisten Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet verfolgen den Ansatz, die Wandlungsfähigkeit eines Produktionssystems durch dessen Gestaltung sicherzustellen. Dieser Beitrag richtet einen anderen Blickwinkel auf das Thema Wandlungsfähigkeit: durch die frühzeitige Bestimmung des richtigen Zeitpunkts und Umfangs an Wandlungsbedarf wird eine gesteigerte und nachhaltige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens sichergestellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 29-32
Flexibilität von Produktionssystemen in Hinblick auf den demographischen Wandel

Flexibilität von Produktionssystemen in Hinblick auf den demographischen Wandel

Gert Zülch, Martin Waldherr
In turbulenten und innovativen Märkten ist ein Produktionsunternehmen darauf angewiesen, sich nicht nur innerhalb eines gewissen Korridors als robust hinsichtlich zu erwartender Stückzahlschwankungen zu erweisen. Darüberhinaus ist es notwendig, die Wandelbarkeit von Produktionssystemen bereits bei deren Planung zu berücksichtigen, damit auf nicht vorab kalkulierbare Entwicklungen reagiert werden kann. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist es nicht mehr hinreichend, die Planung der Personalstruktur erst im Anschluss an die Betriebsmittelkonfiguration vorzunehmen. Darüberhinaus sind Produktionssysteme so auszulegen, dass sie unter Beibehaltung einer Stammbelegschaft über die gesamte Nutzungsdauer des Produktionssystems hinweg produktiv bleiben. Die Planungsaufgabe ist somit dahingehend zu erweitern, dass ein Produktionssystem sowohl technisch und organisatorisch als auch personalorientiert an die sich verändernde Leistungsfähigkeit einer alternden Belegschaft ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 65-68
Komplexitätsmanagement als Grundlage wandlungsfähiger Produktionssysteme

Komplexitätsmanagement als Grundlage wandlungsfähiger Produktionssysteme

Leitbilder, Prinzipien und Werkzeuge
Michael Reiss
Zwar betonen die vorliegenden Ansätze zum proaktiven Management von Produktionssystemen durchweg die Komplexität wandlungsfähiger Produktionssysteme. Sie beinhalten jedoch keinen Baustein „systematisches Komplexitätsmanagement“. Aufbauend auf einer Spezifikation der Dimensionen und Domänen der Produktionskomplexität wird ein Rahmenkonzept für ein praxistaugliches Komplexitätsmanagement im Dienste wandlungsfähiger Produktionssysteme anhand der Leitbilder, Prinzipien und Werkzeuge entwickelt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 77-81
Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Gisela Lanza ORCID Icon, Raphael Moser, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Susanne Schukraft, Pamela Meil, Franziska Rasp
Erfolgreiche deutsche Produktionsunternehmen haben sich in Zusammenhang mit der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen und der Nutzung internationaler Standortvorteile in Form globaler Wertschöpfungsnetzwerke aufgestellt. Die fortschreitende globale Einbindung von unternehmensinternen Werken sowie externen Partnern und Zulieferern begünstigt jedoch komplexe Wirkungsmechanismen innerhalb der Netzwerke, die teilweise oder vollständig unbekannt und schwer prognostizierbar sind. Möchten deutsche Produktionsunternehmen auch zukünftig die positiven Effekte der Globalisierung nutzen, müssen sie in der Lage sein, die sich dramatisch ändernden Einflussfaktoren globaler Wertschöpfungsnetzwerke zu beherrschen. Diesbezüglich gewinnen wandlungsfähige Wertschöpfungsketten, die sich flexibel und reaktionsschnell an die dynamischen Herausforderungen anpassen, an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Planung wandlungsfähiger Produktions- und Logistiksysteme

Planung wandlungsfähiger Produktions- und Logistiksysteme

Nils Luft, André Wötzel, Stephan Keßler, Axel Wagenitz, Achim Schmidt
Im Rahmen dieses Beitrags wird ein in Dortmund entwickeltes Vorgehen zur prozessorientierten Planung wandlungsfähiger Produktions- und Logistiksysteme vorgestellt. Es wird gezeigt, wie mittels sechs sequenziell zu durchlaufender Planungsschritte erforderliche Struktur, Ressourcen und Lenkungsparameter entsprechender Systeme ermittelt werden können. Durch die breite und ganzheitliche Anwendbarkeit sowie den einfachen Aufbau können Planungsergebnisse strukturiert abgelegt und bei Bedarf mit aktuellen Anforderungen verglichen werden. Das prozessorientierte Planungsvorgehen stellt in Kombination mit permanent verfügbaren Simulationsmodellen einen signifikanten Schritt in Richtung permanenter Planungsbereitschaft dar.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 73-76
Prospektive Planung und Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Prospektive Planung und Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Ein Konzept für eine dynamische Zeitwirtschaft
Olga Erohin, Matthias Krebs, Dominik Petzelt, Jochen Deuse ORCID Icon
Das Umfeld produzierender Betriebe hat sich seit Beginn der 90er Jahre stetig gewandelt. Für ein langfristig erfolgreiches Agieren auf dem globalen Markt muss ein Unternehmen heutzutage nicht nur eine kosteneffiziente, verschwendungsarme und prozessorientierte Produktion aufweisen, vielmehr muss es wandlungsfähig sein, um das Produktionssystem schnell und aufwandsarm an die neuen Rahmenbedingungen des Markts anzupassen. Anstelle häufig wiederkehrender reaktiver Neu- bzw. Umplanungen der Fertigung, wie sie heute noch vielfach die Regel sind, gilt es zukünftig bereits in der Konzept- bzw. Planungsphase das Produktionssystem in der Art auszulegen, dass von Anfang an eine hinreichende Wandlungsfähigkeit sichergestellt ist. Die zentralen Planungs- und Bewertungsgrößen stellen in diesem Zusammenhang den Arbeitsinhalt und die dafür benötigte Zeitdauer dar. „Traditionelle“ Ansätze zur Zeitwirtschaft, die heute noch in vielen Unternehmen vorzufinden sind, sind jedoch nicht in der ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Sigrid Wenzel ORCID Icon, Björn Bockel, Dennis Abel
Wandlungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, Veränderungen nachhaltig zu etablieren. Bereits in der Planungsphase die Wandlungsfähigkeit eines Systems richtig planen und gestalten zu können, ist ein entscheidender Faktor, der bei der Betrachtung wandlungsfähiger Logistiksysteme berücksichtigt werden muss. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der konzeptionellen Veränderung eingesetzter Planungsmethoden. Die Modularisierung von Simulationsmodellen im Rahmen der ereignisdiskreten Simulation, als etablierte Planungsmethode, ist ein möglicher erster Schritt in diese Richtung, sodass auch die Wandlungsfähigkeit in die modellgestützte Analyse einbezogen werden kann. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Beitrag Möglichkeiten zum Aufbau modularer Simulationsmodelle und zeigt auf, wie eine Modularisierung in der Praxis vorzunehmen ist.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 33-36
1 12 13 14 21