Wandlungsfähigkeit

Software-Plattformen für die kommende Industrie 4.0

Software-Plattformen für die kommende Industrie 4.0

Anforderungen und Herausforderungen
Arne Schuldt, Jan Gehrke
Die vierte industrielle Revolution verspricht durch sogenannte Cyber-physische Systeme eine weitere Automatisierung der Prozesssteuerung. Die einzelnen Produkte erhalten die Fähigkeit, selbstständig ihre Produktion und Logistik zu steuern und dabei koordiniert die Unternehmensziele zu erreichen. Diese logische Verteilung reduziert die Komplexität der Steuerung unternehmensübergreifender Prozesse erheblich. Selbst kurzfristig auftretende Störungen können so in Echtzeit behandelt werden. In der betrieblichen Praxis wird die hierfür benötigte künstliche Intelligenz in der Regel nicht auf den aktiven Objekten selbst implementiert werden. Stattdessen werden adäquate Software-Plattformen für die Industrie 4.0 benötigt. Dieser Beitrag untersucht die Anforderungen an solche Plattformen und beschreibt, wie sie implementiert werden können.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 29-32
Wandlungsprozesse im Unternehmen richtig kommunizieren

Wandlungsprozesse im Unternehmen richtig kommunizieren

Ein Ansatz zur verlustfreien Kommunikation im Wandlungsfall
Tobias Mersmann, Tim Klemke, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen stehen heutzutage vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die zu einer immer häufigeren Anpassung des Produktionssystems führen. Um diese Anpassungen zielgerichtet durchführen zu können, muss ein Produktionssystem einen ausreichenden Grad an Wandlungsfähigkeit aufweisen. Bei der Gestaltung der Wandlungsfähigkeit wird ein Kommunikationsprozess zwischen dem Anwender und dem Ausrüster eines Produktionssystems gestartet. Ziel der Kommunikation ist es, die sich ergebenden Anforderungen durch eine zielgerichtete Abstimmung zwischen Anwender und Ausrüster zu vermitteln. In diesem Beitrag wird eine Taxonomie beschrieben, die einen Kommunikationsprozess durch wandlungsspezifische Bestandteile ergänzt und Verluste bei der Kommunikation entscheidend reduziert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 41-44
Identifikation von potenziellen Wandlungstreibern

Identifikation von potenziellen Wandlungstreibern

Potenzielle Wandlungstreiber am Beispiel eines Unternehmens der Bekleidungsindustrie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Susanne Schukraft, Mehmet-Emin Özsahin, Luling Lo
Unternehmen der Bekleidungsindustrie sind innerhalb von globalen Wertschöpfungsnetzwerken aufgestellt und unterliegen, bedingt durch die globale Verteilung und die Zusammenarbeit mit externen Partnern, zahlreichen Einflussfaktoren. Falls eine Reaktion auf diese Einflussfaktoren innerhalb bestehender Flexibilitätskorridore nicht möglich ist, wird eine grundlegende Veränderung der Unternehmensstrukturen erforderlich. Die Fähigkeit, diese Veränderungen durchzuführen, wird dabei als Wandlungsfähigkeit bezeichnet. Eine Voraussetzung für die Gestaltung wandlungsfähiger Unternehmensstrukturen ist die Kenntnis über mögliche Einflussfaktoren und deren Auswirkungen auf das Unternehmen. Der vorliegende Beitrag beschreibt hierzu ein Verfahren zur qualitativen Bewertung von Einflussfaktoren, um potenzielle Wandlungstreiber zu identifizieren und stellt diese beispielhaft anhand eines Unternehmens aus der Bekleidungsindustrie vor.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 19-22
Approximation und Robustheit dynamischer Produktionsnetzwerke

Approximation und Robustheit dynamischer Produktionsnetzwerke

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Kosmykov, Thomas Makuschewitz, Fabian Wirth, Michael Schönlein, Sergey Dashkovskiy
Globale Produktionsnetzwerke binden Partner mit herausragender Expertise ein und bedienen sich regionaler Kostenvorteile bei Beschaffung und Produktion. Diese Entwicklung führt zu einer steigenden strukturellen Komplexität der Netzwerke, die mit einer Verknüpfung dynamischer Logistikprozesse einhergeht. Die resultierende Dynamik eines großskaligen Produktionsnetzwerks ist gekennzeichnet durch die Dynamik einzelner Logistikprozesse, die Dynamik der Netzwerkstruktur und der Dynamik externer Prozesse, die auf das Produktionsnetzwerk einwirken. Für die Analyse und Gestaltung dieser Netzwerke fehlen in der Praxis jedoch häufig geeignete Vorgehensweisen. Diesen Bedarf greift der vorliegende Beitrag auf und stellt Werkzeuge und Methoden für die Modellierung und Approximation großskaliger Produktionsnetzwerke, die Analyse ihrer Dynamik sowie die robuste Dimensionierung der Netzwerkressourcen vor.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 51-56
Unternehmenskultur – Barriere oder Potenzial für Wandel?!

Unternehmenskultur - Barriere oder Potenzial für Wandel?!

Empirische Betrachtungen zur Wandlungsfähigkeit von Unternehmen
Horst Meier, Julia Velkova, Stefan Schröder, Tobias Wienzek ORCID Icon
Im Bereich der wissenschaftlichen Forschung erfährt das Thema Wandlungsfähigkeit derzeit eine große Beachtung. Erste empirische Forschungen machen jedoch deutlich, dass der Begriff der Wandlungsfähigkeit vielfach mit dem Begriff der Flexibilität gleichgesetzt wird. Die bisherigen wissenschaftlichen Erwägungen zum Thema Wandlungsfähigkeit stellen vor allem technische Betrachtungen in den Mittelpunkt. Bei der Untersuchung von Rahmenbedingungen von Wandel müssen jedoch auch personelle und organisatorische Gesichtspunkte einbezogen werden. Im Zuge dieser neuen Betrachtung von Rahmenbedingungen werden insbesondere die Unternehmenskultur und informelle Strukturen im Unternehmen fokussiert. Die Aufnahme erfolgt anhand einer Unternehmenskulturanalyse und wird ergänzt durch qualitative Interviews (informelle Strukturen). Erste Ergebnisse und Hinweise auf Befähiger und Hemmnisse von Wandel können so aufgezeigt werden.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 56-60
Agilität – die Basis profitabler Fertigung

Agilität - die Basis profitabler Fertigung

Joachim Althaler, Clemens Honeder, Roland Schmidt
Schnell auf sich ändernde Marktbedürfnisse zu reagieren ist - wenig überraschend - eine Grundforderung profitabler Fertigung. Warum wird aus dieser Selbstverständlichkeit eine Wissenschaft gemacht? Das neue Schlagwort heißt Agilität. Ist es wie so vieles in der Logistik „alter Wein in neuen Schläuchen“ oder doch ein interessanter, ja der entscheidende Ansatz zur gewinnbringenden Produktion? Agilität in ihrer finalen Wahrnehmung ist die Fähigkeit einer Organisation, alle zur Auftragserfüllung notwendigen Kräfte je nach sich ändernden Rahmenbedingungen rasch und gezielt verfügbar zu machen, eben agil auf Anforderungen zu reagieren. Ihrem grundsätzlichen Wesen nach widerspricht sie der hochgradigen Detaillierung bei Prognosen und der Fokussierung auf Kurzfristplanung. Agilität ist Ergebnis guter Führung und ziemlich das Gegenteil von Planungsoptimierung, Detaillierung sowie umfangreichen Prognosen. Sie ist deshalb auch so schwer im klassischen Mainstream der ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 34-37
Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Horst Meier, Dieter Kreimeier, Julia Velkova, Stefan Schröder
Interne und externe Wandlungseinflüsse sowie die stetige Auseinandersetzung sowohl mit kontinuierlichem als auch mit diskontinuierlichem Wandel stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Optimierung von Produktionssystemen hinsichtlich wechselnder Anforderungen, ausgelöst durch eine Vielzahl unternehmensspezifischer Einflussfaktoren, wird für den Unternehmenserfolg immer relevanter. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Konzept vorgestellt, mithilfe dessen systematisch unternehmensspezifische Wandlungsfaktoren identifiziert und analysiert werden können.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
Flexibler Mitarbeitereinsatz

Flexibler Mitarbeitereinsatz

Ergebnisse einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung
Cynthia Sende, Nathalie Galais, Klaus Moser, Katharina Hasenau
Flexibilität wird zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Befragung deutscher Unternehmen. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen gaben Flexibilität als ihr wichtigstes Unternehmensziel an. Was dies für die Personalpolitik eines Unternehmens und letztendlich die Mitarbeiter bedeutet, ist Inhalt dieses Beitrags. Der Fokus dieser, im BMBF-Projekt „FlexPro“ durchgeführten Untersuchung, lag sowohl auf der Nutzung verschiedener interner Flexibilisierungsstrategien als auch auf dem Einsatz von externem Personal insbesondere Zeitarbeitnehmern.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 52-56
Qualifikationsanforderungen in wandlungsfähigen Produktionssystemen

Qualifikationsanforderungen in wandlungsfähigen Produktionssystemen

Kein Wandel ohne Betrachtung der Mitarbeiter
Simon Heinen, Lars Buddenbohm, Martin Frenz, Christopher M. Schlick
Die Anpassungen von Produktionssystemen an permanente technologische, ökonomische, politische und gesellschaftliche Entwicklungen stellen heutzutage eine zentrale Herausforderung dar und bedürfen eines reaktionsschnellen und vorausschauenden Handelns. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in diesen Betrachtungen zur wandlungsfähigen Gestaltung eines Unternehmens bislang jedoch häufig nur unzureichend berücksichtigt. In diesem Beitrag werden Qualifikationsanforderungen entlang der Prozessphasen eines Produktentstehungsprozesses in wandelbaren Produktionssystemen erhoben und bewertet. Es werden Konsequenzen für die beruflichen Strukturen in der Produktion aufgezeigt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Anlageneffizienz als wesentlicher Baustein von wandlungsfähigen Produktionssystemen

Anlageneffizienz als wesentlicher Baustein von wandlungsfähigen Produktionssystemen

Hubert Biedermann, Markus Gram
Für die Gestaltung eines wandlungsfähigen Produktionssystems ist neben der ganzheitlichen Betrachtung desselben mit dessen internen und externen Verknüpfungen auch eine genaue Analyse der einzelnen Komponenten notwendig. Diese sind in der fertigenden Industrie vorwiegend Anlagen in verschiedensten Ausprägungsarten. Die Untersuchung und Bewertung der Eigenschaften dieser Komponenten erfolgt in erster Linie durch Kennzahlen bzw. Indikatoren. Im Anlagenmanagement hat sich mittlerweile die Overall Equipment Effectivness (OEE) als Kennwert zur Bestimmung der Anlageneffizienz etabliert und ist fixer Bestandteil eines ganzheitlichen Instandhaltungsmanagements. Neuere Entwicklungen verwenden den OEE Wert u.a. als Basis für die Effizienzbewertung von Anlagenverkettungen, wobei der Materialfluss in die Ermittlung einer globalen Kennzahl zusätzlich berücksichtigt wird. Dieser holistische Bewertungsansatz ist ein wesentlicher Baustein für die Beurteilung der Flexibilität von ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
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