Wandlungsfähigkeit

Wandlungsfähigkeit zur nachhaltigen Logistik

Wandlungsfähigkeit zur nachhaltigen Logistik

IT-Tool zum Nachhaltigkeitstrendmonitoring und Wandlungsagent
Horst Wildemann
Kunden, Gesellschaft und Politik fordern Unternehmen auf, die Leistungserstellung nachhaltig zu gestalten. Insbesondere die Logistik steht hier im Fokus vieler Anspruchsgruppen, die stets neue Forderungen an die Unternehmen stellen. Heute reicht es daher nicht mehr aus, reaktiv auf sich wandelnde Ansprüche zu reagieren. Vielmehr können Unternehmen durch die Antizipation von Nachhaltigkeitstrends und die schnelle Reaktion auf diese, Zeit- und somit Wettbewerbsvorteile erzielen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag ein Ansatz zum integrativen Nachhaltigkeitstrendmonitoring sowie ein Wandlungsagent zur effektiven und effizienten Reaktion auf Nachhaltigkeitstrends vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Informationstransparenz in der Veranstaltungslogistik

Informationstransparenz in der Veranstaltungslogistik

Florian Harjes, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die Steuerung und Disposition von Aufträgen in der Veranstaltungslogistik stellt eine komplexe und dynamische Herausforderung dar. Wechselnde Veranstaltungsorte, Terminrestriktionen, häufige Auftragsänderungen und hohe Kundenanforderungen erfordern eine flexible Planung der logistischen Prozesse. Zur Realisierung dieser Planung bietet sich der Einsatz von Methoden aus dem Bereich der Selbststeuerung an. Dieser Beitrag beschäftigt sich an einem Praxisbeispiel mit der Konzeption eines Moduls für die integrierte Informationsakquise in den betreffenden Logistikprozessen. Diese dient als Grundlage für die Bereitstellung aktueller Planungsdaten und ist eine zwingende Voraussetzung für den Einsatz von Selbststeuerungsmethoden.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Konfiguration modularer Produktionssysteme

Konfiguration modularer Produktionssysteme

Gestaltung von Planungsalternativen
Dieter Kreimeier, Stefan Schröder, Niklas Kreggenfeld
Stetig wechselnde Anforderungen im Umfeld produzierender Unternehmen bringen die Herausforderung zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produktion mit sich. Damit ein Unternehmen in diesem turbulenten und dynamischen Umfeld möglichst schnell agieren und reagieren kann, müssen ihm technologisch und organisational umsetzbare, betriebswirtschaftlich rentable Handlungsoptionen zur Verfügung stehen. Im Rahmen dieses Beitrags wird zur Lösung dieser Problemlage ein methodischer Ansatz zur systematischen und unternehmensindividuellen Gestaltung von Produktionssystemen vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 18-22
Strategische Informationsunterstützungsfunktion des Controlling Früherkennung von Wandlungsanforderungen

Strategische Informationsunterstützungsfunktion des Controlling Früherkennung von Wandlungsanforderungen

Markus Glose, Tobias Wienzek
Die Reaktion auf einen Wandlungsbedarf bzw. dessen frühzeitige Antizipation stellt eine wesentliche Größe für Unternehmen dar, um langfristig erfolgreich agieren zu können. Um dieser Anforderung gerecht werden zu können, muss eine Vielzahl von Informationen gesammelt, verarbeitet und den Entscheidungsträgern zugänglich gemacht werden. Der einschlägigen Literatur folgend nimmt das Controlling dabei eine zentrale Position ein, die sich auf die grundsätzliche Kompetenz zur Informationsversorgung stützt [1]. Häufig beschränken sich diese Informationen allerdings auf die typisch kaufmännischen Bereiche wie Kosten, Erlöse oder Zahlungen [2]. Doch inwiefern erfüllt das Controlling auch eine strategische Informationsunterstützung vor dem Hintergrund einer Identifikation und anschließenden Reaktion auf Wandlungsbedarfe? Dieser Fragestellung nachgehend liefert der vorliegende Beitrag zum einen Hinweise auf Hemmnisse solch einer Informationsunterstützung und zum anderen ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 40-44
Analyse von Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Analyse von Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Eine Grundlage für zielorientierte Verbesserungsprozesse in der Serienproduktion
Thomas Czumanski, Tim Prasse, Hermann Lödding ORCID Icon
Die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen hängt direkt von der Produktivität ab. Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die Arbeitsproduktivität. Umso wichtiger ist es, die Arbeitsproduktivität mit ihren vielfältigen Einflussfaktoren systematisch verbessern zu können. Eine umfassende Produktivitätsanalyse ermöglicht es, die unterschiedlichen Einflüsse auf die Arbeitsproduktivität in Serienproduktionen zu erkennen und Handlungsfelder zu priorisieren. Grundlage der Methode ist die zustandsorientierte Modellierung der Mitarbeitertätigkeiten.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 20-24
Anpassung der Bedienung komplexer Informationssysteme an die demografische Entwicklung

Anpassung der Bedienung komplexer Informationssysteme an die demografische Entwicklung

Norbert Gronau ORCID Icon, Corinna Fohrholz
Das immer noch vorherrschende Benutzermodell von ERP-Systemen geht von einem in den zu beherrschenden Geschäftsprozessen sehr gut ausgebildeten Experten aus, der sich auch in der Fachterminologie des zu bedienenden Systems sehr gut auskennt und aus demselben Kulturkreis wie die Entwickler des Informationssystems stammt. Im Zuge der zunehmenden Integrationstiefe und -breite der betrieblichen Informationssysteme ist diese Annahme nicht länger aufrecht zu erhalten. Der Fachkräftemangel macht es erforderlich, diese Systeme zukünftig auch für nur teilweise ausgebildete und nicht mit allen verwendeten Terminologien vertrauten Nutzern zugänglich zu machen. Daher wurde am Center for Enterprise Research der Universität Potsdam ein Konzept für ein ERP-Assistenzsystem „EASY“ entwickelt, mit dem auch weniger intensiv vorgebildete Benutzergruppen komplexe Informationssysteme benutzen können, ohne die Betriebssicherheit oder Datenintegrität dieser Systeme zu gefährden.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 15-19
Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems

Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems

Marius Veigt, Dennis Lappe, Karl Hribernik, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Mit dem Förderprogramm „Forschung für die Produktion von morgen“ im Themenfeld Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ leitet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die vierte industrielle Revolution ein. Hierbei wird innerhalb von Forschungsprojekten beabsichtigt, Cyber-Physische Systeme in Produktion und Logistik einzuführen. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen entwickelt hierzu innerhalb des Projekts „Cyber-Physische Produktionsprozesse - Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik“ (CyProS) ein Cyber-Physisches Logistiksystem.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Informationstechnik für die Fabrik der Zukunft

Informationstechnik für die Fabrik der Zukunft

Stand der Technik und Handlungsbedarf
Olaf Sauer
Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ist eine Schlüsseltechnologie in der Fabrik der Zukunft  im Sinne einer sog. ‚enabling technology‘. IKT ist für die Produktion ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Zukünftig wird die Durchdringung der Fabriken und ihrer Produktionsanlagen mit IKT-Komponenten und deren selbständige Vernetzung zunehmen. Einige der Handlungsfelder sowie der Auswirkungen des zunehmenden IKT-Einsatzes werden in diesem Beitrag beschrieben.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 11-14
Selbstorganisierende Produktion Agenten intelligenter Objekte koordinieren und steuern den Produktionsablauf

Selbstorganisierende Produktion Agenten intelligenter Objekte koordinieren und steuern den Produktionsablauf

Eckart Uhlmann ORCID Icon, Eckhard Hohwieler, Manfred Kraft
Zukünftig sollen in der selbstorganisierenden Produktion mit verteilter Intelligenz die Objekte in der Produktion zusätzlich mit eigener Intelligenz ausgestattet werden und so Aufgaben der Koordination und Steuerung von Produktionsabläufen übernehmen können. Diese produktgesteuerte Fertigung sieht statt der bisherigen zentralen Planung und Steuerung ein Multiagentensystem mit der Möglichkeit zu Auktionen durch Verhandlungsmechanismen als Mittel zur Selbstorganisation vor. Der Beitrag gibt einen Überblick über die im Projekt „Selbstorganisierende Produktion - SOPRO“ verfolgten Ansätze bei denen Softwareagenten zwischen Aufträgen und Ressourcen zur Festlegung der Bearbeitungsreihenfolge verhandeln.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 57-61
Software-Plattformen für die kommende Industrie 4.0

Software-Plattformen für die kommende Industrie 4.0

Anforderungen und Herausforderungen
Arne Schuldt, Jan Gehrke
Die vierte industrielle Revolution verspricht durch sogenannte Cyber-physische Systeme eine weitere Automatisierung der Prozesssteuerung. Die einzelnen Produkte erhalten die Fähigkeit, selbstständig ihre Produktion und Logistik zu steuern und dabei koordiniert die Unternehmensziele zu erreichen. Diese logische Verteilung reduziert die Komplexität der Steuerung unternehmensübergreifender Prozesse erheblich. Selbst kurzfristig auftretende Störungen können so in Echtzeit behandelt werden. In der betrieblichen Praxis wird die hierfür benötigte künstliche Intelligenz in der Regel nicht auf den aktiven Objekten selbst implementiert werden. Stattdessen werden adäquate Software-Plattformen für die Industrie 4.0 benötigt. Dieser Beitrag untersucht die Anforderungen an solche Plattformen und beschreibt, wie sie implementiert werden können.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 29-32
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