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Lernen und Kompetenzentwicklung in KI-basierten adaptiven Systemen

Lernen und Kompetenzentwicklung in KI-basierten adaptiven Systemen

Uta Wilkens ORCID Icon, Dominik Lins, Christopher Prinz ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Der Beitrag widmet sich den Potenzialen und Grenzen KI-basierter Arbeitssysteme zur Unterstützung individueller und organisationaler Lernprozesse. Die Veranschaulichung erfolgt an den Einsatzmöglichkeiten adaptiver Systeme in der Produktion und gibt Beispiele guter Praxis, wie sich künstliche und individuelle Intelligenz im Arbeitsprozess wechselseitig ergänzen können. Dafür werden in konzeptioneller Hinsicht unterschiedliche Verfahren des maschinellen Lernens vorgestellt und um lerntheoretische Perspektiven ergänzt, die sich mit individuellen und organisationalen Lernprozessen beschäftigen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 30-34
People Analytics

People Analytics

Eine neue Stufe datengetriebenen Managements?
Uwe Vormbusch
Mit People Analytics sind Big Data auf der Ebene des Personalmanagements angekommen. Die algorithmenbasierte Analyse personen- und personalbezogener Daten soll zu faktenbasierten Entscheidungen in einem bislang als ‚soft‘ angesehenen Bereich unternehmerischen Handelns führen. Der Beitrag analysiert die Ziele und Herausforderungen eines datengetriebenen Personalmanagements sowie mögliche Konsequenzen für die Beschäftigten und die betriebliche Arbeitspolitik.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 14-16
Remote-Technologien in der industriellen Instandhaltung

Remote-Technologien in der industriellen Instandhaltung

Ein Einblick zum aktuellen Einsatz von Remote-Technologien in der Praxis
Katrin Wieczorek, Javad Ghofrani ORCID Icon, Laura Seiffert, Robert Pampuch, Dirk Reichelt
Die Vernetzung und Komplexität in der intelligenten Fertigung nehmen stetig zu. Dadurch steigen die Anforderungen an die Mitarbeiter, vor allem aufgrund der sich ändernden Arbeitsaufgaben. Der zusätzlich bestehende Fachkräftemangel führt dabei zu Engpässen. Der Einsatz von Remote-Technologien eröffnet insbesondere in der Instandhaltung neue Chancen der Zusammenarbeit. Inwiefern können Remote-Technologien eingesetzt werden, um die Herausforderungen der industriellen Instandhaltung effizient durchzuführen? Dieser Beitrag gibt einen Einblick zu den in der Praxis und Forschung aktuell angewandten und diskutierten Remote-Technologien. Zudem wird gezeigt, welche Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Anwendung der Technologien geschaffen werden müssen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 59-64
Traceability für KMU

Traceability für KMU

Entwicklung einer Methodik zur Auswahl eines Traceability-Systems
Nicolas Wittine ORCID Icon, Tim Trostmann, Ana Luiza Amaral Bicalho, Christian Kern, Sigrid Wenzel ORCID Icon, Robert Refflinghaus
Zur Rückverfolgbarkeit von Produkten werden in Großunternehmen Traceability-Systeme eingesetzt. Obwohl diese helfen, Qualitäts- und Kostenrisiken zu vermeiden, werden sie in KMU u. a. aufgrund fehlender Markttransparenz nur zögerlich eingesetzt. Folglich bedarf es einer Methodik, die es KMU ermöglicht, ihre Anforderungen mithilfe von Referenzprodukten und -prozessen zu erfassen und auf Softwarelösungen zu übertragen. Dieser Beitrag behandelt eine Methodik, die den Auswahlprozess vereinfacht und dabei die Herangehensweise zur Erstellung der Referenzprodukte und -prozesse fokussiert.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 35-38
Visualisierung in Industrial-Data-Science-Projekten

Visualisierung in Industrial-Data-Science-Projekten

Nutzen grafischer Darstellung von Informationen und Daten in Industrial-Data-Science-Projekten
Jürgen Mazarov ORCID Icon, Jacqueline Schmitt, Jochen Deuse ORCID Icon, Ralph Richter, Robin Kühnast-Benedikt, Hubert Biedermann
Die fortschreitende Digitalisierung in der Produktion führt zu stetig wachsenden Datenmengen. Diese Daten können wertvolles Wissen als Basis zahlreicher Entscheidungsprozesse enthalten. Unter dem Begriff von Industrial Data Science (IDS) steigt die Bedeutung verschiedener analytischer und algorithmischer Methoden, um das Wissen aus produktionsbezogenen Daten zu extrahieren. Neben einer strukturierten Vorgehensweise und einem interdisziplinären Projektteam stellt die regelmäßige projektinterne und -externe Kommunikation einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, wobei insbesondere komplexe datenbasierte Zusammenhänge allgemeinverständlich aufbereitet und dargestellt werden müssen. Der zielgerichtete Einsatz ausgewählter Visualisierungen trägt hierbei zu einem einheitlichen und tiefgehenden Verständnis der Daten, Prozesse, Modelle und Ergebnisse durch alle Mitglieder des Projektteams und Außenstehenden bei. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, welchen konkreten Nutzen verschiedene ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 63-66
Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Leitlinien für die digitale Transformation
Mikko Börkircher, Veit Hartmann, Tim Jeske
Vielerorts herrscht noch Unklarheit über die „richtige“ Durchführung von Digitalisierungsprojekten. Deshalb werden im Beitrag Leitlinien zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten beschrieben. Sie sind aus den Erfahrungen verschiedener Praxisprojekte abgeleitet und umfassen Betrachtungen der Wirtschaftlichkeit ebenso wie der Belegschaft und der Ressourcen. Als „Zehn Gebote für Digitalisierungsprojekte“ strukturiert dienen sie dazu, Akteure in der betrieblichen Praxis zu unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Selbsteinlastende Arbeitsplatz-systeme in der Logistik

Selbsteinlastende Arbeitsplatz-systeme in der Logistik

Vernetztes Arbeitsplatzsystem zur proaktiven Engpassvermeidung innerhalb anspruchsvoller Intralogistikprozesse
Patrick Adler, Holger Dander ORCID Icon, Gerd Witt
Logistische Prozesse, insbesondere sogenannte Mehrwertdienste, sind auch heute noch geprägt von variantenreicher manueller Tätigkeit. Ergänzende Dienstleistungen kurz vor dem Versenden der Ware werden als Mehrwertdienste bezeichnet. Gemeinhin werden zur Durchführung dieser Tätigkeiten vornehmlich un- oder niedrigqualifizierte Mitarbeitende eingesetzt. Zur Unterstützung dieses Personenkreises sowie zur wirtschaftlichen Gestaltung von Mehrwertdiensten wird ein System entwickelt, welches Mitarbeiterkompetenzen und technische Arbeitsplatzausstattung aufgrund der individuellen Auslastung vernetzt. Die bislang zufällige Verteilung auf die Arbeitsplatzsysteme stellt hohe Ansprüche an Qualifikation der Mitarbeitenden sowie Ausstattung am Logistikarbeitsplatz. Die erstmalige Berücksichtigung des Arbeitsplatzsystems bei der Vernetzung soll eine proaktive Engpassvermeidung durch algorithmenbasierte Einsatzplanung sowie eine durchgängig digitale Prozesskette sicherstellen. Die ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Mensch-Technik-Interaktion während des Produktlebenszyklus am Beispiel der Containerentladung
Lennart Rolfs, Nils Hoppe, Christoph Petzoldt, Jasper Wilhelm, Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon
Mit bedienerseitigen Eingriffsmöglichkeiten erlauben semi-autonome Systeme eine bessere Bewältigung auftretender Komplexitäten als vollautonome Systeme. Der Einsatz eines digitalen Zwillings ermöglicht eine neuartige Schnittstelle für die Interaktion mit solchen Systemen. Dieser Beitrag beschreibt die Implementierung der Steuerung und Nutzerschnittstelle in einem System mit digitalem Zwilling. Es wird gezeigt, wie die entwickelte Steuerungsarchitektur die Einbindung verschiedener Methoden der Mensch-Technik-Interaktion und die Durchführung virtueller Schulungen ermöglicht. Auf diese Weise kann die Steuerung des Systems über die Betriebsphase hinaus in anderen Phasen des Lebenszyklus verwendet werden.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 15-19
Transparenz in intralogistischen Prozessen

Transparenz in intralogistischen Prozessen

Transparenzsteigerung in der Logistik durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
Franziska Baumgärtel, Luise Weißflog, Ralph Riedel ORCID Icon
Steigende Komplexität, Variantenvielfalt, erhöhte Kundenanforderungen, kurze Durchlauf- und Lieferzeiten - mithilfe von Industrie 4.0 sollen die in den letzten Jahren stetig wachsenden neuen Anforderungen an die Produktionsunternehmen beherrschbar gemacht werden. Die häufigste Thematik stellt dabei die fehlende Transparenz und die effiziente Gestaltung der intralogistischen Prozesse dar. Im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnte in verschiedenen Projekten der Einsatz von Auto-ID zur transparenten und effizienten Gestaltung der Intralogistik aufgezeigt werden, so beispielsweise in einem Umsetzungsprojekt mit einem KMU der Region, bei dem die Reduzierung des Suchaufwands erreicht werden sollte. Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien schafft Transparenz und hat einen positiven Einfluss, auf die Produktion, die Arbeitsabläufe sowie auf die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 20-24
Datenqualitätssteigerung als Enabler des Physical Internets

Datenqualitätssteigerung als Enabler des Physical Internets

Steigerung von Datenqualität mittels Methoden der Datenfusion und der Entscheidungsfusion
Jokim Janßen, Tobias Schröer
Das Physical Internet (PI) basiert auf einer physischen, digitalen und operativen Interkonnektivität, ohne die ein weltweit fragmentiertes und standardisiertes Gütertransportsystem nicht effizient arbeiten könnte. Zur Selbststeuerung von globalen Warenströmen sind valide Eingangsdaten notwendig [1]. Darüber hinaus ist ein hohes Vertrauen in Steuerungsentscheidungen für eine weitreichende Akzeptanz aller Akteure und Kunden der Logistikbranche unabdingbar. Diese beiden Ziele können nur durch eine hohe Datenqualität erreicht werden. Neben der Erhöhung der Datenqualität durch Automatisierung oder Einsatz von erweiterter Sensorik [2] bieten Methoden der Datenfusion und der Entscheidungsfusion große Potenziale [3]. Dieser Beitrag beschreibt ein methodisches Vorgehen zur Analyse dieser Potenziale. Darüber hinaus wird anhand eines Transitcenters dieses Vorgehen beispielhaft durchgeführt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
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