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Das Werkzeugmanagement der Zukunft

Das Werkzeugmanagement der Zukunft

Praxisorientierte Ansätze zur Nutzung Digitaler Zwillinge
Anja Wilde, Stefan Wiemers, Jan Theissen
Ein schneller Informationsfluss innerhalb der gesamten Lieferkette ist für eine Risikominimierung unvermeidlich und in unbeständigen Zeiten bzw. Krisensituationen diskussionslos. Der Informationsfluss innerhalb der Supply Chain ist dabei von verschiedenen Übertragungsformen geprägt: EDI, Cloud-Anwendungen und andere System-Schnittstellen sind in den verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungsnetzwerke zur digitalen Risikoüberwachung und Prozesseffizienzsteigerung vorhanden. Werden die Unternehmensprozesse genauer betrachtet, bleibt ein Bereich bisher digital unterrepräsentiert: Der digitale Zwilling eines Produktionswerkzeugs. Den Umgang mit diesen Produktionswerkzeugen gilt es nun auf eine neue Ebene zu heben.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 39-42
Die Zukunft des Internet of Things im verarbeitenden Gewerbe

Die Zukunft des Internet of Things im verarbeitenden Gewerbe

Rolle des Fog Computings und Auswirkungen auf die Arbeit
Heidi Heimberger, Ewa Dönitz, Jens Nimis
Die komplexen Systeme in der digitalisierten Industrie sind zunehmend vernetzt und generieren heterogene Daten. Das Fog Computing soll eine effiziente Datenverarbeitung im Internet of Things (IoT) ermöglichen, dessen zukünftige Entwicklung jedoch noch ungewiss ist. Die Frage ist, wie die Zukunft des IoT im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands aussieht, welche Rolle das Fog Computing darin spielt und welche Implikationen sich für die digitale Arbeitswelt ergeben. Die Ergebnisse eines interdisziplinären Szenarioprozesses liefern Einblicke in mögliche Zukunftsbilder.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Realisierung von flexiblen Routen im Kontext Industrie 4.0
Jonas Rachner, Simon Hort, Robert Schmitt ORCID Icon
Bedingt durch erhöhte Produkt- und Variantenvielfalt wächst der Bedarf nach flexibel gestalteten Montagesystemen. Im Gegensatz zur klassischen Linienproduktion mit vorherrschend starrer Fördertechnik werden in einer frei verketteten Montage effiziente, individuelle Montagerouten mit taktunabhängigen Bearbeitungszeiten durch intelligente Steuerung und fahrerlose Transportsysteme (FTS) realisiert. Herausforderungen bei der Implementierung sind neben der Neuanordnung von Arbeitsstationen auf dem Shopfloor auch die Anpassung der bestehenden IT-Systeme und die Schaffung einer einheitlichen Datenlandschaft. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Faktoren zur IT-seitigen Umsetzung einer frei verketteten Montage dar und zeigt auf, welche bestehenden Standards aus dem Bereich Industrie 4.0 hierfür eingesetzt werden können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 43-47
Digitalisierung nachhaltig gestalten

Digitalisierung nachhaltig gestalten

Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf Grundlage der Umweltpolitischen Digitalagenda
Florian Hammes, Carla Rebecca Lüps
Die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit dominieren in den letzten Jahren die Medien, allerdings werden sie selten zusammengedacht. Da die Digitalisierung durch ihren hohen Energie- und Ressourcenverbrauch erhebliche Risiken für die Klimaziele birgt, ist es notwendig, sie in Zukunft nachhaltig zu gestalten und ihre Potenziale, wie z. B. Effizienzsteigerungen, sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Umweltpolitische Digitalagenda vorgestellt, die 72 Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung enthält. In diesem Beitrag werden vier zentrale Maßnahmen beleuchtet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, die eine nachhaltige Umsetzung der Digitalisierung unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 48-50
Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Anforderungen und Status quo der Kompetenzen von Young Professionals in NRW
Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 in Deutschland ist „work in progress“. Digitale Technologien wie IoT, KI, Cloud oder Big Data Analytics werden in Unternehmen vermehrt eingeführt. Allerdings stellen Mensch und Organisation, neben der Technologie, die zentralen Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation dar. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, dass in vielen Industrieunternehmen Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens, agile Organisationsstrukturen und Unternehmenskultur an Bedeutung gewinnen. Studienergebnisse zu den Kompetenzanforderungen für die industrielle Arbeit 4.0 zeichnen ein Bild von erforderlichen Kompetenzen, die weit über die elementare Nutzung der Technik hinausgehen. Zusätzlich gefragt sind Eigenschaften wie Offenheit, Überblickswissen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Agilität. Bringen heutige Hochschulabsolventen als Fach- und Führungskräfte der Industrie 4.0 diese Kompetenzen mit? In diesem Beitrag werden Forschungsergebnisse zu Kompetenzanforderungen und dem ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Lernen und Kompetenzentwicklung in KI-basierten adaptiven Systemen

Lernen und Kompetenzentwicklung in KI-basierten adaptiven Systemen

Uta Wilkens ORCID Icon, Dominik Lins, Christopher Prinz ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Der Beitrag widmet sich den Potenzialen und Grenzen KI-basierter Arbeitssysteme zur Unterstützung individueller und organisationaler Lernprozesse. Die Veranschaulichung erfolgt an den Einsatzmöglichkeiten adaptiver Systeme in der Produktion und gibt Beispiele guter Praxis, wie sich künstliche und individuelle Intelligenz im Arbeitsprozess wechselseitig ergänzen können. Dafür werden in konzeptioneller Hinsicht unterschiedliche Verfahren des maschinellen Lernens vorgestellt und um lerntheoretische Perspektiven ergänzt, die sich mit individuellen und organisationalen Lernprozessen beschäftigen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 30-34
People Analytics

People Analytics

Eine neue Stufe datengetriebenen Managements?
Uwe Vormbusch
Mit People Analytics sind Big Data auf der Ebene des Personalmanagements angekommen. Die algorithmenbasierte Analyse personen- und personalbezogener Daten soll zu faktenbasierten Entscheidungen in einem bislang als ‚soft‘ angesehenen Bereich unternehmerischen Handelns führen. Der Beitrag analysiert die Ziele und Herausforderungen eines datengetriebenen Personalmanagements sowie mögliche Konsequenzen für die Beschäftigten und die betriebliche Arbeitspolitik.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 14-16
Multiagentensysteme im Supply Chain Management

Multiagentensysteme im Supply Chain Management

Ansätze aus der Hafenlogistik und dem Supply Chain Finance
Alexandra Fiedler, Dirk Sackmann, Hans-Dietrich Haasis
Eine Lieferkette ist ein weltweites Netzwerk von Lieferanten, Herstellern, Lagern, Vertriebszentren und Einzelhändlern, über das Rohstoffe beschafft, umgewandelt und an Kunden geliefert werden. In den letzten Jahren hat sich ein neuer Systemansatz für das Management der Lieferkette auf taktischer und operativer Ebene herausgebildet. Dieser sieht eine Versorgungskette als ein Zusammenspiel von intelligenten (Software-)Agenten an, die für eine oder mehrere Aktivitäten verantwortlich sind und mit anderen verwandten Agenten bei der Planung und Ausführung von Aufgaben interagieren. In diesem Beitrag werden zwei Anwendungsbeispiele sogenannter Multiagentensysteme für das Supply Chain Management vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 43-47
Nötige Weiterentwicklungen für den Erfolg von Industrie 4.0

Nötige Weiterentwicklungen für den Erfolg von Industrie 4.0

Dirk Schmalzried
Im Beitrag werden ausgehend von bekannten Defiziten Empfehlungen auf den Ebenen “Business“, „Functional“ und „Information“ des RAMI-4.0-Frameworks für eine erfolgreiche Realisierung des Konzepts Industrie 4.0 gegeben. Die technischen Grundlagen, um die Erwartungen an Industrie 4.0 und Smart Manufacturing zu erfüllen, sind vorhanden; eine Behebung der benannten Defizite in naher Zukunft erscheint realistisch.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 58-62
Physisches Internet im Quartier

Physisches Internet im Quartier

Konzeption eines generischen Gestaltungsrahmens
Iris Hausladen ORCID Icon, Philipp Hentze, Andreas Matthes ORCID Icon
Die städtische Bevölkerung wächst und mit ihr die Notwendigkeit den entstehenden Herausforderungen mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen. Das Konzept des Physischen Internets (PI) stellt einen solchen Lösungsansatz dar, welcher einerseits die komplette Lieferkette miteinbezieht, aber auch direkt auf das städtische Quartier wirkt. Gleichzeitig bringt dessen Umsetzung jedoch auch Anforderungen an die Einbindung des Quartiers mit sich, womit die Anpassung verschiedener urbaner Merkmale erforderlich wird. Dieser Beitrag schafft dafür einen generischen Gestaltungsrahmen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
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