Autor: Gerd Witt

Soziotechnisches Lernsystem am Arbeitsplatz

Soziotechnisches Lernsystem am Arbeitsplatz

Förderung der Kompetenz von Mitarbeitenden durch soziotechnische Assistenzsysteme zum flexiblen Einsatz am Arbeitsplatz
Holger Dander ORCID Icon, Patrick Adler, Gerd Witt
Die Komplexität manueller Tätigkeiten in unterschiedlichen Unternehmensbereichen steigt durch verkleinerte Losgrößen, höhere Produktvarianzen und kürzere Produktlebenszyklen. Besonders sind davon die manuell geprägten Bereiche in der Montage und Logistik betroffen. Das Anlernen von neuen Mitarbeitenden oder das Qualifizieren von vorhandenen Mitarbeitenden wird deshalb deutlich aufwendiger. Bei der Auslegung solcher Systeme ist jedoch nicht nur die zu nutzende Technik entscheidend, zur erfolgreichen Implementierung muss eine soziotechnische Systemgestaltung zur Anwendung kommen. Das im vorliegenden Beitrag vorzustellende System bietet in diesem Rahmen neuartige Möglichkeiten, indem das individuelle Lernverhalten über Lernkurventheorien abgebildet wird und die Art der Informationsbereitstellung steuert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 47-51 | DOI 10.30844/I40M_21-6_S47-51
Selbsteinlastende Arbeitsplatz-systeme in der Logistik

Selbsteinlastende Arbeitsplatz-systeme in der Logistik

Vernetztes Arbeitsplatzsystem zur proaktiven Engpassvermeidung innerhalb anspruchsvoller Intralogistikprozesse
Patrick Adler, Holger Dander ORCID Icon, Gerd Witt
Logistische Prozesse, insbesondere sogenannte Mehrwertdienste, sind auch heute noch geprägt von variantenreicher manueller Tätigkeit. Ergänzende Dienstleistungen kurz vor dem Versenden der Ware werden als Mehrwertdienste bezeichnet. Gemeinhin werden zur Durchführung dieser Tätigkeiten vornehmlich un- oder niedrigqualifizierte Mitarbeitende eingesetzt. Zur Unterstützung dieses Personenkreises sowie zur wirtschaftlichen Gestaltung von Mehrwertdiensten wird ein System entwickelt, welches Mitarbeiterkompetenzen und technische Arbeitsplatzausstattung aufgrund der individuellen Auslastung vernetzt. Die bislang zufällige Verteilung auf die Arbeitsplatzsysteme stellt hohe Ansprüche an Qualifikation der Mitarbeitenden sowie Ausstattung am Logistikarbeitsplatz. Die erstmalige Berücksichtigung des Arbeitsplatzsystems bei der Vernetzung soll eine proaktive Engpassvermeidung durch algorithmenbasierte Einsatzplanung sowie eine durchgängig digitale Prozesskette sicherstellen. Die ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
DO IT YOURSELF 2.0: Jetzt aber wirklich selbst!?

DO IT YOURSELF 2.0: Jetzt aber wirklich selbst!?

Bedeutung der generativen Fertigungsverfahren für die Produktion von morgen: Stand der Technik, Chancen und Risiken
Gerd Witt, Jan T. Sehrt, Janick Ambrosy, Tobias Grimm, Andreas Wegner
Heutzutage beginnt ein Do it Yourself-Vorhaben einer Privatperson häufig mit einer Fahrt in den Baumarkt, wobei weitere Besuche im Verlauf der Arbeiten häufig nicht auszuschließen sind. Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der so genannten 3D-Drucker versprechen hier bereits mittelfristig eine Autonomie des Endanwenders, der sich seine Ersatzteile eigenständig herstellen wird. Doch auch der Industrie steht durch die gegenwärtige Entwicklung des Additive Manufacturing vom Rapid Prototyping zum Rapid Manufacturing ein wesentlicher Wandel bevor, welcher aufgrund einer Verschiebung des Wertschöpfungsprozesses zwingend ein Umdenken in den Unternehmen erfordern wird. Der vorliegende Beitrag zeigt diesbezüglich den aktuellen Entwicklungsstand der generativen/additiven Fertigungsverfahren auf, beleuchtet die möglichen Konsequenzen für produzierende Unternehmen und soll den Leser bezüglich der neuen Einflüsse und Möglichkeiten sensibilisieren.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 7-10