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Die digitale Supply Chain wird dezentral gesteuert

Die digitale Supply Chain wird dezentral gesteuert

Eine Vision?
Klaus-Jürgen Meier
Durch den Einzug digitaler Technologien bieten sich zukünftig komplett neue Möglichkeiten zur Gestaltung und zum Betrieb von Supply Chains. Ein entscheidender Schritt dürfte die unternehmensinterne Dezentralisierung der Strukturen und Prozesse sein, welche Auswirkungen auf die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit hat. Sie bietet endlich die Chance, seit langem in der Praxis bestehende Probleme des Supply Chain Managements zu lösen. Wann sind Unternehmen bereit, diesen Schritt zu gehen? Die Technologien sind es.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 30-34
Die Magie der Module

Die Magie der Module

Flexible Vielfalt ohne Mehrkosten: Modularisierung 4.0 für Produkte, Services und die gesamte Organisation
Horst Wildemann, Sebastian Eckert
Kundenorientierung und Individualisierung werden weiterhin die wichtigsten Leitlinien für neues Wachstum in vielen Branchen sein. Unternehmen kommen nicht umhin, eine immer stärkere Vielfalt in Produkten, Services und Geschäftsmodellen zu antizipieren. Diejenigen, denen es gelingt, die entstehende Komplexität smarter zu managen, haben auf lange Sicht einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn wer Varianten kosteneffizienter und schneller erzeugen kann als der Wettbewerber, der entscheidet das Rennen am Ende für sich und dessen Profitabilität wird auch nicht durch die eigenen Komplexitätskosten in Gefahr gebracht. Wer modularisiert, kann individuelle Wertversprechen schneller und gleichzeitig kosteneffizienter abliefern und Varianten ohne Mehrkosten erzeugen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 52-56
Digitaler Zwilling in der Kunststofftechnik

Digitaler Zwilling in der Kunststofftechnik

Lebensdaueroptimierte Herstellung technischer Bauteile durch Einsatz datengetriebener Methoden
Jacqueline Schmitt, Ralph Richter, Jochen Deuse ORCID Icon, Jan-Christoph Zarges, Hans-Peter Heim
Wie in vielen Industriezweigen gewinnt auch in der Kunststofftechnik die Qualität spritzgegossener Bauteile aufgrund erweiterter Einsatzgebiete mit höheren mechanischen Belastungen zunehmend an Bedeutung und wird zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für den langfristigen Unternehmenserfolg. Zunehmend komplexe Bauteilgeometrien, steigende Variantenvielfalt, höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz sowie wachsender Kostendruck führen jedoch dazu, dass etablierte Methoden der Qualitätssicherung vermehrt an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig eröffnen die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung im Rahmen von Industrie 4.0 produzierenden Unternehmen innovative Möglichkeiten für die qualitätsorientierte und datengetriebene Weiterentwicklung und Optimierung von Produkten und Prozessen. Der Digitale Zwilling als Basis prozess- und unternehmensübergreifender Datenanalytik eröffnet in der Kunststofftechnik neue Möglichkeiten, die Prozess- und Bauteilqualität ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Entscheidungsunterstützung mit KI

Entscheidungsunterstützung mit KI

Eine Analyse technischer und sozialer Faktoren für die industrielle Instandhaltung in Deutschland
Jonas Wanner, Lukas-Valentin Herm, Kevin Fuchs, Axel Winkelmann, Christian Janiesch
Die politische Initiative „Industrie 4.0“ soll deutschen Fertigungsunternehmen bei der Nutzung von Datenpotenzialen helfen. Gerade die Instandhaltung ist mit heutigen Ansätzen bisher unzureichend proaktiv gestaltet. Einen Lösungsweg bieten auf künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Entscheidungsunterstützungssysteme, welche eine vorausschauende Maschinenwartung erlauben. Der undurchsichtige Entscheidungsprozess der KI stellt jedoch ein Hindernis für Nutzer dar, welches die Effektivität solcher Systeme gefährdet. Dieser Beitrag beleuchtet daher sowohl technische als auch soziale Faktoren für den Einsatz von KI im Rahmen von Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 39-43
Flexible Stromtarife

Flexible Stromtarife

Ein Baustein der Energiewende in der Industrie
Daniel Leon Krause, Alexander Weber, Kristian Bänsch, Thomas Volling
Die Dekarbonisierung der Industrie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Während dabei die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduktion prozessbedingter Emissionen einen hohen Stellenwert einnehmen und schon deutliche Effekte zeigen, ist die Zusammenführung der schwankenden Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien und den häufig zahlreich vorhandenen betrieblichen Flexibilitätsoptionen in der Praxis noch von untergeordneter Bedeutung. Ein wesentlicher Baustein um diese Lücke zu schließen sind flexible Stromtarife, die den Industrie-unternehmen eine wirtschaftlich attraktive Ausnutzung ihrer Flexibilitätspotenziale ermöglichen und auch durch den Versorger sinnvoll abbildbar sind. In diesem Beitrag beleuchten wir drei zentrale Grundmodelle flexibler Stromtarife mit Blick auf ihre Einsatzschwerpunkte in der Praxis. Dies soll Industrieunternehmen und Versorgern helfen, flexible Stromtarife erfolgreich einzuführen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 57-60
Maschinelles Lernen im Supply Chain Management

Maschinelles Lernen im Supply Chain Management

Ein Überblick über bestehende Ansätze anhand des SCOR-Modells
Benjamin Seifert, Theo Lutz ORCID Icon
Mit zunehmender Datenverfügbarkeit wird der Einsatz Maschinellen Lernens zur Steuerung und Optimierung von Supply Chains attraktiver, da die Qualität der Datenauswertung erhöht und gleichzeitig der Aufwand gesenkt werden kann. Anhand des SCOR-Modells werden exemplarische Ansätze als Orientierungshilfe eingeordnet und dazu passende Verfahren des Maschinellen Lernens vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 49-51
Business Continuity Management (BCM)

Business Continuity Management (BCM)

Olaf Eisele
Die aktuelle Corona-Krise zeigt, dass Unternehmen unvorbereitet mit Ereignissen konfrontiert werden können, die selbst erfolgreiche und gesunde Unternehmen von einem Tag auf den anderen in ihrer Existenz bedrohen. Neben einer Pandemie existieren noch weitere Risiken für Unternehmen, die ebenfalls den Fortbestand eines Unternehmens gefährden können. Der beste Weg, ein Unternehmen vor den Folgen von Schadens- und Krisenereignissen zu schützen, ist sich auf diese vorzubereiten. Eine Methode hierzu ist das Business Continuity Management. „Business Continuity Management (BCM)” beschreibt die aktive Planung, Steuerung und Sicherung des langfristigen Fortbestands und Erfolgs eines Unternehmens durch die Realisierung organisationaler Resilienz gegen geschäftsschädliche Ereignisse. Im Beitrag wird ein BCM-Modell beschrieben, das im Rahmen eines Unternehmensprojekts entwickelt und praktisch umgesetzt wurde.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Empirische Studie zu dynamischen Produktionsplattformen

Empirische Studie zu dynamischen Produktionsplattformen

Potenziale für den Einsatz von dynamischen Plattformen während der COVID-19 Pandemie
Larissa Behrens, Stefan Wiesner
Die Bedeutung von B2B Cloud Manufacturing hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Durch den Einsatz von digitalen Plattformen können Unternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und neue Geschäftsfelder erschließen, was gerade in Krisenzeiten von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung ist. Die Potenziale solcher Produktionsplattformen wurden durch eine Unternehmensstudie untersucht, um Handlungsempfehlungen abzuleiten. Das zentrale Untersuchungsergebnis zeigt, dass das Interesse an einer Plattform teilzunehmen auf Anbieterseite größer als auf der Nachfragerseite ist.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 7-11
Industrie 4.0 als Chance gegen den Fachkräftemangel

Industrie 4.0 als Chance gegen den Fachkräftemangel

Eine Betrachtung für den deutschen Mittelstand
Günther Schuh ORCID Icon, Patrick Scholz, Thomas Scheuer, Tim Latz
Deutsche Industrieunternehmen leiden unter einem zunehmenden Fachkräftemangel - besonders betroffen ist der Mittelstand. Um die Zukunft Deutschlands als Produktionsstandort zu sichern, müssen geeignete Lösungen gefunden werden, diesem Mangel zu begegnen. Dafür bieten Technologien im Kontext von „Industrie 4.0“ einen vielversprechenden Ansatz. Sie können zu signifikanten Produktivitätsverbesserungen führen und eine höhere Ressourcenauslastung ermöglichen. Die Kernherausforderung besteht jedoch darin, die richtigen technischen Lösungen für die spezifischen unternehmensindividuellen Herausforderungen zu identifizieren. Eine systematische Vorgehensweise dazu wird im Folgenden beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 12-16
Interaktives Lagebild

Interaktives Lagebild

Ein Werkzeug für das Krisenmanagement in prozessorientierten Unternehmen
Holger Kohl, Thomas Knothe ORCID Icon, Nicole Oertwig ORCID Icon, Patrick Gering, Julia-Anne Scholz
Viele Unternehmen bringt die Krise um den Coronavirus SARS-CoV-2 in existenzielle Nöte. Der plötzliche Ausfall von Zulieferern und Kunden oder eine kurzfristige Änderung von Regularien (z. B. Kurzarbeitsregeln) stellen Betriebe vor Herausforderungen. Hinzu kommen sich laufend ändernde Einflüsse und Informationsquellen. Ein gemeinsames Lagebild bietet Einsatzkräften im Sicherheitsbereich seit langem Orientierung und wird nun auch für Unternehmen relevant. Die Verknüpfung und Visualisierung von externen Informationen aus dem Unternehmensumfeld (z. B. Corona-Fallzahlen in der Region eines Hauptzulieferers) mit den internen Fähigkeiten eines Unternehmens (z. B. Verfügbarkeit der Mitarbeiter) bleibt jedoch ein ungelöstes Problem. Dieser Beitrag zeigt, wie ein Lagebild auch für Unternehmen zu einem zielgerichteten Handeln beitragen kann.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
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