Sicherheit

Internationale Standards zum Schutz der Lieferketten

Internationale Standards zum Schutz der Lieferketten

Pragmatische Lösungen statt komplexer Regelwerke
Alexander Skorna, Annika Gropp
Deutschland nimmt mittlerweile bei Ladungsdiebstählen europaweit den Spitzenplatz ein. Der Schaden hierzulande beläuft sich einschlägigen Schätzungen zufolge auf etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich. Privatwirtschaft und Internationale Organisationen propagierten in den letzten Jahren zahlreiche Standards und Normen, die teils strikte Maßnahmen zum Schutz von Lieferketten vorschreiben. Dabei lässt sich die Sicherheit in der Lieferkette bereits mit wenigen Grundsätzen deutlich erhöhen. Vor dem Hintergrund der zahlreichen bereits bestehenden Initiativen wurde untersucht, ob und wie diese einen Beitrag zur Supply Chain Security von Unternehmen leisten können. Ziel war es, Handlungsempfehlungen besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ohne eigene Sicherheits-Routinen zu erstellen, die als Leitfaden und Hilfestellung zur Einrichtung eines pragmatischen Managementsystems für die Supply Chain Security dienen können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 15-19
Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion

Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion

Fachbereich Maschinenbau, Technische Universität Darmstadt
Reiner Anderl
Das Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) wurde 1993 im Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt gegründet und wird seitdem von Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl geleitet. Aufgabe des DiK ist es, der Bedeutung der Informationstechnik im Maschinenbau Rechnung zu tragen. Somit stellt das Fachgebiet die Schnittstelle zwischen diesen beiden Disziplinen dar. Die Informationstechnik wird dabei als integraler Bestandteil des Maschinenbaus verstanden und ihr Anwendungsbezug in Forschung und Lehre wird am Fachgebiet stetig weiterentwickelt. Es werden rechnergestützte Methoden und Werkzeuge entwickelt, die den gesamten Produktentstehungsprozess bis hin in die Produktnutzung verbessern und neugestalten. Eines der Hauptthemenfelder in Lehre und Forschung umfasst den Terminus Industrie 4.0 sowie IT-Sicherheit in Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 22-23
EU-Projekt FourByThree: Auf dem Weg zu eigensicheren Robotern

EU-Projekt FourByThree: Auf dem Weg zu eigensicheren Robotern

José de Gea Fernández, Marc Ronthaler
Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Eigenschaften von Haushalts- oder Servicerobotern in Produktionsumgebungen Einzug halten, wo sie Kooperation ermöglichen und damit die Voraussetzung für einen von Mensch und Maschine gemeinsam genutzten Arbeitsraum schaffen. Dieser Beitrag stellt einige der bereits kommerziell erhältlichen Systeme vor, untersucht die technologischen Voraussetzungen, die über die letzten Jahre am DFKI Robotics Innovation Center auf diesem Gebiet entwickelt wurden und gibt einen Ausblick anhand der aktuellen Entwicklungen im EU Projekt FourByThree.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Pierre T. Kirisci, Jürgen Pannek, Zied Ghrairi, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Michael Lawo
Zukunftsweisende Arbeitsumgebungen sind durch vernetzte, kooperierende Objekte charakterisiert. Die Eigenschaften dieser sogenannten cyber-physischen Systeme (CPS) beinhalten die Erfassung, Speicherung, intelligente Verarbeitung und Kommunikation von Daten. Hieraus ergeben sich neue Interaktions- und Kollaborationsmöglichkeiten in der Mensch-Technik-Interaktion. Dieser Beitrag behandelt technische und organisatorische Herausforderungen eines robusten Schutz- und Sicherheitssystems für den Einsatz in einer Mensch-Roboter-Kollaboration. Bekannte Anforderungen für ein integriertes Sicherheitskonzept der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der funktionalen Sicherheit von Maschinen und elektronischen Systemen werden identifiziert und eine Referenzarchitektur am Beispiel halbautomatischer Montageprozesse entwickelt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 43-47
Automatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolle auf Automobilterminals

Automatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolle auf Automobilterminals

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Florian Harjes, Frank Kirchner, Jan Albiez, Marc Ronthaler, Wolf Lampe
Die fortschreitende Automatisierung technischer Systeme ermöglicht die gleichzeitige Ausführung unterschiedlicher und komplexer Funktionen. Durch die weitere Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien können diese automatisierten Systeme miteinander kommunizieren und ihr Verhalten autonom an veränderte Umgebungseinflüsse anpassen. Zur Realisierung logistischer Funktionen sind bspw. autonome Roboter vielversprechende technische Systeme. Für die Entwicklung und prototypische Erprobung solcher Roboter bietet sich das Automobilterminal als Sonderform eines Logistikzentrums an. Dieser Beitrag stellt ein mögliches Konzept zur kombinierten Realisierung insbesondere der logistischen Funktionen Objektschutz und kontinuierliche Inventur anhand vernetzter autonomer Roboter vor. Durch die Implementierung innovativer Informations- und Kommunikationstechniken sowie die Neuentwicklung und den Einsatz robuster, autonomer Robotersysteme soll eine Sicherheits- und ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Management von Sicherheit in Supply Chains

Management von Sicherheit in Supply Chains

Möglichkeiten und Grenzen der Zertifizierung?
Eva-Maria Kern, Michael Eßig ORCID Icon, Bernhard Ständer
Das Management von Sicherheit stellt heute mehr denn je eine zentrale Aufgabe des Supply Chain Managements dar. Der vorliegende Beitrag analysiert und charakterisiert die unterschiedlichen Dimensionen von Supply Chain Sicherheit und entwickelt ein mehrstufiges Konzept zur Gestaltung eines umfassenden proaktiven Sicherheitsmanagements. Darauf aufbauend werden beispielhaft aktuelle Zertifizierungs­ansätze dargestellt und dahingehend überprüft, welche der relevanten Sicherheitsdimensionen sie in welchem Ausmaß adressieren. Als Ergebnis der Analyse wird aufgezeigt, welchen Beitrag die Zertifizierung bereits heute zum Management von Sicherheit in Supply Chains leisten kann bzw. in welchen Feldern noch Handlungsbedarf besteht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 63-66
Communities of Practice im Unternehmen

Communities of Practice im Unternehmen

Anforderungen an die IT-Unterstützung
Matthias Trier
Neben der Ermöglichung eines strukturierten Zugriffs auf die Breite der im Unternehmen generierten Wissensobjekte bzw. Dokumente betreiben Unternehmen zunehmend die alternative Wissensmanagementstrategie der so genannten Personifizierung. Dabei wird nicht primär die Kodifizierung des Expertenwissens in Dokumente verfolgt, sondern eine direkte Verknüpfung der Mitarbeiter im Unternehmen ermöglicht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgabe ist der Aufbau von IT-gestützten Communities of Practice.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
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