Produktentwicklung

Mensch-Maschine-Interaktion in selbstoptimierenden Produktionssystemen

Mensch-Maschine-Interaktion in selbstoptimierenden Produktionssystemen

Barbara Odenthal, Marcel Ph. Mayer, Wolfgang Kabuß, Jan A. Neuhöfer, Bernhard Kausch, Christopher M. Schlick
Der DFG-geförderte Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ der RWTH Aachen entwickelt Lösungen, um die Produktion in Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen. Beispielsweise sollen sich Produktionssysteme durch die Entwicklung kognitiver Steuerungen selbstständig an neue Bedingungen anpassen können. Die Aufgaben des Menschen werden dabei vorrangig in der Zielvorgabe und Systemüberwachung liegen. Aufgrund neuer Anforderungen an den Benutzer durch ein kognitives System liegt ein Schwerpunkt in der ergonomischen Gestaltung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
LightFusion

LightFusion

Die Synthese von Licht und Display am Wissensarbeitsplatz
Dieter Spath, Matthias Bues, Udo-Ernst Haner ORCID Icon, Jan-Paul Leuteritz, Achim Pross, Oliver Stefani
Leuchtdioden (LED) und organische Leuchtdioden (OLED) zeichnen sich durch geringen Raumbedarf, hohe Leuchtdichten, lange Lebensdauer und hohe Energieeffizienz aus. Auch die Displaytechnik erfährt erhebliche Wandlungen durch diese Entwicklung. Durch den Einsatz von LED als Lichtquelle heutiger Displaytechnologien (LCD) werden kompaktere, energieeffizientere Displaysysteme mit besserer Farbwiedergabe möglich. Der nächste große Schritt wird der Ersatz der Flüssigkristalle durch OLEDs sein. Diese Entwicklungen führen zu völlig neuen Gestaltungsmöglichkeiten in der Beleuchtungs- und Displaytechnik. Für den Wissensarbeitsplatz der Zukunft bedeutet dies eine Abkehr vom heutigen bildschirmzentrierten Arbeitspatz.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 36-38
Digital Factory – Ansätze integrierter Produkt- und Prozessgestaltung

Digital Factory - Ansätze integrierter Produkt- und Prozessgestaltung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
Die marktgerechte Produktentwicklung beschreibt eine Bedürfnisfokussierung, die im Idealfall zu hoher Produktqualität und Wirtschaftlichkeit führt. Mit dem Schwerpunkt der „Digitalen Fabrik“ konzentriert sich dieser Beitrag auf die die integrierte Produkt- und Prozessgestaltung. Bedingt durch die hohe Produktkomplexität, die verkürzten Produktlebenszyklen und der verschärften Wettbewerbssituation wird die Produktentwicklung vor neue Herausforderungen gestellt. Es gilt bei erhöhtem Planungsumfang sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der Planung weiter zu verbessern. Erst die Kombination von organisationsmethodischen und informationstechnischen Ansätzen wie zum Beispiel des „Simultaneous Engineering“ und der „Digitalen Fabrik“ verspricht eine hinreichende Steigerung der Planungseffizienz. Im folgenden Beitrag werden existierende Methodiken und erfolgversprechende Ansätze aus dem Bereich der „Digitalen Fabrik“ vor dem Hintergrund einer integrierten ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
Durchgängiges Virtual Engineering für Maschinen und Anlagen

Durchgängiges Virtual Engineering für Maschinen und Anlagen

Michael Schenk, Ulrich Schmucker
Effektives virtuelles Engineering in der Produktentwicklung setzt eine Durchgängigkeit in allen digitalen Entwurfprozessen, Werkzeugen, Daten und Workflows voraus. Während diese Durchgängigkeit auf der geometrischen Ebene weitgehend realisiert ist, steht man bei der funktionalen Produktbeschreibung noch am Anfang. Der Beitrag analysiert den Stand der Technik sowie aktuelle Probleme bei der Einführung dieser Prozesse und Tools in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Im Weiteren werden Entwicklungsansätze und aktuelle Arbeiten der Autoren zur Schaffung durchgängiger digitaler Prozessketten im Produktentwicklungsbereich beschrieben.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Konzeption eines PPPMModells zur übergreifenden Verwaltung von Produktwissen

Konzeption eines PPPMModells zur übergreifenden Verwaltung von Produktwissen

Ivalina Ilieva, Peter Schubert, Jivka Ovtcharova
Der vorliegende Beitrag beschreibt das am IMI konzipierte Modell zur Wiederverwendung von Produkt- und Prozesswissen in komplexen Multiprojektumgebungen. Auf Basis der projekt- und produktbezogenen Sicht des Projekt-, Programm- und Portfoliomanagements wird mit Hilfe von universalen Produktstrukturen ein integriertes Modell erarbeitet mit dem Ziel, den Transfer von Produkt- und Prozesswissen über Unternehmens-hierarchien hinweg zu ermöglichen und somit die Entwicklungszeit im Entstehungsprozess zu verkürzen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 57-61
Kundenorientierung in der Technologieentwicklung

Kundenorientierung in der Technologieentwicklung

Thomas Pottebaum, Thorsten Störmer
Eine konsequente Kundenorientierung wird fast schon axiomatisch als Lösung zur Erzielung von kundengerechten und erfolgreichen technischen Innovationen postuliert. Fraglich ist dabei, wie Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt werden kann, ohne dass der betrachtete potenzielle technologische Lösungsraum eine starke Einschränkung erfährt. Der Beitrag stellt daher einen Ansatz vor, wie über eine funktionsorientierte Formulierung von Anforderungen und Bedürfnissen die Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt wird, ohne gleichzeitig den Lösungsraum für innovative „Technology Push“-Lösungen deutlich einzuschränken.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 37-39
Customer Solutions

Customer Solutions

Ein Erfolgsgarant für Unternehmen des sekundären Sektors?
Horst Meier, Katja Sadek
Aufgrund dynamischer Märkte, technologischer Gleichwertigkeit und einer verstärkten Wettbewerbssituation entwickeln sich Unternehmen des sekundären Sektors zunehmend vom Produkt- zum Lösungsanbieter. Im Zuge dieser Transformation gilt das Konzept der Customer Solutions als zukunftsweisend. Dabei wird erst nach der eindeutigen Identifikation des Kundenproblems eine auf den Kunden zugeschnitten Lösung konzipiert. Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, inwiefern der Ansatz des Mass Customization Anreize für die erfolgreiche Entwicklung und Erbringung von kundenindividuellen Problemlösungen bietet. Aufbauend auf dieser Analyse wird abschließend die Frage beantwortet, ob Customer Solutions ein Erfolgsgarant für Unternehmen sind.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Kennzahlen als Hilfe zur Konfiguration und Bewertung von Produkt-Service Systemen

Kennzahlen als Hilfe zur Konfiguration und Bewertung von Produkt-Service Systemen

Ein Ansatz zur Bewertung der Leistungsfähigkeit investiver PSS
Jan C. Aurich, Eric Schweitzer, Carsten Mannweiler, Nico Wolf
Kunden aus der Investitionsgüterindustrie fordern von Herstellern zunehmend Lösungen, welche neben den Sachprodukten auch sachproduktbegleitende Dienstleistungen (sog. Serviceprodukte) umfassen. Diese Gesamtlösungen, auch als Produkt-Service Systeme (PSS) bezeichnet, müssen zum einen zur Erfüllung der kundenindividuellen Ziele und Leistungsanforderungen beitragen, zum anderen aber auch die Ziele des Herstellers bzw. des Serviceanbieters berücksichtigen. Aufgrund dessen sind bereits bei der kundenindividuellen Konfiguration von PSS Kennzahlen zu definieren, welche die Ziele und Anforderungen beider Seiten widerspiegeln und damit eine geeignete Basis für die Auswahl der PSS-Komponenten bieten. Zudem können diese Kennzahlen später in der Phase der Sachproduktnutzung zur Bewertung der Leistungsfähigkeit sowie der kontinuierlichen Verbesserung von PSS herangezogen werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Unterstützung von Makeor-Buy-Entscheidungen bei variantenreichen Produkten

Unterstützung von Makeor-Buy-Entscheidungen bei variantenreichen Produkten

Eberhard Abele, Sven Kuhn
Unternehmen stehen vor der Frage, welche Wertschöpfungstiefe für sie optimal ist bzw. welche Kombination von Produkten und Prozessen intern oder extern gefertigt werden soll. Bei variantenreichen Erzeugnissen geben die bestehende Methoden jedoch keine Auskunft darüber, wann eine Eigenfertigung oder Fremdvergabe vorteilhaft ist. Diese Fragestellung spielt jedoch aufgrund der steigenden Variantenzahl und der niedrigen Wertschöpfungstiefe eine bedeutende Rolle. Aus diesem Grund wird hier eine Methode vorgestellt, mit der die Make-or-Buy-Entscheidung auch bei einer hohen Zahl an Varianten unterstützt werden kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Aufwandsschätzung für die Nutzung von Produktklassifikationen

Aufwandsschätzung für die Nutzung von Produktklassifikationen

Jörg Leukel, Stefan Kirn
In Unternehmen werden Produktklassifikationen als Ordnungssysteme für Produkte und deren Beschreibung genutzt. Infolge von Differenzierungsstrategien und steigenden Kundenanforderungen sind auf vielen Märkten Leistungen in zunehmendem Maß individualisiert zu erbringen. Diese Entwicklung führt dazu, dass Klassifikationen sich schneller als früher verändern und eine sehr viel größere Detaillierung aufweisen. Dadurch entsteht das Problem, dass in Unternehmen die Klassierung mehrfach oder sogar regelmäßig durchzuführen ist. Der Beitrag nimmt eine Kostenperspektive ein und entwickelt eine Methode zur Aufwandsschätzung der Klassierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
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