Produktentwicklung

Das Digitale Produkt

Das Digitale Produkt

Grundlage für den IT-unterstützten Verkaufs- und Logistikprozess
Luca Bongulielmi, Patrick Henseler, Ekkehard Zwicker
Die variantengerechte Planung stellt für viele Firmen den einzig möglichen Weg dar, um einer gesamtheitlichen Auslegung der Produkt- und Prozessvielfalt - im sich dynamisch ändernden Beziehungsnetzwerk mit den Kunden und den Lieferanten - gerecht zu werden. Die Umsetzung dieses Ansatzes beginnt im Entwicklungsprozess und muss über den gesamten Produktlebenszyklus weiter verfolgt werden. Der Einsatz von IT-Tools im Entwicklungsprozess ist unumgänglich und stellt eine nachhaltige Informationsquelle für spätere Prozesse dar. Ein solcher Ansatz kann über das Digitale Produkt realisiert werden. In diesem Beitrag werden das Digitale Produkt vorgestellt sowie die Voraussetzungen für dessen Realisierung im Kontext des Verkaufsprozesses diskutiert.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
E-Cluster als Organisationsform für Kollaborative Engineering Communities

E-Cluster als Organisationsform für Kollaborative Engineering Communities

Thomas Deelmann, Peter Loos
Kollaborative Engineering Communities sind eine Möglichkeit, verschiedene Akteure internetgestützt an einer Konstruktionsaufgabe zu beteiligen. E-Cluster sind eine Möglichkeit, die Organisationsform von kollaborativen Engineering Communities auszugestalten. Die Mitglieder und Intermediäre eines E-Clusters zeichnen sich durch eine hohe Bindung an die Gemeinschaft aus. Die Frage, ob E-Cluster eine adäquate Organisationsform darstellen, wird mithilfe einer Chancen-Risiken-Betrachtung untersucht. Anhand der Aspekte Personal, Finanzen, Vertrauen, Organisation und Technologie kann eine grundsätzliche Eignung festgestellt werden.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit Produktkonfiguratoren

Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit Produktkonfiguratoren

Michael Hüllenkremer
Im Zeichen der Globalisierung steht der Vertrieb vor großen Herausforderungen. Eine führende Marktposition hat derjenige Anbieter, der die Wünsche der Kunden am besten erfüllt, in kürzester Zeit und zu einem günstigen Preis. Die Voraussetzung dafür schaffen intelligente Produktkonfigurationssysteme, die im Vertrieb die Aufgabe der Angebotserstellung übernehmen und dafür sorgen, dass die Variantenvielfalt in der gesamten Auftragsabwicklung bewältigt wird. Eingesetzt werden derartige Konfiguratoren insbesondere für komplexe Produkte.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Integriertes Komplexitätsmanagement mit digitalisierten Produktionsmodellen

Integriertes Komplexitätsmanagement mit digitalisierten Produktionsmodellen

Horst Meier, Nico Hanenkamp, Michael Bäcker
Der Beitrag beschreibt eine innovative Vorgehensmethode zur integrierten, simulationsbasierten Produkt- und Prozessgestaltung. Ziel ist es, die Phase der Umplanung durch adäquate IT-Werkzeuge entscheidend zu verbessern: Stand bisher entweder die optimale Gestaltung der betrieblichen Strukturen oder die Strukturierung von Produkten, d.h. das Variantenmanagement, im Fokus, so integriert die vorgestellte Methode beide Ansatzpunkte. Skizziert wird ein darauf aufbauendes EDV-System, das dadurch einen kontinuierlichen Planungsprozess unterstützt. Grundvoraussetzung für den Einsatz der Methode und des EDV-Systems sind Produkt- und Prozessdaten, die aus den betrieblichen Anwendungssystemen automatisch generiert werden bzw. eines geringen Pflegeaufwands bedürfen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Änderungsmanagement bei verteilten Standorten

Änderungsmanagement bei verteilten Standorten

Stefan Zanner, Stephan Jäger, Christof Stotko
Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Industriebetriebe einem systematischen Änderungsmanagement zu wenig Beachtung schenken und daher Änderungsprozesse oft wenig effizient und wenig effektiv durchführen. Die Problematik gewinnt eine zusätzliche Dimension immer dann, wenn Leistungen und Produkte in standortübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken entwickelt und produziert werden. Der Beitrag beleuchtet die Problematik aus einer umfassenden Perspektive und zeigt Ansätze zu einer Verbesserung des standortverteilten Änderungsmanagements auf.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 40-43
Neue Modellierungsanwendungen

Neue Modellierungsanwendungen

Optimierung von Verbundbildung, Ressourcenplanung und verteilter Simulation
Burkhard Schallock, Frank-Walter Jäckel
Virtuelle Unternehmen gewinnen in der Praxis zur Flexibilitätserhöhung stark an Bedeutung. Der Aufsatz gibt Ergebnisse europäischer und weltweiter Forschung zur modellbasierten Konfiguration und Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse wieder. Eine Verbindung von logistischen Kennlinien mit Prozessmodellen erlaubt schon in der Angebotsphase die Vermeidung von Engpassressourcen. Mit definierten Simulationsschnittstellen sind Voraussagen des Gesamtverhaltens einer Lieferkette trotz unternehmensverschiedener Simulationssysteme möglich.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 21-25
Hilfsmittel für die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Prozessketten

Hilfsmittel für die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Prozessketten

Fritz Klocke, Holger Willms, Markus Fallböhmer, Gunnar Trommer
Die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Fertigungsalternativen ermöglicht eine Berücksichtigung fertigungstechnischer Einflüsse bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung. Neben der Einbindung von innovativen Fertigungstechnologien in den Produktionsprozess wird die Ermittlung der optimalen Prozesskette unterstützt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
KEIM

KEIM

Kontinuierliches EngineeringInformationssystemmanagement im Product Life Cycle
Klaus Bender, Andreas Karcher, Florian Fischer
Vor dem Hintergrund zunehmend globaler Märkte und Kooperationen werden diejenigen Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangen, deren Informationssysteme in der Produktentwicklung sich auf die stetig ändernden Randbedingungen schnell und flexibel anpassen lassen. Im Hinblick auf virtuelle Entwicklungsverbünde wird es maßgeblich davon abhängen, ob Unternehmen auf die Bildung derartiger Kooperationen entsprechend vorbereitet und diese in geeigneter Weise organisatorisch und informationstechnisch zu unterstützen in der Lage sind. Im Beitrag wird ein am Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen (itm) entwickeltes Konzept für ein kontinuierliches Engineering-Informationssystemmanagement (KEIM) vorgestellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 58-62
Management unternehmensübergreifender Entwicklungskompetenzen

Management unternehmensübergreifender Entwicklungskompetenzen

Hans Kurt Tönshoff, Vanessa Uhlig
Unternehmen, die komplexe Produkte entwickeln, sind zunehmend auf externes Know-how, d.h. auf zuverlässige Zulieferer angewiesen, die ihre Kompetenz in die Entstehung des Gesamtproduktes einbringen. Der Gestaltung der unternehmensübergreifenden Informationsflüsse kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Beitrag zeigt die Potenziale einer Rechnerunterstützung in Entwicklungskooperationen auf.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 71-74
Collaborative PEP – IT-gestützte partnerschaftliche Produktentwicklung

Collaborative PEP - IT-gestützte partnerschaftliche Produktentwicklung

Jörg Puffaldt
Die Effizienz unternehmensübergreifender Produktentwicklungsprozesse (PEP) wird im wesentlichen durch zwei Faktoren beeinträchtigt: Vordergründig durch mangelnde IT-Unterstützung verteilter Prozesse, hintergründig aber auch durch menschliche und organisatorische Faktoren, wenn die potentiellen negativen Begleiterscheinungen einer gegenseitigen Öffnung nur mit technischen Lösungen beherrscht werden sollen. Am Beispiel eines Anwendungsszenarios aus dem vom BMBF geförderten iViP-Projekt (integrierte Virtuelle Produktentstehung) wird dargestellt, wie der technische Ansatz einer integrierten Entwicklungsplattform in Verbindung mit verteiltem, adaptivem Prozeßmanagement zu einer spürbaren Effizienzsteigerung in einer partnerschaftlichen Entwicklungsumgebung führt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
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