Produktentwicklung

Praxiserfahrungen Variantenmanagement und Produktkonfiguration

Praxiserfahrungen Variantenmanagement und Produktkonfiguration

Josef Wüpping
Erfolgreiche Unternehmen gehen zu niedrigen Preisen schneller als andere mit mehr Individualität auf die Wünsche der Kunden ein. Um diese Anforderungen zu erfüllen, muss das Spannungsfeld zwischen spezifischen Ausführungen und ausreichender Wiederholhäufigkeit der Wertschöpfungsprozesse beherrscht werden. Beschrieben wird eine Methode, mit der Hersteller kundenspezifischer Maschinen und Anlagen deutliche Rationalisierungseffekte dadurch erzielen können, dass sie sich - produkt- sowie prozessseitig - vom Einmalfertiger zum kundenindividuellen Serienfertiger entwickeln.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Produkteigenschaftssicherung

Produkteigenschaftssicherung

Absicherung kundenrelevanter Produkteigenschaften im Entwicklungsprozess
André Schimmel, Oliver Neumann
Obwohl auf Maßnahmen zur Produkteigenschaftssicherung (PES) zirka 50 Prozent der Entwicklungskosten entfallen, kommt es immer wieder zu Problemen bei der Umsetzung. Die Ursachen hierfür liegen vor allem in einer fehlenden frühzeitigen Gesamtsicht auf das Endprodukt sowie in der unzureichenden Koordination der Absicherungsmaßnahmen. Der im Beitrag vorgestellte Ansatz zur effektiven und effizienten Produkteigenschaftssicherung im Entwicklungsprozess basiert auf Erfahrungen aus Beratungsprojekten in der Automobilindustrie.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Systematische Optimierung der Produktkomplexität

Systematische Optimierung der Produktkomplexität

Stephan Krumm, Bernd Lorscheider, Norbert Große Entrup
ine der augenfälligsten Facetten der Unternehmenskomplexität ist die Produktkomplexität. Die Produktkomplexität stellt einen wichtigen Stellhebel der Komplexitätsbeherrschung im Unternehmen dar. Ohne die Fähigkeit, die Produktkomplexität managen zu können, dass heißt letztlich die Variantenvielfalt im Wettbewerb wirksam einsetzen zu können, werden jeweils nur die Symptome behandelt. Komplexität wird hier nur noch erduldet und nicht mehr gestaltet. Der Beitrag zeigt eine Möglichkeit zur systematischen Behandlung dieser Fragestellung.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 57-59
Vorhersage von Entwicklungszeiten

Vorhersage von Entwicklungszeiten

Horst Wildemann
Zusammen mit den Unternehmen Alcatel SEL, Knorr-Bremse, Rohde& Schwarz, Temic und Webasto wurde unter Leitung des Autors ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zur Prognose und Reduzierung von Entwicklungszeiten in der Elektronikindustrie durchgeführt. Die verlässliche Prognose von Aufwand und Dauer eines Entwicklungsprojekts ist die Zielsetzung, der sich die Projektpartner verschrieben haben. Derzeit fehlt eine systematische Vorgehensweise, mit deren Hilfe auch bei dynamischer Veränderung der Randbedingungen eine zuverlässige Vorhersage und Planung von Entwicklungszeiten erstellt werden kann. Im Folgenden wird das im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelte Vorhersagemodell für Entwicklungszeiten vorgestellt und die Wirkung am Beispiel zweier Fallstudien veranschaulicht.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 68-71
Änderungsmanagement bei verteilten Standorten

Änderungsmanagement bei verteilten Standorten

Stefan Zanner, Stephan Jäger, Christof Stotko
Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Industriebetriebe einem systematischen Änderungsmanagement zu wenig Beachtung schenken und daher Änderungsprozesse oft wenig effizient und wenig effektiv durchführen. Die Problematik gewinnt eine zusätzliche Dimension immer dann, wenn Leistungen und Produkte in standortübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken entwickelt und produziert werden. Der Beitrag beleuchtet die Problematik aus einer umfassenden Perspektive und zeigt Ansätze zu einer Verbesserung des standortverteilten Änderungsmanagements auf.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 40-43
Hilfsmittel für die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Prozessketten

Hilfsmittel für die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Prozessketten

Fritz Klocke, Holger Willms, Markus Fallböhmer, Gunnar Trommer
Die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Fertigungsalternativen ermöglicht eine Berücksichtigung fertigungstechnischer Einflüsse bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung. Neben der Einbindung von innovativen Fertigungstechnologien in den Produktionsprozess wird die Ermittlung der optimalen Prozesskette unterstützt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
Neue Modellierungsanwendungen

Neue Modellierungsanwendungen

Optimierung von Verbundbildung, Ressourcenplanung und verteilter Simulation
Burkhard Schallock, Frank-Walter Jäckel
Virtuelle Unternehmen gewinnen in der Praxis zur Flexibilitätserhöhung stark an Bedeutung. Der Aufsatz gibt Ergebnisse europäischer und weltweiter Forschung zur modellbasierten Konfiguration und Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse wieder. Eine Verbindung von logistischen Kennlinien mit Prozessmodellen erlaubt schon in der Angebotsphase die Vermeidung von Engpassressourcen. Mit definierten Simulationsschnittstellen sind Voraussagen des Gesamtverhaltens einer Lieferkette trotz unternehmensverschiedener Simulationssysteme möglich.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 21-25
KEIM

KEIM

Kontinuierliches EngineeringInformationssystemmanagement im Product Life Cycle
Klaus Bender, Andreas Karcher, Florian Fischer
Vor dem Hintergrund zunehmend globaler Märkte und Kooperationen werden diejenigen Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangen, deren Informationssysteme in der Produktentwicklung sich auf die stetig ändernden Randbedingungen schnell und flexibel anpassen lassen. Im Hinblick auf virtuelle Entwicklungsverbünde wird es maßgeblich davon abhängen, ob Unternehmen auf die Bildung derartiger Kooperationen entsprechend vorbereitet und diese in geeigneter Weise organisatorisch und informationstechnisch zu unterstützen in der Lage sind. Im Beitrag wird ein am Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen (itm) entwickeltes Konzept für ein kontinuierliches Engineering-Informationssystemmanagement (KEIM) vorgestellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 58-62
Management unternehmensübergreifender Entwicklungskompetenzen

Management unternehmensübergreifender Entwicklungskompetenzen

Hans Kurt Tönshoff, Vanessa Uhlig
Unternehmen, die komplexe Produkte entwickeln, sind zunehmend auf externes Know-how, d.h. auf zuverlässige Zulieferer angewiesen, die ihre Kompetenz in die Entstehung des Gesamtproduktes einbringen. Der Gestaltung der unternehmensübergreifenden Informationsflüsse kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Beitrag zeigt die Potenziale einer Rechnerunterstützung in Entwicklungskooperationen auf.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 71-74
PDM-gestützte Variantentechnik

PDM-gestützte Variantentechnik

Josef Schöttner
Der anhaltende Kostendruck in der Fertigungsindustrie führt dazu, daß immer mehr Produktionsunternehmen ihr Heil in einer massiven „IT-Aufrüstung” suchen. Besonders das Interesse an Systemen zur Virtuellen Produktentwicklung ist außerordentlich hoch. Engineering mit 3D-CAD-, FEM- und DMU-Anwendungen, eingebunden in das Informationsmanagement mit einer PDM-Lösung, verspricht eine starke Position im globalen Wettbewerb. Doch ohne intelligente Anwendungskonzepte zeigen sich teuere IT-Investitionen oftmals enttäuschend wirkungslos. Die Engineering-Methoden Standardisierung und Variantentechnik eröffnen in Verbindung mit leistungsfähigen IT-Werkzeugen enorme Nutzenpotentiale. Konsequent ausgeschöpft, führen diese zu einem Quantensprung bei Flexibilität, Produktivität und Qualität.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 3 | Seite 86-89
1 15 16 17 18