Produktentwicklung

Methoden der Technologiefrühaufklärung

Methoden der Technologiefrühaufklärung

Szenariotechnik und Roadmapping im Vergleich
Dieter Specht, Christian Mieke, Stefan Behrens
Technologien beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im globalen, sich verschärfenden Wettbewerb. Insbesondere Unternehmen so genannter High-Tech-Branchen sind von kürzeren Produktlebenszyklen, aber tendenziell längeren Entwicklungszeiten betroffen. Unternehmen reiferer Branchen werden durch auftretende Substitutionstechnologien bedroht. In diesem Umfeld stärken ein effektives Wissensmanagement und eine systematische Technologiefrühaufklärung mit methodischer Unterstützung die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Szenariotechnik und das Technologie-Roadmapping sind Methoden, die technologische Trends erfassen und das Wissen über Technologieentwicklungen abbilden. In diesem Beitrag werden die Methoden bezüglich ihrer Eignung bewertet und integriert. Eine Kombination von Szenariotechnik und Technologie-Roadmapping kann die Vorteile beider Methoden nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
Technische Illustration bei Endress+Hauser, Schweiz

Technische Illustration bei Endress+Hauser, Schweiz

Endress+Hauser ist ein international tätiges Schweizer Familienunternehmen und gehört zur Spitzengruppe der Anbieter von Messgeräten und Automatisierungslösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Das weltweite Firmennetzwerk beinhaltet u.a. 22 Produktionsstandorte in 9 Ländern und beschäftigt fast 6.000 Mitarbeiter.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 8
Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit Produktkonfiguratoren

Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit Produktkonfiguratoren

Michael Hüllenkremer
Im Zeichen der Globalisierung steht der Vertrieb vor großen Herausforderungen. Eine führende Marktposition hat derjenige Anbieter, der die Wünsche der Kunden am besten erfüllt, in kürzester Zeit und zu einem günstigen Preis. Die Voraussetzung dafür schaffen intelligente Produktkonfigurationssysteme, die im Vertrieb die Aufgabe der Angebotserstellung übernehmen und dafür sorgen, dass die Variantenvielfalt in der gesamten Auftragsabwicklung bewältigt wird. Eingesetzt werden derartige Konfiguratoren insbesondere für komplexe Produkte.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Integriertes Komplexitätsmanagement mit digitalisierten Produktionsmodellen

Integriertes Komplexitätsmanagement mit digitalisierten Produktionsmodellen

Horst Meier, Nico Hanenkamp, Michael Bäcker
Der Beitrag beschreibt eine innovative Vorgehensmethode zur integrierten, simulationsbasierten Produkt- und Prozessgestaltung. Ziel ist es, die Phase der Umplanung durch adäquate IT-Werkzeuge entscheidend zu verbessern: Stand bisher entweder die optimale Gestaltung der betrieblichen Strukturen oder die Strukturierung von Produkten, d.h. das Variantenmanagement, im Fokus, so integriert die vorgestellte Methode beide Ansatzpunkte. Skizziert wird ein darauf aufbauendes EDV-System, das dadurch einen kontinuierlichen Planungsprozess unterstützt. Grundvoraussetzung für den Einsatz der Methode und des EDV-Systems sind Produkt- und Prozessdaten, die aus den betrieblichen Anwendungssystemen automatisch generiert werden bzw. eines geringen Pflegeaufwands bedürfen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Integriertes Produktkatalog-  und  Konfigurationsmanagement

Integriertes Produktkatalog- und Konfigurationsmanagement

Axel Hahn
Produktkonfiguratoren spielen im Vertriebsprozess für technische Komponenten und Zulieferteile eine wichtige Rolle. Durch ein gemeinsames Modell für Produktinformationen und Konfigurationsregeln und einen pragmatischen Ansatz auf der Basis von Entscheidungsbäumen lässt sich der Aufwand für die Pflege deutlich reduzieren.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 29-32
Kundenkohärente und kundeninhärente Produktkonfiguration in der Mass Customization

Kundenkohärente und kundeninhärente Produktkonfiguration in der Mass Customization

Thorsten Blecker, Herwig Dullnig, Franz Malle
In vielen Branchen ist heute ein ständiger Wandel der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen festzustellen. Die meisten Kunden erwarten individuelle Erzeugnisse bei gleichzeitig geringen Kosten und Lieferzeiten. Ursachen für diesen Trend sind z.B. demografische Entwicklungen wie die steigende Zahl an Single-Haushalten, eine zunehmende Bedeutung des Designs, veränderte Wertvorstellungen und ein hohes Qualitäts- und Funktionalitätsbewusstsein der Abnehmer. Viele Unternehmen versuchen in diesem Umfeld die Mass Customization (MC) zu verfolgen und ihren Abnehmern individuelle Produkte zu niedrigen Preisen anzubieten. Die dadurch erforderliche variantenreiche Produktion stellt hohe Anforderungen an die Unternehmen. Dieser Beitrag zeigt daher eine Infrastruktur für die Überführung von Kundenspezifikationen in der Mass Customization auf.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Lean Configuration

Lean Configuration

Interaktive Konfiguration für E-Commerce
Ioannis Fikouras, Frithjof Weber, Dieter H. Müller
In den letzten Jahren ist das Vermarkten von Produkten über das Internet für Kunden und Hersteller immer wichtiger geworden. Die meis-ten Produkte, die heutzutage über das Internet verkauft werden, sind jedoch nicht individuell anpassbar. Konfigurationsfunktionalität, so wie sie in aktuellen ERP-Systemen sowie in industrieller Produktprogrammentwick-lungssoftware vorkommt, beschäftigt sich bereits mit dem Problem des automatisierten Produktdesigns. Jedoch ist eine solch weitreichende Funktionalität in einer Internetumgebung schwierig umzusetzen. E-Commerce und das Internet stellen generell eine Anzahl von spezifischen Anforderungen: kompaktes, einfaches Design, gute Skalierbarkeit, Interaktivität, Benutzerfreundlichkeit etc. Um diese Anforderungen zu befriedigen, ist eine neue Methode der Konfiguration entwickelt worden. Diese Methode konzentriert sich auf interaktive, benutzerfreundliche Variantenkonfiguration.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 45-48
Praxiserfahrungen Variantenmanagement und Produktkonfiguration

Praxiserfahrungen Variantenmanagement und Produktkonfiguration

Josef Wüpping
Erfolgreiche Unternehmen gehen zu niedrigen Preisen schneller als andere mit mehr Individualität auf die Wünsche der Kunden ein. Um diese Anforderungen zu erfüllen, muss das Spannungsfeld zwischen spezifischen Ausführungen und ausreichender Wiederholhäufigkeit der Wertschöpfungsprozesse beherrscht werden. Beschrieben wird eine Methode, mit der Hersteller kundenspezifischer Maschinen und Anlagen deutliche Rationalisierungseffekte dadurch erzielen können, dass sie sich - produkt- sowie prozessseitig - vom Einmalfertiger zum kundenindividuellen Serienfertiger entwickeln.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Produkteigenschaftssicherung

Produkteigenschaftssicherung

Absicherung kundenrelevanter Produkteigenschaften im Entwicklungsprozess
André Schimmel, Oliver Neumann
Obwohl auf Maßnahmen zur Produkteigenschaftssicherung (PES) zirka 50 Prozent der Entwicklungskosten entfallen, kommt es immer wieder zu Problemen bei der Umsetzung. Die Ursachen hierfür liegen vor allem in einer fehlenden frühzeitigen Gesamtsicht auf das Endprodukt sowie in der unzureichenden Koordination der Absicherungsmaßnahmen. Der im Beitrag vorgestellte Ansatz zur effektiven und effizienten Produkteigenschaftssicherung im Entwicklungsprozess basiert auf Erfahrungen aus Beratungsprojekten in der Automobilindustrie.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Systematische Optimierung der Produktkomplexität

Systematische Optimierung der Produktkomplexität

Stephan Krumm, Bernd Lorscheider, Norbert Große Entrup
ine der augenfälligsten Facetten der Unternehmenskomplexität ist die Produktkomplexität. Die Produktkomplexität stellt einen wichtigen Stellhebel der Komplexitätsbeherrschung im Unternehmen dar. Ohne die Fähigkeit, die Produktkomplexität managen zu können, dass heißt letztlich die Variantenvielfalt im Wettbewerb wirksam einsetzen zu können, werden jeweils nur die Symptome behandelt. Komplexität wird hier nur noch erduldet und nicht mehr gestaltet. Der Beitrag zeigt eine Möglichkeit zur systematischen Behandlung dieser Fragestellung.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 57-59
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