Logistik

Controlling von Liefernetzen – eine Bestandsaufnahme

Controlling von Liefernetzen - eine Bestandsaufnahme

Vom Logistik- zum Supply Chain Controlling
Andrew J. Zeller, Peter Mertens
Viele in der Literatur vorzufindende Vorschläge zum Controlling der Supply Chain beziehen sich noch immer auf das Einzelunternehmen und werden der von ihnen suggerierten Aufgabe, ein Netzwerk als Ganzes zu überwachen, nicht gerecht. Der Beitrag stellt kurz Probleme vor, die einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen, und beschreibt ausgewählte Konzeptionen, die tatsächlich unternehmensübergreifend ausgerichtet sind. Wir schließen mit einer kritischen Betrachtung des aktuell erreichten Stands.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 17-20
Dynamische Produktionslogistik bei Visteon

Dynamische Produktionslogistik bei Visteon

Alexandra Kühn, Stephan Ripp, Günther Schuh ORCID Icon
Visteon ist einer der größten Automobilzulieferer weltweit. Nur durch permanente Verbesserungen und Umsetzung von Innovationen ist es möglich, diese Stellung zu halten. Für Visteon bedeutet dies die konsequente Realisierung von Lean Manufacturing. Ein Kernaspekt stellt dabei eine schlanke Produktionslogistik im Sinne der Materialversorgung dar. Das Vis-teon Werk in Düren entwickelt hierzu gemeinsam mit dem Aachener Lehrstuhl für Produktionssystematik innovative Konzepte zur dynamischen Steuerung des bereichübergreifenden Materialflusses. Mit der Umsetzung des einfachen aber flexiblen Varianten-Kanban-Systems wird Düren zum Vorzeigewerk innovativer Produktionslogistik.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Axel Röder, Bernd Tibken
Die Produktkomplexität und die daraus resultierende Prozesskomplexität in der Automobilindustrie sind heute bereits sehr hoch. Die Komplexität der Produkte wird zukünftig durch die wachsende Anzahl an Karosserie- und Motorvarianten sowie eine Vielzahl von Sonderausstattungen weiter stark ansteigen. Zur Identifikation von Optimierungspotenzialen und für die Evaluation von Kooperations- und Kollaborationskonzepten in mehrstufigen unternehmensinternen und -übergreifenden Wertschöpfungsprozessen besteht die Notwendigkeit, Lieferketten und -net- ze konform den Anforderungen der Automobilzulieferindustrie zu beschreiben. Das Supply-Chain-Operations-Reference-Modell (SCOR-Modell) stellt ein geeignetes Instrument für die Entwicklung einer einfachen und flexiblen Modellierungsmethodik zur strukturellen und skalierbaren Konfiguration realitätskonformer Lieferketten dar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 44-47
Neue mobile Dienste zur Aufwertung von Logistikdienstleistungen

Neue mobile Dienste zur Aufwertung von Logistikdienstleistungen

Bernd-Ludwig Wenning, Carmelita Görg, Torsten Dinsing
Ein großer Teil des Verkehrsaufkommens in Ballungsgebieten ist heute Lieferverkehr auf der „letzten Meile“, also Fahrzeuge, die Transportgüter von den Endkunden abholen oder an sie ausliefern. Der Beitrag beschreibt neue IT-Dienste, die zum einen diesen Zulieferverkehr optimieren und zum anderen die Zustellung kundenfreundlicher gestalten.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 42-44
Ortungsinformation: Generierung, Modellierung und Nutzungsanwendungen

Ortungsinformation: Generierung, Modellierung und Nutzungsanwendungen

Kyandoghere Kyamakya, Dominik Mente
Nach einer langen Entwicklungszeit besitzen Ortungssysteme eine beachtliche Genauigkeit. Viele neuartige Anwendungen und Dienste sind nun möglich. Ortungsbasierte Dienste (Location Based Services, LBS) sind ein sehr aktuelles Thema. Wie aber lassen sich die neuen Möglichkeiten effektiv einsetzen? In diesem Beitrag werden die dafür notwendigen Grundlagen des Ortungsprozesses und des Systemdesigns vorgestellt. Anhand von praktischen Beispielen wird der Mehrwert, den die Ortungsinformation bietet, verdeutlicht.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Evolutionäre Algorithmen zur Standortplanung

Evolutionäre Algorithmen zur Standortplanung

Jürgen Branke, Christian Schmidt, Hartmut Schmeck, Volker Klohr
Ein wichtiges Teilproblem bei der Supply-Chain-Planung ist die Wahl der Standorte für Produktionsstätten und Zwischenlager. Neben Kostenaspekten müssen dabei in der Praxis meist auch viele Nebenbedingungen wie Zeiterreichbarkeitsrestriktionen oder eine bereits teilweise vorhandene Infrastruktur berücksichtig werden. Im Beitrag wird ein auf einem Evolutionären Algorithmus basierendes interaktives Werkzeug zur Lösung von strategischen Standortplanungsproblemen beschrieben. Da Evolutionäre Algorithmen keine Voraussetzungen an die zu optimierende Funktion stellen, ist es möglich, nichtlineare Kosten und praxisrelevante Nebenbedingungen wie z.B. die erwähnten Zeiterreichbarkeitsrestriktionen in die Optimierung mit einzubeziehen. Die Verwendung des Werkzeugs wird anhand eines realen Planungsproblems demonstriert.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
Supply Chain Event Management Dynamisches

Supply Chain Event Management Dynamisches

Prozessmanagement in Echtzeitmit Geschäftsregeln
Frederik Stork
Supply Chain Event Management (SCEM) ist eines der neuen Schlagworte im Supply Chain Management (SCM), und Analysten gehen davon aus, dass Supply Chain Event Management sich zum schnellstwachsenden Segment im Markt für Supply-Chain-Management-Applikationen entwickeln wird. Laut AMR Research [1] schließt SCEM eine Lücke im Bereich der SCM-Applikationen. AMR prognostiziert dem SCEM-Markt ein Wachstum von mehr als 1,1 Milliarden US$ bis 2005 und geht davon aus, dass SCEM schon in naher Zukunft ein zentraler Bestandteil aller SCM-Lösungen sein wird. Durch SCEM können Unternehmen in Echtzeit auf nicht eingeplante Ereignisse in Echtzeit reagieren.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
4PL-Dienstleister als Innovationscoach in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken

4PL-Dienstleister als Innovationscoach in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken

Ulrich Franke
Das aus den USA kommende neue Logistikkonzept der “Fourth Party Logistics (4PL)” definiert den 4PL-Dienstleister als einen Wertschöpfungsnetzwerkmanager, der neben reinen logistischen Dienstleistungen, auch weitere komplementäre Dienstleistungen zusammenführt, um dynamische Wertschöpfungsnetzwerke effizient und effektiv zu planen, zu implementieren und zu betreiben. Um das geforderte breite Dienstleistungsspektrum anbieten zu können, muss sich der 4PL-Dienstleister selbst als Netzwerkorganisation aufstellen. Neben der Erbringung einer Reihe von komplementären Dienstleistungen wird es auch die Aufgabe des 4PL-Dienstleisters sein, Innovationsdienstleistungen gegenüber dem 4PL-Dienstleistungsnetzwerk und den dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken zu erbringen. Daher wird der 4PL-Dienstleister auch die Rolle des Innovationscoachs übernehmen mit dem Ziel, eine gesamtheitliche innovationsfreundliche Netzwerkkultur zu schaffen.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 19-22
Einsatz von SCM-Systemen in der Stahlindustrie

Einsatz von SCM-Systemen in der Stahlindustrie

Analyse der Schnittstellen zwischen modularen SCM-Systemen und dem ERP-/Legacy-System
Joachim Heidrich
Im Gegensatz zu anderen Branchen lassen sich Stahlprodukte nicht durch einen diskreten Artikelkatalog darstellen. Durch kundenindividuelle Spezifikation einer Vielzahl von Attributen wird das gewünschte Produkt beschrieben. Dementsprechend werden an SCM-Systeme für den Einsatz in der Stahlindustrie besondere Anforderungen gestellt. Auf Basis dieser Anforderungen werden die benötigten SCM-Module definiert und der Informationsfluss zwischen den einzelnen hierarchisch angeordneten Planungsebenen sowie die Schnittstelle zum Legacy-System näher betrachtet. Schwachstellen bei der Integration der einzelnen Planungsebenen werden benannt und Lösungsansätze aufgezeigt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 46-49
Entwicklung einer Vorgehensweise zur Bewertung von Distributionsszenarien

Entwicklung einer Vorgehensweise zur Bewertung von Distributionsszenarien

Katja Windt, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Im Rahmen von Supply-Chain-Management-Betrachtungen und der Fremdvergabe von kompletten Systemen, Modulen und Teilen erlangt die Distributionslogistik zusammen mit der Beschaffungslogistik eine zunehmende Bedeutung. Unter Berücksichtigung der Wandlungsfähigkeit von Unternehmensstrukturen ist die Frage berechtigt, ob es noch zeitgemäß ist, dass Distributionsstrukturen und entsprechende Lagerstandorte in vielen Unternehmensnetzwerken langfristig ausgelegt werden. Vielmehr sollte die Nutzung vorhandener Dis-tributionsstrukturen unter dynamischen Gesichtspunkten im Vordergrund der Betrachtungen stehen. Das heißt, es sollten vornehmlich Nutzenkonzepte entwickelt werden, die Aussagen darüber erlauben, wie die vorhandene Distributionsstruktur für welche Kundenaufträge optimal zu nutzen ist. So können zunächst aufwändige Investitionen reduziert werden. Anhand eines Praxisbeispiels wird eine neue Vorgehensweise zur Bewertung unterschiedlicher Distributionsszenarien vorgestellt, die ...
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
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