Instandhaltung

Dynamische Aftersales-Steuerung

Dynamische Aftersales-Steuerung

Ein lebenszyklusbasierter Modellansatz
Jörn Ewaldt, Raul Sfat
Sinkende Innovationszyklen und die steigende Produktvielfalt stellen in technologieintensiven Branchen neue Herausforderungen an die Ersatzteilversorgung für hochwertige Primärprodukte. Die für die Gesamtrentabilität kritische Phase ist die Langzeitbevorratung nach Ablauf der Serienfertigung. Entweder wird die gewünschte Lieferbereitschaft mit Überbeständen und teuren Verschrottungsaktionen erkauft oder aber man zahlt mit Konventionalstrafen und lang wirkenden Imageschäden für nicht mehr korrigierbare Unterbevorratungen. Mithilfe einer dynamischen Simulation des gesamten Lebenszyklus lassen sich beide Strategien kombinieren und zu signifikanten Kostenreduktionen führen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 79-82
Ersatzteilversorgung nach Ende der Serienfertigung

Ersatzteilversorgung nach Ende der Serienfertigung

Uwe Dombrowski, Tim Bothe
In vielen Produkten ist heute ein zunehmender Anteil an Elektronikkomponenten zu erkennen. Diese Komponenten unterliegen sehr kurzen Innovationszyklen, sind jedoch zum Teil in Primärprodukten verbaut, die im Vergleich sehr lange Lebenszyklen haben. Für den Hersteller des Primärprodukts besteht sowohl aus rechtlicher Sicht als auch hinsichtlich der anzustrebenden Kundenzufriedenheit die Notwendigkeit einer umfassenden Ersatzteilversorgung auch deutlich nach Ende der Serienfertigung. Die Planung der Ersatzteilversorgung für den Zeitraum nach Ende der Serienfertigung stellt ein bislang kaum zu handhabendes Problem dar.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Telemaintenance in einer betreiberorientierten Instandhaltungskooperation

Telemaintenance in einer betreiberorientierten Instandhaltungskooperation

Tim Gudszend, Axel Benz, Jochen Gies, Otto Wälchli
Betreiber von Produktionssystemen müssen immer höhere Kundenanforderungen an Produktqualität und -preis sowie Lieferzeit erfüllen. Um dies wirtschaftlich leisten zu können, bedarf es einer optimalen Nutzung der verketteten und hoch automatisierten Investitionsgüter. Die resultierende steigende Bedeutung der Instandhaltung für den Erfolg produzierender Unternehmen führt zur Notwendigkeit wissensbasierter Kooperationen mit den Maschinenherstellern. In einem unterstützenden Kooperationstool ist Telemaintenance eine wichtige Komponente zur Realisierung solcher Kompetenznetzwerke in der Instandhaltung. Die pragmatische Anwendung führte im EU-Projekt Preserve zu deutlichen Erfolgen.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Was wird in der Organisation der Instandhaltung falsch gemacht?

Was wird in der Organisation der Instandhaltung falsch gemacht?

Die sieben „Todsünden“ der IH-Organisation
Lothar Schirp
„Instandhaltung“ ist ein großer Markt. Nach geschätztem Jahresaufwand in allen Arten von Unternehmen kann etwa von 150 Mrd. Euro in Deutschland ausgegangen werden. Insbesondere auf dem Sektor der Unternehmensinstandhaltung sind dem Autor in nahezu 30 Jahren Organisationspraxis die unterschiedlichsten Ausprägungen als die „einzig richtigen“ dargelegt worden, wobei gravierende Fehler durch alle Branchen sich immer wiederholen. Hier einige typische Beispiele.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Was wird in der Organisation der Instandhaltung falsch gemacht ?

Was wird in der Organisation der Instandhaltung falsch gemacht ?

Die sieben „Todsünden“ der IH-Organisation
Lothar Schirp
„Instandhaltung“ ist ein großer Markt. Nach geschätztem Jahresaufwand in allen Arten von Unternehmen kann etwa von 150 Mrd. Euro in Deutschland ausgegangen werden. Insbesondere auf dem Sektor der Unternehmensinstandhaltung sind dem Autor in nahezu 30 Jahren Organisationspraxis die unterschiedlichsten Ausprägungen als die „einzig richtigen“ dargelegt worden, wobei gravierende Fehler durch alle Branchen sich immer wiederholen. Hier einige typische Beispiele.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Webportal zur Instandhaltung von Maschinen und Anlagen

Webportal zur Instandhaltung von Maschinen und Anlagen

Martin Wollschlaeger, Christian Diedrich
Die Aufgaben der Instandhaltung gewinnen immer mehr an Bedeutung für den effektiven Einsatz von Maschinen und Anlagen. Die Integrationskonzepte auf Basis von Webtechnologien versprechen besonders in diesem Bereich flexible und skalierbare Systemstrukturen. Diese wiederum ermöglichen neue Dienste und Geschäftsmodelle innerhalb der Beziehung zwischen Maschinenhersteller und Endkunden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 37-40
Budgetplanung und Risikomanagement in der Instandhaltung

Budgetplanung und Risikomanagement in der Instandhaltung

Marcus Engels-Lindemann, Wilfried Sihn
Das im Folgenden vorgestellte risikobasierte Planungsverfahren bietet dem Instandhalter Unterstützung bei der Lösung zweier Entscheidungsprobleme: Wie hoch ist das Instandhaltungsbudget optimal zu bemessen, und welche Maßnahmen sind innerhalb des verfügbaren Budgets durchzuführen?
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
E-Commerce in der Instandhaltung

E-Commerce in der Instandhaltung

Straffung der industriellen Beschaffungskette
Hagen Neulen
Im Zuge der Optimierung und Verschlankung von Unternehmensstrukturen werden auch die Instandhaltungsbereiche reorganisiert. Die Optimierung der Vorhaltung und Beschaffung von instandhaltungsrelevanten Artikeln (MRO-Gütern) ist ein wesentlicher Faktor in diesen Bemühungen. Hilfestellung hierbei bieten E-Commerce-Lösungen, die heute schon die gesamte industrielle Beschaffungskette vom Anforderer über die Einkaufsabteilungen bis zu Händlern und Herstellern nahtlos verknüpfen können.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 41-44
Ganzheitliche Optimierung durch individuelle Instandhaltungsstrategien

Ganzheitliche Optimierung durch individuelle Instandhaltungsstrategien

Kurt Matyas
Instandhaltungsstrategien sind Regeln, die angeben, zu welchen Zeitpunkten welche Aktionen an welchen Aggregaten bzw. Bauteilen vorgenommen werden sollen. Es gilt, im Spannungsfeld Wirtschaftlichkeit - Sicherheit - Verfügbarkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen, um eine Kostenminimierung und eine Verfügbarkeitsmaximierung der Anlagen zu erreichen. Dies kann aber nur durch eine optimale Mischung aus Ausfallbehebung, vorbeugender Instandhaltung, zustandsorientierter Instandhaltung und vorausschauender Instandhaltung erreicht werden. Das Ergebnis ist die Einhaltung der geforderten Zuverlässigkeit bei minimalen Kosten. Welche Anlagen und Maschinen auf welche Art instand gehalten werden sollen, wird im Zuge einer umfangreichen Analyse festgestellt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 13-16
Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung

Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung

Ein Darstellungs- und Gestaltungsinstrument
Frank Krohn, Markus Stammen, Johannes Wolf
Die Aufgabenerfüllung in der betrieblichen Praxis ist häufig stark an der Funktions- bzw. Abteilungssicht orientiert. Unzulänglichkeiten und Reibungsverluste bei funktions- und abteilungsübergreifenden Abläufen sind dann kaum zu vermeiden. Hier ansetzend verfolgt die Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung eine integrative Ablaufsicht. Geschäftsprozessmodellierung hat ganz allgemein die Abbildung der betrieblichen Abläufe zum Gegenstand. Geschäftsprozessoptimierung zielt auf die Verbesserung der operativen Leistungserstellung, wobei die organisatorischen Strukturen und Aufgabenverteilungen weitgehend beibehalten werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 71-73
1 3 4 5