Autor: Bernd Scholz-Reiter

Prozessänderungen – Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Prozessänderungen - Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne, Peter Nyhuis ORCID Icon, Michael Heins
Im Spannungsfeld gestiegener Kundenanforderungen, der daraus resultierenden Verbreiterung und Vertiefung der Produktpalette und der Notwendigkeit der Unternehmenssicherung werden Industrieunternehmen gezwungen, Anlaufzeiten von Neuprodukten drastisch zu reduzieren. Der Trend zur kontinuierlichen Reduzierung der Time-to-Market setzt sich unter hohem Druck fort und adressiert die Einhaltung des gesetzten Markteintrittszeitpunkts. Aus diesem Trend resultiert oftmals ein ineffizienter Produktionshochlauf. Begründet ist dies in der Entwicklungszeitverkürzung, da durch Einsparungen in Entwicklung und Konstruktion spätere Produkt-änderungen oftmals unvermeidbar sind. Unter dem Aspekt kürzer werdender Produktlebenszyklen wird mittels der Verkürzung erhofft, den Absatz- und Produktionszeitraum zu verlängern. Kostenintensive Produkt-änderungen schmälern jedoch oft die erwarteten Gewinne, weswegen das technische Änderungsmanagement in jüngster Zeit in Industrie und Wissenschaft stark ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
IM 6/2006: Änderungsmanagement

IM 6/2006: Änderungsmanagement

Mehr Innovation wagen dank effizienter Wissenstransfers und kreativer Lösungen
Für einen reibungslosen Produktionsanlauf ist noch während der Konstruktion ein geschicktes Änderungsmanagement vonnöten, was die Termineinhaltung optimiert und sich auf Prozessgestaltung, Innovationsmanagement und flexible Kapazitäten auswirkt. Mehr zu diesen und weiteren Aspekten finden Sie in dieser Ausgabe von Industrie Management, die abdeckt, was Sie für ein erfolgreiches Änderungsmanagement in Ihrem Unternehmen brauchen.
Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Sylvie Gavirey, Christian Gorldt, Uwe Hinrichs, Jan Topi Tervo, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die Einführung der kontaktlosen Objektidentifizierung mittels Radio Frequency Identification Technologie (RFID) wird inzwischen vermehrt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorrangig aus zwei Gründen in Betracht gezogen: Zum einen um die internen Abläufe in Produktion und Logistik zu optimieren und zum anderen um Kundenwünschen gerecht zu werden. Allerdings wurde im Allgemeinen in Unternehmen in den letzten Jahren nur wenig oder oberflächliches Wissen zu dieser Technik angesammelt und somit ist eine qualifizierte und zertifizierte Schulung im Umgang mit RFID dringend notwendig. Dadurch soll intern Prozesssicherheit garantiert und innerhalb der Wertschöpfungskette einheitliche Standards bezüglich der Handhabung und Implementierung von RFID nachgewiesen werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 9-11
Supply Net Game

Supply Net Game

Ein Planspiel für die Ingenieurausbildung in verteilten Produktionssystemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum, Henning Rekersbrink
Der Beitrag beschreibt ein am Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme entwickeltes Planspiel, genannt Supply Net Game. Es bildet die Struktur eines Produktions- und Logistiknetzwerks ab und verwendet als Modell der Entscheider die so genannte „Verankerungs- und Anpassungsheuristik“, welche als erprobtes Modell für menschliche Prognosen über unsichere Situationen gilt. Das Spiel bildet vier Produktionslinien ab, welche gemeinsam Produkte herstellen. Vier Spieler steuern dabei je ein Unternehmen. Ziel für jeden Spieler ist die Minimierung der Gesamtkosten, welche durch Lagerhaltung und Fehlmengen entstehen. Anhand des Supply Net Game wird die Wichtigkeit von Planspielen sowohl für das Management als auch für die Ingenieurausbildung in Hochschulen und am Arbeitsplatz aufgezeigt. Insbesondere besteht hier ein Bedarf für das Erlernen impliziter Fähigkeiten in der Lagerhaltung komplexer verteilter Produktionssysteme, für welche das oben genannte System ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 15-18
IM 5/2006: Industrial Engineering

IM 5/2006: Industrial Engineering

Strategische Unternehmensgestaltung durch gezielte Nutzung von Kompetenzprofilen
Bei der Ausbildung des Ingenieurnachwuchses muss neben dem technischen Wissen gezielt der Mensch als wichtiger Faktor berücksichtigt werden. Diese Ausgabe von Industrie Management trägt dem Rechnung und versucht sich an einem ganzheitlichen Blick auf das Industrial Engineering, mit Beiträgen zur simulationsbasierten Arbeitszeitgestaltung, zur Produktion in Netzen und Clustern sowie zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von strategischer Führung.
Die Bedeutung des Produktionscontrollings in der Mikrofertigung

Die Bedeutung des Produktionscontrollings in der Mikrofertigung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Hartmut Höhns
Im Rahmen von Untersuchungen zum internationalen Stand der Forschung und der Technik in der Mikroproduktionstechnik [1, 2] wurde festgestellt, dass sowohl bei der Fertigung einzelner Funktionsbaugruppen als auch kompletter Produkte zwischen zwei Entwicklungslinien unterschieden werden muss. Zum einen wurden die klassischen feinwerktechnischen Verfahren [3] identifiziert, die aus dem Bereich der Fertigungsverfahren im Makrobereich stammen, wie in der DIN 8580 [4] beschrieben, zum anderen mikrotechnische Verfahren der Mikrosystemtechnik (MST) [3]. Eine besondere Herausforderung im Rahmen der allgemeinen Miniaturisierung ist in diesem Zusammenhang die begleitende Funktionsintegration [1] der Bauteile und die Prozessmodularisierung bzw. -integration der Fertigungsverfahren. Dieses stellt sowohl die Produkt- als auch die Prozessentwicklung zur Herstellung von mikrotechnischen Funktionsbaugruppen mit weiterentwickelten feinwerktechnischen Verfahren vor enorme Herausforderungen. Dieser ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 9-14
Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Der Befähiger für ein effizientes Änderungsmanagement im Serienanlauf?
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Das Management des Produktionsanlaufs komplexer Serienprodukte stellt für Unternehmen der Großserienfertigung zunehmend einen der kritischsten Erfolgsfaktoren dar. Kürzerer Serienanläufe werden zur zusätzlichen Gewinnabschöpfung, realisiert durch einen frühen Markteintritt, oftmals nur durch Zeiteinsparungen in der Produktentwicklung ermöglicht. Insbesondere in der Anlaufphase kommt es daher zu einer schwierig implementierbaren Anzahl technischer Produktänderungen, wodurch bei Original Equipment Manufacturer (OEM) und Zulieferer nicht selten bereits genutzte kostenintensive Serienwerkzeuge durch neue Werkzeuge ersetz werden müssen. Um unnötige hierdurch entstehende Kosten zu vermeiden, bedarf es einer Vorverlagerung von Änderungen weit vor den Serienanlauf sowie einer rascheren Umsetzung unvermeidbarer Änderungen. Der Änderungsklassifikation wird in diesem Zusammenhang ein enormes, bislang jedoch unerschlossenes Potenzial beigemessen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 15-19
Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Henning Rekersbrink, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Verwirklichung einer Selbststeuerung von Transportprozessen wird versucht, bekannte und bewährte Routingalgorithmen aus der Datenkommunikation auf Transportprobleme zu übertragen. Hierbei verhindern strukturelle Unterschiede zwischen Daten- und Transportnetzen eine direkte Übertragung der Protokolle, sodass in Transportnetzen mehrere verschiedene, speziell angepasste Protokolle mit unterschiedlichen Zielvorgaben kooperieren müssen. Im Folgenden wird ein innerhalb des Bremer Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ erarbeitetes Routingkonzept für selbststeuernde Transportnetze, das so genannte Distributed Logistics Routing Protocol, vorgestellt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Dezentrale Steuerungsansätze in der Produktion

Dezentrale Steuerungsansätze in der Produktion

Sylvie Gavirey, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Angesichts der Steuerung hochkomplexer Produktionssysteme gewinnen dezentrale Ansätze immer mehr an Bedeutung. Im Hinblick auf die soziale Dynamik im Betrieb wird das Prinzip der Selbstorganisation zum Kerngedanken dieser Konzepte. Dadurch ergeben sich für Unternehmen zwei Haupthandlungsfelder: einerseits die Stärkung der Selbstregulierung der Teilbereiche und andererseits ihre notwendige Koordination untereinander, die eine Integration in das Gesamtsystem gewährleisten soll. Maßnahmen zur Stärkung selbststeuernder Prozesse werden immer öfter in Unternehmen durchgeführt. Anhand von Fallbeispielen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) wird in diesem Beitrag die Bedeutung von Koordinations- bzw. Steuerungsmechanismen aufgezeigt sowie der Bedarf an ihre weitere Entwicklung.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 11-14
IM 1/2006: Szenario Produktion 2020

IM 1/2006: Szenario Produktion 2020

Der Produktionssektor im Wandel – Zukunft durch Flexibilität und Innovation
Für die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen müssen Unternehmen immer intelligenter produzieren, wobei ein Schwerpunkt etwa auf hochwertigen, innovativen Produkt-Service-Lösungen liegt. Welche Ansätze und Zukunftsvisionen sich beim Thema Produktion der Zukunft durchsetzen könnten, beschreiben die Beträge in dieser Ausgabe von Industrie Management – vom Technologie-Roadmapping bis zur dezentralen Fabriksteuerung.
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