Autor: Bernd Scholz-Reiter

Frühzeitige Beeinflussung des dynamischen Verhaltens von Werkstattfertigungen

Frühzeitige Beeinflussung des dynamischen Verhaltens von Werkstattfertigungen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Toonen, Jan Topi Tervo
Das Produktions- und Logistiksys-tem von Werkstattfertigungen muss aufgrund verschiedenartiger Produkte, schwankender Losgrößen und stark vernetzter Materialflussstrukturen hohe Anforderungen erfüllen. Diese werden oftmals noch dadurch erhöht, dass in den voneinander abhängigen und rückgekoppelten Produktionsschritten ein komplexes dynamisches Verhalten auftreten kann. Eine solche Systemdynamik kann die Produktionsleistung negativ beeinflussen. Der vorliegende Beitrag betrachtet Größen und Einflussfaktoren des dynamischen Verhaltens einer Werkstattfertigung. Hierbei wird der Stellenwert der Gestaltungsphase als das Festlegen langfristiger Rahmenbedingungen unterstrichen. Anschließend wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem untersucht werden soll, ob die Systemdynamik bereits in der Planungsphase positiv beeinflusst werden kann.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Ladungsträgermanagement auf RoRo-Terminals

Ladungsträgermanagement auf RoRo-Terminals

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Michael Teucke, Anne Virnich
Die Transparenz hinsichtlich Ort und Status von Ladungen und Ladungsträgern ist von zentraler Bedeutung für eine effiziente Lagerverwaltung auf Seehafenterminals. Derzeit findet insbesondere für Ladungsträger in der Regel keine oder nur eine geringe Unterstützung bei der Erfassung von Bewegungen und Statusveränderungen durch IT-Systeme statt. Ein System zur automatisierten Positions- und Statuserfassung von Ladungsträgern birgt weitreichende Verbesserungspotentiale für die Seehäfen. Durch die lückenlose Überwachung der Orts- und Statusveränderungen können innovative Lagerstrategien genutzt, Suchzeiten für Ladungsträger signifikant verkürzt und der Verkehrsfluss auf den Seehafenterminals durch die Reduktion von Umlagerprozessen verbessert werden. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und Modellierung eines Systems zur automatisierten Positions- und Statuserfassung von Ladungsträgern auf Seehafenterminals durch Kombination innovativer IuK-Technologien ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformter Bauteile

Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformter Bauteile

Nan Wang, Christoph von Kopylow, Karsten Lübke, Gert Goch, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Alice Kirchheim, Eugen Albertin
Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ an der Universität Bremen [1] beschäftigt sich mit der kompletten Fertigungskette von Mikro-Umformbauteilen, wie beispielweise Federn in Mobilfunkgeräten. Mikrobauteile zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Größe unterhalb eines Millimeters haben. Damit liegen diese Bauteile für die Qualitätsprüfung in einem Bereich unterhalb der taktilen Maß- und Form-Messtechnik und oberhalb der Oberflächenmesstechnik. Neben diesen sowohl fertigungstechnischen, als auch messtechnischen Schwierigkeiten ist eine umfassende Prüfung durch die hohe Stückzahl bisher nur eingeschränkt möglich. Daher besteht der Bedarf für eine schnelle Messtechnik, angepasste Auswertemethoden und eine Qualitätslenkung, um einen wirtschaftlichen Prozesses sicherzustellen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 65-67
IM 3/2009: Selbstorganisation

IM 3/2009: Selbstorganisation

Innovative Ansätze für KMU in Produktion und Transport
Die Einbindung der IT in Produktion und Transport schreitet stetig voran. Gerade für KMU haben intelligente Logistikprozesse ein riesiges Potenzial – ganz ohne die Einführung komplexer Systeme. Wie das funktioniert, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Industrie Management – von der Wandlungsfähigkeit der Produktion über den optimierten Güterverkehr mit evolutionären Algorithmen bis zur Optimierung der IT-Struktur in der Auftragsabwicklung.
Lernen in Netzwerken

Lernen in Netzwerken

Generierung und Transfer von Wissen zur Steuerung von komplexen Systemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Uwe Hinrichs
In der Vergangenheit hat die Dynamik der Märkte im Zusammenspiel mit einem wachsenden globalen Wettbewerb dazu geführt, dass Industrie- und Handelsunternehmen sich mehr und mehr auf ihre Kernkompetenzen konzentriert haben. Durch die Reduzierung der Leistungstiefe wurden Wertschöpfungsprozesse im gleichen Maße wie unterstützende Tätigkeiten ausgelagert. Um nun der sich so entwickelnden Komplexität der Leistungserbringung besser begegnen zu können, wurden Produktions- und Logistiknetzwerke zur Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen mit einer langfristigen und stabilen Form gebildet, in denen neben Produkten und Halbzeugen auch Wissen und Informationen erzeugt und transferiert werden. Die Sicherung und das Teilen von Wissen, Erfahrungen und Verhaltensweisen ist dann von besonderer Relevanz, wenn z.B. ein Teilnehmer das Netzwerk verlässt. In einem solchen Fall ergibt sich die Frage, ob und wie das Wissen des ausscheidenden Teilnehmers für das Netzwerk und besonders für einen ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Technologiegetriebene Veränderungen bewältigen

Technologiegetriebene Veränderungen bewältigen

Dynamische Unternehmensstrukturen den Mitarbeitern durch Vorerleben vermitteln
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Ernesto Morales Kluge
Die Mitarbeiter auf Änderungen im Unternehmen vorzubereiten ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Nicht selten werden Veränderungsprozesse im Unternehmen durch technologische Innovationen, bspw. in der Informations- und Kommunikationstechnik, ermöglicht und getrieben. Der entstandene Informations- und Qualifikationsdefizit der Mitarbeiter im Umgang mit der veränderten Umgebung muss abgefangen werden. In diesem Beitrag wird der Einsatz der Planspielmethodik für die Vermittlung von sich verändernden Unternehmensstrukturen und die dafür notwendigen Kompetenzen für Mitarbeiter dargestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 9-12
IM 2/2009: Technologiegetriebene Veränderungen der Arbeitswelt

IM 2/2009: Technologiegetriebene Veränderungen der Arbeitswelt

Planung, Unternehmenskultur und Wertschöpfungsnetzwerke
Die Veränderungen in der Arbeits- und Betriebsorganisation erfordern eine flexible Planung und Steuerung sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene. Diese Ausgabe von Industrie Management greift Herausforderungen, Konzepte und Strategien zum Umgang mit technologiegetriebenen Veränderungen auf – etwa die effektive Planung logistischer Prozesse, der demographische Wandel sowie die Vorteile von Wertschöpfungsnetzwerken.
Digital Factory – Ansätze integrierter Produkt- und Prozessgestaltung

Digital Factory - Ansätze integrierter Produkt- und Prozessgestaltung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
Die marktgerechte Produktentwicklung beschreibt eine Bedürfnisfokussierung, die im Idealfall zu hoher Produktqualität und Wirtschaftlichkeit führt. Mit dem Schwerpunkt der „Digitalen Fabrik“ konzentriert sich dieser Beitrag auf die die integrierte Produkt- und Prozessgestaltung. Bedingt durch die hohe Produktkomplexität, die verkürzten Produktlebenszyklen und der verschärften Wettbewerbssituation wird die Produktentwicklung vor neue Herausforderungen gestellt. Es gilt bei erhöhtem Planungsumfang sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der Planung weiter zu verbessern. Erst die Kombination von organisationsmethodischen und informationstechnischen Ansätzen wie zum Beispiel des „Simultaneous Engineering“ und der „Digitalen Fabrik“ verspricht eine hinreichende Steigerung der Planungseffizienz. Im folgenden Beitrag werden existierende Methodiken und erfolgversprechende Ansätze aus dem Bereich der „Digitalen Fabrik“ vor dem Hintergrund einer integrierten ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
e-Logistik im Umfeld der Logistikdienstleistungen

e-Logistik im Umfeld der Logistikdienstleistungen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Toonen, Anne Virnich
Vor dem Hintergrund steigender dynamischer und struktureller Komplexität logistischer Netzwerke hat sich der Einsatz leistungsfähiger Informations- und Kommunikationstechnologien zu einer der wichtigsten Grundlagen effizienter Logistikprozesse entwickelt. Die Teilbereiche der logistischen Leistungserbringung, die intensiv moderne Informationstechnologien einsetzen, werden heute häufig als e-Logistik bezeichnet. Der vorliegende Beitrag soll Inhalte, Technologien und Umsetzung der e-Logistik im Rahmen der Logistikdienstleistungen darstellen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Integriertes Auslaufmanagement

Integriertes Auslaufmanagement

Anforderungen an ein zielorientiertes Kennzahlensystem zur effizienten Durchführung von Produktausläufen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Benedikt Baumbach, Farian Krohne
Das Management des Produktwechsels von Alt- auf Neutyp ist in der deutschen Automobilindustrie zum Tagesgeschäft geworden. Bis dato wird im Rahmen der Produktumstellung lediglich dem Serienanlauf des Neuprodukts ein hoher Stellenwert beigemessen, während dem Serienauslauf des Vorgängermodells oftmals eine ungenügende Beachtung geschenkt wird. Beim Prozess des Serienauslaufs bleiben daher zu erschließende Optimierungspotenziale weitestgehend ungenutzt. Zur gezielten Gestaltung eines Auslaufprozesses müssen die entsprechenden Anforderungen an Produkt und Prozess identifiziert und die daraus abgeleiteten Maßnahmen kontinuierlich kontrolliert werden. In diesem Zusammenhang ist die Anwendung von Projektmanagementmethoden mit entsprechenden Controllinginstrumenten zu empfehlen. Das hier vorgestellte Kennzahlensystem soll einen Beitrag dazu leisten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 74-79
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