Thema: Wandlungsfähigkeit

Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Fabian Wirth, Sergey Dashkovskiy, Thomas Jagalski, Thomas Makuschewitz
Bei der Planung und Steuerung logistischer Prozesse treten zunehmend die Komplexität der Logistiknetzwerke und ihre Dynamik in den Vordergrund. Jedoch fehlen in der Praxis vielfach die geeigneten Werkzeuge und Methoden für eine ganzheitliche Analyse und Beherrschung der entstandenen großskaligen dynamischen Logistiknetzwerke. Diese Problematik greift das von der VolkswagenStiftung geförderte neue Forschungsprojekt „Stabilität, Robustheit und Approximation dynamischer großskaliger Netzwerke - Theorie und Anwendung in Logistiknetzwerken“ auf. Im Rahmen der Durchführung dieses Projekts kooperieren Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Würzburg aus den Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften und der Mathematik.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Die Angst vor der Banalität

Die Angst vor der Banalität

Warum Initiativen zur Komplexitätsreduktion oft nicht greifen
Werner Girth
Komplexität entsteht nicht am Reißbrett. Komplexität entsteht durch den permanenten Ver­such einer Organisation, sich im Wettbewerb zu behaupten. Sie dringt an vielen Stellen ins Unternehmen ein. Daher kann auch der Kampf, teure Komplexität zu kontrollieren und wenn möglich auch zu reduzieren, nicht durch Konzepte allein gewonnen werden. Denn was nützt das beste Konzept, wenn es der Unternehmensleitung nicht gelingt, ihre Ideen auf den Boden zu bringen. Das beobachten wir in der Realität. Vielen Führungskräften, die wir in der betrieb­lichen Praxis erleben, fehlt die Bodenhaftung. Das ist den wenigsten Verantwortlichen bewusst. Aus unserer Erfahrung sind nur durchgängige, zeitnahe und maßnahmenorientierte Systeme in der Lage, Initiativen zur Komplexitäts­reduktion erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Das klingt nicht revolutionär, ist aber sehr effektiv. Warum sind gute Systeme dann in der Realität so selten anzutreffen?
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 10-12
Wege zur Einfachheit

Wege zur Einfachheit

Vier Vorschläge zur Vereinfachung der Produktion
Herbert Jodlbauer
Hunderttausende von Sachnummern, nicht überschaubare teilweise sich wi-dersprechende Zielvorgaben, komplexe nicht durchschaubare Abläufe und der Hang zur detaillierten deterministischen Abbildung der stochastischen Realität verdecken die Sicht auf das Wesentliche der Produktion. In diesem Beitrag werden Wege aufgezeigt, die für die Produktion wesentlichen Elemente aus der komplexen Realität herauszufiltern, um eine möglichst einfache, nachvoll-ziehbare und transparente Produktion zu gewährleisten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 17-19
IT-Business Alignment und Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen

IT-Business Alignment und Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen

Norbert Gronau ORCID Icon
Die Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen hilft, den notwendigen Wandel bei der Ausrichtung der IT-Architektur an das Geschäftsmodell zu bewältigen. Der Beitrag stellt das Konzept der Wandlungsfähigkeit vor und beschreibt, wann Unternehmen Wandlungsfähigkeit brauchen und wie diese Wandlungsfähigkeit gemessen wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 11-13
Wandlungsfähigkeit durch Organisation Nutzung und Effekte flexibilitätsorientierter Organisationskonzepte

Wandlungsfähigkeit durch Organisation Nutzung und Effekte flexibilitätsorientierter Organisationskonzepte

Steffen Kinkel ORCID Icon, Gunter Lay, Angela Jäger
Mehr als ein Viertel der deutschen Unternehmen setzt im Wettbewerb auf den Faktor Flexibilität. Den Kunden individuelle Lösungen anzubieten oder schnell und termintreu liefern zu können ist für viele Firmen das oberste Ziel. Damit rückt die Verbreitung organisatorischer Lösungen ins Blickfeld, die geeignet sind, die Wandlungsfähigkeit von Industriebetrieben zu unterstützen und Flexibilitätsvorsprünge zu realisieren. Gleichwohl scheinen die Möglichkeiten dieser Befähiger zur Steigerung der betrieblichen Flexibilität in der deutschen Industrie noch nicht ausgereizt. Durch die Entwicklung von auf typische Bedarfssituationen zugeschnittene Organisationskonzepte zur Verbesserung der Wandlungsfähigkeit könnte die Wettbewerbsposition weiter verbessert werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 78-82
IM 2/2008: Wettbewerbsfähigkeit

IM 2/2008: Wettbewerbsfähigkeit

Strategien in Logistik, Produktentwicklung und Betriebsorganisation für anhaltenden Erfolg
Wie werden Unternehmen wettbewerbsfähig? Reicht Qualitätsführerschaft oder braucht es eine besondere Anpassungsfähigkeit? In dieser Ausgabe finden Sie Antworten – ob im Kontext von Modellierungsfabriken, der Wandlungsfähigkeit von Informationssystemen oder der ganzheitlichen Unternehmungsgestaltung. Die Beiträge entstammen einem Forschungsseminar der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation.
IM 1/2008: China

IM 1/2008: China

Ein Land zwischen Zukunftsmarkt und Investitionsstandort
Längst ist China fest auf den Weltmärkten etabliert und vor allem dank seines niedrigen Lohnniveaus für viele westliche Unternehmen unverzichtbar. Wenn Sie mehr über die Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen wissen wollen, sollten Sie diese Ausgabe von Industrie Management nicht verpassen. Die Beiträge beleuchten Themen wie die Bekleidungsindustrie, Outsourcing im Ingenieurwesen oder das Ergebniscontrolling im IT-Offshoring.
Kontinuierlich besser – Klarheit in der Vielfalt

Kontinuierlich besser - Klarheit in der Vielfalt

Klaus Hense, Robert Schmitt ORCID Icon
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Leistungsvielfalt haben das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und Scheidt & Bachmann eine Methodik zur produktstrukturorientierten kontinuierlichen Verbesserung komplexer Produkte und Prozesse entwickelt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 56-58
Modularisierung logistischer Systeme

Modularisierung logistischer Systeme

Ein Beitrag zum Management von Komplexität
Frank Straube ORCID Icon, Axel Mayer
Die Komplexität in Industrieunternehmen nimmt durch externe Treiber wie die Nachfrage nach individualisierten Leistungsbündeln seitens der Kunden, dem steigenden Konkurrenzdruck durch globalen Wettbewerb sowie den technologischen Entwicklungen, die zu verkürzten Produktlebens- und Innovationszyklen führen, mit hoher Geschwindigkeit zu. Auf externe Komplexität reagieren Unternehmen mit dem Aufbau von interner Komplexität, von der insbesondere die Logistik betroffen ist, beispielsweise indem eine hohe Anzahl Kunden mit heterogener Bedürfnisstruktur mit einem entsprechend diversifizierten Produktprogramm bedient wird, wodurch letztlich die abzuwickelnde Variantenvielfalt stark zunimmt. Diese steigende interne Komplexität führt dazu, dass vielversprechende Logistikkonzepte in der Praxis nicht erfolgreich umgesetzt werden. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehen, das unter Zuhilfenahme des Gestaltungsprinzips der Modularisierung einen organisatorischen Rahmen schafft, um sowohl in ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 53-55
IM 6/2007: Komplexitätsmanagement

IM 6/2007: Komplexitätsmanagement

Herausforderungen, Strategien und Anpassungsfähigkeit
Komplexität ist eine der meist beachteten Eigenschaften unserer Zeit. In dieser Ausgabe erfahren Sie, welchen Einfluss Komplexität auf Geschäftsprozesse nehmen kann und welche Bewältigungsstrategien helfen – von der Gestaltung passender Produktarchitekturen über die Prozesskomplexität in globalen Netzwerken bis zur Anpassungsfähigkeit an komplexe Umgebungen mit dem strategischen Flexibilitätsmanagement.
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