Thema: Produktionssystem

Laser in der Mikrotechnologie

Laser in der Mikrotechnologie

Verfahren, Anwendungen und Marktpotenzial
Christoph Gerhard, Frank Vollertsen
Aufgrund ihrer wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Vorteile haben sich Laserquellen in den vergangenen 30 Jahren in weiten Bereichen der Produktionstechnik etabliert. Besonders die Möglichkeit der Realisierung kleinster Fokusdurchmesser zur Materialbearbeitung macht den Laser zu einem der wichtigsten Werkzeuge in der Mikrotechnologie. In diesem Beitrag werden grundlegende Verfahren der Lasermikrobearbeitung sowie deren verfahrensspezifische Anwendungsgebiete vorgestellt. Dabei wird auf etablierte und in der Entwicklung begriffene Technologien eingegangen. Abschließend erfolgt eine Betrachtung des Marktpotenzials laserbasierter Fertigungsverfahren in der Mikrotechnologie.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 33-36
Mikro- und Nanotechnologien für Smart Integrated Systems

Mikro- und Nanotechnologien für Smart Integrated Systems

Thomas Geßner, Martina Vogel, Stefan E. Schulz, Maik Wiemer, Karla Hiller, Steffen Kurth
In unserem Alltag haben in vielen Anwendungen und Geräten intelligente Funktionen, die auf Mikrotechnologien basieren, Einzug gehalten. Handys sind beispielsweise mit Kameras, Spielkonsolen oder persönlichen digitale Assistenten ausgestattet. Autos werden intelligenter über Selbstkontrollfunktionen und adaptive Sicherheitssysteme. Neben Japan und den USA gehört Europa zu den führenden Standorten in der Welt. Der Schlüsselfaktor für erfolgreich am Markt etablierte Produkte werden künftig die Systemintegration, die Miniaturisierung von Komponenten und nicht zuletzt die Integration der verschiedenen Technologieansätze und der verschiedenen Materialien sein. Dabei ist die Brücke zwischen der Nanometer- und Mikrometerskala der Komponenten und der Makrowelt der Anwender zu schlagen. Smart Systems Technologien und ihre Integration werden deshalb einen entscheidenden Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit der Produkte verschiedener Branchen, wie Luftfahrt, Sicherheit, Automobilbau, ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
Mikromotoren prozesssicher herstellen

Mikromotoren prozesssicher herstellen

Verfahrenskombination aus Mikrosystemtechnik und Mikroumformen
Bernd Kuhfuß, Sebastian Allers
Mit den Prozessen und Verfahren der Mikrosystemtechnik wird eine Vielzahl von Mikrosensoren und -aktoren hergestellt. Diese Technologie ist jedoch durch das Aufschichten von Ebenen limitiert, wodurch keine echten 3D-Strukturen aufgebaut werden können. Diese Einschränkung wird durch die Kombination mit einem nachgelagerten Mikroumformprozess überwunden. Auf diese Weise ist es möglich, die Statorspulen für einen Mikromotor mit einem Gehäusedurchmesser von lediglich 4 mm kostengünstig und prozesssicher herzustellen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 41-43
Mikrorundkneten

Mikrorundkneten

Ein neues Umformverfahren mit viel Potenzial
Bernd Kuhfuß, Eric Moumi, Volker Piwek
Der Trend zur Miniaturisierung von Funktionsbauteilen spiegelt sich in der Entwicklung geeigneter Fertigungstechnologien wider. Häufig lassen sich in der Makrowelt beherrschte Prozesse nicht ohne Weiteres für die Herstellung von Mikrobauteilen skalieren. Im Folgenden werden Ansätze beschrieben, das aus der Großserienfertigung bekannte Umformverfahren Rundkneten für Miniaturwerkstücke, d.h. hier im Durchmesserbereich unterhalb 1,0 mm, einsatzfähig zu machen. Bei richtiger Auslegung der Technologie bieten sich vielfältige Anwendungsfelder.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 14-16
Prinzipien und Techniken der Mikrohandhabung

Prinzipien und Techniken der Mikrohandhabung

Eine Übersicht
Nele Brenner
Teile mit einer Größe von einigen Mikrometern bis zu wenigen Millimetern, sogenannte Mikrobauteile, werden von der Mikrosystemtechnik bis hin zur Medizintechnik vermehrt benötigt. Hierbei liegen die Herausforderungen für die Forschung und Entwicklung nicht nur in der Miniaturisierung und Entwicklung technischer Verfahren. Für die Einbindung in Produktionsprozesse werden geeignete Handhabungstechniken benötigt. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht der Handhabungsprinzipien und -techniken zum Greifen, Fördern, Ablösen und Sortieren von Mikroobjekten. Die unterschiedlichen Prinzipien werden insbesondere an Beispielen aus dem Bereich der Greiftechnik dargestellt.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 20-24
Prüf- und Auswahlstrategie für Mikroverzahnungen

Prüf- und Auswahlstrategie für Mikroverzahnungen

Ein Ansatz für die Qualitätssicherung bei der Funktionsprüfung mikromechanischer Bauteilverbindungen
Albert Albers, Eike Sadowski, Claudia Becke
Die Entwicklung und Produktion mikromechanischer Bauteile ist mit vielfältigen komplexen Herausforderungen verknüpft. Durch die kleinen Bauteilabmessungen, die nahe an derzeit in der Fertigung realisierbaren Toleranzen liegen, kann es beim Zusammenwirken mikromechanischer Bauteile infolge von Gestaltabweichungen zu Funktionsstörungen kommen. Am IPEK - Institut für Produktentwicklung Karlsruhe wird eine Qualitätssicherungsstrategie für Mikroverzahnungen entwickelt, die Aussagen über die Auswirkungen von Gestaltabweichungen auf den Funktionszusammenhang mikromechanischer Bauteile zulässt. Dabei können Formabweichungen einzelner Mikrozahnräder derart bestimmt werden, dass geeignete Zahnradpaarungen zur Wahrung einer angestrebten Funktionserfüllung gefunden werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 17-19
Digitale Menschmodelle als Werkzeuge virtueller Ergonomie

Digitale Menschmodelle als Werkzeuge virtueller Ergonomie

Ergebnisse einer empirischen Studie
Birgit Spanner-Ulmer, Jens Mühlstedt
Die ergonomische Gestaltung eines Produktes wird genauso wie die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung zunehmend durch virtuelle Werkzeuge unterstützt. In diesem Beitrag wird vorgestellt, inwieweit digitale Menschmodelle als Werkzeuge virtueller Ergonomie in den CAx-/PLM-Systemen und der Digitalen Fabrik funktionieren. Anhand einer Evaluierung dieser Systeme in der Praxis wird aufgezeigt, welche Methoden die digitalen Menschmodelle erfolgreich zur Verfügung stellen und in welchen Bereichen eine Weiterentwicklung nötig ist. Dabei soll die Frage beantwortet werden, ob die Werkzeuge einer virtuellen Ergonomie auch zukünftig Expertentools bleiben, oder ob sich die Systeme als ergonomische Standardwerkzeuge etablieren könnten.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 69-72
Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Einsatz von Fuzzy-Regelung zur Optimierung von Stichprobenintervallen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Dennis Lappe, Hendrik Thamer, Nele Brenner
roduktminiaturisierung eröffnen sich für die mechanische Mikrofertigung eine Reihe neuer Einsatzbereiche und Marktchancen. Mit Bauteildimensionen unter einem Millimeter und Fertigungstoleranzen im Mikrometerbereich treten im Herstellungsprozess sogenannte „Größeneffekte“ auf, die eine einfache Prozessskalierung bekannter Verfahren aus dem Makrobereich verhindern und zu einem erhöhten Auftreten an Qualitätsabweichungen führen. Im Ergebnis wird die Prozessfähigkeit nach DIN ISO 21747 beeinträchtigt und somit auch die Anwendbarkeit der statistische Prozesslenkung (SPC) erschwert. In diesem Beitrag werden am Beispiel der Mikrokaltumformung die Wechselwirkungen zwischen technischen und logistischen Qualitätszielen im Sinne der logistischen Qualitätslenkung untersucht, wobei Methoden der statistischen Prozesslenkung und Fuzzy-Regelung zum Einsatz kommen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Oberflächenprüfung von Mikrobauteilen

Oberflächenprüfung von Mikrobauteilen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Hendrik Thamer
Aufgrund der zunehmenden Miniaturisierung in allen Bereichen der Technik gewinnen mechanische Fertigungsverfahren von Mikrobauteilen an Bedeutung. Die Kombination von hohen Fertigungsraten und niedrigen Fertigungstoleranzen im Mikrometerbereich erfordert dabei ein umfassendes Qualitätsmanagement, welches leistungsfähige Prozesse mit niedrigen Qualitätskosten anstrebt. Aufgrund der geringen Bauteilgröße und der damit verbundenen schwierigen Handhabung scheidet die klassische Sichtprüfung als Prüfverfahren aus. In Kombination mit einer auf die Mikrofertigung angepassten Oberflächenmesstechnik bedarf es leistungsfähiger Bildverarbeitungssysteme, um Oberflächenunvollkommenheiten wie z.B. Risse, Dellen und Brüche zu identifizieren. Im folgenden Beitrag werden ausgehend vom Qualitätsmanagement verschiedene Normen und Anwendungen vorgestellt, welche die Oberflächenprüfung von Mikrobauteilen betreffen. Anhand eines tiefgezogenen Mikrobauteils aus dem Sonderforschungsbereich (SFB) ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Ganzheitliche Produktionssysteme bei Logistikdienstleistern

Ganzheitliche Produktionssysteme bei Logistikdienstleistern

Eine empirische Analyse
Yilmaz Uygun, Stephan Keßler, Markus Droste
Im Rahmen dieses Beitrags werden die wesentlichen Auszüge der im Rahmen des Forschungsvorhabens „Ganzheitliche Produktionssys-teme (GPS) für Logistikdienstleister“ durchgeführten Studie vorgestellt, welche den Verbreitungs- und Entwicklungsstand Ganzheitlicher Produktionssysteme bei deutschen Logistikdienstleistern zum Gegenstand hatte. Die Studie gibt dabei unter anderem Aufschluss über den Umfang der latenten Anwendung bestimmter GPS-Methoden, so dass einerseits die prinzipielle Eignung der Entwicklung eines GPS im Sinne eines Managementinstrumentariums für Logistikdienstleister gerechtfertigt und bestätigt wird. Andererseits soll eruiert werden, ob die grundlegenden Voraussetzungen bei Logistikdienstleistern für die Anwendung eines GPS vorherrschen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 45-48
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