Autor: Jens Mühlstedt

Demografie in innovativen Arbeitswelten

Demografie in innovativen Arbeitswelten

Generationenheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme
Jens Mühlstedt, Christian Scherf, Claudia Roscher, Birgit Spanner-Ulmer, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon
In Deutschland und anderen Ländern Europas ist im Zuge der demografischen Entwicklung ein fundamentaler Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu erkennen. Die demografische Entwicklung verläuft dabei parallel zu der Anforderung an die Unternehmen, verstärkt Flexibilität und Innovationsfähigkeit zu zeigen. Die Forschung zu Demografie in innovativen Arbeitswelten zielt angesichts dieser Entwicklungen darauf, den Veränderungen aktiv zu begegnen und sie positiv zu gestalten. Im vorliegenden Beitrag werden exemplarisch zwei Werkzeuge dieser Gestaltung betrachtet: der modulare Alterssimulationsanzug MAX, der für junge Menschen den demografischen Wandel erlebbar macht, sowie flexible, generationenheterogene Organisationen, die Potenzial zur Innovation und Wertschöpfung bieten. Die beiden Werkzeuge ermöglichen generationsheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme für die Wissensarbeiter in allen Unternehmensbereichen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 34-38
Digitale Menschmodelle als Werkzeuge virtueller Ergonomie

Digitale Menschmodelle als Werkzeuge virtueller Ergonomie

Ergebnisse einer empirischen Studie
Birgit Spanner-Ulmer, Jens Mühlstedt
Die ergonomische Gestaltung eines Produktes wird genauso wie die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung zunehmend durch virtuelle Werkzeuge unterstützt. In diesem Beitrag wird vorgestellt, inwieweit digitale Menschmodelle als Werkzeuge virtueller Ergonomie in den CAx-/PLM-Systemen und der Digitalen Fabrik funktionieren. Anhand einer Evaluierung dieser Systeme in der Praxis wird aufgezeigt, welche Methoden die digitalen Menschmodelle erfolgreich zur Verfügung stellen und in welchen Bereichen eine Weiterentwicklung nötig ist. Dabei soll die Frage beantwortet werden, ob die Werkzeuge einer virtuellen Ergonomie auch zukünftig Expertentools bleiben, oder ob sich die Systeme als ergonomische Standardwerkzeuge etablieren könnten.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 69-72