Thema: Industrie 4.0

Auswahl von MES/Advanced Planning and Scheduling Systems

Auswahl von MES/Advanced Planning and Scheduling Systems

Teil 2: Grundlagen einer Systemauswahl – vom Anforderungskatalog zur Feinauswahl
Ronny-Alexander Koch, Thomas Rücker, Herfried M. Schneider, Sören Stodt
Spezielle Softwaresysteme zur Produktions-Feinplanung - Manufacturing Execution Systems oder Advanced Planning & Scheduling Systems - unterstützen die operative Produktionsplanung und -steuerung in Industriebetrieben. Die Vielzahl der am Markt angebotenen Systeme macht einen fundierten Auswahlprozess von der Anforderungserhebung bis zur Endauswahl notwendig. Ein umfassendes Modell, das diesen Prozess systematisch unterstützt und vereinfacht, ist Gegenstand des folgenden Beitrags. Die Methodik geht über eine fragebogenbasierte Abfrage hinaus und überprüft die Systemfähigkeiten mithilfe von strukturierten Fallstudien. Im ersten Teil des Beitrags [1] wurden die Prozessschritte von der Erhebung der Anforderungen an das System bis zu deren Strukturierung in einem Anforderungskatalog beschrieben. Der nachfolgende zweite Teil umreißt die Prozessschritte von der System-Grobauswahl bis hin zur System-Feinauswahl.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 57-61 | DOI 10.30844/I40M_18-4_57-61
Digitale Assistenzsysteme

Digitale Assistenzsysteme

Gestaltungsanforderungen, Klassifikation und Anwendungen
Martin Braun
Digitale Assistenzsysteme gewinnen an Relevanz in den Unternehmen. Ihre Anwendung orientiert sich an den individuellen Fähigkeitsprofilen ihrer Benutzer und deren spezifischer Arbeitssituation. Dies schließt Standardlösungen aus. Um die Vielzahl von Assistenzsystemen in einen zweckmäßigen Anwendungskontext einzuordnen, werden im Beitrag ein arbeitswissenschaftliches Klassifikationsschema entwickelt und beispielhafte Einsatzfelder für assistive Technologien erörtert. Ferner werden Anforderungen an eine menschengerechte Systemgestaltung dokumentiert. Der Leser wird in die Lage versetzt, betriebliche Anwendungsfälle assistiver Technologien und deren Nutzenpotenziale bereits im Planungsprozess zu beurteilen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 11-14
Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Flexibilisierung und Qualitätssicherung durch smarte Sensoren und intelligente Objekte in der Produktion
Jochen Seitz, André Hanak, Steffen Meyer
Die Anforderungen für effiziente Produktionsabläufe steigen im weltweiten Wettbewerb stetig. Durch Digitalisierung und Datenanalyse sollen neben der Effizienz auch die Flexibilität und die Qualität gesteigert werden. Zur Lösung beitragen können hier sogenannte „Cyber-Physische Systeme“, die durch smarte Sensoren und Vernetzung mit den Produktionssystemen eigenständig Prozessschritte erkennen, protokollieren und steuern. Diese können an vielen Arten von Werkzeugen angebracht werden und damit auch manuelle Arbeitsprozesse erfassen. Dieser Beitrag zeigt, wie intelligente Objekte mit Kommunikations- und Ortungsfunktionalität ein zu fertigendes Produkt durch den Produktionsprozess begleiten und wie dabei auch manuelle Schraubprozesse durch smarte Sensoren erfasst und analysiert werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Innovation braucht kreative Querdenker

Innovation braucht kreative Querdenker

Wie Sie Ihr Unternehmen mithilfe von Service Design und Design Thinking fit für die Zukunft machen
Franz Koller, Carina Völpel
Mit der voranschreitenden Digitalisierung ändern sich nicht nur industrielle Wertschöpfungsprozesse - auch die Erwartungen und Ansprüche von Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Partnern sind heute andere als noch vor zehn Jahren. Für Industrieunternehmen sind diese Veränderungen gleichermaßen mit Chancen und Risiken verbunden: Sie müssen auf weitreichende Entwicklungen reagieren und ihre Produkte und Dienstleistungen anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und im digitalen Zeitalter zu überleben. Mithilfe von Service Design und Design Thinking können Unternehmen neue, zukunftsfähige Geschäftsfelder identifizieren - und Produkte und Services entwickeln, die potenziellen Nutzern einen spürbaren Mehrwert liefern. Wir stellen Ihnen Wesen und Wirkung dieser Gestaltungsprozesse vor und zeigen, wie auch Ihr Unternehmen davon profitieren kann.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 62-66
Intelligente Schnittstellen für Analoge Dinge

Intelligente Schnittstellen für Analoge Dinge

Semantische Technologien und Mixed Reality machen versteckte Abhängigkeiten sichtbar
Simon Mayer, Kay Römer
Komponenten in industriellen Anlagen stehen miteinander in einer Vielzahl von physischen und virtuellen Abhängigkeiten. Wir stellen ein System vor, welches diese Abhängigkeiten - physischer, funktionaler, virtueller und regulativer Natur sowie bezüglich des Laufzeitverhaltens einer Komponente - für Anwender intuitiv sichtbar macht und ihnen ermöglicht, Abfragen zu den Komponenten und ihren Interaktionen und Interdependenzen zu stellen. Die vorgestellte Herangehensweise und unsere Prototypen basieren auf relationalen Informationsmodellen, die diese Informationen für Nutzerschnittstellen aufbereiten und einfach zugänglich machen sowie einer Mixed Reality Schnittstelle, um Abhängigkeiten zwischen Komponenten sowie Abfrageresultate zu visualisieren. Dabei eignet sich unser Ansatz nicht nur für bereits digitalisierte „schlaue“ Komponenten, sondern auch für „dumme“ Gegenstände wie Böden, Ablageplatten und -fächer, ihren Materialien und die bearbeiteten Werkstücke ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 33-37
Künstliche Muskeln und Nerven in Industrie 4.0-Konzepten

Künstliche Muskeln und Nerven in Industrie 4.0-Konzepten

Multifunktionale Aktor-Sensor-Systeme mit Formgedächtnislegierungen und dielektrischen Elastomeren
Paul Motzki ORCID Icon, Steffen Hau ORCID Icon, Marvin Schmidt, Stefan Seelecke ORCID Icon
Innerhalb der Konzepte von Industrie 4.0 steht der Begriff Smart Factory für die Schaffung von effektiven Produktionsumgebungen durch Digitalisierung und Cyber-Physische Systeme. Fertigungsanlagen sollen stärker automatisiert, flexibel und adaptiv werden. Im Zuge dieser Bestrebungen geraten auch intelligente Materialien immer mehr in den Fokus der Industrie. Kombinierte aktorische und sensorische Eigenschaften ermöglichen den Aufbau leichter und kompakter multifunktionaler Aktor-Sensor-Systeme, welche zudem energieeffizient, geräusch- und emissionslos betrieben werden. Dadurch bieten sie sich insbesondere für den Aufbau vernetzter Systeme an. Speziell Formgedächtnislegierungen (FGL) und dielektrische Elastomere (DE) eignen sich für den Aufbau intelligenter Aktoren und werden anhand von einigen Anwendungsbeispielen in diesem Beitrag vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 38-42 | DOI 10.30844/I40M18-4_38-41
Organisationsform des digitalen Wandels

Organisationsform des digitalen Wandels

Strukturen bei der Prozesseinführung orientieren sich am Reifegrad der digitalen Fabrik
Dennis Schwäke, Axel Hahn
Die Realisierung digitaler Fertigungsprozesse mit dem Ziel steigernder Wertschöpfung werden unter dem Begriff der cleveren Fertigung (Smart Factory) zusammengefasst. Durch Einbindung gewerblicher Leistungseinheiten wie bspw. Arbeitsplätzen und Maschinen besteht die Möglichkeit einen durchgängigen Informationsfluss zu schaffen. Mithilfe der sogenannten Shop Floor Integration betrieblicher Anwendungssysteme soll die Geschwindigkeit zur Regelung der Sensor-/Aktorebene im Produktionsprozess gesteigert werden. Für die Unternehmen ergeben sich innovative Gestaltungsmöglichkeiten zwischen Exploitation (Optimierung) und Exploration (Forschung) in der Fabrik der Zukunft [5].
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 43-47
Passive Strukturen zum Leben erwecken

Passive Strukturen zum Leben erwecken

Durch Verschmelzen von Struktur und Funktion auf Werkstoff-ebene Systeme mit geringer Komplexität aber hoher Funktionalität schaffen
Welf-Guntram Drossel, Holger Kunze, Martin Ettrichrätz
Der Mensch mit seinen Bedürfnissen ist die wesentliche Triebkraft für Innovationen. Er misst den Nutzen von Produkten an den Kriterien Funktionalität, Bezahlbarkeit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Im Bestreben, allen Forderungen gleichermaßen gerecht zu werden, werden Produkte und Prozesse zunehmend komplexer. Der Aufwand zur Problemlösung steigt überproportional und die Entwicklungsdynamik fällt steil ab. Mit intelligenten Materialien/Funktionswerkstoffen/smart materials ist eine Transformation von Funktionalitäten auf die Werkstoffebene möglich. Ein Paradigmenwechsel im Produkt – die Verschmelzung von Funktion und Struktur – wird möglich. Damit kann eine neue Qualität im Produktdesign erreicht werden. Die Form folgt stringent der Funktion, die Nutzbarkeit ist intuitiv und folgt natürlichen Vorbildern [1]. Produkt und Produktionsprozesse werden durch smart materials kreativ und wissensbasiert und weniger durch Investitionsumfang und Lohnkosten bestimmt. Die ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 15-18 | DOI 10.30844/I40M_18-4_15-18
Semantische Interoperabilität von Produktnutzungsinformationen

Semantische Interoperabilität von Produktnutzungsinformationen

Kundengetriebene Entwicklung von Product-Service-Systems
Karl Hribernik, Patrick Klein, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Produktnutzungsinformationen geben Aufschluss über den tatsächlichen Gebrauch eines individuellen Produkts. Sie werden in der Nutzungsphase des Produktlebenszyklus generiert, die Nutzung, Wartung und Service umfasst. Bislang war eine Sammlung dieser Informationen weitestgehend auf wartungs- und servicebezogene Quellen beschränkt. Heute aber erlaubt die Digitalisierung von Produkten einen direkten Einblick in das tatsächliche Nutzungsverhalten von Kunden. Zudem lassen sich Beiträge von Kunden in sozialen Medien und ähnlichen Internetquellen hinsichtlich ihrer produktbezogenen Anforderungen, Wünsche und Probleme auswerten. Diese Informationen lassen sich systematisch in die Entwicklung neuer bzw. die Verbesserung existierender Produkte oder produktbegleitender Dienstleistungen einbringen. Allerdings setzt ein effizienter Einsatz von Produktnutzungsinformationen ihre semantische Interoperabilität mit den Prozessen und unterstützenden IT-Systemen voraus. Dieser Beitrag ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
I4M 4/2018: Intelligente Materialien und Systeme

I4M 4/2018: Intelligente Materialien und Systeme

Smarte Werkstoffe und Sensoren im Fokus von Industrie 4.0
Diese Ausgabe bringt Ihnen innovative Ansätze und Technologien, die die industrielle Landschaft revolutionieren. Wie können aktive intelligente Materialien dynamisch an Lastwechseln angepasst werden? Welche Rolle spielen Manufacturing Execution Systems bei der Optimierung Ihrer Produktionsplanung? Erfahren Sie, wie selbstlernende Systeme die Inspektion von Drahtseilen präziser machen.
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