Thema: Industrie 4.0

Lean-Management und Industrie 4.0

Lean-Management und Industrie 4.0

Warum Lean-Management eine solide Grundlage für die vierte industrielle Revolution darstellt
Tobias Fischer, Jürgen Köbler
Einerseits ist die vierte industrielle Revolution derzeit das Thema der Industrie, andererseits stellen renommierte Gesellschaften und Unternehmensberatungen einen nicht zufriedenstellenden Implementierungsgrad der gängigen Lean-Methoden fest. Es stellt sich die Frage, inwieweit eine Umsetzung dieser Lean-Methoden sinnvoll für den Einzug der Industrie 4.0 ist oder ob diese Methoden sogar als Voraussetzung angesehen werden können. Hierzu wurden alle gängigen Prinzipien und Methoden des Lean-Managements mit den Prinzipien und Technologien der Industrie 4.0 gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass LeanManagement eine solide Basis für die erfolgreiche Implementierung der vierten industriellen Revolution für die Produktion der Zukunft ist. Lean-Management kann bzw. muss sogar letztlich als eine essenzielle Voraussetzung gesehen werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 53-55 | DOI 10.30844/I40M_18-6_53-55
Systematische Zielfindung bei digitalen Veränderungen Entwicklung einer Checkliste zur Unterstützung von digitalen Veränderungsprozessen

Systematische Zielfindung bei digitalen Veränderungen Entwicklung einer Checkliste zur Unterstützung von digitalen Veränderungsprozessen

Lisa Mlekus, Günter W. Maier
Neue technische Möglichkeiten (Stichwort Industrie 4.0) führen dazu, dass Unternehmen vermehrt in die Anschaffung neuer Technologien investieren, um qualitativ hochwertiger und effizienter zu arbeiten. Zu diesen Technologien zählen beispielsweise Augmented Reality-Assistenzsysteme [1] und kollaborative Roboter [2]. Jede Technologieeinführung stellt auch einen Veränderungsprozess im Unternehmen dar. Ihn gilt es optimal zu begleiten, da die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen betroffen sind. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, warum im Veränderungsprozess zunächst konkrete Ziele formuliert werden sollten und es wird eine Checkliste mit 81 Zielen vorgestellt, die diesen Prozess unterstützen soll. Die Checkliste wurde auf Basis wissenschaftlicher Literatur und praxisbezogener Instrumente entwickelt und kann u. a. von Projektteams genutzt werden, um die Aktivitäten im Veränderungsprozess zu fokussieren, Zielfortschritte nachzuverfolgen, alle Stakeholder einzubinden und ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 60-65
I4M 6/2018: Autonomie

I4M 6/2018: Autonomie

Von Autonomen Systemen bis zur dezentralen Produktionssteuerung
Diese Ausgabe untersucht die Auswirkungen autonomer Technologien auf Seehäfen und dezentralisierte Produktionssteuerungen in Smart Factories. Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz und Cyber-Physische Systeme in der Industrie 4.0? Ein Fokus liegt auf der Automatisierung von Hafeninfrastrukturen und der Implementierung von Lean-Management als Basis für digitale Transformation – praxisnah und forschungsstark.
Auslastungsmessung in LKW-Laderäumen

Auslastungsmessung in LKW-Laderäumen

Vorhandene Technologien und ein Praxistest mit Ultraschallsensorik in der Automobillogistik
Till Becker ORCID Icon, Thorben Funke, Joshua Coordes
Cyber-Physische Systeme ermöglichen Unternehmen die virtuelle Abbildung von realen Prozessen, wodurch Produktions- und Logistiksysteme effizienter überwacht und gesteuert werden können. Diese Steigerung der Prozesstransparenz wird durch immer günstigere Sensoren und Aktoren ermöglicht.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M18-5_29-32
Charakteristik intelligenter Objekte in einer digitalisierten Logistik

Charakteristik intelligenter Objekte in einer digitalisierten Logistik

Marcus Lewin, Alexander Fay ORCID Icon
Im Zuge der Digitalisierung und Industrie 4.0 werden Objekte und Systeme in der Logistik zunehmend mit Informations- und Kommunikationstechnologien ausgestattet, was mit neuen Funktionalitäten einhergeht. Solche intelligenten Objekte ermöglichen innerhalb von Supply Chains eine hochauflösende Darstellung von Prozessen und unterstützen deren Steuerung. Parallel steigen die Möglichkeiten und Varianten bei der technischen Gestaltung und Integration von intelligenten Objekten. Dies stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Beherrschung der steigenden Komplexität. Zur Handhabung dieser Komplexität wird in diesem Beitrag ein Ansatz zur systematischen Strukturierung von Objekten in einer vernetzten Logistik hinsichtlich Funktion, Aufbau sowie Abhängigkeiten in einem Gesamtsystem vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/I40M18-5_21-24
Digital Lean – Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Digital Lean - Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Erklärung und Auswahl von Steuerungsansätzen für Produktions- und Logistiksysteme in Zeiten der Digitalisierung
Carsten Feldmann, Ralf Ziegenbein
Methoden zur Überwachung und Steuerung von Materialflüssen in einem Produktions- oder Logistiksystem sollen Ziele wie niedrige Kosten und kurze Durchlaufzeiten unterstützen. Die Steuerungsprinzipien der Lean Production zielen auf dezentrale, bedarfsorientierte Selbstorganisation der Prozesse, zum Beispiel in einem Kanban-Regelkreis. Die Ansätze der Industrie 4.0 setzen auf digitale Vernetzung von Maschinen, Produkten und Mitarbeitern sowie den Einsatz von Sensorik. Welcher Steuerungsansatz passt zu welchem Produktportfolio? Lassen sich die Ansätze kombinieren - schlank durch Digitalisierung? Das Crossroads-Modell erklärt anschaulich die Unterschiede der Steuerungsansätze und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis ab.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 33-38 | DOI 10.30844/I40M18-5_33-38
Digitalisierung in der Logistik fördern

Digitalisierung in der Logistik fördern

Empfehlungen zu nachfragesteigernden Politikinstrumenten
Aleksandra Himstedt
Die Komplexität logistischer Netzwerke und Systeme wächst in der globalisierten Welt von heute. Die Unternehmen sehen zunehmend den Bedarf an Digitalisierung, um sich Wettbewerbsvorteile zu erschließen. Dieser Beitrag stellt politische Instrumente vor, die zur Erhöhung der Nachfrage nach Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Logistiksektor geeignet sind. Zu dem Thema wurden Experten und Stakeholder auf internationaler Ebene konsultiert und eine EU-weite Umfrage durchgeführt. Die Konsultationen weisen auf Barrieren für die Implementierung relevanter Technologien hin und zeigen bestimmte nachfragesteigernde politische Maßnahmen zur Überwindung dieser Barrieren auf. Das Ergebnis sind Empfehlungen an politische Entscheidungsträger über mögliche Instrumente zur Förderung der Digitalisierung in Transport und Logistik.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Futter fürs Hirn

Futter fürs Hirn

Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Severin Weiss
Das Ziel, Industrie 4.0 als digitale Agenda in sämtlichen produzierenden Betrieben zu implementieren und so die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, gilt selbstverständlich auch für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Verändertes Konsumentenverhalten, gesetzliche Vorgaben sowie die wachsende Spezialisierung stellen die Branche dabei vor immer neue Herausforderungen. Auch wenn die Automatisierung von Anlagen schon oft umgesetzt ist, fehlt es aber in vielen Fällen noch an der strukturierten Integration in ein gesamtheitliches Datenkonzept. Durch die digitale Vernetzung aller Prozesse bieten sich hier innovative Lösungen. Was Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bedeutet, wo die Chancen liegen und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung es gibt, ist Thema dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M18-5_55-58
Potenzialfeld Digitalisierung Führungskräfte müssen lernen, proaktiv zu steuern

Potenzialfeld Digitalisierung Führungskräfte müssen lernen, proaktiv zu steuern

Hubert Vogl
Die Digitalisierung in der Logistik schreitet voran. Cyber-Physische Logistiksysteme entstehen und eröffnen neue Möglichkeiten in der bedarfsgerechten Steuerung der Materialversorgungsprozesse in Produktion und Logistik. Mobile Mensch Software Schnittstellen verbessern die Datenqualität und stellen relevante Informationen über den aktuellen Stand des Logistikprozesses benutzerfreundlich bereit. Die damit verbundenen Potenziale für eine fehlerfreie und effiziente Logistik sind enorm, erschließen sich aber trotz anfänglicher Quick Wins in wichtigen Key Performance Indikatoren (KPI’s) nicht automatisch. Mehr denn je spielen die Führungskräfte eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer exzellenten Logistikperformance. So müssen vor allem die Vorarbeiter*innen und Schichtleiter*innen in Produktion und Logistik lernen, in einer zunehmend vernetzten Arbeitsumgebung proaktiv zu steuern. Welche neuen Möglichkeiten die zunehmende Digitalisierung für diesen schwierigen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Soziale Netzwerke in Logistik und Industrie 4.0

Soziale Netzwerke in Logistik und Industrie 4.0

Neue Kommunikationsformen in Produktion und Logistik
Anuschka Huber, Helen Mödinger, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die rasante Weiterentwicklung von Technologien ermöglicht Unternehmen neue Formen der Kommunikation über Soziale Netzwerke zu erschließen. Soziale Kommunikationsmedien können einen Beitrag leisten die Effizienz im Unternehmen zu erhöhen und eine Verbindung zu Partnern und Kunden herzustellen [1]. Dieser Beitrag gibt Aufschluss, wie Soziale Netzwerke die Kommunikation im Unternehmen intern und extern, mit Fokus auf Logistik und Produktion, unterstützen können. In diesem Zusammenhang werden Praxisbeispiele aufgezeigt und ein entsprechendes Modell entwickelt.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 51-54 | DOI 10.30844/I40M18-5_51-54
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