Wissensmanagement

Mitarbeiterqualifizierung für die Produktionslogistik

Mitarbeiterqualifizierung für die Produktionslogistik

Logistische Zielkonflikte spielerisch erfahren
Hans-Hermann Wiendahl, Christian Fischmann
Viele Produktionsunternehmen sind mit Ihrer logistischen Zielerfüllung unzufrieden. Doch anstatt in immer mächtigere Softwarewerkzeuge zu investieren, lohnt sich zunächst der Blick auf organisatorische Stolpersteine und Wissenslücken der Mitarbeiter. Das Fraunhofer IPA untersuchte deshalb die Qualifikationsaktivitäten in Produktionsunternehmen anlässlich der ERP- oder MES-Einführung. Wissensdefizite identifizieren logistische Qualifikationsbedarfe für operative Mitarbeiter. Der Beitrag beschreibt ein hierfür entwickeltes Simulationsspiel als Baustein im logistischen Wissensmanagement für Produktionsunternehmen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Rahmenbedingungen des Wissensmanagements

Rahmenbedingungen des Wissensmanagements

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Yücel Yılmaz
Ein effektives Wissensmanagement (WM) ist nur durch eine indirekte Steuerung möglich, d.h. die zugehörigen Rahmenbedingungen müssen analysiert und verbessert werden. Aus dieser Zielsetzung wurde in deutschen und türkischen Unternehmen in Istanbul eine Unternehmensstudie durchgeführt. Durch die Ergebnisse wird festgestellt, dass die Antworten besonders nach der Durchführung von programmierten Informationsmanagement-Aktivitäten und der Mitarbeiterzahl unterscheiden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 72-75
Intellektuelles Kapital – Ihr Vermögen für die Zukunft

Intellektuelles Kapital - Ihr Vermögen für die Zukunft

Reporting und Entwicklung immaterieller Vermögenswerte
Katja Pook
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt in zunehmendem Maße von immateriellen Vermögenswerten ab. Allerdings sind diese schwer zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Bisher setzen nur wenige Firmen dieses Vermögen systematisch und zielgerichtet ein. Die Methode des Intellectual Capital Reporting bietet einen Rahmen dafür und bereitet den Weg für ein nachhaltiges Management Intellektuellen Kapitals.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 45-46
Wissensmanagement in der Planungsphase

Wissensmanagement in der Planungsphase

Ulrich Berger, Sven Thiebus
Industrielle Montageprozesse sind durch eine ständig steigende Komplexität gekennzeichnet. Die hohen Investitionskosten machen eine schnelle und störungsfreie Inbetriebnahme von Montageanlagen zu einer Überlebensfrage für Unternehmen. Ein Schlüsselfaktor stellt hier die konsequente Nutzung von Erfahrungswissen zu vergleichbaren Anlagen und Prozessen dar. Viele wichtige Erfahrungen von Mitarbeitern in der Produktion und den produktionsnahen Bereichen, die Verbesserungspotenziale bergen, bleiben in neuen Projekten unberücksichtigt. Ein Haupthindernis stellt die schnelle und zielgerichtete Identifikation und Dokumentation von Erfahrungen in diesen Bereichen dar. Basierend auf der DELPHI-Methode wurde ein Konzept entwickelt und erfolgreich eingesetzt, mit dem Erfahrungswissen von Mitarbeitern wirksam und effizient erschlossen werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Phasenübergreifender Wissenstransfer unterstützt den Produktentwicklungsprozess
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Christian Willmann
Erfahrung und Wissen von Mitarbeitern zu erhalten und zu nutzen ist eine entscheidende Aufgabe im Industrial Engineering. In diesem Zusammenhang ist der Einsatz von Wissensmanagementwerkzeugen hoch aktuell; allerdings kommt es nur zögerlich zu konkreten Umsetzungen in der Praxis. Der Artikel diskutiert Zweckmäßigkeit und Umsetzbarkeit eines prozessbasierten Wissensmanagements in der Produktentwicklung. Beispielhaft für die beiden Teilprozesse „Produktplanung“ und „Produktdesign“ wird ein konzeptioneller Lösungsansatz in Form einer Wissensinfrastruktur erarbeitet, welche die Werkzeuge des Wissensmanagements mit den wissensrelevanten Aufgaben im Produktentwicklungsprozess verknüpft.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Jane Fröming, Simone Schmid, Uwe Rüßbüldt, Norbert Gronau ORCID Icon
Vorhandenes Wissen teilen, neues Wissen schaffen sowie die Bereitstellung von Wissen als Grundlage zur unternehmensweiten Nutzung gehören zu den wichtigsten Kernaufgaben im Wissensmanagement [1]. Auch wenn die Euphorie in den letzten Jahren rückläufig war, können die Instrumente des Wissensmanagements in vielen Unternehmensbereichen entscheidend zur Wertschöpfung beitragen. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie auf der Grundlage von Wissensmanagement ein computergestütztes Staffing-Modul eine wichtige Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Projektteams leisten kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 12-14
Authentizität überzeugt Wissensmanagement in Wissensmanagementprojekten

Authentizität überzeugt Wissensmanagement in Wissensmanagementprojekten

Ingrid Scheele, Bernd Bredehorst
Wissensmanagement ist in vielen Projekten ein in der Zukunft liegendes Ziel. Es bereits für die Projektarbeit selbst zu verwenden, stellt ein vernachlässigtes und oft ungenutztes Potenzial dar. Das fängt bei Projektteams an, die nichts voneinander wissen und setzt sich in der Art und Weise, wie Wissensmanagementkonzepte erarbeitet werden, fort: „Im stillen Kämmerlein“. Dieser Beitrag beschreibt Zusammenhänge zwischen Prozessoptimierung, Unternehmenskultur und Wissensmanagement sowie das als „WM²“ bezeichnete Vorgehen im Verbundvorhaben WISMA, bei dem von Anfang an die Akzeptanz für Veränderungen und das authentische Handeln bei der Projektdurchführung im Mittelpunkt stehen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Marktüberblick: Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement

Marktüberblick: Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement

Norbert Gronau ORCID Icon, Stefan Dilz, André Kalisch
Diese Marktstudie vermittelt einen Überblick über Software, die zur Unterstützung von Wis-sensmanagement eingesetzt werden kann und berücksichtigt dabei die Spannweite von spezialisierten Suchmaschinen bis zu umfassenden integrierten Wissensmanagementsystemen. Die untersuchte Software bietet sowohl Unterstützung bei Community-orientierten Wissensmanagementansätzen als auch bei Information Retrieval. Die Einsatzmöglichkeiten sind genauso unterschiedlich wie die heterogenen Anforderungen von Unternehmen und Organisationen, die diese an Wissensmanagement stellen. Eine direkte Vergleichbarkeit aller untersuchten Softwareprodukte ist daher nicht sinnvoll.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 53-59
Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Prozesssicherheit und Effizienzsteigerung durch Bereitstellung und Rückmeldung richtiger sowie aktueller Informationen
Klaus Feldmann, Stefan Lang
In zunehmendem Maße gewinnt, geprägt durch die Forderung nach Losgröße-1 und der damit einhergehenden Pflicht der Flexibilität, die Prozesssicherheit und Dokumentation auch an manuellen Arbeitsplätzen an Bedeutung. Um hier eine Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung immer strengerer Qualitätsvorgaben gewährleisten zu können, muss der Informationsfluss zum Mitarbeiter und von diesem zurück optimiert sowie fehler- und verlustresistent umgesetzt werden. Eine mögliche Lösung bieten an dieser Stelle multimediale, IT-basierte Mitarbeiterinformationssysteme, die mit aktuellen Methoden in angepasster Weise den Mitarbeiter bei seinen Tätigkeiten unterstützen und den Rückfluss relevanter Daten, wie zum Beispiel Qualitätsdaten oder Ausschussmengen, gewährleisten können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Wissen in turbulenten Zeiten strukturiert einsetzen
Stefan Berger, Christoph Mangold, Sebastian Meyer
Produzierende Unternehmen sind in turbulenten Aufgabenumfeldern mit permanenten, nicht vorhersehbaren Veränderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung ihnen nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Bereits heute prägen Umrüst- und Einstellvorgänge den Arbeitsalltag in der Montage. In diesem Umfeld kommt dem Menschen als Problemlöser und damit der Ressource Wissen und deren Management eine immer bedeutendere Funktion zu. Der folgende Beitrag zeigt Ansatzpunkte für ein Wissensmanagementsystem für die Montage.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
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