Vorgehensmodell

Soziotechnische Systeme: Der Mensch in der Industrie 4.0

Soziotechnische Systeme: Der Mensch in der Industrie 4.0

Ein Vorgehensmodell zur Analyse
Sven Winkelhaus, Anke Sutter, Eric Grosse ORCID Icon, Stefan Morana
Die Einführung neuer Technologien im Zuge von Industrie 4.0 verspricht umfangreiche Effizienz- und Qualitätssteigerungen. Jedoch verändert die Einführung neuer Technologien auch die Arbeitsumgebung für die Beschäftigten. Wird dies vernachlässigt, kann es zu nicht antizipierten negativen Auswirkungen auf das Gesamtsystem kommen. Eine ganzheitliche Sicht auf das soziotechnische System ist notwendig, um diese Effekte bereits bei der Planung zu erkennen und negativen Effekten vorzubeugen. Hierzu wird in diesem Beitrag ein Vorgehensmodell zur Analyse der sich bei der Einführung einer neuen Technologie ergebenden Effekte vorgestellt. Mit der dargestellten Vorgehensweise ist es möglich, strukturiert den Analyseprozess zu durchlaufen und individuell Maßnahmen abzuleiten, um das soziotechnische Gesamtsystem aktiv zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 45-48 | DOI 10.30844/I40M_21-3_S45-48
Einführung von Digitalen Zwillingen

Einführung von Digitalen Zwillingen

Entwicklung einer Vorgehensweise zur Technologiemigration
Markus Kreutz, Michael Lütjen ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon
Der Digitale Zwilling ist auf dem besten Weg, ein elementarer Bestandteil der Unternehmenswelt zu werden. Unternehmenslenker erhoffen sich durch diese intelligenten Abbilder einer immer dynamischeren Unternehmensrealität eine deutliche Komplexitätsreduktion. Idealerweise können modellbasierte Analysen und (teil-)automatisierte Entscheidungen mittels Methoden der Simulationstechnik und der Künstlichen Intelligenz auf Basis eines optimierten IoT-Datenmanagements ihren Beitrag zu einer Unternehmensagilität leisten. Im Rahmen des Beitrags werden neben der Begriffs-/Konzeptdefinition sowohl aktuelle Herausforderungen thematisiert als auch verschiedene Anwendungsbeispiele vorgestellt. Darauf aufbauend wird ein Vorgehensmodell für die Einführung von Digitalen Zwillingen im Sinne der Technologiemigration präsentiert.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 40-44
Produktmodularisierung entlang der Supply Chain

Produktmodularisierung entlang der Supply Chain

Wie die Umsetzung gelingt
Martin Brylowski, Henning Schöpper ORCID Icon, Marwin Krull
Der fortschreitende technologische Wandel, die Globalisierung der Märkte sowie zunehmend steigende Kundenanforderungen haben zu einem deutlichen Anstieg der Komplexität in produzierenden Unternehmen und deren Supply Chains geführt. Unternehmen und gesamte Wertschöpfungsketten begegnen dieser Entwicklung u. a. mit Produktmodularisierungsstrategien. In diesem Kontext findet jedoch die Untersuchung der Einflüsse von Produktmodularisierung auf die Supply Chain nur wenig Beachtung. Dies kann in der Folge zu ungenutzten Potenzialen und zusätzlichen Risiken, wie dem Verlust der Kernkompetenzen, führen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der vorliegende Beitrag mit Prozessen und Erfolgsfaktoren, die sich durch eine gemeinsame Betrachtung von Produktmodularisierung entlang der Supply Chain ergeben. Auf Basis einer systematischen Analyse wissenschaftlicher Literatur und leitfadengestützten Experteninterviews wurden ein Vorgehensmodell mit unterschiedlichen Phasen und Schritten ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 50-54 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S50-54
Vorgehensmodelle für die Industrie 4.0

Vorgehensmodelle für die Industrie 4.0

Strukturierte Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen in der produzierenden Industrie
Simon Hennegriff, Sebastian Terstegen, Sascha Stowasser, Holger Dander ORCID Icon, Patrick Adler
Die aktuelle Herausforderung vieler mittelständischer Unternehmen besteht darin, durch die Nutzung digitaler Technologien Innovations- und Produktivitätspotenziale zu erschließen und gleichzeitig Reibungsverluste bei der Einführung und Nutzung zu vermeiden, die Kompetenzen der Mitarbeiter zu ergänzen und weiterzuentwickeln sowie das technische System so zu gestalten, dass die Arbeit der Beschäftigten möglichst optimal unterstützt wird. Vorgehensmodelle haben das Potenzial, mittelständische bzw. kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei dieser Herausforderung strukturiert zu unterstützen. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung der produzierenden Industrie („Industrie 4.0“) wurden zahlreiche Vorgehensmodelle zur Unterstützung einer systematischen Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen entwickelt und veröffentlicht.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Digitales Dokumentenmanagement

Digitales Dokumentenmanagement

Methodische Unterstützung zur Einführung von Dokumenten-managementsystemen in produktionsnahen Unternehmensbereichen
Stefan Treber, Emanuel Moser, Jonas Schneider ORCID Icon, Gisela Lanza ORCID Icon
Im Kontext von Industrie 4.0 sowie steigenden Zertifizierungs- und Transparenzvorschriften stehen Unternehmen vor der Herausforderung, eine zunehmende Anzahl von Dokumenten digital und prozesssicher zu verwalten. Dokumentenmanagementsysteme (DMS) erleichtern das Erstellen, Auffinden und Archivieren digitaler Dokumente. Der Markt für DMS gestaltet sich jedoch für den Anwender unübersichtlich. Die Einführung eines Systems ist zudem mit konzeptionellen Herausforderungen verbunden. Aus diesen Gründen scheitert eine Vielzahl von Einführungsprojekten. Dieser Beitrag stellt eine Methode vor, welche die Einführung von DMS in produktionsnahen Unternehmensbereichen vorbereitet und die Auswahl geeigneter Softwareanbieter unterstützt. Die Methode wird anhand eines Industriebeispiels veranschaulicht.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Anwendungsspezifische Auswahl von Text-Mining-Methoden

Anwendungsspezifische Auswahl von Text-Mining-Methoden

Identifikation von Qualifizierungsbedarfen für Servicetechniker
Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon, Nico Nienaber, Annabell Schamann, Klaas Feldmann
Die computergestützte Analyse großer Datenmengen verspricht für unterschiedlichste Anwendungsfälle und Bedarfe erheblichen Nutzen. Ziel dieses Beitrags ist die Entwicklung eines Ansatzes zur Ermittlung geeigneter Text-Mining-Methoden ausgehend vom spezifischen Anwendungsfall. Dieser Ansatz umfasst zwei Phasen, welche den Analytic Hierarchy Process sowie den Text-Mining-Prozess einbeziehen. Für den Anwendungsfall der Identifikation von Qualifizierungsbedarfen von Servicetechnikern wird der Ansatz beispielhaft durchlaufen. Das Ergebnis dieser beispielhaften Betrachtung verdeutlicht, dass die jeweiligen Methoden des Text-Minings bzw. ihre Mehrwerte nicht nur von dem Anwendungsfall, sondern auch stark von der jeweiligen Zielstellung abhängen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 12-16
Effizienz in der Produktion

Effizienz in der Produktion

Potenziale zur Optimierung der Produktion durch die richtigen Kennzahlen erkennen und nutzen
Bernd Kleindienst, Kristin Samac, Hubert Biedermann
In zahlreichen Unternehmen haben sich Kennzahlensysteme in der Produktion ständig erweitert und zu einem unübersichtlichen Komplex entwickelt. Dies verhindert eine effiziente Produktionssteuerung, da Probleme und Potenziale nicht erkannt werden. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen ist aus dem Gleichgewicht. Diese Problematik wird durch ein schlankes, balanciertes und maßgeschneidertes Kennzahlensystem gelöst. Ausgehend von den Erfolgsfaktoren des betrachteten Produktionssystems werden die wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) entwickelt. Damit ist es möglich, vergleichsweise komplexe Sachverhalte transparent darzustellen. Das Resultat ist ein Instrument, welches die Planung, Steuerung und Kontrolle sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktion erleichtert. Dazu ist es essentiell, Zielwerte festzulegen. Dies gestaltet sich bei gegenseitiger Beeinflussung von KPIs als schwierig. Logistische Kennlinien beschäftigen sich mit dem Trade-off zwischen hoher ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Ein Vorgehensmodell zur Identifikation geeigneter Forschungs-ergebnisse und dessen Anwendung in der Offshore-Logistik
Michael Görges, Annette Schimmel
Normung und Standardisierung leisten wichtige Beiträge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft [1]. Im normungspolitischen Konzept der Bundesregierung wird betont, dass Normung und Standardisierung die Stellung Deutschlands als eine der führenden Wirtschaftsnationen sichert und Technikkonvergenz fördert [2]. Dies ist insbesondere für den Bereich der deutschen (Offshore-) Windenergie von großer Bedeutung, in dem derzeit mit dem Aufbau der Offshore-Windparks in großer Entfernung zur Küste und in Wassertiefen von bis zu 40 Metern Pionierleistungen erbracht werden und keine einheitlichen Standards für die Organisation der relevanten logistischen Prozesse vorhanden sind. Infolge dessen werden alle Projekte noch als Einzelprojekte geplant und durchgeführt, was sich negativ auf die Kosten auswirkt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der Anteil an den Logistikkosten rund 25 % an den Gesamtkosten eines Windparks beträgt [3].
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Thomas Jagalski, Steffen Sowade
Die Selbststeuerung logistischer Prozesse bietet eine Möglichkeit, trotz steigender Komplexität in der Logistik und kurzfristigen, unvorhersehbaren Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1]. Daher wird dieses Konzept in der Logistikforschung intensiv als ein zur zentralen Planung alternativer Ansatz für die Gestaltung dezentral organisierter Planungs- und Steuerungssysteme untersucht [2]. Die Forschungsarbeit fokussiert u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3-6], fehlt bisher für den breiten Einsatz von Selbststeuerung ein systematisches Modell zum Vorgehen bei der Entwicklung von solchen Selbststeuerungsstrategien. In vorangegangenen ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 55-58
Leistungsbasierte Zielvereinbarungen für Produkt-Service Systeme

Leistungsbasierte Zielvereinbarungen für Produkt-Service Systeme

Ingo Lange, Paul Schönsleben, Raphael Kunz
Für Hersteller von komplexen Maschinen und Anlagen besteht ein großes Umsatzpotenzial in der Vermarktung von industriellen Dienstleistungen. Diese beziehen sich auf die optimale Nutzung der Leistungsfähigkeit von Investitionsgütern bei den Kunden über den gesamten Lebenszyklus. Individuelle Problemlösungen im Produkt und Servicegeschäft erfordern eine Integration des Dienstleistungsanbieters in die Wertschöpfungsprozesse des Kunden. Dies führt zu einer Neuausrichtung der Service-Geschäftsbeziehung basierend auf einem nutzenorientierten Vergütungsmodell. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehensmodell, welches auf Basis von Prozessen, Kennzahlen und Risikoanalysen die Ausarbeitung von leis-tungsbasierten Servicekontrakten in einer integrativen Service-Geschäftsbeziehung systematisch unterstützt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
1 2