Training

I4S 2/2026: Lernfabriken

I4S 2/2026: Lernfabriken

Motoren der Forschung – Lernumgebungen für die Industrie 4.0
Lernfabriken haben sich in den letzten Jahren zu zentralen Experimentierumgebungen im Kontext der vierten industriellen Revolution entwickelt. Neben ihrer Rolle als Ausbildungsstätten für Fachkräfte fungieren sie auch als Reallabore für die Wissenschaft. Diese Ausgabe von Industry 4.0 Science untersucht Lernfabriken als Einführungsorte neuer Ansätze und Technologien – ob digitale Assistenten, Cobots, Serious Gaming oder Digitale Zwillinge.
KI-Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Nutzung

KI-Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Nutzung

Realistische Lernumgebungen, kritisches Denken und Rollengestaltung in Teams
Valentin Langholf ORCID Icon, Niklas Obermann ORCID Icon, Uta Wilkens ORCID Icon, Marco Kuhnke, Michael Prüfer
Künstliche Intelligenz (KI) kann Produktivität und Qualität steigern, dies erfordert aber ein gelungenes Zusammenspiel aus individuellen und organisationalen Kompetenzen. Diese Studie untersucht die Auswirkungen von KI-Integration auf Arbeitsergebnisse und Team-Problemlösung. In einer Laborumgebung erarbeiten Teilnehmende medizinische Empfehlungen mit zunehmender KI-Unterstützung. Erste Ergebnisse zeigen, dass Teams schneller werden, aber die Qualität abnimmt. Dies geht mit einer verringerten Fall-Durchdringung einher, wenn KI scheinbar gesicherte Erkenntnisse liefert, die jedoch nicht zur Lösung führen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von KI-Kompetenz in realistischen Lernsettings und die Bedeutung des kritisch-reflexiven Denkens für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 1 | Seite 100-107 | DOI 10.30844/I4SD.26.1.100
Reifegrade von Smart Knowledge Services

Reifegrade von Smart Knowledge Services

Selbsteinschätzung und GAP-Analyse
Isger Glauninger ORCID Icon, Nick Tugarin ORCID Icon, Christian van Husen ORCID Icon
Die Digitalisierung eröffnet neue Formen der betrieblichen Weiterbildung. Dabei liegt der Fokus zunehmend auf Smart Services. Diese ermöglichen proaktives Eingehen auf Kundenbedürfnisse und stärken Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung. Während traditionelle Lernumgebungen selten auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind, bieten Smart Services neue Möglichkeiten. Dezentralität, früher nur utopische Vision, wird heute Realität.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 4 | Seite 50-56
Multidimensionale Diversität in der Logistikausbildung

Multidimensionale Diversität in der Logistikausbildung

Ingrid Rügge, Aleksandra Himstedt
WissenschaftlerInnen und Entscheider einer globalen Logistik müssen ständig über disziplinäre und kulturelle Grenzen hinweg kommunizieren und kooperieren. Deshalb ist es sinnvoll, dass die Logistikausbildung DoktorandInnen in die Lage versetzt, mit multidimensionaler Diversität in ihrem Arbeitsbereich umzugehen. Der Beitrag stellt das strukturierte interdisziplinäre Promotionsprogramm „International Graduate School for Dynamics in Logistics“ (IGS) des Forschungsverbunds LogDynamics an der Universität Bremen vor.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 61-65
Veränderungsprozesse erfolgreich bewältigen

Veränderungsprozesse erfolgreich bewältigen

Die Entwicklung der unteren Führungsebene als Schlüsselfaktor
Rainer Feldbrügge
Die Folgen der demografischen Entwicklung schlagen unmittelbar auf die Produktions- und Logistikabläufe durch und beeinträchtigen die Arbeit in der Produktionshalle. Die Belegschaft altert, die Bildungsvoraussetzungen sinken, die Fluktuation nimmt zu. Das bedroht den Unternehmenserfolg. Wer diesen Gefahren begegnen möchte, setzt auf die Stärkung der unteren Führungskräfte.  Der folgende Beitrag zeigt, wie Unternehmen ihre Meister und Schichtleiter für diese Herausforderungen fit machen: Wenn in der Halle mehr Führungskompetenz vorhanden ist, werden die Mitarbeiter besser eingearbeitet, sie fehlen seltener und binden sich langfristig an das Unternehmen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Logistikforschung und -training durch ausländische Forschungsinstitute in China

Logistikforschung und -training durch ausländische Forschungsinstitute in China

Michael Schenk, Tobias Reggelin, Kay Matzner
Aufgrund der aktuellen und zukünftig zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung in China mit jährlichen Wachstumsraten von ca. 10 % und der Öffnung des chinesischen Markts für Logistikdienstleistungen rechnen ausländische Logistikdienstleister mit einem jährlichen Wachstum von ca. 30 % im oberen besonders renditeträchtigen Marktsegment. Eine der größten Herausforderungen stellt dabei das Fehlen hinreichend qualifizierter einheimischer Logistik-Fachkräfte dar. Hier liegt eine Chance für ausländische Forschungsinstitute und Unternehmen in China tätig zu werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 12-14