Industrie 4.0

Die Arbeitsorganisation der Instandhaltung im Kontext zu Industrie 4.0

Die Arbeitsorganisation der Instandhaltung im Kontext zu Industrie 4.0

Hubert Biedermann
Die verstärkte Verbreitung Cyber-Physischer Systeme (CPS) im Produktions- und Fertigungsbereich erhöht die Anforderung an dessen funktionale Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die Instandhaltung hat die Aufgabe, die Verfügbarkeit der Betriebsmittel zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, mit welcher Arbeitsorganisation und Instandhaltungsphilosophie diese unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erreicht werden kann. Es wird daher untersucht, welche von vier organisationstypischen Varianten kurz-, mittel- und langfristig zu präferieren sind. Der relative Vergleich wird unter Berücksichtigung unterschiedlicher Organisationsausprägungen an der Zielerreichung vorgenommen. Das gewählte Zielbündel berücksichtigt für CPS typische Effektivitäts- und Effizienzdimensionen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Ganzheitliche Produktionssysteme und Industrie 4.0

Ganzheitliche Produktionssysteme und Industrie 4.0

Ein Ansatz zur standardisierten Arbeit im flexiblen Produktionsumfeld
Uwe Dombrowski, Thomas Richter, David Ebentreich
Die volatilen und globalisierenden Märkte sowie deren zunehmende Vernetzung fordern ein hohes Maß an Flexibilität, Effizienz und Produktivität. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben Unternehmen in der Vergangenheit vielfach Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) (Bild 1) eingeführt. Diese bilden ein methodisches Regelwerk für die kontinuierliche Ausrichtung sämtlicher Unternehmensprozesse am Kunden [1] und zur kontinuierlichen und systematischen Reduzierung bzw. Vermeidung von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten. Die Verbesserungspotenziale für Unternehmen, die bereits erfolgreich ein GPS eingeführt haben, werden allerdings geringer [2, 3]. Diese Unternehmen müssen sich dennoch am Markt behaupten und sich den wachsenden Kundenansprüchen und dem steigenden Wettbewerbsdruck stellen. Aus diesem Grund wird in diesem Beitrag dargelegt, wie Industrie 4.0 die Umsetzung des Gestaltungsprinzips der Standardisierung optimieren kann.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Industrie 4.0-CheckUp

Industrie 4.0-CheckUp

Identifizierung des Reifegrades und des Potenzials eines Unternehmens hinsichtlich des Leitgedankens „Industrie 4.0“
Michael Schenk, Eyk Flechtner, Marc Kujath, Sebastian Häberer
Wissenschaft und Wirtschaft sind sich über die Zielstellung Industrie 4.0 einig. Doch anders als suggeriert, wird eine Revolution auf Knopfdruck aufgrund der Problemvielfalt und den damit zusammenhängenden Herausforderungen, z. B. Komplexität, Big Data, Sicherheit etc., schwer möglich sein. Dennoch besteht Handlungsbedarf, wollen die Akteure den Sprung zur digitalisierten Wertschöpfungskette nicht verpassen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 21-25
Industrie 4.0 – Arbeitsorganisation in der urbanen Fabrik von morgen

Industrie 4.0 - Arbeitsorganisation in der urbanen Fabrik von morgen

Arbeitsorganisatorische Aspekte zur Steigerung der Attraktivität urbaner Fabriken für Fachkräfte
Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch
Die zukünftige Verstädterung führt zu einem Wachstum der urbanen Strukturen und gleichzeitig zu einer Konzentration von potenziellen Konsumenten von Gütern sowie von potenziellen Arbeitskräften der Fabriken von morgen. Dem Trend von Industrie 4.0 sowie einer Urbanisierung folgend sind daher auch die Fabriken mit ihren Arbeitsmodellen einem Wandel unterworfen. Mit dem Beginn der vierten industriellen Revolution spielt der Mensch als Produktionsfaktor weiterhin eine zentrale Rolle, allerdings ändert sich seine Rolle im Wertschöpfungsprozess. Dabei zeichnet sich immer stärker ein künftiger Mangel an qualifizierten Fachkräften ab. Der vorliegende Beitrag geht daher auf verschiedene arbeitsorganisatorische Ansätze zur Steigerung der Attraktivität urbaner Fabriken ein, welche zur Bewältigung des Fachkräftemangels einen Beitrag leisten sollen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 31-35
Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Anforderungen einer neuartigen Arbeits- und Betriebsorganisation
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Meike Schröder, Marius Indorf
Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ bezeichnet die Integration fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien in die produktive Umgebung von Industrieunternehmen. Die technischen Grundlagen stehen inzwischen hierfür bereit und eine umfassende Einbettung wird es ermöglichen, die Steuerung der Produktion zu dezentralisieren und folglich zu flexibilisieren. Entstehende Chancen und Risiken verändern die Risikolandschaft von Supply Chains nachhaltig. Einerseits gilt es, zahlreiche neue Risiken zu identifizieren, andererseits verringert die gesteigerte Flexibilität der Produktion partiell die Folgen bekannter Risiken. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf das Supply Chain Risikomanagement aufzuzeigen. Nach einer Diskussion der sich einstellenden Effekte schließt der Beitrag mit ersten Lösungsansätzen für die Praxis.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 36-40
Augmented Reality zur kunden-integrierten Variantenplanung

Augmented Reality zur kunden-integrierten Variantenplanung

Ein Beispiel für Industrie 4.0 in der maritimen Industrie
Fedor Titov, Axel Friedewald, Hermann Lödding ORCID Icon
Hochwertige Güter werden häufig auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden angepasst. Daher ist es naheliegend, den Kunden in die besonders wichtigen Aspekte der Konstruktion/Produktgestaltung einzubeziehen. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel der Nachrüstung von Abgasnachbehandlungsanlagen für Schiffe auf, wie Unternehmen Augmented Reality nutzen können, um unterschiedliche Gestaltungsvarianten vor Ort darzustellen und gemeinsam mit dem Kunden weiterzuentwickeln.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Demografiesensibles Kompetenzmanagement

Demografiesensibles Kompetenzmanagement

Assistenzsystem für Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft (ABEKO)
Natalia Straub, Sandra Kaczmarek, Ulrike Drotleff
Aus den Wechselwirkungen der demografischen Entwicklung und dem Wandel der Arbeitswelt in einer Industrie 4.0 entstehen insbesondere für Unternehmen der Produktions- und Logistikbranche anspruchsvolle Herausforderungen. Sie sind gefordert, bei schnell wechselnden Technologien und mit einer demografisch heterogenen Belegschaft sicherzustellen, dass das erforderliche Wissen und die notwendigen Kompetenzen konstant am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Ein demografiesensibles betriebliches Kompetenzmanagement nimmt hierbei die Schlüsselrolle ein. Der vorliegende Beitrag stellt die Motivation und den Lösungsansatz des Verbundprojekts „ABEKO“ vor. Die MAHLE Aftermarket GmbH gestaltet das Forschungsvorhaben insbesondere durch Zurverfügungstellung eines Anwendungsfalls mit und liefert somit den Rahmen der Referenzanwendung des Assistenzsystems.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Der Beitrag von Lernfabriken zu Industrie 4.0

Der Beitrag von Lernfabriken zu Industrie 4.0

Ein Baustein zur vierten industriellen Revolution bei kleinen und mittelständischen Unternehmen
Mario Kleindienst, Christian Ramsauer
Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ hat mittlerweile den Schritt vom Modethema hin zum ernsthaften Forschungs- und Zukunftsbereich in der industriellen Produktion geschafft. Forschungseinrichtungen arbeiten an Technologien und Umsetzungskonzepten dieser vierten industriellen Revolution und erste Vorzeigefabriken werden ausgezeichnet. Dennoch können viele Unternehmen mit dem Begriff ‚Industrie 4.0‘ und den absehbaren Auswirkungen auf das eigene Geschäft wenig anfangen. Speziell KMU haben die Vorteile für sich noch nicht erkannt. Aus diesem Grund wird an der TU Graz aktuell die bestehende Lernfabrik des Instituts für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung zu einer Industrie 4.0-Lernfabrik erweitert. Das Konzept dahinter ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Innovative Technologien zur Optimierung zukünftiger Produktionssysteme
Hannes Zeininger, Mario Kleindienst, Markus Pröll
Der Wunsch der Kunden nach individualisierten Produkten und eine damit verbundene steigende Anzahl an Produktvarianten, der demografische Wandel und das damit verbundene steigende Durchschnittsalter der Mitarbeiter sowie der zunehmende Fachkräftemangel und die steigende Komplexität von Wertschöpfungsprozessen sind nur einige Herausforderungen, denen sich die Industrie aktuell stellen muss. Dieser Beitrag beschreibt innovative Assistenzsysteme als mögliches Instrument, diesen Anforderungen zu begegnen und erörtert Beispiele, in denen ein sinnvoller Einsatz solcher Systeme bereits erfolgreich realisiert wurde.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext  von Industrie 4.0

Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext von Industrie 4.0

Thorben Kuprat, Jonas Mayer, Peter Nyhuis ORCID Icon
In heutigen Produktionssystemen leisten die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) einen erheblichen Beitrag zur effizienten Durchführung von Produktionsprozessen. Die entscheidende Schnittstelle zwischen der prognosebasierten Planung und ihrer produktionsnahen Umsetzung bildet der Austausch von Plan- und Rückmeldedaten. Es ist zu erwarten, dass sich Entwicklungen im Zuge der Industrie 4.0 in einer Steigerung der Datenqualität und -aktualität widerspiegeln werden und so zu verbesserten Ergebnissen im Rahmen der Produktionsplanung führen. In dem vorliegenden Beitrag werden die Aufgaben der Produktionsplanung hinsichtlich ihrer Entwicklungspotenziale im Kontext der Industrie 4.0 beleuchtet.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
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