Digitalisierung

Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen

Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen

Karlsruher Institut für Technologie
Jana Dücker
Die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland ist eng mit den Erwartungen, die sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 verbergen, verbunden. Bei der damit einhergehenden Entwicklung neuer Methoden und Werkzeuge bilden Forschungseinrichtungen eine treibende Kraft. „Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag“ (Konfuzius). Das Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am Karlsruher Institut für Technologie verbindet dies durch die Forschungsgebiete Lifecycle Engineering, Knowledge Engineering und Smart Immersive Environments. Die Forschung ist auf die informationstechnische Sicht von Industrie 4.0 ausgelegt. Dies bildet die Basis der vierten industriellen Revolution. Mit der Gründung des „Industrie 4.0 Collaboration Lab“ ist mit Industriepartnern zudem ein wichtiger Grundstein gelegt worden, um auch konkrete Probleme aus der Industrie aufzugreifen und handfeste Lösungen zu entwickeln.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 46-47
Führungskompetenzen für Industrie 4.0

Führungskompetenzen für Industrie 4.0

Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 verändert nicht nur Produkte, Prozesse und Arbeitsorganisation, sondern auch das Führungsverständnis. Gefragt sind Visionäre, Analytiker und Vordenker bei der Entwicklung der (digitalen) Strategie und neuer Geschäftsmodelle, Gestalter, Moderatoren und Konfliktmanager für virtuelle und interkulturelle Teams und Netzwerke, selbstreflektierende und lernfähige Persönlichkeiten.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 55-57
Industrie 4.0 – Erst die Qualifizierung macht’s!

Industrie 4.0 - Erst die Qualifizierung macht’s!

Benjamin Kettner, Thomas Pietsch
Die Digitalisierung von Produktionsprozessen schreitet immer weiter voran und macht dabei nicht an den Werkstoren Halt. Sie beeinflusst neben den internen Unternehmensstrukturen und den unternehmensübergreifenden Supply Chains ganze Branchen und verändert sogar gesellschaftliche Strukturen. Dabei geht es um die gesamte Bandbreite der Digitalisierung von Produktionsprozessen und ihrer datengestützten Optimierung durch intelligente, rückgekoppelte Kommunikationsprozesse. Es geht also um die Verknüpfung der realen mit der digitalen Welt. Mit der Digitalisierung der Wertschöpfungskette befinden sich auch die Personalführung sowie die Kommunikation, die Kooperation und das Management im Wandel. Um die dafür benötigten Fähigkeiten aufzubauen, verändern sich auch die benötigten Techniken und die Formen des Qualifikationserwerbs. In diesem Beitrag wird beleuchtet, wo Unternehmen beim Thema Industrie 4.0 stehen, was sich für alle Beteiligten ändert und was getan werden muss, damit ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Weiterbildung für die Digitalisierung der produktionsnahen Arbeit
Dieter Spath, Bernd Dworschak, Helmut Zaiser
Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung von Kompetenzen durch Einführung von Industrie 4.0 (I4.0) in produktionsnahen Bereichen. Da sich I4.0 in einer offenen Entwicklung befindet, werden Tendenzaussagen über Kompetenzanforderungen im Kontext zweier Extremszenarien getroffen. Die konkreten Anforderungen hängen davon ab, welche zwischen den Extremszenarien liegenden technisch-organisatorischen Optionen die Unternehmen wählen. Demnach gewinnt stetige und betrieblich anpassungsfähige Weiterbildung bzw. Kompetenzentwicklung besondere Bedeutung, bei der Mitarbeiter lernen, in den durch I4.0 sich verändernden betrieblichen Arbeitsprozessen veränderte Aufgaben zu erfüllen. Der Beitrag schließt mit Hinweisen auf Weiterbildungsformate, die für Kompetenzentwicklung in der digitalisierten Produktionsarbeit förderlich sein können.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Bewertung des Umsetzungsgrades von Industrie 4.0

Bewertung des Umsetzungsgrades von Industrie 4.0

Jivka Ovtcharova, Markus Wolfgang Hesse
Industrie 4.0 ist einer der am häufigsten genannten Begriffe im Zusammenhang mit der Produktivitätssteigerung, Flexibilität und Sicherung unseres Wohlstands in Deutschland und Europa. Derzeit gibt es trotz zahlreicher Initiativen, die vorrangig auf die Formulierung technischer Anforderungen fokussieren, noch kein einheitliches Verständnis bezüglich Inhalt und Umsetzung. In dem Beitrag wird ein umfassendes, aber pragmatisch anwendbares Bewertungssystem definiert. Ziel dabei ist es, eine Aussage über den Grad der Umsetzung und Potenziale einzelner Projekte zu machen. Auf Basis von namhaften Industriestudien und aus eigenen Erfahrungen wurde eine Vielzahl von Kriterien und Merkmalen erfasst und verwertet. Die Anwendung wurde an zwei Beispielen aus der industriellen Praxis demonstriert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 42-47
Digitalisierung

Digitalisierung

Flexibel in die Zukunft: Mit maßgeschneiderten End-to-End-Lösungen bleiben Automobil-Zulieferer wettbewerbsfähig
Jürgen Stark
In kaum einer Branche haben sich die Produktionsbedingungen in den letzten Jahren so rasant gewandelt wie in der Automobilindustrie: Steigende Modellvarianten, höhere Varianz, größere Segmentierung und eine zunehmend internationale Automobilproduktion erfordern leistungsfähige Zulieferwerke mit hoher Fertigungstiefe. Zulieferer, die im Wettbewerb bestehen wollen, müssen ihre Prozesse deswegen kontinuierlich und flexibel an die Dynamiken der großen Hersteller anpassen. An vorderster Stelle steht dabei die Unternehmens-IT: Von ihr wird erwartet, immer mehr ehemals analoge Prozesse digital abzubilden. Doch die Digitalisierung gelingt nur mit hoher Branchenkenntnis und individuell zugeschnittenen Lösungen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 52-54
Werkzeugmanagement in der Cloud

Werkzeugmanagement in der Cloud

Potenziale einer unternehmensübergreifenden Cloud-Lösung für ein digitales und automatisiertes Werkzeugmanagement
Marcus Röschinger, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
In modernen Supply Chains nimmt die Vernetzung der beteiligten Unternehmen immer mehr zu. Dies gilt auch für die Versorgung von produzierenden Unternehmen mit Fertigungsmitteln. Im Bereich des Werk-zeugmanagements gestaltet sich der Informationsfluss daher zunehmend komplexer. Dabei bedingt der in erster Linie papierbasierte Informationsaus-tausch eine geringe Durchgängigkeit sowie eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit der Werkzeugdaten. Durch ein digitales Werkzeugmanagement in der Cloud könnten die medialen Brüche in der Werkzeug-Supply-Chain überwunden werden. Der Abruf und die Aktualisierung von Werkzeugdaten ist damit permanent und ortsunabhängig möglich. Durch eine eindeutige Werkzeugidentifizierung kann zudem eine automatische Übertragung benötigter Daten auf Maschinen erfolgen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 52-56
Virtual Engineering optimal nutzen

Virtual Engineering optimal nutzen

Thomas Potinecke, Alexander Slama
Die Zeiteinsparung und Steigerung der Innovationsfähigkeit in der Produktentstehung wird durch neue Methoden- und Technologieinnovationen des Virtual Engineering ermöglicht. Das Virtual Engineering Konzept beinhaltet einen ganzheitlichen Ansatz einer kooperativen, virtuellen und integrierten Produktentstehung. Dafür bedarf es einer spezifischen, anwendungsorientierten Konfiguration und Realisierung einer durchgängig integrierten Systemlandschaft. Darüber hinaus umfasst das Virtual Engineering die Anpassung und Entwicklung von Methoden und Werkzeugen für die Organisation in Produktentstehungsumgebungen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
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