Digitalisierung

Logistikplattformen als Treiber für smarte Ökosysteme

Logistikplattformen als Treiber für smarte Ökosysteme

Supply Chain Visibility als initialer Schritt für Transparenz und Steuerung von integrierten Real-time Supply Chains
Daniel Roy, Matthias Fellenberg
Märkte sind durch den Megatrend der Plattformisierung erheblichen Veränderungen ausgesetzt [1]. Für zuvor isolierte Märkte, wie z. B. Smart Factory, Smart Logistics oder Smart Grids bietet sich dadurch das Potenzial, vernetzt „smarte Ökosysteme“ entstehen zu lassen. Logistikplattformen als Instrument der Vernetzung sind ein wesentlicher Treiber für diese Plattformökonomie. In der Anwendung für Supply Chain Visibility fördern Logistikplattformen die Transparenz und Steuerung von Logistikketten und stellen dadurch einen wesentlichen ersten Schritt hin zu smarten Ökosystemen dar.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 63-66 | DOI 10.30844/I40M_20-5_S63-66
Selbsteinlastende Arbeitsplatz-systeme in der Logistik

Selbsteinlastende Arbeitsplatz-systeme in der Logistik

Vernetztes Arbeitsplatzsystem zur proaktiven Engpassvermeidung innerhalb anspruchsvoller Intralogistikprozesse
Patrick Adler, Holger Dander ORCID Icon, Gerd Witt
Logistische Prozesse, insbesondere sogenannte Mehrwertdienste, sind auch heute noch geprägt von variantenreicher manueller Tätigkeit. Ergänzende Dienstleistungen kurz vor dem Versenden der Ware werden als Mehrwertdienste bezeichnet. Gemeinhin werden zur Durchführung dieser Tätigkeiten vornehmlich un- oder niedrigqualifizierte Mitarbeitende eingesetzt. Zur Unterstützung dieses Personenkreises sowie zur wirtschaftlichen Gestaltung von Mehrwertdiensten wird ein System entwickelt, welches Mitarbeiterkompetenzen und technische Arbeitsplatzausstattung aufgrund der individuellen Auslastung vernetzt. Die bislang zufällige Verteilung auf die Arbeitsplatzsysteme stellt hohe Ansprüche an Qualifikation der Mitarbeitenden sowie Ausstattung am Logistikarbeitsplatz. Die erstmalige Berücksichtigung des Arbeitsplatzsystems bei der Vernetzung soll eine proaktive Engpassvermeidung durch algorithmenbasierte Einsatzplanung sowie eine durchgängig digitale Prozesskette sicherstellen. Die ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
GeoForum MV 2020

GeoForum MV 2020

Geoinformation als Treibstoff der Zukunft
[2020] Unter dem Motto „Geoinformation als Treibstoff der Zukunft“ findet am 20. und 21. April 2020 das 16. GeoForum MV im Technologiepark Warnemünde, Rostock statt.
Produkte agil entwickeln mithilfe Additiver Fertigung

Produkte agil entwickeln mithilfe Additiver Fertigung

Ein Ansatz zur besseren Kundenorientierung bei der Entwicklung physischer Produkte
Philipp Blattert, Rouven Müller, Werner Engeln
Viele Industrieunternehmen sind auf der Suche nach neuen Strategien für eine zukunftsichernde Produktentwicklung. Die Ursache hierfür liegt in verschiedensten Herausforderungen und Trends der heutigen Arbeitswelt. Hierzu zählen die zunehmende Vernetzung der Wirtschaft, die Individualisierung und schnelle Änderung von Kundenwünschen, die Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die immer kürzer werdenden Innovations- und Technologielebenszyklen. Die heutige Entwicklungsumgebung in Unternehmen, mit meist starren Abteilungsstrukturen, geringer Kommunikation mit den Kunden und zwischen den Abteilungen sowie der späten Auslieferung von fertig entwickelten Produkten wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. In diesem Zusammenhang rücken agile Vorgehensweisen gepaart mit additiven Fertigungsverfahren in den Fokus der Entwicklung.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 59-62 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S59-62
Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Wie sie sich gegenseitig bedingen und eine Anleitung zum Erreichen von dauerhafter Agilität
Tobias Brückmann
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Digitalisierung nicht nur eine Modeerscheinung des Millenniums ist, sondern vielmehr die nächste unausweichliche Stufe der technologischen Evolution bildet. Sie war und ist eine Entwicklung, die alles und jeden sowohl gesellschaftlich als auch industriell betrifft. Sie folgt einer eigenen Dynamik, die keine Rücksicht auf unreflektierte Best Practices, etablierte Geschäftsprozesse, starre Hierarchien oder lange Entscheidungswege nimmt. Die Digitalisierung - das Wort scheint selbsterklärend eine überschaubare Angelegenheit zu beschreiben, aber ganz so einfach ist es nicht: Die digitale Transformation erfordert mehr als lediglich die Umstellung einzelner Prozesse im Betrieb. Auch mit der Einführung neuer Technologien ist es nicht getan. Denn sie verlangt vor allen Dingen eine dauerhafte Agilität in Entwicklung und Produktion sowie eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter, um dieser Forderung nach Agilität als Unternehmen nachkommen zu ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Industrie 4.0

Industrie 4.0

Der Weg zu einem digitalisierten Produktionsunternehmen
Jürgen Köbler, Tobias Fischer, Benjamin Klerch, Michael Schlecht
Das Zeitalter der Digitalisierung ist geprägt durch einen erhöhten Wettbewerb. Eine Chance bei steigendem Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, liegt daher nur in der durchgängigen Digitalisierung von Produktionsunternehmen. Dieser Beitrag widmet sich der Gestaltung einer dreistufigen generischen Unternehmensmodellplattform Industrie 4.0, die die Durchgängigkeit von Prozessen vom Kunden bis zum Lieferanten auf allen Unternehmensebenen in den Mittelpunkt stellt. Es folgt eine Übersicht der Transformationsschritte zur Bewertung und Gestaltung des Fortschritts auf dem Weg zum digitalisierten Produktionsunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S57-60
Mensch und digitale Technologie

Mensch und digitale Technologie

Eine Roadmap für die digitale Transformation einer Alpenregion
Dominik T. Matt ORCID Icon, Guido Orzes, Giulio Pedrini, Mirjam Beltrami, Erwin Rauch
Derzeit erleben wir einen rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandel, der durch das Konvergieren diverser Megatrends einen erheblichen Einfluss auf das Alltagsleben der Menschen hat. Unsere Studie zielt darauf ab, relevante Strategien für die digitale Zukunft einer Makro-Region (Tirol, Südtirol und Venetien) herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wurden, ausgehend von einem Triple-Helix-Modell, semistrukturierte Interviews mit Vertretern von Unternehmen, Universitäten und Schulen und der öffentlichen Verwaltung geführt. Aus den empirischen Ergebnissen leitet die Studie 80 spezifische Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation der Makroregion ab.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Das Managen von Diversität in agilen Unternehmen

Das Managen von Diversität in agilen Unternehmen

Perspektiven für die Anbahnung einer produktiven Wahlverwandtschaft
Andrea D. Bührmann
Die zunehmende Komplexität organisationaler Umwelten erfordert immer häufiger, dass sich auch Unternehmen agil aufstellen. Ein wichtiger Baustein dafür ist ein wertschätzender und anerkennender Umgang aller Beschäftigten miteinander. Auch deshalb können agile Unternehmen mit einer entsprechenden Diversitätsstrategie eine produktive Wahlverwandtschaft eingehen. Besonders passend dafür scheint der neu aufgetauchte inclusive & transformative Typus: Im Unternehmen können so im Sinne des Design Thinking Innovationspotenziale optimal identifiziert und genutzt werden. Außerhalb des Unternehmens wird, auch wiederum im Sinne einer agilen Unternehmensführung, proaktiv auf einen Wandel des Umfelds hingewirkt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Der Kognitive Loop

Der Kognitive Loop

Und wie sich „Intelligenz“ auf Siliziumbasis konstelliert
Claus Riehle, Thorsten Pötter, Thomas Steckenreiter
In der Prozesstechnik denkt man in Produktionsoperationen, die von Sensoren und Aktoren gesteuert bzw. geregelt werden. Und jede Realisierung von Stoffumwandlung basiert auf einem physischen Substrat, was in gleicher Weise für lebende Systeme und ihr Verhalten gilt. Unterschieden werden in dem Beitrag drei Systemebenen: die Funktionsebene, das Interface zur Umwelt und die kognitive Ebene . Mithilfe dieser drei Ebenen lässt sich der Lernzyklus bzw. der bisherige sehr gut veranschaulichen. Vergleicht man in dieser Unterscheidungsweise intelligentes Verhalten von Menschen mit den technischen Entwicklungsstufen Maschinisierung, Automatisierung, Regelung und Deep Learning, dann wird das in der kybernetisch-soziologische Systemtheorie gängige Merkmal „“ verständlich. Daraus wird der Schluss gezogen, dass wir im Rahmen einer digitalisierten Kultur von Produktion und Organisation mit einem auf Silizium-Basis (SI) rechnen sollten. Um diese Analogie hervorzuheben, bezeichnen wir das vom ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 52-56 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S52-56
Industrie 4.0 mit dem „Digitalen Zwilling“ gestalten

Industrie 4.0 mit dem „Digitalen Zwilling“ gestalten

Eine methodische Unterstützung bei der Auswahl der Anwendungen
Claas Steffen Gundlach, Alexander Fay ORCID Icon
Der Beitrag stellt eine Methode zur systematischen Auswahl von Anwendungen eines „Digitalen Zwillings“ für ein Produkt eines Herstellers vor. Ausgehend von einer von diesem Produkt unabhängigen Recherche von Realisierungen „Digitaler Zwillinge“ werden Anwendungsfälle für das Produkt spezifiziert und ausgewählt. Die Recherche ist Grundlage der Methode, die unterteilt in drei Phasen eine detaillierte Modellierung dieser Anwendungen ermöglicht. Ergebnis dieser Modellierung ist ein tiefgehendes Verständnis der Anwendungsfälle selbst und ihrer Anforderungen, speziell Informationsforderungen, an den „Digitalen Zwilling“ des Produkts. Diese Erkenntnisse ermöglichen im Weiteren eine effiziente Konzeptionierung und Implementierung des virtuellen Abbilds des Produkts und können Grundlage der Optimierung der bestehenden Wertschöpfungskette sein.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 7-10 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S7-10
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