Digitalisierung

Corona: Katalysator für Digitalisierung und Transparenz?

Corona: Katalysator für Digitalisierung und Transparenz?

Eine Studie über die Auswirkungen der Pandemie
Johannes Schnelle ORCID Icon, Henning Schöpper ORCID Icon, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Corona-Krise hatte einen unübersehbaren Einfluss auf die Beschaffungssituation in den globalen Lieferketten, an den sich die Unternehmen schnell anpassen mussten. Die Auswirkungen verdeutlichen, dass sich die Unternehmen zur Reduzierung der Risiken mit der Struktur und der Transparenz in den Lieferketten beschäftigen müssen. Im folgenden Beitrag wird untersucht, über welche Kenntnisse die Akteure verfügen und wie sie diese durch die Digitalisierung verbessern wollen. Die Ergebnisse belegen, dass die Unternehmen bisher nur über geringe Kenntnisse jenseits ihrer direkten Lieferanten verfügen, jedoch zunehmend in der Lage sind, an benötigte Daten aus der Lieferkette zu gelangen. Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass noch Potenzial zur Steigerung der Transparenz und der Nutzung von Daten vorhanden ist.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 27-31 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S27-31
Das Change Management weiterentwickeln

Das Change Management weiterentwickeln

Aktuelle Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Anpassungen für die digitale Transformation
Florian Dörries, Marco Wichering, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Unternehmen stehen vor dem Hintergrund der digitalen Transformation vor einschneidenden Veränderungen, die den Unternehmenserfolg beeinflussen können. Change Management kann die Unternehmen unterstützen, diese Transformation erfolgreich umzusetzen und somit der Gefahr zu entgehen, bspw. Marktanteile an innovationskräftigere Unternehmen zu verlieren. Die damit einhergehende Fragestellung ist allerdings, inwiefern die tradierten Modelle des Change Managements passend für den anstehenden Wandel sind und ob diese weiterentwickelt werden müssen. In diesem Beitrag werden mithilfe einer Literaturanalyse sowie einer Befragung aktuelle Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des Change Managements identifiziert, wodurch im Anschluss ein angepasstes Modell für erfolgreiche Change-Projekte abgeleitet werden kann.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 50-54 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S50-54
Industrie 4.0 als Chance gegen den Fachkräftemangel

Industrie 4.0 als Chance gegen den Fachkräftemangel

Eine Betrachtung für den deutschen Mittelstand
Günther Schuh ORCID Icon, Patrick Scholz, Thomas Scheuer, Tim Latz
Deutsche Industrieunternehmen leiden unter einem zunehmenden Fachkräftemangel - besonders betroffen ist der Mittelstand. Um die Zukunft Deutschlands als Produktionsstandort zu sichern, müssen geeignete Lösungen gefunden werden, diesem Mangel zu begegnen. Dafür bieten Technologien im Kontext von „Industrie 4.0“ einen vielversprechenden Ansatz. Sie können zu signifikanten Produktivitätsverbesserungen führen und eine höhere Ressourcenauslastung ermöglichen. Die Kernherausforderung besteht jedoch darin, die richtigen technischen Lösungen für die spezifischen unternehmensindividuellen Herausforderungen zu identifizieren. Eine systematische Vorgehensweise dazu wird im Folgenden beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 12-16
Neue Datenökonomik für neue Datenökonomie?

Neue Datenökonomik für neue Datenökonomie?

Postcoronomics: was ist neu?
Thomas Straubhaar
Eine Zeitenwende spielt sich ab. Sie begann lange vor der Corona-Pandemie. Sicher aber wurde sie durch die Ereignisse der letzten Monate beschleunigt und verstärkt. Noch offensichtlicher als vorher wurde und wird, wie sehr Daten als Rohstoff des Digitalisierungszeitalters die Zukunft prägen werden. In diesem Beitrag wird analysiert, wie sich eine Datenwirtschaft von einer Warenwirtschaft unterscheidet (Abschnitt 1) und wie „Big Data“ eine Monopolisierungstendenz induziert und zu „Big Business“ oder „Big Brother“ führt (Abschnitt 2) und welche „Big Chances“ (Abschnitt 3) und „Big Risks“ (Abschnitt 4) sich dadurch ergeben.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 55-58
I4M 1/2021: Produzieren mit der Krise

I4M 1/2021: Produzieren mit der Krise

Wirtschaft und Technologie in der Pandemie
Krisenzeiten schärfen den Blick nach vorn sowie den Blick fürs große Ganze. Fragen, die Unternehmen zu lange vor sich hergeschoben haben, konnten plötzlich schmerzlich ins Bewusstsein drängen. So hat die Corona-Krise die Dringlichkeit guten Risikomanagement vor Augen geführt und gezeigt, dass Resilienz sich zurecht zu einem viel diskutierten Thema entwickelt hat.
Digitalisierung nachhaltig gestalten

Digitalisierung nachhaltig gestalten

Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf Grundlage der Umweltpolitischen Digitalagenda
Florian Hammes, Carla Rebecca Lüps
Die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit dominieren in den letzten Jahren die Medien, allerdings werden sie selten zusammengedacht. Da die Digitalisierung durch ihren hohen Energie- und Ressourcenverbrauch erhebliche Risiken für die Klimaziele birgt, ist es notwendig, sie in Zukunft nachhaltig zu gestalten und ihre Potenziale, wie z. B. Effizienzsteigerungen, sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Umweltpolitische Digitalagenda vorgestellt, die 72 Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung enthält. In diesem Beitrag werden vier zentrale Maßnahmen beleuchtet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, die eine nachhaltige Umsetzung der Digitalisierung unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 48-50
Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Anforderungen und Status quo der Kompetenzen von Young Professionals in NRW
Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 in Deutschland ist „work in progress“. Digitale Technologien wie IoT, KI, Cloud oder Big Data Analytics werden in Unternehmen vermehrt eingeführt. Allerdings stellen Mensch und Organisation, neben der Technologie, die zentralen Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation dar. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, dass in vielen Industrieunternehmen Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens, agile Organisationsstrukturen und Unternehmenskultur an Bedeutung gewinnen. Studienergebnisse zu den Kompetenzanforderungen für die industrielle Arbeit 4.0 zeichnen ein Bild von erforderlichen Kompetenzen, die weit über die elementare Nutzung der Technik hinausgehen. Zusätzlich gefragt sind Eigenschaften wie Offenheit, Überblickswissen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Agilität. Bringen heutige Hochschulabsolventen als Fach- und Führungskräfte der Industrie 4.0 diese Kompetenzen mit? In diesem Beitrag werden Forschungsergebnisse zu Kompetenzanforderungen und dem ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Leitlinien für die digitale Transformation
Mikko Börkircher, Veit Hartmann, Tim Jeske
Vielerorts herrscht noch Unklarheit über die „richtige“ Durchführung von Digitalisierungsprojekten. Deshalb werden im Beitrag Leitlinien zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten beschrieben. Sie sind aus den Erfahrungen verschiedener Praxisprojekte abgeleitet und umfassen Betrachtungen der Wirtschaftlichkeit ebenso wie der Belegschaft und der Ressourcen. Als „Zehn Gebote für Digitalisierungsprojekte“ strukturiert dienen sie dazu, Akteure in der betrieblichen Praxis zu unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Das Potenzial-Modell

Das Potenzial-Modell

Eine Methode zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Industrie 4.0-Lösungen
Patrick Schumacher, Christian Weckenborg ORCID Icon, Thomas S. Spengler, David Schneider, Tobias Huth, Thomas Vietor
Durch die zunehmende Digitalisierung der Wertschöpfungskette werden Unternehmen mit neuen Herausforderungen, wie etwa einer höheren Variantenvielfalt oder steigenden Individualisierungswünschen von Kunden, konfrontiert. Zur Bewältigung der wachsenden Herausforderungen bietet die Implementierung von Industrie 4.0-Lösungen großes Potenzial. Dennoch agieren gerade kleine und mittlere Unternehmen bei deren Einführung zurückhaltend. Dies ist vor allem auf den hohen finanziellen Aufwand für Industrie 4.0-Lösungen und eine unzureichende Abschätzbarkeit der Auswirkungen ihrer Einführung zurückzuführen. Im Rahmen des EFRE-Forschungsprojekts »Synus« wurden Methoden und Tools zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Bewertung und Auswahl von Industrie 4.0-Lösungen entwickelt. Inhalt dieses Beitrags ist die Präsentation des Potenzial-Modells, welches kleine und mittlere Unternehmen zur Auswahl geeigneter Industrie 4.0-Lösungen in Abhängigkeit der ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 25-29 | DOI 10.30844/I40M_20-6_S25-29
Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Digitale Lösungen zur Steuerung frei verketteter Montagesysteme

Realisierung von flexiblen Routen im Kontext Industrie 4.0
Jonas Rachner, Simon Hort, Robert Schmitt ORCID Icon
Bedingt durch erhöhte Produkt- und Variantenvielfalt wächst der Bedarf nach flexibel gestalteten Montagesystemen. Im Gegensatz zur klassischen Linienproduktion mit vorherrschend starrer Fördertechnik werden in einer frei verketteten Montage effiziente, individuelle Montagerouten mit taktunabhängigen Bearbeitungszeiten durch intelligente Steuerung und fahrerlose Transportsysteme (FTS) realisiert. Herausforderungen bei der Implementierung sind neben der Neuanordnung von Arbeitsstationen auf dem Shopfloor auch die Anpassung der bestehenden IT-Systeme und die Schaffung einer einheitlichen Datenlandschaft. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Faktoren zur IT-seitigen Umsetzung einer frei verketteten Montage dar und zeigt auf, welche bestehenden Standards aus dem Bereich Industrie 4.0 hierfür eingesetzt werden können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 43-47
1 6 7 8 15