Controlling

Mit Digitalen Zwillingen den Budgetierungsprozess optimieren

Mit Digitalen Zwillingen den Budgetierungsprozess optimieren

Dashboards und Process Mining für ein prozessorientiertes Performance Measurement
Bettina C. K. Binder ORCID Icon, Frank Morelli ORCID Icon
Die traditionelle Budgetierung gleicht oft einem mühsamen Marathonlauf voller Excel-Tabellen, manueller Abstimmungen und zeitaufwändiger Datensammlung. Moderne Unternehmen benötigen jedoch agile, datengetriebene Lösungen, die Transparenz, Effizienz und strategische Vorausschau ermöglichen. Digitale Technologien wie Digitale Zwillinge, Dashboards und Process Mining eröffnen diese Möglichkeit: Sie transformieren den Budgetierungsprozess von einem statischen Zahlenwerk zu einem dynamischen, simulationsfähigen Steuerungsinstrument. Statt sich in Detailarbeit zu verlieren, können Unternehmen hiermit Prozesse in Echtzeit analysieren, Szenarien durchspielen und fundierte Entscheidungen treffen.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 2 | Seite 52-58
Berücksichtigung von Shared Resources im Controlling

Berücksichtigung von Shared Resources im Controlling

Das Beispiel Umweltressource
Jochen Zimmermann, Sören Brandt
Der Ausstoß von Treibhausgasen stellt eine Form der Nutzung beschränkt zur Verfügung stehender Shared Resources dar. Innerhalb der Europäischen Union wird der Verbrauch von Umweltressourcen durch ein Handelssystem mit regulatorischen Beschränkungen belegt. Die mit der Einführung des Systems verbundenen Konsequenzen stellen insbesondere das Controlling vor neue operative und strategische Herausforderungen. Die hieraus resultierenden Auswirkungen sind auf mehreren Unternehmensebenen zu berücksichtigen und werden im Folgenden diskutiert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Uwe Dombrowski, Christoph Riechel
Unternehmen müssen zunehmend Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen, um ihre Wettbewerbssituation in einem volatilen und globalisierten Markt halten oder ausbauen zu können. Die klassischen Zielgrößen Qualität, Kosten und Zeit werden um die Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Qualität erweitert. Diese Erweiterung der klassischen Zielgrößen birgt sowohl Potenziale als auch Risiken. Eine neue Fabriktypologie, die sogenannte ‚Urbane Fabrik‘, verfolgt das Ziel, die Potenziale einer Vernetzung von Fabrik und Stadt effizient auszuschöpfen und die Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen zu verbessern. Hierbei steht die synergetische Nutzung von Stoffströmen und Energieträgern ebenso im Fokus wie die Kompensation des Fachkräftemangels durch Schaffung eines attraktiveren Arbeitsumfelds in der Stadt der Zukunft.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 11-15
Controlling-Aspekte produkt-begleitender Dienstleistungen

Controlling-Aspekte produkt-begleitender Dienstleistungen

Hermann Jahnke, Jan Thomas Martini
Anbieter produktbegleitender Dienstleistungen lassen sich in verschiedene Entwicklungsphasen bzw. Typen gruppieren. Anbieter vom Typ 1 fokussieren auf die Sachleistung und können ggf. von einer Verfeinerung ihrer Kostenrechnung im Dienstleistungsbereich profitieren. Unternehmen vom Typ 2 weisen ein erweitertes Angebot einzeln bepreister Dienstleistungen auf. Für sie ist die Kapazitätsplanung, und damit die Kenntnis der fixen Kapazitätskos-ten, von besonderer Bedeutung. Die Beziehung von Anbietern vom Typ 3 mit ihren Kunden ist durch den Einsatz von Full-Service-Verträgen relationsorientiert. Damit verschiebt sich die Risikoteilung zwischen Anbieter und Kunde, sodass die variablen Kos-ten und die Bepreisung der Dienstleistung an Bedeutung gewinnen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Lean Production Controlling

Lean Production Controlling

Andreas Syska
Auf dem Weg zur „Schlanken Produktion“ ist es notwendig neue Kennzahlen zu entwickeln, die uns nicht nur nachträgliche Auskunft über die Performance des Produktionssystems geben, sondern die direkt am Ort der Wertschöpfung ansetzen. Im folgenden Beitrag wird ein Konzept für ein Lean Production-Controlling mit Kennzahlen vorgestellt, das auf drei Säulen basiert: der marktseitig wahrgenommenen Performance, den Prozessgrößen und den Treibergrößen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 33-36
Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Erfolg durch systematisches Outsourcing
Jens Gericke
Die aktuelle Wettbewerbssituation können viele Unternehmen nur schwer allein bewältigen: Einzelne Unternehmen erzielen nur noch geringe Kosteneinsparungen mit der Ausschöpfung interner Rationalisierungspotenziale. Kooperationen in Netzwerken bieten dagegen viele Möglichkeiten, erfolgreich Effizienz steigernde Synergieeffekte zu nutzen. Die beteiligten Unternehmen können sich dabei verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle anderen Funktionen kooperativ mit Partnerunternehmen erbringen. Diese Entwicklung betrifft sowohl Großunternehmen als auch den Mittelstand. Während für große Unternehmen das Outsourcing Routine ist, haben mittelständische Unternehmen Probleme damit. Diesen Unternehmen fehlen oft die notwendige Erfahrung sowie die Instrumente zur Beurteilung des Outsourcing. Dieser Beitrag will auf die Probleme hinweisen, die mit Outsourcing im Mittelstand zusammenhängen und einen Lösungsweg aufzeigen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Controlling mithilfe intelligenter Identifikationstechnologie

Controlling mithilfe intelligenter Identifikationstechnologie

Ludger Overmeyer, Raja Höhn, Peter Nyhuis ORCID Icon, Andreas Fischer
In den heute vorherrschenden Käufermärkten besteht für die Unternehmen verstärkt die Notwendigkeit Produkte an schnell veränderliche Kundenwünsche anzupassen, die technologische Entwicklung voranzutreiben und zugleich immer höheren Anforderungen an Lieferzeit, und -treue, Qualität und Kosten zu genügen [1]. In der Auftragsabwicklung spielen daher die Abbildung, Auswertung und Interpretation der logistischen Produktionsabläufe und ihrer Interdependenzen eine immer größere Rolle [2, 3]. Dies kann mithilfe geeigneter Controllingkonzepte, die sich auf die Abbildung der Ressourcen- und der Auftragssicht gründen, erreicht werden. Datenanalysen des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) in Zusammenarbeit mit der Industrie haben jedoch gezeigt, dass derzeitige Controllingkonzepte Defizite aufweisen [4]. So wird beispielsweise die Datenerfassung derzeit überwiegend manuell durchgeführt. Dies ist zeitaufwändig und anfällig gegenüber Fehlern. Abhilfe kann mithilfe der ...
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
Implementierung von Logistiksystemen

Implementierung von Logistiksystemen

Controlling als integrativer Bestandteil eines prozessorientierten Implementierungsmanagements
Helmut Baumgarten, Markus Pladeck
Die Fähigkeit von Unternehmen, sich schnell, flexibel und effizient an geänderte Rahmenbedingungen anpassen zu können wird zunehmend zu einem kritischen Erfolgsfaktor. Insbesondere die Logistik hat sich in diesem Zusammenhang zu einem strategisch wirkungsvollen Managementinstrument entwickelt. Trotz ihrer Erfolge sind die Anstrengungen der Unternehmen zur Verbesserung und Optimierung logistischer Strukturen, Prozesse und Technologien vielfach ernüchternd, wodurch vorhandene Optimierungspotenziale unerschlossen bleiben.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 17-20
Controlling von Liefernetzen – eine Bestandsaufnahme

Controlling von Liefernetzen - eine Bestandsaufnahme

Vom Logistik- zum Supply Chain Controlling
Andrew J. Zeller, Peter Mertens
Viele in der Literatur vorzufindende Vorschläge zum Controlling der Supply Chain beziehen sich noch immer auf das Einzelunternehmen und werden der von ihnen suggerierten Aufgabe, ein Netzwerk als Ganzes zu überwachen, nicht gerecht. Der Beitrag stellt kurz Probleme vor, die einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen, und beschreibt ausgewählte Konzeptionen, die tatsächlich unternehmensübergreifend ausgerichtet sind. Wir schließen mit einer kritischen Betrachtung des aktuell erreichten Stands.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 17-20